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Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

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  1. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: Lord Gamma 28.10.11 - 01:20

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich nehme an, das mit dem Killerspieler hast du bei der Musterung
    > verschwiegen?
    >
    Spiele waren nicht Bestandteil der Musterung.

    > so wie z.B. "friedlicher Killerspieler"? Du mordest die Gegner in Frieden?
    Nein, ich spiele in Frieden und ich habe weder vor, zu morden, während ich gemütlich in einem Sessel sitze und spiele noch nachdem ich tausendfach "in Frieden ermordet wurde".

  2. Re: Was treibt Menschen zu sowas?

    Autor: Anonymer Nutzer 28.10.11 - 03:26

    Platanas schrieb:
    > Ja, schlimm. Noch schlimmer die Kranken, die so etwas auf Youtube
    > einstellen oder die Links weiterverbreiten, damit noch 100.000 mehr
    > unbeteiligte & passive Glotzer das Kind dabei beobachten können, wie es
    > überfahren wird, ohne twas zu tun. Ich habe nicht das Bedürfnis gehabt das
    > Video anzusehen, bin allerdings auch kein BF3-Zocker.

    Naja, kam auch in den "Chinesischen Nachrichten".

    Aber man kann auch die Augen davor verschliessen und wieder auf den Videospielen rumhacken.

    > Zuerstmal ist das ein Unfall, ich glaube nicht, dass du ausversehen BF3
    > startest.
    > Gerade die Abhärtung durch den Überfluss an Gewaltdarstellung lässt doch
    > die Leute so abgestumpft werden. BTW: Wenn in solchen Spielen wirklich nur
    > Rote-Phantasie-Pixel gezeigt würden, würde wohl kaum einer so etwas kaufen.

    Abhärtung? Die Meisten Personen die da lang liefen und Interviewt wurden waren geschätzte 35+ nix mit "Generation Videospiele".

    Es war ihnen einfach scheiss egal. "Steck deine Nase nicht in Fremdeangelegenheiten und du bekommst keinen Stress".
    Diese "Mentalität" gab es schon lange lange vor dem ersten Videospiel.

    Btw. Wenn nicht die Videospiele schuld sind, dann wohl die Filme und wenn nicht die Filme dann die Musik blablabla.

    > > Grüsse ein BF3 Zocker
    > Das hast du – wohl unfreiwillig – mehr als deutlich unter
    > Beweis gestellt.

    Das einzige was ich hier Bewiesen habe, ist das es Leute gibt die sich lieber um "VIRTUELLE" Probleme kümmern als um echte!

    Aber vielleicht bin ich ja zu Amgestumpft als Zocker der ersten Nintendo Ära was?


    PS. Ich wette jeder von euch hat als Kind Cowboy und Indianer gespielt und fand es toll.

  3. Re: Was treibt Menschen zu sowas?

    Autor: S4bre 28.10.11 - 04:58

    an den thread ersteller....

    Was treibt Menschen dazu andere in solche Schubladen zu stecken? Deine tendenziöse Frage zeugt von Intoleranz und die ist weitaus gefährlicher als jedes Ballerspiel.

    Während du im ÖR und in den frei empfangbaren Privaten zu jeder Uhrzeit mit Scheisse vollgestopft wirst...und das seit vielen Jahrzehnten....zu Zeiten als der Gamer noch in der öffentlichen Meinung ein UFO war, ..da waren es halt die bösen klassischen Medien und die HORRORvideos....daran hat sich eigentlich gar nichts geändert, nur dass die nur noch noch brutaler und noch pornographischer geworden sind^^, aber es muss halt immer wieder ne neue Sau durchs Dorf getrieben werden...von den Hobbypsychologen. Die regen sich aber nicht darüber auf dass
    in sich ständig wiederholenden History Dokus vergaste Leichenberge und sonstige
    Schrecklichkeiten der Menschheitsgeschichte die WIRKLICH passiert sind zu Sendezeiten laufen, die von so gut wie jeder Altersgruppe gesehen werden können.
    Oder sie regen sich auch nicht (mehr) über völlig abartige STreifen um 20:15 auf
    in denen ein Tarantino oder Rodriguez ihre Gewaltphantasien auskotzen ^^. Weil dass ist ja dann KUNST^^.... Sie regen sich auch nicht darüber auf dass ab 0:00 die widerwärtigsten Telefonsexzuhälterspots mit den abstossendsten Inhalten auf nicht verschlüsselten Kanälen ablaufen und dass auch schon seit mindestens 15 Jahren...

    Ich spiele seit 1976 VideoGames, und in der gleichen Zeit habe ich weder einen Strafzettel erhalten noch irgendjemandem das Gehirn weggepustet....komisch nicht?
    Genausolang und länger schaue ich mir auch den oben genannten Schmutz an...wer denn nicht...mit dem gleichen Ergebniss..wie Milliarden anderer auch...wir gehen nicht hin und lappen dann mal grad alles weg wenn wir schlechte Laune haben.
    Ich finde das ganze Geseiere sowas von scheinheilig und bescheuert ich kanns nicht mehr hören.

    Nein statt dessen haben meine Interessen und die der abermillionen gleichgesinnten "Gestörten"....eine Branche aus dem Nichts erschaffen die Millionen Jobs geschaffen
    hat..einen Markt für Hardware für die immer anspruchsvollere Kundschaft usw usw.
    Unzählige Menschen verdienen direkt oder indirekt ihren Lebensunterhalt durch diese Nachfrage...

    Nach deiner Fragestellung zu urteilen müsste ich das ja längst von innerhalb einer Gummizelle spielen, oder in der Fremdenlegion/KSK oder sonstigen Berufsmördertruppen in REAL tun.

    Viel eher stellt sich die Frage ... wieso gibt es in Deutschland eine Armee zu der
    Leute FREIWILLIG hingehen ohne bedroht zu sein und die dann auch noch im AUSLAND irgendwelche anderen Leute umlegt...wo seid ihr Killerspiel Kritiker
    denn wenn es um das ECHTE töten geht...die meisten kommen seltsamerweise
    aus der CDU Ecke die so bläd daherquatschen ^^...super christlich ^^.

    ACh ich vergass ..die nicht virtuelle Abschlachterei gibts ja einfach schon zu lange ...was sind schon ein paar hundertausend Jahre menschliche Evolutionsgeschchte im Vergleich zu diesen unsäglichen Killerspielen....man hat sich halt noch nicht an die unblutige Form der Gewalt gewöhnt..manch einem mags sauer aufstossen,ist ja irgendwie nicht das Wahre wenn kein echtes Blut fliesst, ...darauf Prost..ich geh jetzt statt echtem lieber ne Runde PIXELBLUT verspritzen....HUSSAAHHH.

    PS ich hab verweigert und durfte dafür 18 Monate Zwangsarbeit leisten, da hiess es entweder Ärsche wischen oder Gitterstäbe polieren....auch da hat sich keiner von eben diesen Ärschen die sich über diese Spiele Thematik echauffieren, über die Vergewaltigung meiner Freiheitsrechte
    aufgeregt.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.11 05:16 durch S4bre.

  4. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: nOOcrypt 28.10.11 - 06:33

    Was treibt einen Menschen dazu "das virtuelle Toeten" mit einem kleinen T am Anfang zu schreiben? Aber Spass beiseite:

    Diese ganze Diskussion ist muessig. Ganze Generationen von Maennern hat man bis vor kurzem noch als Wehrpflichtige zum realen Toeten mit einer Schusswaffe ausgebildet. Das scheint wohl niemand als Heranzuechten von potentiellen Killern zu verstehen, aber Ego-Shooter-Spielen wird wohl als die perfekte Vorbereitung verstanden auch im realen Leben Leute zu erschiessen, oder wie soll ich diese laecherliche Diskussion sonst interpretieren?

    Heute meinen ausgerechnet die Leute, welche noch keine 5 Minuten so ein Computerspiel gespielt haben (weil sie es gerade mal schaffen ihre eMails abzurufen und so ein Spiel auf ihrem Rechner nicht einmal ohne fremde Hilfe installieren koennten), dafuer aber groesstenteils einen Vater haben, der im 2. WK nicht gerade mit der Maus auf "Pixelhaufen", sondern eher mit dem Maschinengewehr auf "lebende Fleischhaufen" geschossen hat, Computerspiele haetten einen schlechteren Einfluss auf die Jugend als die taeglichen Nachrichten.

    Sorry, aber wenn ich mir im Fernsehen (und im Zug, wenn Fussballfans vom Spiel nach Hause fahren) ansehen muss, dass sich z.B. sog. "Fussballfans" in ganz Europa regelmaessig gegenseitig die Koepfe bei Spielen einschlagen und eine Menge Steuergelder verschwendet werden um die Allgemeinheit mit der Polizei vor solchen "Hooligans" zu schuetzen, dann wuerde ich eher Fussball verbieten (in dem sicheren Wissen, dass diese Leute andere Anlaesse finden werden sich die Koepfe einzuschlagen) und mein Kind im Leben nicht in einen Fussballverein stecken, weil ihm da andere Leute ein schwachsinniges "Feindbild" eintrichtern.

    Ich habe noch nie auf einer LAN-Party auch nur Schlaege angedroht bekommen und von einer Massenpruegelei bei einer LAN mit Schwerverletzten oder gar Toten habe ich auch noch nichts gehoert. Dabei sitzen da doch teilweise hunderte dieser angeblich so superaggressiven Jugendlichen dicht an dicht zusammen an ihren Rechnern.
    Dafuer haben aber mal in der Fussgaengerzone zwei angetrunkene "Fussballfans" grundlos versucht mich zu verpruegeln, weil meine Outdoorjacke (Ich habe rein garnichts am Hut mit Fussball. Ich habe noch nie laenger als 5 Minuten am Stueck ein Fussballspiel angesehen.) wohl die falschen Farben aufwies. Da war ich dann meinen Eltern sehr dankbar, dass die mich als Jugendlichen Jiu-Jitsu lernen liessen, sonst waere das in der fast menschenleeren Fussgaengerzone damals fuer mich nicht so gut ausgegangen.

    Einen schoenen Tag noch.

  5. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: Garwarir 28.10.11 - 07:01

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind denn z.B. die Nintendo-Klassiker so langweilig, dass man diese für
    > ein"Battlefield" beiseite legen muß?

    Nein. Also ich werde mir Battlefield 3 auf jeden Fall holen und vor allem den Multiplayer ausgiebig spielen, aber freue mich zB ebenso auf das neue Zelda. Aber auch in den Spielen von Ninendo wird - wenn auch etwas weniger realistisch - getötet. Das sollte aber in keinem Fall ein Problem sein, solange man ein Spiel von der Realität unterscheiden kann.

  6. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: 7hyrael 28.10.11 - 08:45

    hast du bei den nintendo-klassikern ein spiel, bei dem du mit bis zu 31 anderen spielern gemeinsam spielen kannst, gegen 32 andere und im idealfall das ganze nach ner schönen taktik abläuft?

    Nichts gegen die Nintendo-Spiele, bin selbst ein großer Fan der guten alten N64 und SNES, einige der spiele waren wirklich großartig, aber das ist als würdest du fragen, warum man denn eine yacht braucht, wo doch das rumfahrn mit dem vw-bully vor 30 jahren auch so viel spaß gemacht hat. hat einfach null und garnichts miteinander gemein und geschmäcker sind verschieden.

  7. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: Theta 28.10.11 - 08:45

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Charles Marlow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum lesen wir Bücher über Verbrechen, furchtbare Katastrophen und
    > > menschliches Elend? Warum schauen wir uns gewalttätige, deprimierende
    > und
    > > defätistische Filme an?
    >
    > Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, wenn Sie eintreten.
    >

    Das ist doch nicht dein Ernst, oder?

    > > Warum spielen unsere Kinder Spiele wie "Räuber und Gendarm" oder "Cowboy
    > > und Indianer"?
    >
    > Um Moral, Ethik und Rechtsempfinden zu trainieren, die bei normaler
    > Veranlagung bereits in unserem inneren vorhanden sein sollten.
    >

    Moral, Ethik und Rechtsempfinden sind gesellschaftsgebundene Regeln, keine biologischen oder natürlichen - ohne Erziehung und insbesondere in ungünstigem Umfeld etablieren sich diese nachweislich nicht oder unzulänglich. Sollten dir dazu die Belege fehlen, suche dir einfach das nächste Problemviertel einer Großstadt deines Vertrauens, such dir dort die erstbeste Jugendgang und nerve sie ein wenig - indem du einen von ihnen falsch anschaust zum Beispiel.

    > > Warum sammeln einige von uns Waffen, interessieren sich für
    > Kampfmaschinen
    > > oder spielen sogar unsere Kriegsgeschichte in Originalkostümen nach?
    >
    > Da fängt es an verdächtig zu werden, ich wundere mich auch über die
    > seltsamen Kostüme in den angesprochen Ego-Shootern und Kampfspielen.

    Da passen zwei Dinge nicht zusammen, nämlich Zitat und Kommentar.

    > >
    > > Weil wir von Natur aus eine gewalttätige Spezies sind,
    >
    > hast du hierfür irgendwelche Belege (Link)? – Ich halte das für eine
    > reine Erfindung, wenn auch immer wieder gern wiederholt. Wer Kinder hat,
    > merkt eindeutig, das die Gewalt von außen in uns kommt.

    Wenn du diesen Kindern Gewalt vorlebst, werden diese Kinder sich mit guter Wahrscheinlichkeit in die gleiche Richtung entwickeln. Warum das so ist, dürften dir Psychologen ganz gut erklären können.

    > > … (unbelegte, parteiliche Vermutungen) …
    >
    > > Computerspiele sind nur ein narratives Medium, eine "Gefahr" durch
    > > Immersion und Mimesis hat man auch schon der Literatur, dem Comic, dem
    > Film
    > > und der Musik vorgehalten. Die absolute Mehrheit der Konsumenten ist
    > > dennoch "normal" geblieben.
    >
    > Dennoch kann schon alleine die Literatur größten Schaden in den Hirnen
    > anrichten, denken wir nur daran, wieviel Leid uns Engels & Marx Machwerke
    > gekostet haben, auf die sich Massenmörder wie Stalin & Co. berufen haben

    Bewertung und Schlussfolgerung des zweiten Teilsatzes sind aus der untersten Schublade und entbehren jeglichem Sachverstand und nein, ich bin kein Kommunist.

    > >
    > > Nur manche halten uns für in der Hinsicht für "dümmer" - entweder weil
    > ihre
    > > Weltanschauung naiv und zynisch ist, oder weil sie über diese
    > Argumentation
    > > Macht ausüben und sich aufspielen wollen.
    >
    > Der Mensch ist bequem und eben meistens nicht fähig oder zu faul, sich
    > komplexere Gedankengebilde aufzubauen, aus diesen dann mit vollem Überblick
    > Handlungen abzuleiten – nur dies hält viele auch von fatalen
    > Handlungen ab. Gewaltspiele machen dem einfachen Gemüt die Imagination viel
    > einfacher als Bücher, beseitigen Eintrittshürden und schaffen
    > Rechtfertigung für – gelinde gesagt – unzivilisiertes Handeln.

    Nach den zahlreichen Forderungen nach Belegen bleibst du an dieser Stelle eben genau diesen schuldig.

    > >
    > > Welcher Kategorie gehörst Du an?
    >
    > Ich gehöre zu denjenigen, die den Führerschein für Gedankenspiele haben.

    Es gibt Gedankenspiele, die sollte man nicht in der Öffentlichkeit austreten.

    Das Grundproblem liegt aber bereits in der Grundthese und Fragestellung des Eingangsbeitrages:

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind es wirklich nur "Geschicklichkeitsspiele", wenn wir mordend, plündernd
    > & brandschatzend durch virtuelle Welten vagabundieren. Wecken wir mit
    > solchen Spielen nicht auch in uns schlafende Geister, die sonst vielleicht
    > nie zum Vorschein kommen würden?
    >
    > Es wäre schön, wenn uns einige Hardcoregamer hier erzählen, was sie beim
    > anrichten von solch virtuellen Masskern empfinden, wenn man für einen
    > Highscore buchstäblich virtuell über Leichen geht.
    >
    > Sind denn z.B. die Nintendo-Klassiker so langweilig, dass man diese für
    > ein"Battlefield" beiseite legen muß?

    Mord, Plünderung und Brandschatzung sind unumkehrbare Taten in einer realen Welt, anders in der virtuellen. Keine Frage, dass der Großteil der Spiele auf Konsequenzen des eigenen Handelns verzichtet, aber das ist in Shootern auch nicht erforderlich, da es dort keine Massaker gibt. Jeder aus dem Spiel genommene Teilnehmer wird kurz darauf wieder mitspielen - er stirbt nicht, nur weil seine Spielfigur vom Platz gestellt wird. Daher empfindet der gesunde Geist beim Spielen eines Shooters nichts anderes, als beim Fangespielen. Der sportliche Gedanke des Messens der eigenen Fähigkeiten mit denen der anderen innerhalb klar definierter Regeln ist die Basis von Multiplayerspielen. Es kommt niemand zu Schaden und nur weil es mediengepushte Ausnahmen gibt, die ohne Frage tragisch sind, führt das eine nicht zwangsweise zum anderen. Die Welt wäre so schön einfach, wenn sich alles auf eine Ursache reduzieren ließe, aber bis jetzt war es immer die Zahl und Kombination mehrerer Faktoren, die zu Amokläufen geführt haben und die soziale Komponente lag dabei immer am Schwersten.

    Analysierst du die 'Nintendo-Klassiker' mal richtig, wirst du selbst da die verniedlicht dargestellte Gewalt entdecken und auch dort gehst du für den Highscore über Leichen und bekommst Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung präsentiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.11 08:46 durch Theta.

  8. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: maxip7 28.10.11 - 09:18

    Bei aller Zivilisation sollte man nicht vergessen, wie wir Menschen eigentlich sind.

    Hier, mitten in Deutschland werden Menschen auf S-Bahnhöfen zu tote geprügelt, aus purer Lust.

    Gewisse Sachen wie Jagdinstinkt stecken einfach in uns, ansonsten würden wir z.B. kaum soviele Sportarten betreiben und wie die Herdentiere ins Stadion gehen.

    Battlefield befriedigt meinen Instinkt nach Jagd und Geschicklichkeit.

    Ich habe nicht das Gefühl, jmd. zu töten, sondern ich weiss genau dass ich die Spielfigur erwischt habe und der Typ in ein paar Sekunden wieder mitmischt.

    Also entweder ist der Thread-Opener ein Troll oder Naiv.

  9. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: 7hyrael 28.10.11 - 10:05

    maxip7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also entweder ist der Thread-Opener ein Troll oder Naiv.
    Och gerne in seinem Fall auch mal beides, ohne das nun beleidigend zu meinen...
    Manche Menschen sind eben schon so Naiv, dass sie ihr getrolle garnicht merken :)

  10. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: Acid 303 28.10.11 - 10:05

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre schön, wenn uns einige Hardcoregamer hier erzählen, was sie beim
    > anrichten von solch virtuellen Masskern empfinden, wenn man für einen
    > Highscore buchstäblich virtuell über Leichen geht.

    Ich beziehe mich jetzt auf meine Gefühl beim Onlinespielen. Wichtig dabei ist, dass ich nie das Gefühl habe, jemanden zu "töten". Sondern ich schalte einen Gegner kurzfristig aus, weiss aber, dass er Sekunden später an irgendeinem Spawnpunkt wieder auftaucht, sein Ziel weiter verfolgt, sich vielleicht aber auch an mir rächen will.

    Mir gefällt bei diesen Spielen, gemeinsam mit anderen Mitspielern ein Ziel zu verfolgen und dabei gegen andere reale Personen zu fighten. Teamplay, Zusammenhalt, Unterstützung, Spass und Freude am Spiel. Das sind einige Schlagwörter, die mich dazu bewegen solche Spiele zu spielen.
    Ein realistisches Szenario dient für mich dazu, den Faktor "Spass" noch mehr zu erhöhen.
    Dabei geht es aber niemals um das "töten". Ich denke auch dass das bei Spielen wie Battlefield auch klar erkennbar ist, da es keine Splattereffekte gibt und es daher auch ohne Probleme ungeschnitten sogar bei euch Deutschen auf den Markt kommt.
    Ein Vergleich zu der Sportart "Paintball" wäre für mich nahelingender. Dort verfolgt man die gleichen Ziele. Da man das aber in der Realität spielt, verwendet man Markiergeräte (keine Waffen) und Farbkugeln.

  11. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: 7hyrael 28.10.11 - 10:13

    Ich denke vielen geht es auch um diese heroische Atmosphäre, wenn es um einen herrum kracht und zischt von kugeln und granaten. Ein Spiel bei dem man die leute nur Markiert durch Farbkugeln, könnte diese einfach nicht vermitteln.

  12. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: syntax error 28.10.11 - 10:26

    Platanas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind denn z.B. die Nintendo-Klassiker so langweilig, dass man diese für
    > ein"Battlefield" beiseite legen muß?

    Welche genau? Probotector wo man alles kaputtschiessen muss? Marioland, wo man Schildkröten zertreten muss? Nintendo-Soccer, wo man den Gegner mit Powerschüssen umschiessen kann?

  13. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: DerKleineHorst 28.10.11 - 10:30

    Gerade wer Kinder hat merkt, dass diese z.B. um Aufmerksamkeit und Liebe wetteifern können und auch dem anderen Schmerzen zufügen, wenn dies nicht durch die Eltern unterbunden wird, z.B. weil das andere Kind gerade mehr Aufmerksamkeit erhält.

    Ist also keine Erziehung und Wertebelehrung von außen vorhanden wird das Kind gewaltätig, nicht andersrum. Ganz einfach weil es das kann und nicht weiß, warum es das nicht tun sollte, wenn es selber doch einen Vorteil davon hat.
    Begriffe wie Ethik, richtig und falsch müssen erlernt werden und sind nicht angeboren.

  14. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: trollwiesenverschieber 28.10.11 - 10:35

    Theta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Analysierst du die 'Nintendo-Klassiker' mal richtig, wirst du selbst da die
    > verniedlicht dargestellte Gewalt entdecken und auch dort gehst du für den
    > Highscore über Leichen und bekommst Gewalt als Mittel zur Konfliktlösung
    > präsentiert.

    Vergiß es - das begreift er sicherlich sowieso nicht.

    -----------------------------------------------------------------------
    Lalalalalala!!!!

  15. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: Bibabuzzelmann 28.10.11 - 10:45

    Was treibt dich dazu Spieler voll zu quaken, provozierst du gerne....fängst gerne Streit an, hatte keiner Lust mit dir zu spielen in deiner Jugend....dann such dir Hilfe und probiere nicht den Gamer ein schlechtes Gewissen einzureden ?!
    Schon mal gesehn, dass da jemand "stirbt" ? Wenn ja, wie erklärst du es dir dann, dass er später wieder da ist ? Gott meint es wohl gut mit den virtuellen Figuren, oder wie soll man das verstehn.....da stirbt keiner !
    -------
    Das empfinde ich dabei "Muhahaha" :)

    Hat absolut keine Verbindung zur Realität, wenn man es spielt, ausser dass es so ähnlich aussieht lol Keine Mordgelüste, oder Hass(naja vieleicht kurzzeitig) wenn man es überhaupt "Hass" nennen kann, eher 5sec Zorn über seine eigene Dummheit, wenn man mal erschossen wird, aber das legt sich meist gleich wieder.....is wie in jedem anderen Spiel auch.

    Es macht einfach einen riesen Spass, mit Kollegen solche Fantasie-Welten zu betreten und sich virtuell auszutoben...für dich mag es "Realitätsnah" sein, aber bei uns hat es 0 damit zu tun, bis auf das Aussehn des Spiels vieleicht.
    Unser Geist und Vorstellungsvermögen ist halt etwas weiter, als deiner und der will eben bedient werden, mit friedlichen "böse" aussehenden Spielen.

    Der Multiplayer von BF3 is soooo geil, für alle andern, die auf Shooter stehn, das Mapdesign ist Top.....sind die besten Karten in der ganzen BF Reihe, behaupte ich mal, also ich find sie durch die Reihe alle geil :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.11 10:51 durch Bibabuzzelmann.

  16. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: HugoHabicht 28.10.11 - 11:00

    Sehr schön dass sie LAN-Parties erwähnt haben. Den jedem, der so ein Bild vom bösen Killerspieler hat, dem kann ich nur nahelegen mal auf so eine große Lan zu gehen. (leider gibts davon heutzutage kaum noch welche :-( ). Er wird erstaunt sein wie friedlich und freundlich es da zugeht. Und das obwohl doch hunderte dieser potentiellen Gewalttäter für 3 tage auf engstem Raum Gegeneinander zocken. Wenn man dort mal für ne viertel Stunde ein paar Zockern über die Schulter guckt und mit ihnen ins Gespräch kommt , wird einem wohl am schnellsten klar das es sich hier einfach nur um ein Spiel/Sport handelt, und es einfach überhaupt nichts mit realer Gewalt zu tun hat.

  17. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: DerKleineHorst 28.10.11 - 11:09

    Wäre es anders, würde man niemals eine LAN mit seinen Freunden machen, oder? ;)

  18. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: Bibabuzzelmann 28.10.11 - 11:20

    Hoffe er liest meine Posts, auch wenn deiner hier es am Ende auch schon beschreibt, wie die Meisten der Zocker denken :)

    Das Problem liegt bei IHM, nicht bei irgendwelchen Spielen oder Spielern....der versteht die "Neue Welt" nicht, hab ich das Gefühl, wäre wohl lieber wieder bei Hitler oder so...ka lol Als ob Spiele töten....da hat er wohl die Falschen in der Vergangenheit gespielt :) Wenn ich schon so was wie "Mordgelüste" oder sonst einen Quatsch höre, zeigt mir das ganz deutlich, wie er so tickt, wenn er solche Spiele sieht....IHM sollte man solche Spiele vorenthalten, der kommt damit net klar, wäre wohl ein potentieller Amokläufer, in meinen Augen.

  19. Re: Es macht Spaß.

    Autor: Bibabuzzelmann 28.10.11 - 11:30

    JeanClaudeBaktiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin kein Hardcore Gamer, aber werde Battlefield 3 auch kaufen.
    >
    > Wenn hier schon einer mosert, DANN bitte an geeigneter Stelle: Warum sind
    > im Irak 300.000 Zivilisten gestorben, warum tötet die Bundeswehr in
    > Afghanistan, was wollen wir überhaupt da?

    Darüber hat der sich auch schon Gedanken gemacht, nur keine Sorge....aber dagegen kann er eben nichts tun, so wie wir auch nicht.

    Die richtige Frage wäre....wie kommt dieser Mensch auf die Idee uns damit in Verbindung zu bringen....aber diese Frage hab ich mir schon selbst beantwortet, weil von ihm kannst du keine "richtige" Antwort verlangen, der blickt da nicht wirklich hinter, der sieht nur die Oberfläche und diese "menschenverachtenden" Bilder, obwohl das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Er kann nicht zwischen "gut" und "wirklich" böse unterscheiden.....zwischen Realität und Fiktion....macht mir fast Angst muss ich zugeben, aber da ich ihn ja nicht kenne und er vermutlich weit weg ist, solls mir egal sein :)

  20. Re: Was treibt einen Menschen zum virtuellen töten?

    Autor: nOOcrypt 29.10.11 - 14:04

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade wer Kinder hat merkt, dass diese z.B. um Aufmerksamkeit und Liebe
    > wetteifern können und auch dem anderen Schmerzen zufügen, wenn dies nicht
    > durch die Eltern unterbunden wird, z.B. weil das andere Kind gerade mehr
    > Aufmerksamkeit erhält.
    >

    Dummerweise stellen auch jene Erwachsenen, die eine verhaeltnismaessig gute Kinderstube genossen haben das Ringen um Aufmerksamkeit und Liebe nicht ab und versklaven deshalb z.B. ihre Partner in einer Beziehung. Ich moechte nicht wissen, wie viele Frauen und Maenner schon das ein oder andere Hobby fuer ihren Partner aufgegeben haben, weil der immer neue Punkte fand um darueber zu noergeln, dass sie Zeit ohne ihn verbrachten und Spass dabei hatten. Selbst in meinem Bekanntenkreis kann ich sowas zuhauf beobachten.

    Mich interessiert Aufmerksamkeit und Liebe nicht wirklich, was es meinen Eltern schwer machte mich zu erziehen, denn "Liebesentzug" funktioniert als Erziehungsmethode bei mir nie, woran auch einige Freundinnen von mir letztendlich gescheitert sind. Ich verzichte naemlich gerne auf Aufmerksamkeit und Liebe, wenn ich dafuer die Freiheit habe fuer mich allein tun und lassen zu koennen, was ich will.

    Dafuer bin ich aber auch nicht eifersuechtig oder gewalttaetig und niemand schafft es mich zu beleidigen. Auch meine Partnerin kann tun und lassen, was sie will. Meinetwegen auch mit einem anderen Mann ausgehen, wenn sie der Meinung ist, dass ich ihr zu wenig Aufmerksamkeit/Liebe schenke.

    Die meisten Menschen sind aber Aufmerksamkeits- und Liebesjunkies, was eben in gewalttaetigen Auseinandersetzungen gipfelt, wenn ihnen jemand nicht die noetige Aufmerksamkeit/Liebe bzw. den noetigen "Respekt" entgegenbringt.

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Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
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Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

  1. Vive Pro Eye: Das Eye-Tracking-VR-Headset von HTC kostet 250 Euro mehr
    Vive Pro Eye
    Das Eye-Tracking-VR-Headset von HTC kostet 250 Euro mehr

    Das Komplettpaket aus Vive Pro Eye mit zwei Controllern und zwei Lighthouse-Boxen verkauft HTC für 1.650 Euro, das reguläre Vive Pro für 1.400 Euro. Das Eye-Tracking ermöglicht unter anderem Foveated Rendering in der Virtual Reality, was die Bildrate deutlich steigert.

  2. Unternehmerisch fahrlässig: Conti will keine Akkuzellen in Deutschland bauen
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    Conti will keine Akkuzellen in Deutschland bauen

    Continental-Chef Elmar Degenhart hat sich gegen eine Akkuzellfertigung für Elektroautos in Deutschland ausgesprochen. Das sei kein attraktives Geschäftsmodell und "unternehmerisch fahrlässig".

  3. Wing: Alphabet startet mit Drohnenlieferungen in Helsinki
    Wing
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    Wing wird ab Sommer 2019 in der finnischen Hauptstadt mit der Auslieferung via Drohne beginnen. Die Drohnen sollen in einem Stadtteil dazu genutzt werden, Lebensmittel von Supermärkten zu Häusern zu transportieren.


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