Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Test Wolfenstein The New Order: Das…

Verbraucherschutz

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Verbraucherschutz

    Autor: Lord Gamma 20.05.14 - 15:24

    Obwohl man das originale Spiel legal besitzt, also aktiviert hat (zum Beispiel indem man es in einem EU-Land wie Holland oder Polen in einem normalen Geschäfft gekauft hat und in diesem Land den Key in seinen Laptop eingegeben und es mit seinem Steam-Account verbunden hat), wird man mittels IP-Prüfung daran gehindert, es in Deutschland zu starten. Dabei ist der Besitz des Spiels nicht strafbar. Ist das nicht ein Fall für den Verbraucherschutz?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.14 15:25 durch Lord Gamma.

  2. Re: Verbraucherschutz

    Autor: Paykz0r 20.05.14 - 15:27

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl man das originale Spiel legal besitzt, also aktiviert hat (zum
    > Beispiel indem man es in einem EU-Land wie Holland oder Polen in einem
    > normalen Geschäfft gekauft hat und in diesem Land den Key in seinen Laptop
    > eingegeben und es mit seinem Steam-Account verbunden hat), wird man mittels
    > IP-Prüfung daran gehindert, es in Deutschland zu starten. Dabei ist der
    > Besitz des Spiels nicht strafbar. Ist das nicht ein Fall für den
    > Verbraucherschutz?

    nein. das ganze wird doch zum schutze des verbrauchers gemacht

  3. Re: Verbraucherschutz

    Autor: KillerJiller 20.05.14 - 15:28

    Nicht zwingend. Wenn das klar auf der Packung steht bzw. vor dem Onlinekauf kommuniziert wird, dann ist das kein Problem des Verbraucherschutzes.

    Man darf grundsätzlich nicht einfach davon ausgehen, dass alles, was dem Verbraucher nicht gefällt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht ist.

  4. Re: Verbraucherschutz

    Autor: Lord Gamma 20.05.14 - 15:34

    KillerJiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht zwingend. Wenn das klar auf der Packung steht bzw. vor dem Onlinekauf
    > kommuniziert wird, dann ist das kein Problem des Verbraucherschutzes.
    >
    > Man darf grundsätzlich nicht einfach davon ausgehen, dass alles, was dem
    > Verbraucher nicht gefällt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht ist.

    Ich glaube nicht, dass wenn man es in der EU in einem gewöhnlichen Geschäft (also einem zum Anfassen) kauft, da irgendwo drauf steht, dass das Spiel nicht in Deutschland gestartet werden darf, aber ich könnte mich auch irren. Außerdem darf man das originale Spiel doch juristisch gesehen in Deutschland besitzen, wenn ich mich nicht täusche.

  5. Re: Verbraucherschutz

    Autor: KillerJiller 20.05.14 - 15:36

    Wenn da sowas drauf steht wie "funktioniert nicht in allen Ländern" genügt das schon.

    Der Besitz ist natürlich auch in Deutschland in Ordnung, selbst der Import per Post ist nicht zwingend verboten (Weitergabe darf nicht unterstellt werden können), aber das hat ja mit Verbraucherschutz nichts zu tun.

  6. Re: Verbraucherschutz

    Autor: janitor 20.05.14 - 15:43

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem darf man das originale Spiel doch juristisch gesehen in
    > Deutschland besitzen, wenn ich mich nicht täusche.
    Kommt meines Wissens darauf an auf welcher Liste das Spiel gelandet ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%BCfstelle_f%C3%BCr_jugendgef%C3%A4hrdende_Medien#Liste_der_jugendgef.C3.A4hrdenden_Medien_.28.E2.80.9EIndex.E2.80.9C.29

  7. Re: Verbraucherschutz

    Autor: Lord Gamma 20.05.14 - 15:44

    KillerJiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn da sowas drauf steht wie "funktioniert nicht in allen Ländern" genügt
    > das schon.
    >
    > Der Besitz ist natürlich auch in Deutschland in Ordnung, selbst der Import
    > per Post ist nicht zwingend verboten (Weitergabe darf nicht unterstellt
    > werden können), aber das hat ja mit Verbraucherschutz nichts zu tun.

    Das hat vielleicht nicht so direkt etwas mit Verbraucherschutz zu tun, aber dass jemand die Nutzung unterbindet, obwohl man es bereits besitzt, und zwar juristisch legal (man hat es in dem jeweiligen EU-Land erworben, aktiviert und somit mit seinem Steam-Account verknüpft), klingt schon nach Unrecht gegenüber dem Verbraucher.

    Es sollte allgemein in Deutschland verboten werden, dass Steam es Publishern erlaubt, Eigentümern ihren Besitz abzusprechen, obwohl keinerlei juristische Gründe (bspw. geklaute Keys oder Erwerb mit gestohlener Kreditkarte usw.) gegen den jeweiligen Verbraucher vorliegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.14 15:46 durch Lord Gamma.

  8. Re: Verbraucherschutz

    Autor: Lord Gamma 20.05.14 - 15:44

    janitor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Außerdem darf man das originale Spiel doch juristisch gesehen in
    > > Deutschland besitzen, wenn ich mich nicht täusche.
    > Kommt meines Wissens darauf an auf welcher Liste das Spiel gelandet ist:
    > de.wikipedia.org#Liste_der_jugendgef.C3.A4hrdenden_Medien_.28.E2.80.9EIndex
    > .E2.80.9C.29

    Nein, man darf sogar beschlagnahmte Spiele besitzen.

  9. Re: Verbraucherschutz

    Autor: janitor 20.05.14 - 15:46

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sollte allgemein in Deutschland verboten werden, dass Steam es
    > Publishern erlaubt, Eigentümern ihren Besitz abzusprechen, obwohl keinerlei
    > juristische Gründe gegen den jeweiligen Verbraucher vorliegen.
    Wenn du es dir unter der Prämisse verkauft wird, dass der Publisher ein gewisses Mitspracherecht bei der Nutzung hat, ist juristisch gesehen meines Wissens nach nichts dagegen einzuwenden.

  10. Re: Verbraucherschutz

    Autor: Lord Gamma 20.05.14 - 15:48

    janitor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es sollte allgemein in Deutschland verboten werden, dass Steam es
    > > Publishern erlaubt, Eigentümern ihren Besitz abzusprechen, obwohl
    > keinerlei
    > > juristische Gründe gegen den jeweiligen Verbraucher vorliegen.
    > Wenn du es dir unter der Prämisse verkauft wird, dass der Publisher ein
    > gewisses Mitspracherecht bei der Nutzung hat, ist juristisch gesehen meines
    > Wissens nach nichts dagegen einzuwenden.

    Ist das so pauschal möglich? Ein Diskothekenbesitzer hat ja auch ein gewisses Mitspracherecht, aber er darf doch nicht einfach pauschal ein bestimmtes Volk ausschließen.

  11. Re: Verbraucherschutz

    Autor: most 20.05.14 - 15:49

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl man das originale Spiel legal besitzt, also aktiviert hat (zum
    > Beispiel indem man es in einem EU-Land wie Holland oder Polen in einem
    > normalen Geschäfft gekauft hat und in diesem Land den Key in seinen Laptop
    > eingegeben und es mit seinem Steam-Account verbunden hat), wird man mittels
    > IP-Prüfung daran gehindert, es in Deutschland zu starten. Dabei ist der
    > Besitz des Spiels nicht strafbar. Ist das nicht ein Fall für den
    > Verbraucherschutz?

    Das Spiel in Holland zu kaufen und dort direkt zu aktivieren habe ich mir auch schon überlegt, wohne ja nur ein paar Kilometer von der Grenze. Zu Hause könnte man es dann mit VPN spielen, aber verstösst damit immer noch gegen die Steam Richtlinien.

    Der Europäische Verbraucherschutz ist aber auf jeden Fall mal eine gute Anlaufstation. Wäre prima, wenn wir alle mal dort nachfragen würden. Allerdings ist dieses spezielle Thema hier natürlich politisch vorbelastet (Killerspiel und Nazis, da flippt der staatstreue Verbraucherschützer total aus)

  12. Re: Verbraucherschutz

    Autor: Moe479 20.05.14 - 16:32

    doch, er kann sagen heute ist mottoparty und du komst nur mit entsprechendem kostüm rein, das ist sein hausrecht, aber hier geht es um was völlig anderes, nähmlich ob erworbene NUTZUNGS-LIZENZEN (ein spiel KAUFEN IST ETWAS ANDERES) und deren tatsächliche nutzbarkeit in abhängkeit vom ja durchaus veränderbarem standort des lizenznehmers eingeschränkt werden dürfen.

    folgendes zenario, man ist geschäftsreisender und befindet sich jeden tag woanders auf dieser lieben welt, man besitzt einen mobielen rechenknecht und möchte überall auf dieser lieben welt das gleiche produkt einsetzen, darf man nun bei steam knapp 200 mal (soviel wie es staaten gibt) nutzungs-lizenzen für das gleiche produkt erwerben oder sollte eine lizens genügen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. STI - Gustav Stabernack GmbH, Lauterbach
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  3. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  4. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

  1. Streaming: Netflix' Kundenwachstum geht zurück
    Streaming
    Netflix' Kundenwachstum geht zurück

    Netflix hat im zweiten Quartal die eigenen Erwartungen verfehlt. Auch der Gewinn fiel niedriger aus als im Vorjahresquartal.

  2. Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzüge bewähren sich
    Coradia iLint
    Alstoms Brennstoffzellenzüge bewähren sich

    Zwei Züge, 100.000 Kilometer, keine Probleme: Nach zehn Monaten regulärem Einsatz in Niedersachsen ist das französische Unternehmen Alstom zufrieden mit seinen Brennstoffzellenzügen.

  3. Matternet: Schweizer Post pausiert Drohnenlieferungen nach Absturz
    Matternet
    Schweizer Post pausiert Drohnenlieferungen nach Absturz

    Blutkonserven oder Gewebeproben müssen unter Umständen schnell zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden. Die Schweizer Post setzt für solche Transporte Drohnen ein. Doch nach vielen problemlosen Flüge ist ein Copter abgestürzt. Das Drohnenprogramm wurde daraufhin vorerst gestoppt.


  1. 23:00

  2. 19:06

  3. 16:52

  4. 15:49

  5. 14:30

  6. 14:10

  7. 13:40

  8. 13:00