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Gewaltinflation?

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  1. Gewaltinflation?

    Autor: ppls 17.09.13 - 09:25

    Man muss hier jemanden brutal foltern, um eine Mission abschließen zu können.

    Früher(tm), als ich noch aktiver am Spielen war, hab ich auch GTA3 durchgezockt, das kam auch ohne solche Details aus und war trotzdem gut.

    Ich finde, hier wird eine Grenze überschritten. Warum animiere ich Spieler dazu, so sadistisch zu sein, wenn auch nur virtuell?

    Wie steht ihr dazu, braucht ein Spiel sowas wirklich?

  2. Re: Gewaltinflation?

    Autor: flike 17.09.13 - 09:56

    Nicht Gewaltinflation: Reizinflation. Das betrifft alle Bereiche.

    Die Menschen brauchen alles immer heftiger, um sich nicht zu langweilen. Schnellere Schnitte in Filmen mit heftigeren Effekten, mehr Gewalt in Spielen, Abgefahrenere Sexualpraktiken in Pornos (anpissen in vielen Pornos mittlerweile schon normal), Musik in denen nur noch geschrien und gegrunst wird (z.B. Grindcore) usw.

    Daraus resultiert, dass die Menschen immer weiter abflachen und der normale Alltag für sie unheimlich langweilig wird, da das Gehirn (Amygdala) weit weniger Reizen ausgesetzt ist.

  3. Re: Gewaltinflation?

    Autor: vassago88 17.09.13 - 10:00

    MINISPOILER !!!!!!!!

    ich verstehe dein Anliegen, mich stört dieser Inhalt aber nicht sonderlich.
    Im Gegenteil: ich fand diese Mission "super" weil die Folter ziemlich "cool" inszeniert wurde (ich schreib jetzt mal alles in Anführungszeichen, was andernfalls krank/fragwürdig klingen würde), da man auswählen kann auf welche Art und Weiße man das Opfer foltern möchte um an Infos zu kommen..

    Außerdem:
    Müssen sie sich ja irgendwas neues einfallen lassen, sonst wiederholen sich einfach nur die alten Missionen in neuem Gewand oder mit anderem Charakter (was bei einer Review wie: "war alles schonmal da, alle Missionsinhalte irgendwie schonmal gehabt" für RS deutliche Gewinneinbußen bedeuten würde), GTA ist nunmal im Grunde immer das selbe/sehr ähnliche Szenario es zum großen Gangsterboss zu schaffen und hierzu sind diese Missionen unabdingbar.
    Ob man hierzu immer weiter in gewaltsamere Gefilde dringen muss ist fragwürdig aber garantiert Rockstar weiteren Erfolg und stört mich als Spieler in moralischer Hinsicht nicht besonders.

    MMn gibt es auf dieser Erde einiges deutlich verwerflicheres als (zugegeben, extrem rohe) Gewalt in diesem Videospiel.

    Gruß



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.13 10:08 durch vassago88.

  4. Re: Gewaltinflation?

    Autor: flike 17.09.13 - 10:09

    vassago88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MMn gibt es auf dieser Erde einiges deutlich verwerflicheres als
    > (zugegeben, extrem rohe) Gewalt in diesem Videospiel.

    Das ist kein Argument. Dann kann ich mit dem Auto durch die Fußgängerzone düsen, 20 Leute umnieten und sagen: "Sorry aber Hitler war weit schlimmer. Ich geh jetzt nach Hause und zähle meine Arme. Tschüss."

    Ein Spiel, dass von solch einer Masse an Menschen konsumiert wird und rohe Gewalt zeigt, hat mit Sicherheit negative Auswirkungen, besonders da viele der Spieler noch jung und geistig nicht voll entwickelt sind. Ich habe selbst viele Jahre Ego-Shooter gespielt und bin nicht Fridolin aus dem Schachclub - man sollte sowas meiner Meinung nach eindämmen.

  5. Re: Gewaltinflation?

    Autor: Wander 17.09.13 - 10:21

    Ich kenne das Spiel nicht, aber ich wäre immer vorsichtig mit Sätzen wie "hier wird eine Grenze überschritten". Sofern das aber nur auf dich und dein Empfinden bezogen war, ist das natürlich in Ordnung.

    Bei Spielen handelt es sich wie bei Filmen oder Musik um Kunst und diese sollte, sofern bei der Erstellung niemand unfreiwillig zu Schaden kommt, keiner Zensur unterliegen. Das Problem ist nämlich, dass das Ziehen der Grenze immer nur willkürlich und individuell geschehen kann; manche sind schon mit ein bisschen nackter Haut überfordert, mancher möchte kein Blut sehen und andere finden ganz komische Sachen anstößig/grenzwertig.

    Insofern, ja, das Spiel braucht das, weil es Teil der Vision der Künstler ist und diese es als notwendig erachtet haben.

  6. Re: Gewaltinflation?

    Autor: Wander 17.09.13 - 10:25

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Spiel, dass von solch einer Masse an Menschen konsumiert wird und rohe
    > Gewalt zeigt, hat mit Sicherheit negative Auswirkungen, besonders da viele
    > der Spieler noch jung und geistig nicht voll entwickelt sind. Ich habe
    > selbst viele Jahre Ego-Shooter gespielt und bin nicht Fridolin aus dem
    > Schachclub - man sollte sowas meiner Meinung nach eindämmen.

    Nun ja, das Spiel richtet sich an Erwachsene und wird auch entsprechend verkauft (USK 18, PEGI 18).

    Was wäre denn die Alternative? Keine Gewalt mehr in Spielen, Filmen, Bildern oder Musik? Wo sollte man die Grenze ziehen?

  7. Re: Gewaltinflation?

    Autor: flike 17.09.13 - 10:26

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insofern, ja, das Spiel braucht das, weil es Teil der Vision der Künstler
    > ist und diese es als notwendig erachtet haben.

    Und wenn es der Künstler notwendig findet, dass in seinem Werk Kinder vergewaltigt werden? Eben - es braucht allgemeingültige Grenzen.

  8. Re: Gewaltinflation?

    Autor: Wander 17.09.13 - 10:30

    Wie schon gesagt, sofern bei der Produktion niemand zu schaden kommt, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.

    Warum sollten wir bei Kindern die Grenze ziehen? Vergewaltigungen werden tagtäglich in Tatort und Co. gezeigt. Meine Großmutter findet jede Form von sexuellen Handlungen in Kunst als anstößig, grenzwertig und unnötig. Warum sollten wir nicht sie als Maßstab nehmen?

  9. Re: Gewaltinflation?

    Autor: shazbot 17.09.13 - 10:38

    So ein Unsinn, deine Beispiele sind Quatsch. Die Leute hören Grindcore nicht, weil normales Metal zu langweilig wurde..
    Ich (und so geht es den meisten) spiele GTA nicht wegen der Folterszene, sondern wegen der Open World Sandkiste. Außerdem finde ich durch die Massen an Fußgängern zu rasen in GTA4 viel brutaler als diese Folterszene.

    Vorsicht! Dieser Post ↑↑↑ enhält mit hoher Wahrscheinlichkeit meine eigene Meinung.

  10. Re: Gewaltinflation?

    Autor: vassago88 17.09.13 - 10:44

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vassago88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > MMn gibt es auf dieser Erde einiges deutlich verwerflicheres als
    > > (zugegeben, extrem rohe) Gewalt in diesem Videospiel.
    >
    > Das ist kein Argument. Dann kann ich mit dem Auto durch die Fußgängerzone
    > düsen, 20 Leute umnieten und sagen: "Sorry aber Hitler war weit schlimmer.
    > Ich geh jetzt nach Hause und zähle meine Arme. Tschüss."


    Falsch... DAS ist kein Argument, denn ich gehe nicht auf die Straße und töte jemanden und verweiße auf Hitler und Konsorten sondern ich spiele ein Spiel, in dem es dazu gehört andere Menschen umzubringen.

    Das in der Realität zu tun oder eben virtuell ist dann doch ein kleiner aber feiner Unterschied..

    Dein Argument würde ausschließlich ziehen, wenn ich davon gesprochen hätte, die Aktionen aus dem Spiel im realen Leben gutzuheißen, es geht hier jedoch ausschließlich um das Spiel selbst und das zu spielen ist wohl noch kein allzugroßes Verbrechen..

  11. Re: Gewaltinflation?

    Autor: Clown 17.09.13 - 10:50

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist kein Argument. Dann kann ich mit dem Auto durch die Fußgängerzone
    > düsen, 20 Leute umnieten und sagen: "Sorry aber Hitler war weit schlimmer.
    > Ich geh jetzt nach Hause und zähle meine Arme. Tschüss."

    Das ist nicht mal mehr ein Vergleich von Äpfel und Birnen, sondern eher von Äpfeln und Bauanträgen.. Also bitte...

    > Ein Spiel, dass von solch einer Masse an Menschen konsumiert wird und rohe
    > Gewalt zeigt, hat mit Sicherheit negative Auswirkungen

    Achso, ja, die üblich lächerliche Kritik.. "Ich glaube, deshalb muss es so sein." Schade nur, dass die Medienwirkungsforschung Dir da einen Strich durch die Rechnung macht: Kausale Zusammenhänge können laut dieser allenfalls sehr kurzzeitig bewiesen werden. Das ist auf jeden Fall aber keine Basis für irgend ein "Vorgehen" in irgend einer Form!

    >, besonders da viele
    > der Spieler noch jung und geistig nicht voll entwickelt sind.

    Und nun? Zensieren? Das Spiel richtet sich ganz klar nicht an den Jugendlichen. Mark Twain sagte dazu: "Censorship is telling a man he can't have a steak just because a baby can't chew it".

    > Ich habe
    > selbst viele Jahre Ego-Shooter gespielt und bin nicht Fridolin aus dem
    > Schachclub

    Zum einen behauptest Du selbst erfahrener Spieler zu sein und zum anderen sollen gleiche Spiele eine pauschal negative Wirkung haben? Auf Dich aber nicht? Du solltest ganz schnell in psychologische Behandlung! Da MUSS ja irgendwas schief gelaufen sein, Deiner Argumentation zufolge ;)

    > - man sollte sowas meiner Meinung nach eindämmen.

    Warum?

  12. Ist so gewollt

    Autor: dabbes 17.09.13 - 10:54

    Du siehst das Falsch, diese Verhalten ist von der US-Regierung gewünscht, weil den Leuten auf "subtile" Art damit eingeredet werden soll "Der Zweck heiligt die Mittel" und dass das Foltern von bösen Terroristen "OK" ist.

    Schau dir doch alle die Hollywood Produktionen nach 2001 an, da läuft alles aufs gleiche hinaus.
    Für mich war damas Star Trek Enterprise eine herbe Enttäuschung, es fing gut an, doch dann kam das 11. September Syndrom und die Serie verherrlichte auch alle Mittel die zum Ziel führen.

  13. Re: Ist so gewollt

    Autor: divStar 17.09.13 - 11:08

    Wer es mag, sollts halt haben.. wer nicht - kann sich auch anderweitig bedienen. Aber pauschal zu sagen, dass Gewalt in Spielen die Spieler zu Gewalt animiert, ist schlichtweg falsch.

    Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=HWwVe8PQHm4

    Klar... es muss nicht sein - aber zum einen ist man so präsenter - und zum anderen reizt man so mehr. Wer es möchte - warum nicht? Das echte Leben ist in der Regel ziemlich eingefahren und öde. Das ist für das Leben nicht schlecht - aber der Mensch sehnt sich nach Abwechslung.. in Spielen gibt es sie. Wer nicht vorher mental instabil war, wird es nach den Spielen ebenso wenig sein.

  14. Re: Ist so gewollt

    Autor: flike 17.09.13 - 11:34

    Wander:
    Deine Oma ist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem mit Sexualität noch nicht so offen umgegangen wurde. Für Sie ist das normal. Wächst man nun heute in einem (Medien-)Umfeld auf, in dem Gewaltdarstellungen wie Folter und rumballern zur Tagesordnung gehören, wird dies für uns eben Normalität und ein Spiel, was sich 25 Millionen mal verkaufen wird und sagen wir von 50 Millionen gespielt wird, trägt dazu bei.

    shazbot:
    Opa hörte Blasmusik, Papa Guns N Roses und für den Nachwuchs muss es halt härter sein, weil cool. Schon mal vor einer -Core Bühne gestanden? Jemand ohne Schulranzen gesehen? ;)

    vassago88:
    Fürs Gehirn macht das einen weit weniger großen Unterschied, als du denkst.

    Clown:
    Ich habe jahrelang gespielt, in normalem Rahmen, jetzt nicht mehr.

    dabbes:
    +1

    divStar:
    Das normale Leben empfindet man nur als Öde, wenn man übermäßig reizüberflutende Dinge konsumiert. Amygdala und Hypothalamus sind eben etwas komplexer als ein Windows Server 2008 R2, setzt euch ruhig einmal damit auseinander ;)

  15. Re: Ist so gewollt

    Autor: theFiend 17.09.13 - 11:35

    Gewalt per se muss nicht verwerflich sein, oder zwingend eine Grenze überschreiten. Es hängt meiner Meinung nach ganz wesentlich vom Kontext ab, den die Szene ergibt. Da ich das Spiel noch nicht gespielt habe, kann ich mir darüber kein Urteil bilden.

    Ein gutes Beispiel für extreme Gewalt die aber im Kontext sicher nicht "verherrlichend" dargestellt wird wäre das exzellente Spec Ops: The Line

  16. Re: Ist so gewollt

    Autor: Wander 17.09.13 - 11:57

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wander:
    > Deine Oma ist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem mit Sexualität noch
    > nicht so offen umgegangen wurde. Für Sie ist das normal. Wächst man nun
    > heute in einem (Medien-)Umfeld auf, in dem Gewaltdarstellungen wie Folter
    > und rumballern zur Tagesordnung gehören, wird dies für uns eben Normalität
    > und ein Spiel, was sich 25 Millionen mal verkaufen wird und sagen wir von
    > 50 Millionen gespielt wird, trägt dazu bei.

    Und welche Konsequenz ziehst du daraus? Hätte man damals schon jede Darstellung von Sexualität verbieten und verbrennen sollen, so dass sich dies überhaupt nicht erst etablieren hätte können, und sollten wir analog dazu alle Darstellungen von Gewalt, Sexualität und sonstigen Dingen die dir gegen den Kragen gehen verbieten und zerstören?

    Tut mir Leid, aber ich möchte nicht auf grandiose Kunst verzichten müssen (z.B. Antichrist) nur weil ein großer Teil der Bevölkerung damit nichts anfangen kann und der Meinung ist, dass damit eine Grenze überschritten wurde.

  17. Re: Gewaltinflation?

    Autor: 7hyrael 17.09.13 - 12:00

    du vergleichst da 2 völlig unterschiedlich gelastete beispiele...
    Ein kind zu vergewaltigen ist ein in der Gesellschaft grundsätzlich geächteter Akt.
    Jemanden zu töten eher weniger, sonst gäbe es keine Todesstrafe. Du sieht es aus deiner kleinen welt heraus, in der die Tötung eines Menschen vielleicht ein absolutes Unding ist und das tolle ist: Das steht dir absolut frei und sollte nicht anders sein.

    Aber in meiner Welt ist das evtl anders? Ich sehe es als völlig in Ordnung an einen Menschen in extremen Situationen zu töten (Geiselnahmen, Eindeutig überführte Serienvergewaltiger, Kinderschänder usw.) Will das aber jetzt nicht wirklich ausführen. Klar ist, in dem Spiel wird nicht aus Gründen wie dem Schutz von Schutzbedürftigen, zur Rettung anderer oder derlei getötet. Aber es wird nicht wirklich anders propagiert, als es auch bei breiten, in den Medien wie Fernsehen, Büchern und Radio auch der Fall ist. Böser Mensch tötet andere Menschen. In diesem Spiel ist man in der Welt eines Bösewichts unterwegs.

    Und das finde ich in Ordnung - solange das Spiel in den Händen von Volljährigen ist.
    Es kann und sollte jeder selbst bestimmen was er ansehen möchte. Dich zwingt niemand das spiel zu Spielen, aber fordere nicht, andere in Ihrer Freiheit einzuschränken - die niemand anderem schadet in diesem Fall - nur weil es nicht in dein Weltbild passt. Du bist nicht das Maß an dem man alle Messen kann, das ist niemand weshalb man IMHO auch keine/kaum Grenzen ziehen muss. Wer etwas nicht sehen will soll es einfach nicht einschalten.

  18. Re: Gewaltinflation?

    Autor: ITSE-Emaxx 17.09.13 - 12:10

    > Das ist kein Argument. Dann kann ich mit dem Auto durch die Fußgängerzone
    > düsen, 20 Leute umnieten und sagen: "Sorry aber Hitler war weit schlimmer.
    > Ich geh jetzt nach Hause und zähle meine Arme. Tschüss."
    >
    > Ein Spiel, dass von solch einer Masse an Menschen konsumiert wird und rohe
    > Gewalt zeigt, hat mit Sicherheit negative Auswirkungen, besonders da viele
    > der Spieler noch jung und geistig nicht voll entwickelt sind. Ich habe
    > selbst viele Jahre Ego-Shooter gespielt und bin nicht Fridolin aus dem
    > Schachclub - man sollte sowas meiner Meinung nach eindämmen.


    Ich denke, dass andere Dinge in unserem Umfeld einen weit aus größeren Einfluss auf die Jugend hat, als die beschriebene Szene aus GTA V.
    Das "Gewalt"-Spiele negative Auswirkungen auf Jugendliche und Kinder hat sei weiterhin einfach mal in Frage gestellt. Oft genug kam diese Diskussion schon auf. Bei vielen Fällen wird einfach ein "Auslöser" gesucht für die Verbrechen. Aber das diese Menschen privat Probleme hatten, da sie gemobbt, beleidigt und gedemütigt wurden wird oft nur am Rande erwähnt. Das Spiel ist schuld, wird überall von den Medien rum geschrien.

    Das Spiel ist nicht ohne Grund für Jugendliche ungeeignet. Das Problem liegt eher in der heutigen Gesellschaft, dass die Wege um an ein "ab 18"-Spiel zu gelangen zu leicht sind.
    Große Online-Shops lassen zwar bei einer Lieferung bereits die Personalausweise vorzeigen, allerdings habe ich schon genug Fälle miterlebt, wo einfach drauf verzichtet wurde nur weil man den Boten etwas kannte.

  19. Re: Gewaltinflation?

    Autor: Private Paula 17.09.13 - 12:40

    flike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vassago88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > MMn gibt es auf dieser Erde einiges deutlich verwerflicheres als
    > > (zugegeben, extrem rohe) Gewalt in diesem Videospiel.
    >
    > Das ist kein Argument. Dann kann ich mit dem Auto durch die Fußgängerzone
    > düsen, 20 Leute umnieten und sagen: "Sorry aber Hitler war weit schlimmer.
    > Ich geh jetzt nach Hause und zähle meine Arme. Tschüss."

    Aepfel. Birnen. Bitte lerne zu unterschieden, ob Gewalt fiktiv ist, oder real.

    Wenn eine Folter Szene zu einer Situation passt, dann kann/soll/muss man sie einbauen.

    > Ein Spiel, dass von solch einer Masse an Menschen konsumiert wird und rohe
    > Gewalt zeigt, hat mit Sicherheit negative Auswirkungen, besonders da viele
    > der Spieler noch jung und geistig nicht voll entwickelt sind.

    Das Spiel ist nicht Super Mario V, sondern GTA V und hat entsprechende Alterskennzeichnungen. Von 18jaehrigen darf man erwarten, dass diese geistig ausreichend gefestigt sind, damit die nach dem Spiel nicht die erste Axt greifen, um herauszufinden wie das ist, wenn man damit seine Argumente untermauert.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  20. Re: Gewaltinflation?

    Autor: Ben Stan 17.09.13 - 14:57

    Macht doch Spaß in Spielen etwas auszuleben das man im echten Leben niemals machen würde / könnte...

    Was daran so schlimm ist werde ich nie verstehen... liegt wohl daran, dass ich einer bin der etwas besser mit Hirn gesegnet wurde... :/

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