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Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Huegelstaedt 29.06.20 - 12:00

    Unabhängig davon wie man zu der Länge von Spielen steht - ich persönlich finde die meisten Spiele täten gut daran 10-20 % rauszukürzen - wurde das ja wegen der finanziellen Seite geäußert. Ich hab kein Problem mit kürzeren Spielen, aber ich finde bevor man an der Story spart gibt es einige Dinge auf die ich verzichten kann. Ich weis nicht wie es euch geht, aber vor 10-15 Jahren war ich noch wesentlich begeisterter wenn ein Spiel mit super Grafik erschienen ist, heute ist mir das vollkommen egal. Vielleicht ist es das Alter, aber ich denke auch, dass der Mehrwert bei besserer Grafik nicht linear mit dem Aufwand steigt. Man kann ein grafisch gut aussehendes Spiel für einen Bruchteil der Kosten für einen cutting edge Titel produzieren (man braucht dann auch nicht Ewigkeiten um zu optimieren damit das Spiel mit vernünftiger Framrate läuft). Auch was Animationen betrifft brauch ich persönlich keine vollkommen realistischen, bei einigen Studios (Rockstar) ist es bei mir sogar so, dass die Realitätsnähe auf kosten des Spielspaßes geht. Ja, es ist realistischer wenn den Charakter seine Bewegungsenergie nicht auf einen Schlag verliert, aber es ist halt auch besch... zu steuern.
    In der Vergangenheit hat es ja irgendwie Sinn gemacht das duch die Hardware gegebene Potential auszunutzen, aber inzwischen sind wir langsam an einem Punkt angelangt wo sich nicht nur Indie oder Mid-Tier Developer die Frage stellen sollten, wo sie ihre finanziellen Resourcen einsetzen wollen. Jeder BS, den die AAA Studios verzapfen wird immer mit der teuren Entwicklung gerechtfertigt (lootboxen, DLC,...), aber ich kaufe keine Titel deren Verkauftsstrategie ich als unfair empfinde und ich bin auch nicht bereit mehr als 60 ¤ für die Katze im Sack zu bezahlen (kommt mir bitte nicht mit Youtube Reviews oder Let's Plays, wie sich ein Spiel anfühlt kann man eben nur schwer beurteilen wenn man es nicht selbst spielt). Ich warte meistens ab bis ich das Spiel für einen vernünftigen Preis irgendwo finde (Steam Sale), aber bis dahin ist mein Interesse auch oft schon wieder erloschen, oder ich kaufe es irgendwann Jahre später für einen schon fast lächerlichen Preis.
    Ich weis nicht wie viele das so handhaben wie ich, aber mit mir könnte man viel mehr Geld machen wenn Spiele einfach Kosten sparen und dafür auf allerlei BS verzichten, man braucht nicht unbedingt 200 Leute für 4 Jahre um ein gutes Spiel zu machen.

    (Anmerkung: Ich hab das hier mehr oder weniger schon als Antwort geschrieben, ich bin aber an eurer Meinung interessiert und poste es hier nochmal)

    Edit: Ich persönlich finde auch eine kleinere Welt wesentlich immersiver als eine große in der sich die Assets ständig wiederholen. Außerdem bekomme ich einen wesentlich besseren Bezug zu der Welt wenn ich die Orte tatsächlich häufiger besuche und nicht durch die Gegend rennen muss um irgendwelche Aufgaben zu finden. Das hängt aber auch von Genre ab, ich rede hauptsächlich von RPGs. Das ist eigentlich ironisch, denn viele meinen eine Welt, in der eine Stadt eben nicht nur eine Repräsentation einer Stadt ist sondern wirklich solche Ausmaße hat wäre automatisch immersiver. Aber ich sage nichts zerstört Immersion nachhaltiger als Langeweile und Fast Travel (in einem gewissen Rahmen macht Fast Travel manchmal schon Sinn, aber wenn ich mich in Jede Ecke ohne Ingame Erklärung teleportieren kann verliere ich den Bezug zur Welt). Aber ob eine gut gestaltete kleine Welt jetzt unbedingt günstiger sein muss als eine Große mit ewig wiederholenden Assets sei mal dahingestellt, ich persönlich glaube es wäre idR schon so.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 12:11 durch Huegelstaedt.

  2. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Bouncy 29.06.20 - 13:25

    Skyrim's Modding - einfach mal die beliebtesten Mods durchblättern - beweist, dass Immersion in erster Linie höhere Grafikqualität bedeutet, von Auflösung bis hin zu Details wie Augen. Danach kommen realistisches Verhalten der NPCs und der Welt. Erst viel später kommen Spielinhalte. Und Skyrim ist wohl zweifellos immernoch der Meister der Immersion, insofern sicherlich repräsentativ genug um festzustellen, was Priorität bei der Entwicklung haben sollte...

  3. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: bccc1 29.06.20 - 14:33

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Skyrim's Modding - einfach mal die beliebtesten Mods durchblättern -
    > beweist, dass Immersion in erster Linie höhere Grafikqualität bedeutet
    Kannst du die Schlussfolgerung näher erklären? Grafikmods sind die beliebtesten, das ist bei Skyrim offensichtlich, aber inwiefern belegt das, dass Grafikmods die Immersion am meisten steigern?

    In einem meiner Lieblings RPGs, Gothic 2, war für mich die Atmosphere, das Verhalten der NPCs inkl Tagesablauf, die Dialoge und die Musik für Immersion bedeutend wichtiger als die Grafik, die, zu dem Zeitpunkt als ich es spielte, schon sehr veraltet war. Für MICH hat Gothic 2 eine deutlich höhere Immersion als Skyrim.

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Skyrim ist wohl zweifellos immernoch der Meister der Immersion
    Ist das so? Vielleicht bin ich einfach komisch, aber ich hab Skyrim mehrfach angefangen und wieder abgebrochen, weil es mir nicht Immersiv genug war. Ich hätte es wohl trotzdem zu ende gespielt, wenn mich die Spielmechanik begeistert hätte. Die finde ich aber eher durchschnittlich und das ich Level Scaling nicht leiden kann hilft auch nicht (meiner Meinung nach ein Immersionskiller)

  4. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: lestard 29.06.20 - 14:50

    Bei der Grafik stimme ich zu. Die ist seit mindestens 10 Jahre "gut genug". Bei der Spielweltgröße bin ich skeptisch. Natürlich macht ein blöd umgesetztes Schnellreise-System viel kaputt aber das spricht nicht gegen große Welten per se sondern gegen schlecht gemachte Schnellreisesysteme.
    Nimm zum Beispiel Kingdom Come Deliverance: Wie üblich muss man eine Stadt erstmal selber erreichen bevor der Schnellreisepunkt freigeschaltet wird. Beim Schnellreisen springt die Figur aber nicht einfach so zum Zielort sondern du siehst auf der Karte, wo die Figur langreitet und es vergeht Ingame-Zeit, die Figur verliert Energie (muss also bei Zeiten wieder was essen) und häufig kommt es vor, dass auf dem Weg ein Räuber lauert und die Schnellreise dadurch unterbrochen wird. Der einzige Unterschied zum Selberreiten ist halt, dass es schneller geht. Ich finde das schon sehr immersiv.

  5. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: yumiko 29.06.20 - 14:54

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Skyrim's Modding - einfach mal die beliebtesten Mods durchblättern -
    > beweist, dass Immersion in erster Linie höhere Grafikqualität bedeutet, von
    > Auflösung bis hin zu Details wie Augen. Danach kommen realistisches
    > Verhalten der NPCs und der Welt. Erst viel später kommen Spielinhalte. Und
    > Skyrim ist wohl zweifellos immernoch der Meister der Immersion, insofern
    > sicherlich repräsentativ genug um festzustellen, was Priorität bei der
    > Entwicklung haben sollte...
    Also ich fand, dass VR bei Skyrim die Immersion erheblich steigert - und da ist die Grafik sogar reduziert!

  6. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 14:55

    Ich denke mal es kommt auch darauf an was für Grafik Mods das sind. Soweit ich es gesehen habe verbessern Grafik Mods oft nicht nur einfach Texturen sondern teilweise machen sie auch die Grafik "runder", sprich alles passt besser zusammen und sieht harmonischer aus und das kann dann sehr wohl die Immersion stark erhöhen.

  7. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 14:56

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Skyrim's Modding - einfach mal die beliebtesten Mods durchblättern -
    > > beweist, dass Immersion in erster Linie höhere Grafikqualität bedeutet,
    > von
    > > Auflösung bis hin zu Details wie Augen. Danach kommen realistisches
    > > Verhalten der NPCs und der Welt. Erst viel später kommen Spielinhalte.
    > Und
    > > Skyrim ist wohl zweifellos immernoch der Meister der Immersion, insofern
    > > sicherlich repräsentativ genug um festzustellen, was Priorität bei der
    > > Entwicklung haben sollte...
    > Also ich fand, dass VR bei Skyrim die Immersion erheblich steigert - und da
    > ist die Grafik sogar reduziert!

    Und nun stelle dir vor wie die Immersion wäre, wenn die Grafik nicht reduziert wäre (gibt auch Grafik Mods für die VR Version, die genau das machen).

    Du willst doch nicht ernsthaft sagen, dass die Immersion dann nicht noch höher wäre? ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 14:57 durch Hotohori.

  8. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: yumiko 29.06.20 - 15:02

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also ich fand, dass VR bei Skyrim die Immersion erheblich steigert - und
    > da
    > > ist die Grafik sogar reduziert!
    >
    > Und nun stelle dir vor wie die Immersion wäre, wenn die Grafik nicht
    > reduziert wäre (gibt auch Grafik Mods für die VR Version, die genau das
    > machen).
    >
    > Du willst doch nicht ernsthaft sagen, dass die Immersion dann nicht noch
    > höher wäre? ;)
    Naja, die Immersion zerfällt in VR sobald es ruckelt, da kann die Grafik noch so hübsch sein ^^
    Und nicht jeder hat eine Radeon VII die mit ihren 16GB RAM Grafikmods ruckelfrei bringt.

  9. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 15:07

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Also ich fand, dass VR bei Skyrim die Immersion erheblich steigert -
    > und
    > > da
    > > > ist die Grafik sogar reduziert!
    > >
    > > Und nun stelle dir vor wie die Immersion wäre, wenn die Grafik nicht
    > > reduziert wäre (gibt auch Grafik Mods für die VR Version, die genau das
    > > machen).
    > >
    > > Du willst doch nicht ernsthaft sagen, dass die Immersion dann nicht noch
    > > höher wäre? ;)
    > Naja, die Immersion zerfällt in VR sobald es ruckelt, da kann die Grafik
    > noch so hübsch sein ^^
    > Und nicht jeder hat eine Radeon VII die mit ihren 16GB RAM Grafikmods
    > ruckelfrei bringt.

    Keine Ahnung, ich hab nicht mal die normale Skyrim Version gespielt. ^^

    Und natürlich reden wir von flüssiger Grafik, bei so einer Aussage sind doch solche Dinge eigentlich ausgeklammert.

    Bei VR ist es ja auch noch recht einfach vorstellbar, wenn man selbst eine VR Brille besitzt. Man braucht sich bloß vorstellen wie es wäre wenn die VR Brille eine deutlich höhere Auflösung und ein größeres Field of View hätte und entsprechender Spielgrafik als Skyrim auf dem Monitor inkl. notwendiger PC Power.

    Da dann zu sagen das würde nicht erheblich mehr Immersion bringen würde nur ein Mangel an Vorstellungskraft zeigen, ansonsten zu Sabber im Mundwinkel. ^^

  10. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: ashahaghdsa 29.06.20 - 15:16

    Ich denke mal, niemand hat behauptet, dass Grafik nicht auch zur Immersion beiträgt. Aber wenn man Sparen muss, dann halte ich es auch für sinnvoller ein gutes Spiel statt eine Grafikreferenz zu schaffen.

    Zum Thema Mods: Grafik Mods sind auch quasi ein No-Brainer. Einzig, wenn dadurch die Welt total inhomogen wird, wo einige Dinge 10x besser als der Rest aussehen, kann das das Erlebniss verschlechtern. Oder wenn man aus Nostalgie an den alten Assets hängt. Beim ersten Playthrough will ich aber eher keine spielveränderne Mods haben - Außnahmen natürlich ausgenommen...

  11. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: yumiko 29.06.20 - 15:16

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung, ich hab nicht mal die normale Skyrim Version gespielt. ^^
    >
    > Und natürlich reden wir von flüssiger Grafik, bei so einer Aussage sind
    > doch solche Dinge eigentlich ausgeklammert.
    >
    > Bei VR ist es ja auch noch recht einfach vorstellbar, wenn man selbst eine
    > VR Brille besitzt. Man braucht sich bloß vorstellen wie es wäre wenn die VR
    > Brille eine deutlich höhere Auflösung und ein größeres Field of View hätte
    > und entsprechender Spielgrafik als Skyrim auf dem Monitor inkl. notwendiger
    > PC Power.
    >
    > Da dann zu sagen das würde nicht erheblich mehr Immersion bringen würde nur
    > ein Mangel an Vorstellungskraft zeigen, ansonsten zu Sabber im Mundwinkel.
    > ^^
    Ich will das grundsätzlich nicht verneinen, aber wenn man sich im Spiel anlehnen will oder unwillkürlich beim Ausholen des Gegners zurück springt geht nicht MEHR Immersion. Ab wann das erreicht ist mag bei Personen unterschiedlich geschehen.

  12. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: unbuntu 29.06.20 - 21:36

    Naja, ich hab mir letztens mal wieder Skyrim installiert und diverse Mods für bessere Grafik installiert, aber das Spiel wirkt trotzdem halt wie mehrere Jahre alt. Die Engine setzt halt die Limits. An Witcher 3 kam das auch mit Mods nie ran, weil halt Beleuchtung und Schatten der Engine viel schlechter aussehen. Da kann man noch so viel optimieren.

    Und zur Immersion finde ich Witcher viel toller, weil ich da frei rumlaufen kann. In Skyrim muss ich ja schon in ne eigene Instanz rein, bloß weil ich in eine Hütte gehen will.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 21:44 durch unbuntu.

  13. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Gucky 30.06.20 - 01:16

    @unbuntu
    Die Engines von Bethesda waren schon immer...sagen wir mal hinter der Zeit, voller Bugs und auch anders problematisch...
    Was meinst du wird Cyberpunk 2077 mit Raytracing fürn Maßstab setzen.....gut das ich noch keine RTX Karte habe :P (RTX 3080/90 ist in Planung).

    Die bessere Grafik durch Mods heißt nicht das Bethesda das nicht auch machen könnte, aber die Spiele sollen ja auch auf kleineren Rechnern laufen.

    Persönlich habe ich immer viel Spaß mit Dark Souls und Soul-like gehabt. Keiner kann sagen das sind schlechte Spiele, aber auch nie wirklich mit TOP Grafik, dennoch wirkte alles immer stimmig.
    Grafik muss zum Gameplay passen, sie muss also nicht super dolle sein...aber bessere Grafik obendrauf schadet nie ^^

    Was noch keiner erwähnt hat sind DLCs....die sind ja im Grunde schon vorhinein geplant, zum Teil wegen Geld und Zeit aber aus dem Basisgame geschnitten. Versteht mich nicht falsch, manchmal sind es auch Ideen die in der Mitte der Entwicklung kommen und daher später entwickelt werden. Bei vielen DLCs denke ich mir aber... waren die überhaupt die Entwicklungskosten wert?

    Einsparpotentiale gibt es überall, meist im Managment.....

    Open World z.b. macht bei einigen Spielen Sinn, aber bei vielen anderen sind diese Leer oder mit irgendwelchen nutzlosen Sammelsurien vollgespickt.
    Ich sage ja nicht das Open World ansich schlecht ist, aber oft ist sie einfach ZU groß dimensioniert, sodass der Spieler viele Teile gar nicht sieht.

    Weiteres Einsparpotential...Marketing...bei vielen Spielen geht ein größerer Batzen Geld für Marketing drauf, als für die Entwicklung. Allerdings ohne Marketing kann das Spiel untergehen, nicht jedes Spiel geht Viral wie z.b. Factorio. Allerdings sehe ich das Problem nicht bei Fortsetzungen von Spielen die jeder kennt, wo auch der voherige Teil gut war.

  14. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Huegelstaedt 30.06.20 - 02:07

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Skyrim's Modding - einfach mal die beliebtesten Mods durchblättern -
    > beweist, dass Immersion in erster Linie höhere Grafikqualität bedeutet, von
    > Auflösung bis hin zu Details wie Augen. Danach kommen realistisches
    > Verhalten der NPCs und der Welt. Erst viel später kommen Spielinhalte. Und
    > Skyrim ist wohl zweifellos immernoch der Meister der Immersion, insofern
    > sicherlich repräsentativ genug um festzustellen, was Priorität bei der
    > Entwicklung haben sollte...

    Sry dass ich erst so spät antworte, ich musste heute leider unerwartet weg und bin grad erst heimgekommen.

    Eine kostenlose Mod zu installieren sagt nicht zwangsläufig viel darüber aus wofür leute bereit sind zu zahlen. Story mods installiere ich persönlich auch relativ ungerne, da diese viel schwieriger gut und vor allem stimmig umzusetzen sind. Wow. bei deiner Aussage läuft mir ein Schauer über den Rücken. Immersion ungleich Realismus. Immersion ist im Spielekontext das Eintauchen in die Spielewelt. Dabei kann das ganze auch ein reines Eintauchen in das Gameplay sein. Tetris ist zum Beispiel ein verdammt immersives Spiel. Gameplay, Soundtrack, thematische Konsistenz, stimmiges Artdesign sind viel wichtiger. Während ein Spiel, dass vielleicht technisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist einen hier und da ein bisschen nervt und etwas Eingewöhnungszeit erforder ist ein Spiel bei dem die genannten Punkte unzureichend sind einfach schlecht und nichts ist Immersionszerstörender als Langeweile. Was bringt mir ein hochauflösendes 4K ultrarealistisches Spiel wenn es keinen Spaß macht, da spiel ich lieber Super Mario Bros, denn das ist dann 100 x so immersiv.

    Bzgl Bethesda hast du mich ein wenig getriggert denn die sind mMn alles andere als Meister der Immersion, zumindest wenn man jetzt vom reinen Gameplay loop weggeht (denn das ist sehr subjektiv und darin sind sie auch besser) sondern von der Glaubwürdigkeit der Spielewelt spricht. Ich weis ich komm da ein bisschen zu streng rüber, aber für mich ist die Plausibilität von spielewelten bei RPGs einfach das absolut wichtigste.

    Bethesda ist für mich ein Meister darin oberflächlich schöne Spielwelten zu gestalten und die dann mit Gamedesign und inkonsistentem Worldbuilding dermaßen zu ruinieren, dass die Welt jegliche Glaubwürdigkeit verliert. Bezüglich Skyrim kann ich mich jetzt grade nicht sonderlich gut äußern, da ich es vor Jahren als es rauskam gespielt habe und ziemlich genervt wieder aufgehört hab, sollte ich also was falsches sagen ist das keine böse Absicht, sondern vmtl dem zeitlichen Abstand geschuldet.
    Du wirst von allen als super duper Held verehrt und die Leute erkennen dich und sprechen dich auf Sachen an die du gemacht hast. Die haben keinen Fernseher und haben dann teilweise schon 5 Minuten nachdem ich was gemacht habe direkt am anderen Ende der Karte davon gehört und wissen auch genau wie man aussieht. Das ist einfach Bullsh... Mitlevelnde Gegner sind vollkommen unrealistisch und obwohl das in Skyrim deutlich besser umgesetzt war als im Vorgänger, wo alleine das System schon schlimm genug war das ganze Spiel zu ruinieren (und es gab noch genügend andere Dinge, die auch nicht viel besser waren, die vollkommen ohne Sinn und Verstand wild zusammengewürfelte Spielwelt würde ich da nennen). In Oblivion fand ich es nicht sonderlich immersiv gegen Banditen mit Grün leuchtenden legendären und nach eigener Ingame Lore unglaublich seltenen Armor Sets zu kämpfen.
    Skyrim will über alles andere vor allem das Ego des Spielers streicheln und vor allem dem Spieler erlauben zu jeder Zeit alles zu machen. Inklusive der Anführer zweier rivalisierender Gruppen gleichzeitig zu werden.
    Fallout 3 ist das absolut schlimmste Beispiel (und ich mag Fallout 3, zumindest das Gameplay und den visuellen Stil) wie sich Bethesda was Immersion in die Spielewelt betrifft in den Fuss schießt. Angeblich spielt das über 100 Jahre nach dem Krieg und es liegen immer noch allerlei nützliche Sachen in den Ruinen. Man findet sogar überall Zeitschriften unversehrt rumliegen. Die Bevölkerung betreibt abgesehen von ein bisschen Viehhaltung keine Landwirtschaft und schein auch nicht wirklich darauf fokusiert Waren herzustellen, die Implikation ist also, dass all die Leute immernoch die Ruinen durchstreifen und nach über 100 Jahren davon leben können, das ist Blödsinn.... Wirklich meisterhafte immersives Worlddesign.

    Sorry aber ich bin auf kriegsfuss mit Bethesda titeln. Irgendwie überredet mich doch mal einer meiner Freunde dem neuesten Titel doch mal ne Chance zu geben und jedes Mal bereue ich es spätestens nach ein paar Stunden.

  15. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: yumiko 30.06.20 - 12:55

    Huegelstaedt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry aber ich bin auf kriegsfuss mit Bethesda titeln. Irgendwie überredet
    > mich doch mal einer meiner Freunde dem neuesten Titel doch mal ne Chance zu
    > geben und jedes Mal bereue ich es spätestens nach ein paar Stunden.
    Ist schon bezeichnend, dass Doom bei deren Spielen die überzeugenste Spielwelt hat ^^
    Aber als Fantasy-RPG finde ich Skyrim im Vergleich zum savegamefressenden Buggywind und entvölkerten Oblovion einen riesen Fortschritt.

    Habe jetzt Greedfall angefangen als Bioware-Fan (also das ursprüngliche Bioware) und bin recht begeistert.

  16. Re: Andere Einsparpotentiale (Grafik, etc)

    Autor: Clown 02.07.20 - 16:58

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei VR ist es ja auch noch recht einfach vorstellbar, wenn man selbst eine
    > VR Brille besitzt. Man braucht sich bloß vorstellen wie es wäre wenn die VR
    > Brille eine deutlich höhere Auflösung und ein größeres Field of View hätte
    > und entsprechender Spielgrafik als Skyrim auf dem Monitor inkl. notwendiger
    > PC Power.

    Ich hab neulich bei den Days of Play bei der PlayStation VR inkl 5 Spielen zugeschlagen. Und dabei ist u.a. Resident Evil 7. Das hab ich damals schon zu Release am PC gespielt und jetzt vor kurzem in VR angefangen. Das Spiel sieht _deutlich_ hässlicher aus, aber die Immersion ist um ein vielfaches höher.

    > Da dann zu sagen das würde nicht erheblich mehr Immersion bringen würde nur
    > ein Mangel an Vorstellungskraft zeigen, ansonsten zu Sabber im Mundwinkel.
    > ^^

    Die Grafikqualität spielt mE nach eine sehr untergeordnete Rolle. Mein erstes Spiel, bei dem ich total versunken den ganzen Nachmittag am Rechner saß und das nächste Mal um 4 Uhr morgens wieder auf die Uhr geschaut habe, war das erste Fallout. Dessen Grafik ist weder realistisch, noch perspektivisch in irgendeiner Form immersiv. Trotzdem war ich voll drin.
    Das heißt natürlich nicht, dass es nicht bei besserer VR Hardware (weniger/kein Fliegengitter- und Bullaugen-Effekt) nicht noch besser wäre. Aber ich bin davon überzeugt, dass der Unterschied eher gering ausfällt.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

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