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  5. › The Witcher 3: Des Hexers haarige…

Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

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  1. Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: motzerator 29.08.13 - 16:16

    Also ich muss gestehen, ich find die Grafik toll und denke, der Witcher 3 könnte ein richtig tolles RPG werden.

    Allerdings macht mir die starke Konzentration auf die Figur ein wenig Sorgen, ich möchte in ein Spiel eintauchen können und finde es schon schade, das ich im gegensatz zu Skyrim scheinbar keinen Einfluss aus das Aussehen des Charakters habe.

    Ich meine, auch in Skyrim und Fallout und vergleichbaren Spielen kann man die Figur nicht komplett frei erstellen, aber man kann sie doch seinen Vorstellungen anpassen. Ich will keinen alten Mann spielen und ein "Gilette" Zauber würde ihm sicher auch gut tun.

    Aber noch schlimmer find ich es, wenn man eine Figur spielen muss, deren Motivation schon recht genau festgelegt ist, vor allem wenn das von meiner Motivation abweicht.

    Daher meine Frage an die Leute, welche "The Witcher" schon kennen: Ist das so ein Game wie Skyrim, wo man sich voll mit seiner Figur identifizieren kann oder ist das eher was für Leute, die gerne in fremde Rollen schlüpfen statt sich selber ins Spiel einzubringen?

    Wie eingeschränkt ist man in seiner freien Spielweise durch den stark festgelegten Charakter? Kann man in Witcher seine eigenen Ziele definieren? Macht und Power statt die Alte retten, die ist mir nämlich total egal ich will lieber das beste Equipment und die geilsten Spells und die höchsten Stats haben.

  2. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: -fiesta- 29.08.13 - 16:26

    Also ich habe die ersten beiden Teile lediglich kurz angespielt und war angesichts der geringen GEOGRAPHISCHEN Freiheit ziemlich enttäuscht. Da der dritte Teil aber nun komplett anders sein wird (offene Welt), glaube ich, dass man das nur sehr schwer vergleichen kann und wohl auf Tests warten muss, bzw. selber testen muss!

  3. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: StefanGrossmann 29.08.13 - 16:27

    Also zumindest in The Witcher 2 hab ich sehr viele Freiheiten und ich kann auch Böse sein. z.B. mit Schwert rumlaufen und die Dorfbewohner reagieren sehr böse.
    Oder die Alte Nageln im Puff...

  4. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: nepa 29.08.13 - 16:30

    Nun also ehrlich gesagt fand ich Skyrim extrem langweilig und die The Witcher Teile habe ich 2 Mal gespielt. The Witcher orientiert sich einfach leicht an der Romanvorlage: Du bist Gerald von Riva, du bist ein Hexer.
    Die Geschichten sind spannend und die Spielwelt lehnt sich an Charaktere und Umgebung aus den Romanen an. Die würde ich dir empfehlen :) In Büchern folgst du auch einem oder mehreren Charakteren und setzt dich genauso wie in Filmen in deren Lage und identifizierst dich mit diesen.

    Ich will Gerald sein, mit einem der Hinrichtung entsprungenem Charakter ohne Geschichte und Identität kann ich leider nicht viel anfangen. Respekt vor denen die diese anfängliche Leere überwinden und sich die Identität dann bilden.

  5. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: SirFartALot 29.08.13 - 16:30

    Ganz kurz: du bist an sich nicht du, sondern Geralt. Der hat gewisse Moeglichkeiten auf Aktionen zu reagieren (hier kommst du wieder ins Spiel), aber im Kern spielst du den aus den Romanen vorgegebenen Charakter.

    Am besten eine Demo spielen oder einen Vorgaenger fuer kleines Geld zB. bei gog.com kaufen.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  6. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: ndakota79 29.08.13 - 16:35

    SirFartALot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz kurz: du bist an sich nicht du, sondern Geralt. <

    Und deswegen kann man The Elder Scrolls und Witcher eigentlich nicht vergleichen – Das sind zwei verschiedene Konzepte und beide haben ihre Berechtigung. Spiele wie The Witcher (und Gothic oder auch Half-Life) geben dir einen Character vor, damit kann der Spieler viel besser gelenkt werden und die Immersion, wie auch die Story, eindrucksvoller präsentiert werden. Bei The Elder Scrolls dagegen zählt Eigeninitiative: Ich erstelle meinen Charakter und seine Abenteuer weitgehend selbst.
    EDIT: Das heißt übrigens nicht, dass Entscheidungen des Spielers vernachlässigt werden, eher im Gegenteil. Ich kenne kaum ein Spiel, in dem meine Entscheidungen subjektiv so viel in der Welt beeinflusst haben, wie bei The Witcher (1). In Skyrim dagegen kann ich zwar machen was ich will, aber irgendwie kümmert das niemanden. Ich bin auch was die riesige Spielwelt von Witcher 3 angeht noch ziemlich skeptisch; Das ist eigentlich schon der Versuch, beide Konzepte zu vermischen – das kann in die Hose gehen wenn von beiden die Nachteile statt die Vorteile überwiegen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.13 16:48 durch ndakota79.

  7. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: Muhaha 29.08.13 - 16:57

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Daher meine Frage an die Leute, welche "The Witcher" schon kennen: Ist das
    > so ein Game wie Skyrim, wo man sich voll mit seiner Figur identifizieren
    > kann oder ist das eher was für Leute, die gerne in fremde Rollen schlüpfen
    > statt sich selber ins Spiel einzubringen?

    Du kannst Dich auch in Witcher mit Geralt voll identifizieren :)

    Nein, weiß schon wie Du es meinst. Die TES-Serie ist ein einziger großer Sandkasten mit einem ganz kleinen roten Faden der Main-Quest. Hier kannst Du Dich wie in einem Sandkasten austoben. Dein Handeln hat im Großen und Ganzen keine Auswirkungen auf die Main-Quest, welche man auch gerne komplett ignorieren kann.

    Die Witcher-Serie ist ein Rollenspiel für Leute, die gerne in eine fremde Haut schlüpfen und einer deutlich engeren Handlung folgen wollen. Anstatt großer Handlungsfreiheit wird hier Wert auf eine dichte, atmosphärische Story gelegt, wo es schon Handlungsfreiheit gibt, aber diese nur im Rahmen der Hauptstory existiert.

    Beide Spiele sprechen jeweils ganz andere Geschmäcker an. Mir persönlich fallen bei TES-Spielen nach nur wenigen Minuten die Augen zu, während ich gebannt bis in den frühen Morgen durch Welt des Hexers spielen kann.

  8. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: DancingBallmer 29.08.13 - 17:13

    Die Spiele sind auf Geralt konzentriert, da die Serie auf einer Buchreihe von Andrzej Sapkowski basiert. Man könnte natürlich auch einen freien Charakter im Hexer-Universum gestalten lassen, ich denke aber man wollte extra die Geschichte der Hauptfigur Geralt erzählen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sapkowski

  9. Re: Grafik Mehh..

    Autor: User2 29.08.13 - 17:20

    Währe die Grafik wie das Video (Cinematic) dann Hui, aber so ist es nur eine etwas aufgebesserte Engine von Heute. Vom Hocker haut die uns nicht.
    Mal gucken wie es letzen Endes wird, den schlecht sieht es nicht aus, aber anders als erwartet.

  10. Re: Grafik Mehh..

    Autor: Bonsaibäumchen 29.08.13 - 19:33

    Ich wundere mich immer wieder was manche Menschen für Sprünge in der Grafik erwarten. Ich denke solange es besser aussieht als die letzte Generation sollte das reichen.

  11. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: SirFartALot 29.08.13 - 21:34

    Wobei die meisten aber Witcher kaufen werden, weil sie die Vorgaenger auch schon gespielt haben, und/oder weil sie das bisherige Auftreten von CD Project unterstuetzen (kein DRM et al).

    Ich hab beide Teile gespielt, bin aber von der Figur und dem Setting nur maessig begeistert. Ich glaub, die Steuerung im ersten Teil war auch nicht so prickelnd. Wie auch immer, der Hexer ist sicher mal was anderes, einen Blick sollte man daher schon mal riskieren.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  12. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: Gerline 29.08.13 - 21:45

    Wenn man sich damit anfreunden kann, dass der Charakter auf den Büchern basiert, kann man meiner Meinung nach viel tiefer in die Geschichte eintauchen. Bei einem frei gestalteten Charakter ist die Geschichte zwangsläufig viel generischer angelegt. Die Hintergrundstory bei The Witcher ist mehr als "Du bist auserwählt, die Welt zu retten.". Alle Charaktere reagieren auf Geralt von Riva, nicht auf den anonymen (namenlosen... ;-) ) Auserwählten.

    Der beste Weg, sich mit Geralt anzufreunden, ist die Bücher zu lesen. Danach muss man den Kerl einfach lieben. :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.13 21:46 durch Gerline.

  13. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: nepa 29.08.13 - 22:22

    Ich finde die Bücher genial, bin eben durch =)
    Man entdeckt einfach auch viele Parallelen und die Reaktionen von Leuten die dich aus den Geschichten in den Büchern kennen.. Andeutung und so :D

  14. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: ndakota79 30.08.13 - 01:19

    SirFartALot schrieb:
    > Ich hab beide Teile gespielt, bin aber von der Figur und dem Setting nur
    > maessig begeistert. Ich glaub, die Steuerung im ersten Teil war auch nicht
    > so prickelnd.

    Ich würde mir für Teil 3 so gerne die alte Steuerung aus Teil 1 wünschen! Ich weiss wirklich nicht, warum die so schlecht ankam. Viel besser als stumpfes Mausklicken, das Kombos verursacht. Die eigene Fertigkeit und vorallem die Skillung des Charakters haben beim Schwertkampf die Kombos definiert. Und man hatte mehr taktische Auswahl durch weitere Waffen und die 3 Kampfstile. Mir hat das Kampfsystem wirklich Spaß gemacht!

  15. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: Endwickler 30.08.13 - 03:09

    ndakota79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SirFartALot schrieb:
    > > Ich hab beide Teile gespielt, bin aber von der Figur und dem Setting nur
    > > maessig begeistert. Ich glaub, die Steuerung im ersten Teil war auch
    > nicht
    > > so prickelnd.
    >
    > Ich würde mir für Teil 3 so gerne die alte Steuerung aus Teil 1 wünschen!
    > Ich weiss wirklich nicht, warum die so schlecht ankam. Viel besser als
    > stumpfes Mausklicken, das Kombos verursacht. Die eigene Fertigkeit und
    > vorallem die Skillung des Charakters haben beim Schwertkampf die Kombos
    > definiert. Und man hatte mehr taktische Auswahl durch weitere Waffen und
    > die 3 Kampfstile. Mir hat das Kampfsystem wirklich Spaß gemacht!

    Ja, im ersten Teil war es sehr viel besser als im zweiten, daher werde ich mir sehr wahrscheinlich den dritten Teil nicht mehr kaufen.

  16. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: motzerator 30.08.13 - 03:10

    ndakota79 schrieb:
    -------------------------------
    > ... Spiele wie The Witcher (und Gothic oder auch Half-Life) geben dir
    > einen Character vor, damit kann der Spieler viel besser gelenkt werden
    > und die Immersion, wie auch die Story, eindrucksvoller präsentiert
    > werden.

    Ich fand die Geschichte von Half-Life richtig klasse, diesen Widerstand
    gegen die Aliens und ihren Polizeistaat, das hat mich sehr motiviert
    und sehr viel Spass gemacht.

    Allerdings ist Half-Life auch ein Ego Shooter mit ein paar zusätzlichen
    Physik Spielereien. In Ego Shootern funktionieren solche Storys doch
    meistens, in Half-Life war sie halt besonders genial, man musste auch
    nichts großartig entscheiden.

    > Bei The Elder Scrolls dagegen zählt Eigeninitiative: Ich erstelle
    > meinen Charakter und seine Abenteuer weitgehend selbst.

    Ich liebe diese Bethesda Spiele, man kann bei Elder Scrolls einfach
    loslaufen und die Welt erkunden und erlebt andauernd spannende
    Abenteuer und die schaffen es trotzdem, das man nicht ständig die
    Main Quest torpediert.

    > EDIT: Das heißt übrigens nicht, dass Entscheidungen des Spielers
    > vernachlässigt werden, eher im Gegenteil. Ich kenne kaum ein
    > Spiel, in dem meine Entscheidungen subjektiv so viel in der Welt
    > beeinflusst haben, wie bei The Witcher (1).

    Das sehe ich jetzt eher als Nachteil, in Bethesda Games hat man
    auch hin und wieder Entscheidungen, aber meistens eben nichts
    wirklich gravierendes.

    Wenn man zu viel Entscheiden muss und die Gefahr zu groß ist,
    sich danach das Game zu versauen, sinkt der Spielspass für mich
    erheblich ab, weil ich dann nur nur am Googeln bin um ja nichts
    falsch zu machen.

    Ein paar Beispiele, wie Entscheidungen mir ein Rollenspiel richtig
    versauen können, weil sie falsch formuliert werden:

    Nehmen wir Fallout New Vegas. Da muss man in einem Sonnen-
    kraftwerk entscheiden, ob man den Strom zu den Bonzen nach
    Vegas schickt, ihn gleichmäßig im Land verteilt oder damit eine
    Militärische Anlage speist. Meine falsche Entscheidung: Ich denk
    das beste ist es, den Strom fair zu verteilen aber das Game bestraft
    mich indem ich die Sattelitengestützte Laserwaffe nicht einsetzen
    kann. Natürlich wurde mir beim Entscheiden nicht gesagt, das ich
    ne Power Waffe bekomme. Hab ich später erfahren, als ich diese
    Spielzeug Laserwaffe gefunden habe und mich das ganze Rest des
    Spiels drüber geärgert.

    Ach ja, Rollenspiele wo es darum geht, seinen Char immer mächtiger
    zu machen durch leveln und grinden und besseres Equipment spiele
    ich immer nur einmal durch, hab keinen Bock das alles wieder bei
    null anzufangen. Zum Glück gibt's sowas nur selten in Bethesda
    Games und wenn es das gibt merkt man es meistens vorher und
    googelt. Beispiel: Megaton sprengen oder retten.

    Da weis man ganz genau, das ist ne wichtige Entscheidung, da
    muss man erstmal das Intelligence Department dran lassen um
    Frust zu vermeiden.

    Also ich hab nichts gegen Entscheidungen, wenn man dabei die
    Folgen gut absehen kann. Ich hasse es aber, wenn dann hinterher
    so blöde Überraschungen kommen wie: Ällabätsch, die fette Laser
    aus dem All Waffe bekommst Du nicht.

    Ganz schlimm war das auch mal in Dragon Age Origin. Da war die
    Frage, ob ich Gefangene zu Golems machen lasse, was unmoralisch
    ist aber mir viel Macht verleiht. Ein Golem Party Member aus einem
    Download hat vorher dagegen gemeckert, aber nix von Meuterei
    erzählt. Ich entscheide mich für die Golem Unterstützung meiner
    Armee und dann meutert das Golemweibchen in meiner Party,
    blöderweise war das mein Tank und nciht gleichwertig ersetzbar
    und obendrein wurde das automatische Savegame nach meiner
    Entscheidung überschrieben. Mein letzter manueller Save war
    stunden alt!

    Ich musste mehrere Stunden vom Game nochmal zocken, um
    wieder in die Nähe der Stelle zu kommen und habe dann einen
    Weg gefunden, beide Bonis zu bekommen. Sprich das Golemweib
    nicht mit genommen, die Golems bauen lassen und das Golemweib
    dann wieder in die Party aufgenommen. Sie hat gemeckert, dann
    aber war wieder alles in Ordnung.

    Dennoch hat mich ein Game selten so verarscht. Das und die blöde
    Story von Mass Effect 2 hat mich dazu bewogen, Bioware keinen
    Cent mehr in den Hals zu stecken.

    Also kannst Du gleich mal sagen, wie sind die Entscheidungen in
    The Witcher? Wird man da auch immer so schön verarscht, man
    denkt das richtige zu tun und verbaut sich dadurch ohne das man
    es weis hinterher tolle Möglichkeiten?

    Oder sind die Entscheidungen normaler, man weis um was es
    geht und wird nicht aandauernd mit Überraschungen verarscht?
    Ist das eine Welt wo man weis, was richtig und was falsch ist?

    Oder ist das wieder so ein Entscheidungs Marathom wo man
    ohne Google kein Land sieht und verarscht wird und die besten
    Waffen oder Perks verpasst, weil man was falsch gemacht hat
    und es einfach nicht besser wusste?

    > In Skyrim dagegen kann ich zwar machen was ich will, aber
    > irgendwie kümmert das niemanden.

    Das ist auch gut so, so kann man sich den ganzen Gilden dort
    anschliessen und alles durchspielen... :)

    > Ich bin auch was die riesige Spielwelt von Witcher 3 angeht
    > noch ziemlich skeptisch; Das ist eigentlich schon der Versuch,
    > beide Konzepte zu vermischen, das kann in die Hose gehen
    > wenn von beiden die Nachteile statt die Vorteile überwiegen.

    Ja die Gefahr besteht. Open World liebe ich, feste Geschichten
    eher nicht, das ist was für Ego Shooter finde ich. Ich bin auf
    jeden Fall sehr neugierig. Toll aussehen tut es ja und bis man
    das erste Bethesda Game bekommt (ausser die MMO Sache)
    wird es wohl lange dauern.

  17. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: malice 30.08.13 - 08:28

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also kannst Du gleich mal sagen, wie sind die Entscheidungen in
    > The Witcher? Wird man da auch immer so schön verarscht, man
    > denkt das richtige zu tun und verbaut sich dadurch ohne das man
    > es weis hinterher tolle Möglichkeiten?

    Evtl Spoiler:
    Das wechselt sich sogesehen bei The Witcher 2 ab. Wenn du wirklich alles erleben willst spielt man es eh 2x, denn am Ende von Kapitel 1 musst du dich zwischen zwei Wegen entscheiden, entweder gehst du Weg A oder B, je nachdem ist dann auch Kapitel 2 komplett anders (Andere Leute, andere Orte, andere Missionen) und das letzte Kapitel, Kapitel 3 ist dann zwar wieder selber Ort aber eben anders.

    Ich beschreib mal eine (eig, unwichtige) Nebenmission:
    Wachen halten eine Elfin fest und beschuldigen sie, mit den Rebellen zusammen zu arbeiten. Sie bestreitet dies jedoch heißt es, sie hätte 2 Wachen in eine Höhle geschickt/gelockt (weiß nicht mehr genau wie) und diese Wachen seien nicht mehr zurück gekehrt. Nun hat man die 1. Entscheidung: Sie an den Pranger zu stellen oder in die Höhle zu gehen. In der Höhle findet man nach Monstern die toten Wachen ,gespickt mit Pfeilen der Rebellen. Nachdem man die Höhle verlässt kann man den Wachen sagen: 1. dass die Wachen von den Monstern getötet wurden, 2. dass die Wachen von Pfeilen der Rebellen getötet wurden. Wenn man 1. nimmt, wird die Elfin frei gelassen und als "Dank" will sie dir etwas zeigen, lockt dich jedoch in eine Falle von Rebellen die dich töten wollen. Wenn du 2. nimmst kannst du sie entweder verurteilen oder ihr noch eine Chance geben (da sie sagt "ich kann es erklären, folgt mir). Wenn du ihr noch eine Chance gibst folgst du und den Wachen ihr und ihr landet in einer Falle der Rebellen (mal wieder), je nachdem wie viele Wachen überleben bekommst du Erfahrungspunkte (die man für jede Quest bekommt)

    Oft stehst du bei The Witcher 2 vor schweren Entscheidungen, es macht aber wirklich Spaß.

    man bekommt aber nicht oft Waffen, meist XP und wenn man doch mal eine Waffe verpasst hat ist es eig. nicht dramatisch, da man oft auch genausogute Waffen findet oder die "belohnungswaffe" gar nicht sooo besonders ist.

    Aber wenn du schon sagst dass du sowas nicht leiden kannst dann ist das wohl nichts für dich ^^ Aber man hat auch fast immer die Möglichkeit im Moment der Entscheidung zu speichern und sich beide Wege anzuschauen (zB gibt es mal die Entscheidung Frauen auf einem brennendem Haus zu retten oder einen Verbrecher (den man schon länger nicht abhaben kann) zu verfolgen). aber auch wenn man in einem Gespräch eine Entscheidung treffen muss kann man sogut wie immer sagen "ich komme später nochmal" o.Ä. und kann dann speichern.

    Ich find grad dieses entscheiden so cool bei TW2, das erhöht den wiederspielwert ungemein. Perks verpasst man auf keinen Fall da die durch Erfahrungspunkte freigeschaltet werden die man nach jeder Quest (glaube auch nach jedem Kampf) bekommt.

    ich liebe Skyrim, hab +250 Stunden damit verbracht nur irgendwann ist es einfach frustrierend das auf meine Taten nicht reagiert wird.. Man erreicht ein riesen Ziel, zB Hauptquest durch, Dragonborn DLC durch, hat alle gerettet aber es ist haar genau so wie vorher x.x' Irgendwann kommt einem das sehr oberflächlich vor, vor allem da sich die NPCs untereinander alle wiederholen. Bei The Witcher gibt es so viele Reaktionen auf Geralt, wenn man in Quest A was bestimmtes tut kann man in Quest F darauf angesprochen und nochmal für belohnt werden ^^

    Bin gerade in meinem 2. the Witcher 2 Durchlauf und es wird sicher noch einen 3. geben, es macht einfach Spaß abzuwägen was passiert (zB das mit der Elfe war absehbar), man muss einfach Aufmerksam in The Witcher 2 sein und zum Teil auch im Spiel "recherchieren"

    Und dabei ist es doch auch gar nicht schlimm dass man an einen Chara gebunden ist, man ist ja nicht irgendein Hexer sonder DER Geralt von Riva, samit seiner Vorgeschichte, samt den ganzen Leuten denen er begegnet die ihn kennen.
    Früher war es doch auch nicht anders? Spiele in denen man seinen Charakter selbst erstellen kann sind immernoch nicht viele. Saints Row, Skyrim, Fallout..
    Bei GTA und Final Fantasy störts doch auch niemanden, so wie die Charaktere dort fest in die Geschichte reingehören ist es eben bei The Witcher auch, daran ändert weder das zukünftige Open World in Teil 3 etwas noch dass man Entscheidungen treffen muss.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.13 08:36 durch malice.

  18. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: SlightlyHomosexualPandabear 30.08.13 - 08:33

    Das Spiel ist so angelegt das du in die Rolle von Gerald von Riva schlüpfst, wie bereits geschrieben, eine Buchfigur. Du bist also so gesehen an diesen Charakter gebunden. Das ist aber gar nichts negatives. Die Spiele erzählen eigentlich die Geschichte von Gerald nach den Büchern weiter (korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege). Du bist als Gerald sehr berühmt in der Welt, da du quasi der beste Monsterjäger bist, der die berühmtesten Monster erlegt hat, für Könige gearbeitet hat, etc.

    Diese Rolle ist dir vorgegeben. Wie du dich nun im Spiel wiederum verhälst... ist deine Entscheidung. Der Golem-Artikel beschreibt es ja schon sehr gut, wie du dich innerhalb einer Quest für verschiedene Möglichkeiten entscheiden musst. Du kannst also durchaus schlechte oder böse Entscheidungen treffen. Ein richtiges Arschloch werden kannst du meiner Meinung nach nicht, zumindest kam mir das in den bisherigen Teilen nicht so vor. Hier unterscheidet sich Witcher deutlich von Skyrim.

    In deiner anderen Antwort beschwerst du dich (zurecht wie ich finde) über Quests, bei denen dir die Entscheidung den späteren Spielverlauf versauen kann. Das kann dir beim Witcher u.U. auch passieren. Z.B. das du ein bestimmtes Gebiet nicht betreten kannst, in dem du eine bestimmte Waffe findest. Oder Personen nicht mehr mit dir reden, da du sie vorher mit einer Aktion verärgert hast. Schon für Witcher 2 gab es schon -zig verschiedene Enden, je nachdem wie du das Spiel gespielt hast. Du kannst auch die Savegames des jeweiligen Vorgängers importieren, NPC´s die du wiedertriffst, verhalten sich dann entspr. den Entscheidungen, die du im Vorgänger getroffen hast.

    Was mich an der Reihe bisher gestört hat, war der Verlauf von Quest, bzw. die Questlog. Oftmals fängst du eine Quest an, kommst an eine bestimmte Stelle und hast dann auf einmal keine Ahnung wie es jetzt weitergehen soll. Kein Hinweis, nichts. Oftmals hilft da nur Google. Muss ich in diesem Abschnitt noch was machen für die Quest, geht es erst im nächsten Kapitel weiter. Das Questlog ist sehr unübersichtlich und du musst ziemlich ins blaue raten, wie du jetzt weiter vorgehen musst. Für Hardcore-Rollenspieler bestimmt orgastisch, mir ging es nach einer gewissen Zeit auf den Senkel und ich hoffe CD-Projekt hat hier nun nachgebessert.

    Insgesamt ist die Witcher-Reihe aber jeden einzelnen Cent Wert. Erstmal ist es schon ein Pflichtkauf, da sie die Spiele komplett DRM-Frei anbieten (worüber sich ja alle immer beschweren, böses DRM und so).

    Davon ab aber kümmert sich CD-Projekt um seine Kunden. Patches erscheinen schnell und funtionieren. Für die bisherigen Teile kam immer ein knappes Jahr nach Veröffentlichung ein MegaÜberRiesen-Update raus, die das Spiel mehr oder weniger nochmal komplett verändern. Nicht nur neue Grafiken, sondern neue Quests, Charaktiere, Zwischensequenzen, Fehlerbehebung und und und. Features, die versprochen waren aber im Spiel nicht vorkamen, werden damit nachgereicht.

    CD-Projekt gehört zu den Guten in der Branche. Die gehören unterstützt!

  19. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: malice 30.08.13 - 08:52

    SlightlyHomosexualPandabear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Was mich an der Reihe bisher gestört hat, war der Verlauf von Quest, bzw.
    > die Questlog. Oftmals fängst du eine Quest an, kommst an eine bestimmte
    > Stelle und hast dann auf einmal keine Ahnung wie es jetzt weitergehen soll.
    > Kein Hinweis, nichts. Oftmals hilft da nur Google. Muss ich in diesem
    > Abschnitt noch was machen für die Quest, geht es erst im nächsten Kapitel
    > weiter. Das Questlog ist sehr unübersichtlich und du musst ziemlich ins
    > blaue raten, wie du jetzt weiter vorgehen musst. Für Hardcore-Rollenspieler
    > bestimmt orgastisch, mir ging es nach einer gewissen Zeit auf den Senkel
    > und ich hoffe CD-Projekt hat hier nun nachgebessert.

    Hmm gabs da (in Teil 2?) eine bestimmte Quest die du mir sagen kannst?^^
    Ich hatte da irgendwie nie Probleme, manchmal ok da stand nun ein Gegenstand in meinen Questitems die mir nichts gesagt haben, hät ich aber weiter gemacht wärs von allein gekommen^^ Generell gabs ja bei der Hauptquest keine Hinweise, da dass meiste von allein kam oder es stad dort "warte den Verlauf der Dinge ab" .-. Ich fand nur die eine Quest schlimm in der Stand " Mach X, Y, und/oder Z, du hast nicht viel zeit" :D
    Aber wie gesagt, so wars bei mir, The Witcher ist einfach ein Spiel wo jeder seine eigene Entscheidungen trifft ._.

    Ich fands blöd, dass wenn man eher der "Entdecker" ist und erstmal alles im neuemm Gebiet abklappert, man dann auf Punkt 2 einer Quest treffen kann und später wenn man mit Leuten spricht, Punkt 1 dieser Quest findet und dann in der Quest steht man solle das aus Punkt 2 tun.. aber dies hat man ja schon gemacht <.>

  20. Re: Grafik Hui! Spielerische Freiheit pfui?

    Autor: Nolan ra Sinjaria 30.08.13 - 09:03

    Auch wenn ich The Witcher noch nicht gespielt hab, kann ich deine Argumentation voll und ganz verstehn. Aus dem selben Grund hab ich nie Gothic III oder Risen gespielt.

    Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...

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    Gamescom 2019 Auch Vodafone steigt in das Cloud-Gaming ein. Der Anbieter kooperiert mit Hatch für den Dienst Hatch Cloud Gaming. Das Angebot soll insbesondere im 5G-Netz gut funktionieren. Derzeit umfasst es etwa 100 Mobile Games.

  3. IBM/Open Power Foundation: Power-Prozessoren werden offener
    IBM/Open Power Foundation
    Power-Prozessoren werden offener

    IBM veröffentlicht entscheidende Teile der Prozessor-Architektur Power. Damit entfallen die bisher fälligen Lizenzgebühren. Die Open Power Foundation wird zudem der Linux Foundation beitreten.


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