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Hardcore = schade?

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  1. Hardcore = schade?

    Autor: lyom 11.03.15 - 20:20

    Beim Lesen des Fazits dachte ich mir - schade. Die Worte dort klingen nämlich nicht wirklich schmeichelhaft.

    "[...] wer als Einsteiger durch die wenig an Hardcoregames erinnernde Grafik darauf schließt [...] muss sogar mit Frust rechnen [...] schwierig, häufige Tode sind unvermeidbar, und ohne Durchhaltevermögen ist der Wald nicht zu retten"

    Also ein Hardcore Spiel. Als normaler "Casual" (das ultimative Schimpfwort heutzutage) muss man mit Frust rechnen, und ohne das explizit erwähnte Durchhaltevermögen schafft man's nicht.

    Damit sehe ich nicht mehr als die Zielgruppe, obwohl ich
    - die Grafik süß finde, und sie mich komplett ansprechen würde. Aber anscheinend wird "wer Wert auf eine sehr ausgefeilte Handlung legt, [...] eher enttäuscht". Was ich komisch finde - wieso die Hälfte vom Trailer zeigen wie die Spielfigur wie in einem Film herumkrabbelt und mit den anderen Charakteren interagiert - wenn das Spiel hardcore sein soll?
    - die alten Metroid und SMB, an die sie sich orientiert haben, gespielt und gemocht habe. Kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass Metroid "pixel-precision" gebraucht hat, was aber im Interview in einem Atemzug erwähnt wurde.

    Zu leichte Spiele sind auch langweilig, aber Stellen wo man sich den Kopf einrennt sind genau das: frustrierend. Und wenn zu viele kommen gibt es wohl zwei Typen von Leuten: der eine ist dann erst recht motiviert, und will mehr und schwerer, spielt dann Super Meatboy, weil alles andere ist zu leicht, und der andere sagt irgendwann mal danke schön. Habe zum Beispiel auch die Neuauflage von Giana Sisters auf Kickstarter unterstützt, aber wie das Spiel dann gekommen ist, mit laaaangen knallharten Levels, mit Zwischenposten die weit auseinanderliegen, hat mein Interesse bald nachgelassen. Weiß nicht ob dieses Spiel das besser macht (Zwischenposten nahe bei harten Stellen, unlimitierte Lebel?) oder ob das zu "soft" ist.

    Naja, wie gesagt, schade eben. Wenn die anderen Reviews schmeichelhaftere Worte haben, lege ich es mir vielleicht doch noch zu, ansonsten lasse ich mich von den CG Szenen auf Youtube verzaubern.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.15 20:22 durch lyom.

  2. Re: Hardcore = schade?

    Autor: diclonyuus 12.03.15 - 09:54

    lyom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Lesen des Fazits dachte ich mir - schade. Die Worte dort klingen
    > nämlich nicht wirklich schmeichelhaft.
    >
    > "[...] wer als Einsteiger durch die wenig an Hardcoregames erinnernde
    > Grafik darauf schließt [...] muss sogar mit Frust rechnen [...] schwierig,
    > häufige Tode sind unvermeidbar, und ohne Durchhaltevermögen ist der Wald
    > nicht zu retten"
    >
    > Also ein Hardcore Spiel. Als normaler "Casual" (das ultimative Schimpfwort
    > heutzutage) muss man mit Frust rechnen, und ohne das explizit erwähnte
    > Durchhaltevermögen schafft man's nicht.
    >
    > Damit sehe ich nicht mehr als die Zielgruppe, obwohl ich
    > - die Grafik süß finde, und sie mich komplett ansprechen würde. Aber
    > anscheinend wird "wer Wert auf eine sehr ausgefeilte Handlung legt, [...]
    > eher enttäuscht". Was ich komisch finde - wieso die Hälfte vom Trailer
    > zeigen wie die Spielfigur wie in einem Film herumkrabbelt und mit den
    > anderen Charakteren interagiert - wenn das Spiel hardcore sein soll?
    > - die alten Metroid und SMB, an die sie sich orientiert haben, gespielt und
    > gemocht habe. Kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass Metroid
    > "pixel-precision" gebraucht hat, was aber im Interview in einem Atemzug
    > erwähnt wurde.
    >
    > Zu leichte Spiele sind auch langweilig, aber Stellen wo man sich den Kopf
    > einrennt sind genau das: frustrierend. Und wenn zu viele kommen gibt es
    > wohl zwei Typen von Leuten: der eine ist dann erst recht motiviert, und
    > will mehr und schwerer, spielt dann Super Meatboy, weil alles andere ist zu
    > leicht, und der andere sagt irgendwann mal danke schön. Habe zum Beispiel
    > auch die Neuauflage von Giana Sisters auf Kickstarter unterstützt, aber wie
    > das Spiel dann gekommen ist, mit laaaangen knallharten Levels, mit
    > Zwischenposten die weit auseinanderliegen, hat mein Interesse bald
    > nachgelassen. Weiß nicht ob dieses Spiel das besser macht (Zwischenposten
    > nahe bei harten Stellen, unlimitierte Lebel?) oder ob das zu "soft" ist.
    >
    > Naja, wie gesagt, schade eben. Wenn die anderen Reviews schmeichelhaftere
    > Worte haben, lege ich es mir vielleicht doch noch zu, ansonsten lasse ich
    > mich von den CG Szenen auf Youtube verzaubern.

    Ich mache mir das Spiel selber schwer - die Checkpoints setzt du selbst, das kostet einen Energiepunkt, deine Maximalen Energiepunkte erhöhst du durch Pickups. Ich bin ca. 30% durch das Spiel und kann fast jederzeit einen Checkpoint setzen wenn ich das Gefühl habe jetzt wird es ein bisschen schwerer. Leider vergesse ich das 24/7 und sterbe dann, komme zurück und setze einen Save dort hin ;) Es gab allerdings bisher einen Punkt an dem man keinen Save setzen konnte (einminütiger autoscroller-Level), ich hatte Riesenspaß an dem Teil und meine Freundin ist daran ca. 30 Minuten verzweifelt - hat es aber dann umso mehr gefeiert, als sie es geschafft hat. Bei Platformern ist sie nicht gerade gut, Meat Boy hat sie sofort in die Ecke geschmissen (Ich habe es auch nicht geschafft, das durchzuspielen). Ich empfinde es vom Schwierigkeitsgrad eher bei Spielen wie dem klassischen Super Mario Bros.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.15 09:55 durch diclonyuus.

  3. Re: Hardcore = schade?

    Autor: Biterolf 12.03.15 - 12:33

    Schön, dass ich nicht der einzige bin, dem Giana Sisters zu schwer war. :-) Ich mache mir diesbezüglich auch etwas Sorgen wegen Ori, werde mir es aber definitiv zulegen.

  4. Re: Hardcore = schade?

    Autor: Sharkuu 12.03.15 - 16:23

    also ist heutzutage sterben = hardcore und viel zu schwer...

    das finde ich viel eher schade. ich habe dieses spiel noch nicht gespielt, aber hey, 20x sterben bei einem spiel wo man selber den save setzen kann, also vielleicht 5 sekunden zum sterben braucht, ist doch nun wirklich nicht schwer oder frustrierend.

    ich finde es eher frustrierend, wenn das spiel zu leicht ist und man nicht mindestens 20-30x stirbt. wieviele spiele habe ich den letzten jahren gespielt, die einfach wie ein film abliefen, weil man einfach kaum sterben konnte.

    dark souls, ein wenig eingewöhnung und schon ist kein frustfaktor mehr da. dabei rede ich von den ersten 4-5h. das man dann mal 3-4 trys für nen boss braucht, ist doch super.

    i wanna be ..., mega geile spiele. 1000 trys für nen boss LOCKER möglich. da verstehe ich den frustfaktor und habe es selber weggelegt. bei boshy bin ich bis mega man gekommen, death counter war glaub ich bei 5000, 1000 mindestens bei mega man erreicht :D

    wings of vi, mega geiles spiel, vom macher von i wanna be the boshy. spielzeit bin ich wohl bei ~10h stunden kurz vorm endboss. natürlich spiele ich auf leicht, gestorben bin ich bis hierhin ~400 mal. wenn man dann bedenkt, das viele tode innerhalb von 1-2 sekunden passieren, weil die wirklich miesen stellen direkt am save point sind, ist das auch nicht viel. zudem gibt jeder reset einen tod und die taste drücke ich gerne mal ausversehen :D

    momentan spiele ich Ys original. hab auch oft gelesen, das spiel is mega schwer. aber auch hier nur, wenn man es sich schwer macht. nimmt man alle gegner mit hat man immer ein gutes level für den boss. kann man minimal ausweichen liegen fast alle bosse beim ersten try. momentan mache ich den 2. durchlauf, diesmal auf hard, der 4 von 5 schwierigkeits graden. hier sterbe ich dann schonmal 2-3x an einem boss, aber ich merke das es die eigene gier ist, einfach mal noch 2-3 schläge zu machen, obwohl man wissen sollte das der gegner schneller ist :D


    tl:dr ein spiel ist nicht hardcore, wenn man mal ein wenig stirbt. sonst ist super mario ja auch schon ein mega hardcore game

  5. Viele haben Super Mario 1 gespielt...

    Autor: ernstl 14.03.15 - 10:10

    Viele haben Super Mario 1 gespielt und hatten Spass daran - und das war aus heutiger Sicht "mega-hardcore": Keine Speicherpunkte und begrenzte Leben.

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