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3D Pacman in a Large Labyrinth, 3 Types of Ghosts - and no Pills (and NOT EVEN REMOTELY a Shooter)

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  1. 3D Pacman in a Large Labyrinth, 3 Types of Ghosts - and no Pills (and NOT EVEN REMOTELY a Shooter)

    Autor: dark_matter 09.11.14 - 05:21

    Aus "und die Kämpfe haben wir - soweit möglich - versucht zu vermeiden, weil sie uns nicht so richtig Spaß gemacht haben" könnte man versucht sein abzuleiten, das Spiel ließe sich irgendwie als ein First Person Shooter spielen: Deshalb hier als Warnung - dem ist absolut nicht so ! Im Gegensatz zu allen vorherigen (sehr guten) Alien Spielen (mit Ausnahme des grottenschlechten "Colonial Marines"), die alle Shooter waren, ist dieses Spiel der reinrassigeste (und nervigste) Sneaker, der mir je begegnet ist. "Hitman Absolution" habe ich auch nicht sehr lange gespielt, aber hier konnte man Gegner wenigstens noch betäuben oder töten. Dies ist hier weitgehend (menschliche Gegner: Zu viele davon auf einmal) oder mehr oder weniger ganz (Androiden: 5 Kugeln in den Kopf (von 12 Kugeln, die man gesamt in mühsamer Kleinstarbeit gesammelt hat), bis einer stirbt, was a) alle seine 5 Kollegen und b) ggfalls. das Alien anlockt) - bis ganz (Alien) unmöglich. Von hinten anschleichen und betäuben o.ä. geht überhaupt nicht. Was übrig bleibt ist kauern, kriechen, schleichen oder in (seltsamerweise überall vorhandenen) Lockern verstecken. Hier läuft das Spiel zur Hochform auf, wenn man vor einem Androiden davonläuft und in seiner direkten Sichtlinie in eine der Umkleidekabinen springt (da wird die Spielfigur plötzlich schnell), und dieser dann nicht weiß, wo der Spieler abgeblieben ist (oder auch nicht - manchmal checkt er es doch, und fischt einen raus, ohne Möglichkeit für den Spieler, wenigstens mit dem mitgeführten Wrench zuzuschlagen, um dadurch vielleicht noch entkommen zu können); diese Inkonsistenz in der Wahrnehmung zieht sich durch das ganze Spiel: Manchmal geht ein Gegner in 4m Entfernung an einem vorbei oder blickt einen aus 5m direkt an, ohne mit der Wimper zu zucken, ein anderes mal bemerkt er einen aus 10m sofort...

    Da man nicht weiß, wo man welche Resourcen (Flash-, Rauch- oder EMP-Granate (keine Angst, die killt natürlich niemanden, sondern lähmt Androiden nur für ganze 5s), brauchen wird, ist man gezwungen mit diesen so sparsam umzugehen, daß man viele Abschnitte auf keinen Fall im ersten Durchgang schaffen kann, falls man Resourcen benötigt.

    Zum Themas Horror-Faktor, hier das simple Kochrezept, das so einfach funktioniert wie jeder 0815 Film aus dem Genre:
    1) Man lasse die Spielfigur laufen, als wäre sie 80 und gehen als wäre sie 90. Das Schleichen setzte man nochmals deutlich langsamer an.
    2) Man nerve den Spieler durch (abschaltbare) permanente Spannungsmusik, zusammen mit (nicht abschaltbaren) häufigen Alarmsirenen, Alienklettergeräuschen (auch wo kein Alien ist) etc, damit die Nerven allein deshalb bald blank liegen.
    3) Man werfe ein unbesiegbares Monster in die Spielewelt, daß wo es will aus Löchern in der Decke auftaucht und wieder in dieselben verschwindet. Man mache das Monster deutlich schneller als den Spieler, und im Nahkampf instantan tödlich.
    4) Man zwinge den Spieler das Nachladen jeder einzelnen Kugel per Tastendruck einzeln anzufordern (falls er wirklich mal so dumm war zu schießen)
    5) Man gebe dem Spieler einen Gegner-Detektor, der einen Gegnertyp (Androiden) nicht anzeigt
    6) Man verweigere dem Spieler jegliche Möglichkeit zum offensiven Vorgehen, wodurch er permanent wie eine gehetzte Ratte durch das Levelabyrinth hetzt (aber bitte laaaangsam - siehe Pkt 1)
    7) Man mache die Wahrnehmung aller (dem Spieler prinzipiell überlegenenen) Gegner erratisch, und unterbinde jegliche Möglichkeit im Falle des Entdecktwerdens irgendeine Vorgehensweise zu wählen, die nicht alle anderen Gegner zum Ort des Geschehens ruft
    8) Statt automatischer Checkpoints zwinge man ihn, sich zum Speichern zu bestimmten, weit auseinander liegenden Terminals zu begeben - was zur absurden Situation führt, daß man sich nochmals in einen gefährlichen Bereich begeben muß, nur um speichern zu können (was, nebsbei bemerkt, in der Logik der Spielewelt natürlich so garkeinen Sinn macht - dort ist die Figur natürlich tot, wenn sie einer der vielen Gegner erwischt, egal ob sie vorher ihre Karte in ein Gerät gesteckt und brav 5s gewartet hat oder nicht)

    Die Grafik ist zwar technisch nicht schlecht, aber seelenlos und steril (für wen das Alien 1 ist, hat den Film nicht geshen). Die Animationen sind teilweise schlecht, das Alien bewegt sich wie ein Mensch in einem Kostüm (das war in den älteren Alien Titel schon wesentlich besser gemacht); soweit ich bisher das Vergnügen hatte, lief es auch nicht an Wänden oder Decke entlang, was es auch sehr menschlich wirken läßt.

    Zum Vergleich mit System Shock (1 nehme ich an, 2 war ja auch sehr schlecht) gibt's nicht viel zu sagen außer: Nein.

    Mein Fazit: Alle die Pac Man immer ohne Pillen gespielt haben, können zugreifen - für alle anderen: Warten bis der Preis auf unter 5 EUR gefallen ist; für die Galaga/Defender Fraktion - Hände weg :-)

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