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Alte X-Com-Spieler ...

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  1. Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Chevarez 15.10.12 - 12:55

    ... sind mittlerweile alt genug, sich ihrer Rechte als Verbraucher bewusst zu sein und nicht alles mitmachen zu müssen. Ich boykottiere deshalb den Versuch, uns alle ein Steam- oder Origin-Korsett überzwingen zu lassen, welches den Nutzer in seinen Rechten ungebührlich einschränkt. Ich muss nicht mehr jeden Trend mitmachen und die Publisher dadurch dann auch noch in ihrem Handeln bestärken. Gegen illegale Kopien kann dadurch ohnehin nichts getan werden und auf Bevormundung kann ich als ehrlicher Kunde und Spieler der älteren Riege getrost verzichten. Deshalb spende ich lieber wieder ein bisschen des so gesparten Geldes den Open-Source-Projekten und spiele die für meine wenig zur Verfügung stehenden Zeit völlig ausreichenden Alternativen. Schade eigentlich, denn so landet halt wieder mal ein Spiel auf meiner Liste derer, die ich ohne Verdongelung sofort zum Vollpreis kaufen würde. Sind mittlerweile gut 200 - 300 EUR entgangener Umsatz für die lernresistent BWLer in den Vorständen der Publisher.

  2. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: wmayer 15.10.12 - 13:00

    Klar, sprich einfach für alle.

  3. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Chevarez 15.10.12 - 13:14

    Gut, dann sind eben leider nicht alle Spieler älteren Semesters alt genug, sich ihrer Rechte bewusst zu sein und nicht jeden Trend mitmachen zu müssen. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Prinzipiell habe ich die Aussage jedoch auch eher als implizite Aufforderung gemeint, denn als Pauschalaussage. Den Rest meines Kommentars hab ich ja dann auch brav aus der Ich-Perspektive heraus formuliert und somit einzig auf mich bezogen. Ich weiß schon, dass ich mich mit meiner Abneigung gegen die völlig unreflektierte Konsumhörigkeit leider in der Minderheit befinde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.12 13:15 durch Chevarez.

  4. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: wmayer 15.10.12 - 13:58

    Ich bin mir meiner Rechte bewusst. Mich zwingt ja niemand zum Kauf.
    Ich gehe bewusst diese geringen Einschränkungen bei Steam ein.
    So wie man auch beim Mieten eines Fahrzeuges Einschränkungen hat, oder bei der gemieteten Wohnung.
    Aber für mich müssen auch arme Tiere sterben, damit ich deren Fleisch verspeisen kann.

  5. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Puppenspieler 15.10.12 - 15:42

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir meiner Rechte bewusst. Mich zwingt ja niemand zum Kauf.
    > Ich gehe bewusst diese geringen Einschränkungen bei Steam ein.
    > So wie man auch beim Mieten eines Fahrzeuges Einschränkungen hat, oder bei
    > der gemieteten Wohnung.
    > Aber für mich müssen auch arme Tiere sterben, damit ich deren Fleisch
    > verspeisen kann.

    Ein entfernter Bekannter von mir ist auch Steam-Totalverweigerer, wegen "Online Verdongelung" und "kein Weiterverkauf". Er nahm "Dungeon Defenders" deshalb nicht einmal geschenkt. Gleichzeitig spielt er aber sehr viele MMORPGs. Zeigt, die Welt ist eben doch nicht nur schwarz und weiß, jeder fügt sich so seine Grautöne dazu ^^

  6. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Chevarez 15.10.12 - 19:00

    Yep, so habe auch ich meine Grautöne. World of Tanks spiele ich z. B. sehr gerne und hab da auch schon über die Jahre ca. 200 Euro versenkt. Aber ich sehe halt einen sehr großen Unterschied in einem Vollpreisspiel, welches ich mir physisch kaufe und einem, als solches deklariertes Online-Spiel, welches ich auch unentgeltlich spielen kann und es mir frei steht, zu bezahlen. Da weiß ich auch von vornherein, dass da keine Garantie besteht, dass das Spiel ewig existiert und die Thematik des Weiterverkauft besteht auch nicht. Ich bin allerdings in einer Zeit aufgewachsen, in der es für ein Vollpreis-Spiel üblich war, dass ich darüber frei verfügen konnte und bei dem ich mit Freunden im LAN zocken konnte. Und das auch, obwohl es auch schon damals Netzwerke wie z. B. BattleNet gab. Auch der Weiterverkauf stellte keine Probleme dar und wenn ich z.B. Mal wieder Bock auf Railroad Tycoon oder Warcraft, Command & Conquer oder sonst einen Klassiker habe, kann ich das selbst heute noch "problemlos" zocken. Warum sollte ich also meine Erwartungshaltung aufgrund meiner Erfahrungen denn bitte den Wünschen der Unternehmen anpassen? Heutzutage wird die Unterstützung von Spielen durch die Server ja teilweise schon nach zwei Jahren eingestellt. Wie sieht das dann erst in zehn Jahren aus? Von den ganzen anderen Nachteilen gar nicht zu sprechen. Klar bieten Steam und Origin auch Vorteile. Jedoch könnte man diese auch völlig ohne Zwang implementieren und dem Kunden die Wahl lassen. Aber so sind die Vorteile einzig dazu da, den Kunden über die Nachteile, sozusagen als fairer Kompromiss, hinwegzutrösten. Und da spiele ich halt nicht mit.

  7. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Chevarez 15.10.12 - 19:11

    Zahlst du für einen Mietwagen auch den Vollpreis? Es ist ja durchaus legitim, ein solches Geschäftsmodell einzuführen, aber dann doch bitte nicht zum selben Preis, für den man vor einigen Jahren ein unterhaltsames Spiel ohne Gängelung, sozusagen zur Miete überlassen bekommen hat. Zudem kann man das System auch nicht wirklich mit Miete vergleichen. Faktisch gibt es im deutschen Raum noch kein rechtlich definiertes Modell, auf welches das von den Publishern praktizierte Wirtschaftsgebahren passt. Im Streitfall gewinnt wohl dann der, mit den besseren Anwälten. Diese Rechtsunsicherheit ist auch einer der Gründe, warum ich derartige Systeme boykottiere. Zum Glück zwingt mich ja keiner dazu, wie du so schön bemerkt hast. Finde halt nur schade, dass das nicht mehr Leute so sehen und durch Konsumverzicht den Publishern zeigen, was sie wollen.

  8. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: wmayer 16.10.12 - 09:36

    Ich gehe einfach mal vom bisherigen Steamverhalten aus:
    Zu 99,9% sind die Server online. Steam hat einen Offlinemodus, mein Account wurde nie gesperrt und ich hatte sonst auch nie Probleme. Und das seit es Steam in Deutschland gibt.
    Ich habe knapp 37 Euro gezahlt und gehe davon aus dieses Spiel mindestens 2 Jahre (eher gegen unendlich) spielen zu können. Mir ist vorher bewusst, dass ich das Spiel nicht (ohne den Account) verkaufen kann. Aber irgendwie habe ich auch sonst noch nie alte Spiele verkauft.
    Dafür muss ich nie wieder den Datenträger suchen - weder zum spielen, noch für eine Neuinstallation irgendwann, falls es Steam dann noch geben sollte.
    Ich halte es für deutlich wahrscheinlicher, dass morgen Steam noch steht, als die WoT Server. Ich komme niemals in die Versuchung für das Spiel mehr als die 37 Euro auszugeben.
    Das Spiel kostet soviel wie zwei Kinobesuche, also 4 Stunden Spaß. Da bin ich schon weit drüber.
    Und ich wurde auch nicht gezwungen das Spiel zu kaufen.

    Also wo ist eigentlich die gigantische Gängelung? Es wird kein Starforce oder wie der Kram hieß genutzt, der die Festplatte scant und das Spiel nicht startet weil irgendwelche Software auf dem PC ist die dem Kopierschutz nicht gefällt. Ich kann es beliebig oft auf beliebig vielen Rechnern installieren. Wenn ich das Spiel nur im Singleplayer spielen möchte kann ich den Client nach der Installation auch in den Offlinemodus versetzen und es damit dann auch "unendlich lange" und ohne Internetverbindung spielen. Auch ohne Steamserver, die wie erwähnt sehr zuverlässig sind.

    Du hast vollkommen recht, es ist keine wirkliche Miete. Ich muss ja auch nur einmalig zahlen. Und die Preise sind wie früher. Ja wie früher. Da kann man doch eigentlich froh sein.
    Besonders, da die Produktionskosten deutlich gestiegen sind im Vergleich zu "früher".

  9. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Oldschooler 16.10.12 - 10:41

    Als "alter X-Com-Spieler" finde ich es erschreckend, dass hier einige Leute für alle sprechen wollen!

    Ich selber habe STEAM seit Anfang an, hatte nie Probleme o.Ä.. Ich möchte STEAM auch nicht mehr missen, denn nach jeder Neuinstallation des Betriebssystems musste ich früher alle Spiele neu installieren, jetzt reicht die Aktivierung des Accounts. Der Offline-Modus (auch wenn ich den noch nie verwendet habe), eine Kontaktliste über alle Spiele übergreifend erleichtern einem weiterhin das Leben.

  10. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: Puppenspieler 16.10.12 - 11:09

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wo ist eigentlich die gigantische Gängelung?

    Ich kann mich da nur anschließen. Ja, Steam ist DRM und DRM ist ein Übel. Aber Steam ist aus meiner Sicht noch das vergleichsweise kleinste Übel. Natürlich bevorzuge ich wenn möglich, DRM-freie Produkte von z.B. gog.com. Falls es das gewünschte Produkt dort aber (noch) nicht gibt, der entsprechende Bedarf vorhanden ist und der Preis stimmt (=> Steam Sales), dann kann ich mit Steam leben. Ich möchte aber niemanden vorschreiben, Steam bedingungslos einzusetzen bzw. dies wiederum bedingungslos zu boykottieren. Das muss jeder für sich entscheiden. Und das finde ich in Ordnung, solange er sich aller Konsequenzen bewußt ist.

  11. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: KleinerWolf 16.10.12 - 15:17

    Man muss ja nicht auch direkt alle Spiele bei Veröffentlichung kaufen. Das sollte man auch gelernt haben, wenn man vom "älteren Semester" stammt.
    Dann ist es auch nicht mehr so tragisch, wenn das Spiel mit Steam&Co verdongelt ist.

  12. Re: Alte X-Com-Spieler ...

    Autor: _2xs 21.10.12 - 22:34

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, sprich einfach für alle.


    Für mich darf er sprechen. Entspricht voll meiner Philosophie.

    Ich hab mir jetzt schon kein Civ5, kein Diablo 3 und auch sonst kein Steam/Origin Spiel gekauft.

    Bei XCom stößt mich aber ehrlich gesagt, der Screen im FPS-Style ab, auch wenns Rundenbasiert ist. Vogelperspektive wäre doch ausreichend gewesen >.>

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