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Kommt darauf an

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Kommt darauf an

    Autor: ZeldaFreak 29.06.20 - 11:23

    Es gibt Spiele die ohne viel Aufwand länger gemacht werden können. Die haben zwar rein von der Story her wenig Spielzeit, aber der Weg ist das Ziel. Es gibt auch andere Spiele, wo nur viel mit der Story geht. Spiele wo man linear 10 Stunden spielt, wirken halt irgendwie blöd. Man hat 60¤ hingeblättert und bekommt gefühlt wenig für sein Geld. Es gibt halt welche die sich ausrechnen, wieviel ihnen 1 Stunde Spielzeit gekostet hat.

    Meiner Meinung nach sollte man mehr mit Story DLCs arbeiten. Da wird ja gerne geheult, wenn es direkt zu beginn bekannt gemacht wird. Man sollte DLCs aber klarer abstecken. Das Hauptspiel sollte auch die Hauptstory komplett erzählen.
    Ich finde es immer nur schade dass man einige Jahre auf eine Fortsetzung warten muss. Eine Story ist schnell geschrieben und man kann da durchaus ein DLC nach dem anderen raus hauen. Klar muss da auch mal Schluss sein, damit die voll an dem nächsten Spiel arbeiten können.

    Es gibt aber auch wieder welche, die rum heulen, wenn ein Spiel zu lange am leben gelassen wird. Die heulen ja jetzt, dass GTA 5 für die 3. Konsolengeneration angekündigt wurde. GTA 5 ist ein gutes Spiel und es gibt da Online immer was neues, warum also links liegen lassen? GTA 6 kann so nur besser werden. Außerdem man muss sich das Spiel nicht noch mal kaufen. Man kann es auch noch auf der PS3 weiter spielen.

  2. Re: Kommt darauf an

    Autor: HierIch 29.06.20 - 13:42

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt aber auch wieder welche, die rum heulen, wenn ein Spiel zu lange am
    > leben gelassen wird. Die heulen ja jetzt, dass GTA 5 für die 3.
    > Konsolengeneration angekündigt wurde. GTA 5 ist ein gutes Spiel und es gibt
    > da Online immer was neues, warum also links liegen lassen? GTA 6 kann so
    > nur besser werden. Außerdem man muss sich das Spiel nicht noch mal kaufen.
    > Man kann es auch noch auf der PS3 weiter spielen.

    Die Leute die da heulen, können vermutlich nichts mit dem Onlinemodus anfangen. Dass da manche nach 7 Jahren auch mal neuen Content wollen, ist doch verständlich. Singleplayer-Addons gabs ja leider keine für GTA5, im Gegensatz zu GTA4.

  3. Re: Kommt darauf an

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 13:47

    HierIch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ZeldaFreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt aber auch wieder welche, die rum heulen, wenn ein Spiel zu lange
    > am
    > > leben gelassen wird. Die heulen ja jetzt, dass GTA 5 für die 3.
    > > Konsolengeneration angekündigt wurde. GTA 5 ist ein gutes Spiel und es
    > gibt
    > > da Online immer was neues, warum also links liegen lassen? GTA 6 kann so
    > > nur besser werden. Außerdem man muss sich das Spiel nicht noch mal
    > kaufen.
    > > Man kann es auch noch auf der PS3 weiter spielen.
    >
    > Die Leute die da heulen, können vermutlich nichts mit dem Onlinemodus
    > anfangen. Dass da manche nach 7 Jahren auch mal neuen Content wollen, ist
    > doch verständlich. Singleplayer-Addons gabs ja leider keine für GTA5, im
    > Gegensatz zu GTA4.

    Viele haben auch schlicht ein Problem damit, dass Rockstar zwar immer neue Inhalt produziert, aber wenig bis nichts gegen Cheater unternimmt. Die haben so viel Kohle mit dem Titel eingestrichen, die hätten mehr als genug Geld mal richtig gegen Cheater vor zu gehen. Aber so lange der Rubbel rollt rührt man keinen Finger da ordentlich etwas zu verbessern.

    Ich hab nun in meinem Umfeld schon von mehr als genug Leuten gehört, die Online Spiele wegen Cheatern aufgegeben haben und wenn es um GTA5 Online geht ist das Cheater Thema auch nicht weit, wenn es darum geht wieso sie es nicht (mehr) spielen.

  4. Re: Kommt darauf an

    Autor: HierIch 29.06.20 - 13:51

    Ja, Cheater könnten ein Grund sein, warum Leute mit dem Onlinemodus nichts anfangen können.

  5. Re: Kommt darauf an

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 14:00

    Ich bin ehrlich gesagt kein DLC Freund. Ich hab jetzt über bald 10 Jahre versucht mich an DLCs zu gewöhnen, aber sie passen einfach nicht zu meiner Art zu spielen.

    The Witcher 3 hab ich erst vor einem Jahr gespielt, obwohl ich es damals zum Release gekauft habe. Ich hab es damals liegen lassen zuerst wegen den ständigen (und auch nötigen) Patches und dann wegen den ganzen DLCs, die noch kommen sollten.

    Ich will einfach ein Spiel im Ganzen am Stück durchspielen und nicht das Hauptspiel spielen, etwas anderes spielen bis ein DLC raus ist um den "kurz" zu spielen, um dann wieder das Spiel bis zum nächsten DLC liegen zu lassen. So macht mir ein Spiel einfach keinen Spaß und ruiniert mir ihn nur.

    Hätte ich The Witcher 3 nicht erst letzten Sommer im Stück gespielt, hätte ich mit dem Spiel definitiv nicht so viel Spaß gehabt.

    Am ehesten könnte ich mir aber noch vorstellen zuerst das Spiel zu Release zu spielen, vorausgesetzt es muss nicht noch fertig gepatched werden (was bei The Witcher 3 echt übel war), und es dann Jahre später noch mal mit allen DLCs. Das könnte ich mir noch vorstellen.

    Am meisten habe ich es bei Spielen wie Destiny gemerkt. Das Season Pass Gedöns ist einfach nichts für mich. Ich will Spiele spielen wenn ich gerade Bock drauf habe, nicht weil gerade neue Inhalte raus sind. Dafür spiele ich einfach zu viele Arten von Spiele auf 2 Plattformen (PC/PS4).

  6. Re: Kommt darauf an

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 14:03

    HierIch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Cheater könnten ein Grund sein, warum Leute mit dem Onlinemodus nichts
    > anfangen können.

    Gerade bei GTA5 höre ich das sehr oft, sollte eigentlich Rockstar zu denken geben, dass ihnen deswegen mögliche Spieler flöten gehen... aber wie gesagt, der Rubbel rollt auch so gut genug. Eigentlich sollte für ein Entwickler die Spiel Qualität immer die oberste Priorität haben, GTA5 zeigt aber sehr deutlich wo sie wirklich liegt: beim Geld einnehmen.

  7. Re: Kommt darauf an

    Autor: lestard 29.06.20 - 14:30

    Ich mache es mittlerweile direkt so, dass ich 1-2 Jahre abwarte bei manchen Spielen und mir dann die Gold-Edition mit allen DLCs vergünstigt im Angebot hole. Dann habe ich gleich am Anfang alle DLCs und spare sogar noch etwas Geld. Und oft sind die Spiele nach einem Jahr auch ausreichend gepatcht um stabil zu laufen. Ich sehe da für mich nur Vorteile.

  8. Re: Kommt darauf an

    Autor: Hotohori 29.06.20 - 14:40

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mache es mittlerweile direkt so, dass ich 1-2 Jahre abwarte bei manchen
    > Spielen und mir dann die Gold-Edition mit allen DLCs vergünstigt im Angebot
    > hole. Dann habe ich gleich am Anfang alle DLCs und spare sogar noch etwas
    > Geld. Und oft sind die Spiele nach einem Jahr auch ausreichend gepatcht um
    > stabil zu laufen. Ich sehe da für mich nur Vorteile.

    Ja, mache ich oft auch so. Günstiger da schon fast eher aus Trotz, weswegen ich dann meist auch noch auf einen guten Sale warte ehe ich zuschlage. Weil wenn ich es eh nicht zu Release spielen kann, dann hab ich eh keinen Grund nicht auch noch auf einen Sale warten zu können.

    Trotz auch deswegen, weil ich ursprünglich mal ein Release Spieler war. Ich hab mir z.B. auch das Final Fantasy 7 Remake direkt 2-3 Tage nach dem Release geholt und da wieder gemerkt wie viel mehr Spaß es macht ein Spiel zum Release zu spielen, wegen der Vorfreude darauf.

    Das fehlt eben komplett, wenn man ein Spiel erst viel später erst spielen kann. Und dafür sorgen neben DLCs halt vor allem dieser unsäglich Trend Spiele erst nach Release fertig zu patchen, hat mir auch Final Fantasy XV versaut, wobei es da mit dem Ende patchen ja besonders extrem war (nie durchgespielt).

    Entsprechend bin ich wenig Happy mit dieser ganzen Entwicklung der Spielebranche der letzten 10 Jahre.

  9. Re: Kommt darauf an

    Autor: Gunslinger Gary 29.06.20 - 15:17

    Hast du Witcher 3 zum Release gespielt? Klingt nicht so. Ich schon. Und kann mich nicht beklagen. Ein Spiel mit soviel Inhalt hat zwangsweise hier und da Bugs. Aber so massiv wie das immer aufgebauscht wird, war das nicht. Die Änderungen am UI und anderes wurden auf Spielerwunsch durchgeführt, die hätten man auch einfach stehen lassen können.

    Die 16 DLCs beeinflussen das Spiel im Grunde gar nicht. Es sei denn, andere Klamotten für NPCs, sind ein Grund für ein erneutes Durchspielen. Hearts of Stone war ein gutes DLC, darauf gewartet hätte ich aber nicht.

    Blood & Wine hingegen war kein DLC, sondern ein echtes, richtiges, klassisches Addon. So wie man das damals in den 90ern gemacht hat.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  10. Re: Kommt darauf an

    Autor: Trockenobst 29.06.20 - 18:22

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Spiele die ohne viel Aufwand länger gemacht werden können. Die
    > haben zwar rein von der Story her wenig Spielzeit, aber der Weg ist das
    > Ziel

    Beim Serien hat man auch "one location" Plots, wo der Computer spinnt und dann die Crew nur die volle Stunde im Shuttle verbringt. Das spart immens Geld, damit man bei der anderen Folge mehr übrig hat wenn man mit drei Kameras im Wald drehen will.

    Das Problem ist ganz einfach, dass diese Art von Prozessoptimierung genauso Zeit, Geld und andere Fähigkeiten kostet. Man muss die Teams anders fahren, man braucht Spezialisten die Maps, Charaktere, Texturen, Gameplay Elemente anders designen, so dass man nicht mehr so viel manuell machen muss. Während man an der Deadline des Spiels arbeitet kommt man nicht unbedingt dazu.

    Nur große Firmen wie EA leisten sich eigene Engine und sogar Textur Teams, deswegen ist das nicht so einfach. In der Vergangenheit ist alles was mit Medien zu tun hat, immer besser gelaufen wenn man einfach sehr viel Überstunden macht. Das funktioniert leider immer.

    Sich hinzusetzen und zu verstehen wie die Prozesse optimiert werden können damit man beim nächsten Spiel satte 6 Monate spart, ist aufwendig.

  11. Re: Kommt darauf an

    Autor: lestard 29.06.20 - 20:03

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entsprechend bin ich wenig Happy mit dieser ganzen Entwicklung der
    > Spielebranche der letzten 10 Jahre.

    Ja, ich bin früher auch in den Laden gegangen und hab mir die Pappschachtel gekauft, auf die ich mich lange vorher gefreut hab. Das fällt leider weg.
    Auf der anderen Seite beschäftige ich mich heute auch nicht mehr so mit den neusten Releases und nicht selten entdecke ich auch relativ große Spiele erst einige Zeit nach dem Release bzw. bestimmte Spiele, bei denen ich schon so eine Vorahnung hab, versuche ich dann erstmal ein bisschen aus dem Weg zu gehen um nicht zu sehr in Versuchung zu geraten ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 20:05 durch lestard.

  12. Re: Kommt darauf an

    Autor: BlindSeer 30.06.20 - 07:23

    Es kommt wirklich darauf an, nur für mich aus einem anderen Blickwinkel. ;) Es gibt Spiele die funktionieren prima mit Open World, Erkundung und viel Nebencontent: Rollenspiele. Aber selbst da gibt es Grenzen und es kommt aufs Storytelling an. Final Fantasy XII zum Beispiel war da IMHO grottig aufgestellt. Eine Gruppe die im Grunde keinen Grund hat zusammen zu sein ab einem gewissem Punkt (das zusammen schweißen und zusammen bleiebn müssen wie in anderen Teilen fehlt) und das laut Story ach so dringende kann links liegen bleiben, weil man ja noch X Mobs grindet, Nebenstorys macht und gemütlich durch die Welt stolzieren kann. Da ist man in einer Flut Nebenquests unter gegangen und wusste am Ende nicht mehr was man eigendlich machen sollte/wollte.
    Ebenso schlecht funktioniert es bei Spielen, die eigentlich auf starker Storyimmersion aufbauen. MGS fällt mir da ein. Da passte das sich langsam Öffnende, in einem festen Areal angesiedelte IMHO auch immer besser, weil die Story voran getrieben wird. Silent Hill: Downpour hat auch nicht so viel durch die Nebenquests gewonnnen, IMHO. Wobei das Erkunden von Silent Hill um den Weg und Gegenstände zu finden da wenigstens immer rein gehört hat.

    Ein Project Zero in einer großen offenen Welt wirkt auch falsch. Atmosphärische Horrorspiele sind an sich schon eine Kunst. Silent Hill und Project Zero haben eine ganz andere Stimmung vermittelt und ich war nach den 13 - 15h nicht unzufrieden dass das Spiel schon vorbei war. Bei einem Persona oder Final Fantasy wäre das anders.

    Es gibt Spiele und Genres die von einer großen Welt profitieren, aber IMHO auch welche wo man sich mehr auf die Umsetzung im Kleinerem und Dichteren konzentrieren sollte. Indies sind derzeit auch nicht wegen ihrer Supergrafik so erfolgreich. ;)

  13. Re: Kommt darauf an

    Autor: Hotohori 30.06.20 - 15:41

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ich bin früher auch in den Laden gegangen und hab mir die Pappschachtel
    > gekauft, auf die ich mich lange vorher gefreut hab. Das fällt leider weg.
    > Auf der anderen Seite beschäftige ich mich heute auch nicht mehr so mit den
    > neusten Releases und nicht selten entdecke ich auch relativ große Spiele
    > erst einige Zeit nach dem Release bzw. bestimmte Spiele, bei denen ich
    > schon so eine Vorahnung hab, versuche ich dann erstmal ein bisschen aus dem
    > Weg zu gehen um nicht zu sehr in Versuchung zu geraten ;-)

    Bleibt einem ja nur sich anzupassen, aber inzwischen fühlt sich das zu sehr nach verbiegen an. Manchmal hab ich auch das Gefühl generell gar nicht mehr die Zielgruppe von Spiele Entwicklern zu sein. Die breite Masse nehmen wir gerne, aber die alten Spieler, die die Branche zu Zeiten unterstützt haben wo es noch Nische war, brauchen wir nicht mehr...

    Ich bin leidenschaftlicher Videospieler, aber das "leiden" wird mir langsam zu groß. :P

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