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"Können wird eher belohnt"

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  1. "Können wird eher belohnt"

    Autor: freebyte 04.02.19 - 21:27

    Na Klasse... jetzt, wo ich mir als alter Ü50 Sack jedes Jahr einen neuen High-End Gaming Computer ("Herr Steuerprüfer, in meiner Branche ist man um jedes % mehr an CUDA-Leistung dankbar!") hinstellen kann, ists trotzdem nix mit einem erholsamen Gegnergemetzele weil meine Reflexe (und Frustrationstoleranz) gerade noch ausreichend für den Alltag sind.

    Algorithmen finden anhand des geänderten Kaufverhaltens heraus, ob eine Kundin schwanger ist - und zwar bevor sie es selber weiss. Spiele KIs werden immer besser und teilweise selbstlernend.

    Aber eine adaptive KI, welche das Spiel auf den Spieler einstellt - das wäre doch mal eine Evolution.

    Die Parameter sind vielfältig: adaptive(s) Hitboxes, Autoaim, Waffen-Wumms, Gegnertempo, Zeiten (egal ob das nun Gasmaskenfilter, Abnutzung der Waffen etc ist), Ressourcen.

    Macht keiner - dabei würde ich auch gerne mit +60 noch "anspruchsvolle" Shooter spielen.

    Cheats sind nicht immer eine Lösung da sie recht brutal in die Spielmechanik eingreifen.

    fb

  2. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: lgo 05.02.19 - 06:06

    Ich bin mit 40 noch etwas entfernt von 60, aber ich denke, es wird bald passieren, dass die Spielehersteller auf ältere Menschen eingehen: z.B. mit speziellen Modi, wie von dir beschrieben. Wer schlau damit anfängt, hat schnell eine Goldgrube. Oder: Idee für ein Startup, Verbesserungen für ältere Menschen als Patch bauen!

  3. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: cruse 05.02.19 - 06:22

    Als wenn's früher keine Modi "leicht", "normal", "schwer" gab(generell gesehen)
    Es ist und bleibt ein Multiplayer Game, da gibt's das halt nicht.
    Und Übung macht den Meister, schlechtere Reflexe ist ne billige Ausrede. Ich Wette ihr seid alle beide noch bei 200-300ms Reaktionszeit.

    In Division 1 wurde Skill mehr oder weniger auch belohnt.
    Wenn man alles durchgehend in den Kopf geschossen hat, waren die auch schnell tot.

  4. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: III 05.02.19 - 07:32

    Die meisten Spiele lassen sich doch (als Enddreißiger) noch ganz gut spielen, auch wenn man eininge Gläser Wein getrunken hat, zumindest auf einachen Schwierigkeitsgraden. Da kann doch ein Rentner bestimmt auch noch locker mithalten :-)

    Ansonsten freue ich mich auf TD2, sieht bisher wirklich gut aus.

  5. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: DannySee 05.02.19 - 08:00

    Also wenn man bei TD1 mit der Konsole gegen einen Player auf dem PC spielt fühlt das sich schonmal so an wie +60 gegen ~20 jährigen Spieler ^^. Samstag Abend TD1 spielen und dabei ein Glas Wein ist schon nett, aber besser 2x Gläser Gin-Tonic und dann in der Gruppe mit Engländern oder Schotten spielen die in derben Akzent ins Headset brabbeln.

  6. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: edvaarveru 05.02.19 - 08:24

    endlich wer mit Geschmack :D

    Bei mir schimpft sich das Zielwasser bei CS-GO ebenfalls 2x Gin-Tonic.. und schon schwellen die die zwei Runden Dinger in der Hose an und man trotzt voller Selbstsicherheit und hält trotz Mitte 30 noch im dritt höchsten Rang mit :D

  7. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: theFiend 05.02.19 - 10:28

    Naja, "können wird Belohnt" gilt halt auch primär für den Multiplayer Part. Als jemand mit 50+ hat man da natürlich eine Gaming community in ähnlichen Alterskategorien, und spielt also mit Menschen zusammen, die alle das gleiche Problem plagt.... und schon läuft es ;)

    Division wird sicher nie derart Reflexorientiert wie ein Counterstrike oder Battlefield sein, und immer eher von einer gewissen Routine leben. Insofern sehe ich dem gelassen entgegen :D

  8. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: Hotohori 05.02.19 - 21:14

    Naja, bei nicht Multiplayer Spielen muss man sich wenig Sorgen machen, die Spiele werden immer mehr auf die breite Masse angepasst was den Schwierigkeitsgrad angeht. Und wenn man ein halbwegs guter Spieler ist, ist man immer noch besser als die breite Masse, auf die diese Spiel zugeschnitten werden.

    Ich merke das mit meinen Ü40 deutlich. Ich bin mein Leben lang, seit ich ein kleines Kind war, ein Videospieler, mal etwas mehr, mal etwas weniger, aber ohne wirkliche Unterbrechungen. Noch vor 10 Jahren war ich eher der Typ Spieler, der "Normal" als Schwierigkeitsgrad gewählt hat, was mir dann gereicht hat, weil höher war mir dann bereits zu schwer. Heute ist es so, dass ich "Schwer" oder gar "Sehr schwer" wählen muss und trotzdem teils zu wenig Herausforderung geliefert bekomme. Dabei sollte man annehmen, dass das Überschreiten von 40 meine Reflexe deutlich schlechter gemacht haben sollte. Und Anfänger war ich vor 10 Jahren ja auch nicht.

    Spätestens im Multiplayer, z.B. PvP Maps in Destiny 2 (zu Release), merke ich dann doch, dass ich eingerostet bin. Welche Erklärung bleibt also übrig, außer das die Spiele immer leichter wurden?

    Ich kann nichts weniger leiden als im Spiel drauf zu gehen, wenn das nur durch Unachtsamkeit passiert, weil das Spiel keine Herausforderung bietet und ich daher zu unvorsichtig werde und halb BrainAfK spiele. Ich mag es z.B. in einem richtigen MMORPG (gibt es ja heute nicht mehr) in der offenen Spielwelt unterwegs zu sein und ständig auf der Hut vor NPC Gegnern sein zu müssen. Was aber wenig bringt, wenn man selbst Gegnermaßen mit Leichtigkeit schnetzelt ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten hopps zu gehen.

    Gerade in Online Multiplayer Spielen ist das ein Problem, denn dort gibt es selten Schwierigkeitsgrade und gefühlt sind diese Spiele für Spieler DAUs balanciert.

    Da muss man sich dann auch nicht wundern, wieso viele Spieler dann nicht drauf haben, weil sie vom Spiel nie gefordert wurden und daher auch nie gelernt haben taktisch zu spielen bzw. ihren Spielcharakter richtig zu spielen.

  9. Re: "Können wird eher belohnt"

    Autor: freebyte 05.02.19 - 22:02

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da muss man sich dann auch nicht wundern, wieso viele Spieler dann nicht
    > drauf haben, weil sie vom Spiel nie gefordert wurden und daher auch nie
    > gelernt haben taktisch zu spielen bzw. ihren Spielcharakter richtig zu
    > spielen.

    Eine Meinung, die ich durchaus schätze auch wenn ich als Casual-Gamer anders empfinde.

    Auf der anderen Seite machen es einem die Spiele schwer, sich mit dem Char auseinanderzusetzen.

    Spiele gerade "Metro: Last Light Redux" unter Linux, Headshots bei den Monstern sind in der Hektik für *mich* nicht möglich und musste dafür *hüstel* mir einen grösseren Vorrat an Spezialmunition einpflegen, dafür wird so mancher Schleichlevel "herausfordernd" (so die Presse gerne bei sowas) weil ich gerne jeden Winkel absuchen würde aber mein Filtervorrat der Gasmaske nur 10min Aufenthalt erlaubt.

    Tomb Raider ist in den letzten beiden (Linux) Versionen dagegen recht angenehm geworden: wenn ich draufgehe dann meisstens nur weil ich dachte "so gehts" und der Designer was anderes erwartet hat. Bei den kurzen Ladezeiten noch verschmerzbar.

    fb

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