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Vergleich zu Windows XP?

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  1. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: onkelklaus 15.08.09 - 07:48

    Bingen geht nicht, da kommt immer, dass man mir mein Suchergebnis nicht anzeigen kann, da es zu sexuellen Inhalten führen könnte.

  2. Re: Vergleich zu Windows XP? - iss doch blödsinn....

    Autor: Ftee 15.08.09 - 09:53

    Vor Jahren, als XP noch "absolut schlecht" war, und wegen der Spiele keiner 2000 nutzen wollte, wollten auch alle beim besseren, ausgereifteren und doch viel schnelleren win98 bleiben.

    Warum also kein Vergleich mit win98? Ein paar ewig gestrige müssten ihrer eigenen Aussagen nach da noch sein :p

  3. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: mariobartschu 15.08.09 - 10:05

    eventuell solltest du die technik seiten lesen - es ist sp4 für viste nicht mehr und nicht weniger.

  4. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: Shackal 15.08.09 - 10:28

    weil xp schneller und pracktischer zu handhaben ist und MS sowas nicht gerne sieht und auch wenn es keine updates gibtw erde ich mein xp für spiele auf jedenfall behalten und nur vista auf meinen lap ersetzen.

  5. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: Django79 15.08.09 - 10:35

    irata schrieb:
    -----------------------------------------------------------------
    > Was soll der Unsinn mit der "gefühlten Geschwindigkeit"?
    > Klingt ja schon fast esoterisch ;-)

    Gefühlt bessere Bedienbarkeit kann manchmal daran liegen, dass die relative Position zweier häufig genutzter Schaltflächen zueinander um 2% vertikal und 6% horizontal verschoben wurde, was besser mit den Mausbedienungsgewohnheiten eines ottonormalen Mitteleuropäers durchschnittlicher Handballenbeschaffenheit harmonisiert. Das zu erkennen ist schon nicht leicht, aber Du bist der Erste, der es unbedingt erwähnt haben möchte. ;-)

    Ich reduziere da mal auf die Frage, wie man Software-Ergonomie misst? - Manche Dinge sind auch im Bereich IT, wo eigentlich alles messbar ist, die Summe aus zu vielen Faktoren, die zwar einzeln messbar sein mögen, aber kaum noch erkennbar und auch kaum erwähnenswert sind.

  6. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: Der Kommunist 15.08.09 - 11:09

    Weil M$ Golem dafuer bezahlt hat, das tolle neue Win7 zum allerbesten zu erklaeren, was es gibt. XP wuerde jedoch viel besser als Fista/7 abschneiden.
    Man sehe sich nur das Bild 11/19 an, in dem Golem sogar die Fakten verdreht: Obwohl Win7 hier langsamere Frameraten als Fista hat, lobt Golem eine angebliche Tendenz zu hoeherer Geschwindigkeit in 7...

  7. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: spardirdas 15.08.09 - 12:06

    ich denke einen vergleich mit xp kann man sich sparen. wie man sieht, ist die geschwindigkeit von windows7 mit der von vista quasi identisch.
    und vergleiche von vista und xp hat man ja schon zu hauf gesehen ...

    ich hoffe es wird bald mal mehr opengl 3.x spiele geben! da hat man die ganzen "vista-effekte" auch unter xp (und anderen betriebssystemen) zur verfügung.

  8. ACHTUNG: Beispiele für Änderungen unter der Haube

    Autor: hux 15.08.09 - 13:33

    Auch wenn den Leuten, die hier standhaft ihren !Glauben! (!= Wissen) vertreten, zwischen Win7 und Vista gäbe es keinen Unterschied, nicht beizukommen ist, versuche ich es trotzdem mal. Ich beziehe mich dabei ausschließlich auf technische Aspekte, damit diese Diskussion auch mal von den offensichtlichen Dingen (neue Taskleiste, Windows-Taste+Plus zum Vollbild-Zoom, UAC Änderungen, Multitouch, neue Verbindungsverwaltung.........) wegkommt. Auch wenn nichtmal diese Neuerungen bei manchen Leuten realisiert werden.

    1. Effizienz
    Großteile des Codes wurden noch einmal auf Effizienz und Performance hin überprüft und optimiert.
    Quelle: http://channel9.msdn.com/posts/Charles/Michael-Fortin-Windows-7-Efficiency/

    Hier haben sich zwar auch Mechanismen geändert, aber es wurden auch stark Policies angepasst. Das gilt z.B. für das Caching-Verhalten von Windows 7:
    Quelle: http://www.zdnet.de/bildergalerien_benchmarks_xp__windows_7_und_vista_vergleich_story-39002385-41500589-1.htm#g
    Hier sieht man auch für ein paar andere Tests, den Performance-Gewinn im Vergleich zu Vista und XP.

    Ich selbst kann bestätigen, dass Win7 selbst auf einem alten Laptop mit Pentium III Mobile und 512MB 133 Mhz SDRAM schneller läuft als Vista Enterprise auf einem Pentium M 2.0 Ghz mit 2GB 533 Mhz DDR2. Bei alltäglicher Standardnutzung (normale Officearbeit, Internet, DVD schauen...) merkt man nichtmal, dass man nur 512MB drin hat. Bei Vista undenkbar. Bei XP gehts zwar auch gut, aber ich habe das Gefühl beim 7er läuft es sogar noch besser.

    2. Support für 256 Cores und Entfernung des Dispatcher Locks:
    Windows 7 unterstützt erstmalig 256 Cores. Bei Vista waren es noch 64. Das liegt daran, dass für eine Process-Scheduling-Maske (Bin mir nicht sicher, ob es die Affinity-Mask ist) ein QWORD (64bit) benutzt wird, wobei jedes Bit für einen Core steht. Durch diese Darstellung ist ein großer Performancegewinn beim Scheduling möglich. Zugleich beschränkt es aber die Anzahl der Prozessoren. Seit Windows 7 gruppiert der Kernel Cores und kann so > 64 Cores ansprechen.
    Quelle: http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Mark-Russinovich-Inside-Windows-7/
    Hier sieht man das einmal sehr schön für den SQL Server 2008: http://www.tomshardware.com/de/Windows7-Microsoft-SQL-Server-256-Core,news-241907.html

    Im Kernel gab es aber einen Bottleneck. Immer wenn Windows über eine gewisse Zahl von Cores kam, die voll ausgelastet waren, war min. ein Core rein rechnerisch ständig in einem Spinlock, um den Dispatcher Lock zu bekommen. Dieser schützt zentrale Scheduling Daten und dient zur Synchronisation. Seit Windows 7 ist dieser Dispatcher Lock nicht mehr vorhanden. Bottleneck adee. Quelle: http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Arun-Kishan-Farewell-to-the-Windows-Kernel-Dispatcher-Lock/

    3. Service Controller
    Vor Windows 7 hat Windows Services (wozu Dienste wie auch Treiber gehören) recht stupide beim Systemstart geladen und gestartet. Das erzeugt natürlich entsprechenden Ressourcenverbrauch. Seit Windows 7 verfügt Windows über ein ausgeklügeteres System zum Event-basierten Starten und auch wieder Beenden von Diensten/Treibern. So werden Ressourcen nur belegt, wenn sie auch gebraucht werden.
    Quelle: http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Chittur-Subbaraman-Inside-Windows-7-Service-Controller-and-Background-Processing/

    4. Audio Stack
    Der Audio Stack von Windows 7 verfügt über ein neues Timining und einen sog. Pull-Mode. Hier hat man von der Hardware bis hoch zum "MediaPlayer" ein vom Treiber kontrolliertes Interrupt-basiertes System zum Verarbeiten von Audiodaten aufgebaut. In Vista ist das ganze noch eher auf dem Polling-Prinzip basierend. Mit dieser Änderung werden Schichten im Audiosystem nur aufgeweckt, wenn es wirklich etwas zu tun gibt und vorallem auch zeitnah. => CPU kann länger im Idle-Zustand verweilen (spart Strom bzw. gibt Ressourcen frei) und die Latenz wurde dramatisch geduziert.
    Quelle: http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Elliot-H-Omiya-Larry-Osterman-and-Frank-Yerrace-Inside-Windows-7-Audio-Stack/#

    5. User Mode Threads
    Zu Vista Zeiten gibt es für User Level Threads in Windows nur Fibers. In Windows 7 gibt es nun erstmals richtiges User Mode Scheduling. Quelle: http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Dave-Probert-Inside-Windows-7-User-Mode-Scheduler-UMS/

    Wer mehr über die den NT Kernel als solchen Erfahren möchte, dem seien auch folgende Beiträge ans Herz gelegt:
    http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Windows-Part-I-Dave-Probert/
    http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Windows-Part-II-Dave-Probert/
    http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Windows-Part-III-Dave-Probert/
    http://channel9.msdn.com/shows/Going+Deep/Windows-Part-IV-Dave-Probert/

    6. DWM und GDI
    In Vista wird mit dem DWM erstmals unter Windows der Fensterinhalt (grafisch betrachtet) einzelnt gespeichert und anschließend im DWM zum Desktopbild kombiniert. Dies ermöglicht im Vergleich zu XP (wo Fenster quasi direkt in den Desktop-Buffer zeichnen) die Glasseffekte und all das was hinten dran noch möglich ist, aber zur Zeit noch nicht aktiv genutzt wird. Problem ist allerdings, dass Vista den Fensterinhalt jedes Fensters mehrmals im Speicher haben/kopieren muss, bis er im Videospeicher der Grafikkarte angelangt ist. Diese Pfade wurden drastisch optimiert, sodass die Geschwindigkeit verbessert und der Resourcenverbrauch in Windows 7 für den DWM reduziert werden konnte. Daneben gibt es unzählige weitere Änderungen in diesem Bereich, sowie auch bei der GDI/GDI+.
    Quelle: http://channel9.msdn.com/posts/yochay/Windows-7-Graphics-Architecture-Overview-Part-1/
    http://channel9.msdn.com/posts/yochay/Windows-7-Graphics-Architecture-Overview-Part-2/
    http://channel9.msdn.com/posts/yochay/Windows-7-Graphics-Architecture-Overview-Part-3/

    An dieser Stelle sollte es erstmal reichen, damit auch der lernresistenteste hier im Forum merkt, dass GERADE unter der Haube viel passiert ist. Meine Liste ist natürlich !nicht annähernd! vollständig, sondern soll nur einen Einblick geben. Damit es auch jeder versteht, habe ich größtenteils Interviews mit den Entwicklern bei Microsoft als Quellen genommen.

    Ich würde die Leute unter euch, die immer auf Microsoft rumhacken einmal bitten, hinter die Kulissen zu schauen und nicht ständig auf den jämmerlichen Klischees rumzureiten.

    Grüße,
    hux

  9. Treibermodel nicht geändert

    Autor: hux 15.08.09 - 13:46

    "So brauch man für ein Großteil der Hardware wieder neue windows 7 treiber"

    Das Treibermodell wurde zu Windows 7 nicht geändert. Es wurden nur neue Features hinzugefügt. Siehe WDDM 1.0 -> WDDM 1.1. Dass vereinzelte Treiber nicht mehr laufen hat in den meisten Fällen etwas damit zu tun, dass die Treiberentwickler Kernelfunktionen außerhalb des Standards nutzen. So hat z.B. Anti-Viren Software zumeist Filtertreiber enthalten, die Kernelfunktionen hooken. Da diese Praxis nicht Teil des Treiberstandards ist und in den meisten Fällen sogar unnötig (es gibt eine ganze Zahl an Monitoring-Schnittstellen fürs Dateisystem, Registry usw.) ist, kann es zu Problemen kommen, wenn Microsoft an diesen Stellen Änderungen macht (Was ja vollkommen legitim ist, da diese Schnittstellen außerhalb der stabilen Treiberschnittstelle liegen). Seit Vista gibt es deswegen im Kernel die Patch Protection, die diese falsche Nutzung erschwert. Die Treiberprobleme zwischen XP und Vista sind zum großen Teil auch auf diesen Sachverhalt zurückzuführen.

  10. Re: Vergleich ALLE Versionen

    Autor: Last Ninja 15.08.09 - 13:53

    Oha! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > OS6=50MB
    > XP =10GB
    > Kann da ein Zusammenhang bestehen?


    Darum gehts ja.

    50MB auf nem Rechner mit ner CPU mit 7MHz, 1MB RAM und ner lahmen HDD
    10GB auf nem Dualcore mit mehreren GHz, 2GB RAM und ner schnellen HDD.

    Und der Rechner von 1986 gewinnt.

    Darum gings in dem Test. Dass trotz aller Hardwareverbesserungen im Prinzip gar kein Geschwindigkeitszuwachs im Verhältnis zu den Anforderungen entstanden ist.

    Das ist ja auch immer das Problem an den XP vs. Vista/7-Vergleichen, da nimmt man immer nen aktuellen PC mit XP, was ja dann kaum verwundert, wenn XP darauf schneller ist als das neue OS. Man sollte immer ein OS mit Hardware aus der jeweiligen Zeit testen, erst dann weiss man ob ein OS wirklich "schneller" geworden ist.
    Sonst müsstet ihr alle noch Win95 nutzen, das ist noch viel viel schneller als XP. Auf nem aktuellen Rechner.

  11. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: irata 15.08.09 - 15:57

    Django79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gefühlt bessere Bedienbarkeit kann manchmal daran liegen, dass die relative
    > Position zweier häufig genutzter Schaltflächen zueinander um 2% vertikal
    > und 6% horizontal verschoben wurde, was besser mit den
    > Mausbedienungsgewohnheiten eines ottonormalen Mitteleuropäers
    > durchschnittlicher Handballenbeschaffenheit harmonisiert. Das zu erkennen
    > ist schon nicht leicht, aber Du bist der Erste, der es unbedingt erwähnt
    > haben möchte. ;-)

    Was natürlich jetzt nicht ernst gemeint war?
    Aber wie du schon sagst mit "2%" und "6%" - das sind schon mal messbare Werte!
    ;-)

    Und die Responsiveness (AKA "gefühlte Geschwindigkeit"),
    also die Dauer zwischen Aktion und Reaktion (z.B. klicken und Fenster öffnet sich),
    ist auf jeden Fall messbar.
    Die Frage ist wohl eher, wie schnell muß etwas reagieren?
    Was wird als "flüssig" und "weich" empfunden?
    Die "Ergonomie" ist schon seit vielen Jahrzehnten bekannt.
    Eine Faustregel besagt, daß 0,5 Sekunden das Maximum darstellt (worst case!).
    Der Ladebalken/Fortschrittsbalken wurde eingeführt, damit zumindest "etwas" passiert.

  12. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: Der Kaiser! 15.08.09 - 16:41

    > Les dir mal diesen Artikel durch:
    > http://www.zdnet.de/software_programme_loesungen_fuer_unternehmen_grafik_in_windows_7_rueckkehr_der_hardwarebeschleunigung_story-20000001-41500715-1.htm
    War nen interssanter Beitrag. Danke. :)

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  13. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: Sumsebiene22 15.08.09 - 18:19

    Das ist ja quatsch was Du da schreibst... es geht auch darum, wie das ganze System läuft, und da ist Vista eine absolute Krankheit.... bzw. laaaahm

  14. Re: Vergleich zu Windows XP?

    Autor: strontium 592 15.08.09 - 18:36

    Sumsebiene22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja quatsch was Du da schreibst... es geht auch darum, wie das ganze
    > System läuft, und da ist Vista eine absolute Krankheit.... bzw. laaaahm


    Tja meins läuft aber weder lahm noch krankhaft.
    Und jetzt?

  15. Re: ACHTUNG: Beispiele für Änderungen unter der Haube

    Autor: schawi 16.08.09 - 01:22

    So "viele" Aenderungen bringt ja der Linux Kernel von einer Revision z.b 2.6.30 - 2.6.31 . Muss schon sagen "riesiger" Fortschritt für Windows's. Für micht sieht es eher nach enanced ServicePack aus (wie bei XP ServicePack 2). Wobei ja auch schon einige Aenderungen in Vista geflossen sind. Aber nur 256 Prozessoren ? Da ist Linux ein bisschen weiter ;-).

  16. Re: ACHTUNG: Beispiele für Änderungen unter der Haube

    Autor: hux 16.08.09 - 02:29

    Eine vernümpftige Auseinandersetzung mit dem Thema hätte auch dir nicht geschadet. Ich glaube nicht, dass du verstanden hast, was sich hinter den Änderungen verbirgt. Zumindest entnehme ich das deinem flachen Kommentar.

    Ich frage mich auch an welcher Form von Realitätsverlust man leiden muss, wenn man ernsthaft die Meinung vertritt, ein Kernel-Release in Linux hätte auch nur annähernd den Umfang an Änderungen/Neuerungen, wie eine neue Windows Version. Abgesehen davon, dass ich eine Zahl von !!Beispielen!! genannt habe, was glaubst du machen tausende Entwickler in einem Unternehmen (die jede Minute Geld kosten) über drei Jahre hinweg? Bitte frage dich das einmal ohne dieses jämmerliche "Microsoft kann nichts. etc. etc. etc."-Gebashe. Kannst du da wirklich noch glauben, was du hier niederschreibst????

    Das ist übrings schön, dass du dein 512 Core Desktop mit Linux effizient betreibst. Ich dümpel aktuell noch mit 8 Kernen rum. *kopfschüttel* Wenn du meine Quellen angeschaut hättest, würdest du wissen, dass die 256 Core Lösung in Zukunft ohne erheblichen Aufwand erweitert werden kann. Es heute aber für ein General Purpose OS wie Windows und auch Linux (auch im Serverbereich) kaum bezahlbare Hardware > 256 Cores gibt und es ebenso nur wenig entsprechend skalierende Anwendungen (die für ein General Purpose OS geschrieben sind) gibt, ist dir noch nicht in den Sinn gekommen. Die Frage ist doch eher: Ist es sinnvoll über die heutigen und in den nächsten Jahren herrschenden Hardwaregegebenheiten hinaus zu entwickeln, ein System für 1024 Cores fit zu machen, um dann zu gegebener Zeit zu merken, dass 1024 Cores plötzlich hardwareseitig evt. ganz anders gelöst werden?! -> Probleme bei Cache Kohärenz z.B. Die heutigen Methoden skalieren da auch nicht mehr so recht. In dem Fall wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen und hätte besser in dringendere Aspekte außer Schwanzlängenvergleiche investiert werden sollen.

    Übrings: Wenn du heute eine Anwendung (die für GP OSs wie Windows/Linux geschrieben ist) mit > 256 parallelen Einheiten fahren willst, fängst du an zu clustern. Das ist mit Windows ebensowenig ein Problem wie mit Linux -> Windows HPC 2008 und in absehbarer Zeit dann auch HPC 2008 R2.

  17. Re: ACHTUNG: Beispiele für Änderungen unter der Haube

    Autor: schawi 16.08.09 - 10:03

    Ich habe einen viel einfacheren Use-Case:

    Builde mir eine java-Applikation (die aus ca.50'000 Klassen besteht) in kürzester zeit.
    Gleiche Hardware (8 Core Xenon Maschinen):
    Linux (Server Kernel Debian): 2 in 50 sek / Windows (Server Edition) 4 min 30 sek

    Dabei muss gesagt werden das wir noch einige Optimierungen für Windows (Hashtables statt FileSystemzugriffe) machten mussten. Sonst wäre der vergleich für Win noch schlechter ausgefallen (Linux lief ohne Optimierungen unter 5 min Windows ca 20-30 min). Also File IO mit mehreren CPU's scheint bei Window's das grössere Problem zu sein. Wiso nicht mal ein neues FS ? Bei Linux sind etwa 2-4 neue FS in mache. Die CPU-Sceduler wird ja praktisch in jeder 2.6.XX Kernel Version umprogrammiert und optimiert.

    -> MS hat gelernt nicht zu viel anzukündigen. Aber mehr als ein Performance-Pack für Vista kommt da halt nicht raus ! Aber die Oberfläche muss natürlich umgestalltet werden sonst merkt der Kunde ja gar nicht das er vor einem "neuen" BS sitz.
    Da finde ich Apple ehrlicher. Da ist sogar die Oberfläche fast gleich !

  18. Re: ACHTUNG: Beispiele für Änderungen unter der Haube

    Autor: hux 16.08.09 - 11:18

    Das schöne an so einem Beispiel wie du es bringst ist, dass es aus meiner Sicht weder nachprüfbar noch nachvollziehbar ist. Mir bleibt nur die Option es zu glauben oder nicht.

    Was ist, wenn ich dir jetzt ein Beispiel bringe, wo es genau anders herum ist? Und nun?

    Da Java-Applikationen nach meiner Erfahrung unter Win etwas fixer laufen, bleibt mir nichts anderes übrig als dein Beispiel für Unfug zu erklären. Tut mir leid. Wenn du mit öffentlichen Quellen argumentieren kannst, können wir gerne noch einmal reden.

    Davon ab ist man, nur weil man in Java programmiert, nicht davor gefeit auf Spezialitäten des jeweiligen Zielsystems einzugehen. Vielleicht wäre der Datenzugriff unter Windows in anderer Weise realisiert schneller als unter Linux? Faktor 4 bis 6 deutet meiner Ansicht auf die falsche Herangehensweise. Und es würde mich auch einmal interessieren, wie ihr NTFS als Schuldigen ausmachen konntet?

    Als letzten Punkt möchte ich noch darauf hinweisen, dass für den Fall, dass NTFS das Problem wäre, könntest du eine großzahl von Linux Filesystems auch unter Windows betreiben. Treiber gibt es hier genauso. Macht nur in der Regel keiner, so wie man unter Linux auch nicht auf die Idee kommt NTFS zu nehmen.

  19. Re: ACHTUNG: Beispiele für Änderungen unter der Haube

    Autor: schawi 16.08.09 - 11:45

    Du hast natürlich recht. Eclipse läuft auf Windows fixer (liegt vor allem am Kernel Integrierten GDI). IO-Performance ist leider in Windows sehr schlecht. Das haben ja unsere Tests ergeben. An den Anti-Viren Programmen kann es nicht liegen (es lief keines). Die Filesysteme waren ähnlich konfiguriert (NT-FS-Default und Ext3 default). Wenn wir die Class-Files (also die compilierten Files) in Hashtables hielten flutschte es auch in Windows (das IO System wurde so komplett umgangen!). Ähnliche Erfahrungen haben übrigens die GIT-Entwickler gemacht (haben es auch mit einem Hack lösen müssen). Gleiches Phänomen kannst du übrigens mit svn (subversion) beobachten (die armen Windows Entwickler wenn sie einen neuen Branch auschecken müssen).
    Ich finde das scheisse programmiert (und dann noch von einem Hundert Milliarden Unternehmen und Weltmarktführer) !
    Ein BS ist dazu da solche Dinge effizient zu lösen und nicht jedes tool soll es mit einem Hack fixen.

  20. Danke Golem

    Autor: Lachanfall 16.08.09 - 13:08

    Danke Golem, dass du mir täglich ein Lachanfall über deine User schenkst.
    Wenn es einem mal schlecht geht, sollte man sich die zurücklehnen und die Beiträge der User durchlesen.
    Danach geht es einem Besser.

    Danke

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