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ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

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  1. ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: motzerator 11.06.14 - 12:16

    Zitat aus dem Artikel:
    "wobei er die Wahl hat, ob er einem schwer einzuschätzenden Riesen-Ekel-Monster vertraut oder es vorsichtshalber tötet. "Vor solche Entscheidungen möchten wir den Spieler gerne so oft wie möglich stellen", sagt Matson."

    Das sind genau die Entscheidungen, die ich wie die Pest hasse. Man hat keine ausreichenden Informationen und muss bei der Entscheidungsfindung einfach nur RATEN.

    Da ich aber nicht gerne rate und noch viel weniger bereit bin, beim falschen Raten irgendwelche Nachteile in Kauf zu nehmen, wird aus dem Rollenspielgenuss eben wieder nur eine Surfstunde mit Google. Denn oft ist es so, das man sich für oder gegen das Monster entscheidet und bei der richtigen Entscheidung, für die es leider vorher keine Hinweise gibt, dann eine tolle Waffe bekommt.

    Ich würde mir mal ein Spiel wünschen, wo man vor den Entscheidungen mehr Informationen hat, so das man die Entscheidungen logisch richtig treffen kann, ohne raten zu müssen oder wo man sich für eine Ideologie entscheiden kann: Brutaler Charakter oder fairer uns sozialer Charakter, wo aber das spieltechnische Weiterkommen davon unbeeinflusst bleibt, sondern die Entscheidungen sich nur auf die Umwelt auswirken.

    Wo man also alle tollen Waffen bekommen kann, egal wie man sich entscheidet. Als Brutaler Charakter muss man vielleicht den Besitzer umbringen, während er es dem guten Charakter als Dank freiwillig gibt, weil der mehr damit anfangen kann.

    Also ich bin nicht grundsätzlich gegen entscheidungen, sondern vor allem gegen die blöde Raterei, das ist nämlich unbefriedigend.

  2. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Edward Blake 11.06.14 - 12:40

    Ich finde das von dir angesprochene Problem nicht als solches, im Gegenteil mir gefällt das sehr gut. Es ist für mich ein Realismus Merkmal, denn beim treffen von Entscheidungen hat man selten alle Informationen die man gerne hätte. Was wäre das auch für eine Entscheidung wenn man sofort weis was richtig und falsch ist?

  3. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: pythoneer 11.06.14 - 12:48

    Warum den Spieler dann überhaupt noch wählen lassen. Man könnte auch einfach per Münzwurf entscheiden lassen, was der Spieler bekommt und was nicht. Eben genau sowas ist der Unterschied zwischen einem Spiel und einem Film.

    Wie sowas gut umgesetzt wurde – meiner Meinung nach – kann man an Spielen wie Baldurs Gate sehen. Hier konnte man Entscheidungen noch anhand logischer Schlussfolgerungen ziehen. Und ja, Raten kann ein Element sein, aber ich kann gut nachvollziehen von was der OP spricht. Besagte "dedektivische" Elemente werden leider immer mehr durch irgendwelche QuickAction Elemente oder sinnloser – die Spielzeit verlängernder – Entscheidungen ersetzt und führen das "Rolle" im Rollenspiel absurdum.

  4. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: ralfi 11.06.14 - 12:52

    Jupp. Es gehört zu einem Rollenspiel meiner Meinung nach dazu, daß man sich die relevanten Informationen *beschafft* (bzw. beschaffen kann), also aktiv danach suchen muß.

    Es wäre doch nett, wenn man aus Nebensätzen, die in Nebenquests fallen, die relevanten Informationen zusammenklauben kann. Wenn, ja wenn, es einem auffällt.

    Leider verkommen doch die Rollenspiele immer mehr zu: geh von A nach B, töte B (oder laß ihn leben) und gehe weiter nach C. Nachdenken oder aufmerksam den Gesprächen folgen müssen wird doch immer seltener. In heutigen Rollenspielen kannst Du ziemlich häufig alle Gespräche durchklicken ohne sie lesen zu müssen und trotzdem führt das im weiteren Spielverlauf nicht zu Problemen.

  5. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Shio 11.06.14 - 12:55

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn oft ist
    > es so, das man sich für oder gegen das Monster entscheidet und bei der
    > richtigen Entscheidung, für die es leider vorher keine Hinweise gibt, dann
    > eine tolle Waffe bekommt.

    Schon alleine das sagt mir, dass du RPGs nicht der Rolle wegen spielst, sondern des MinMaxing halber.
    Du triffst die Entscheidungen ja anscheinend nur um die besten Items zu bekommen. Sieht für mich dann nicht wirklich so aus wie RPG :(.

    Warum sollte irgendwo stehen das man bei Partei A nun die Waffe bekommt? Dann würde ja keiner mehr B nehmen.

  6. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: ralfi 11.06.14 - 13:06

    Nein, denn wenn er das aus seiner Rolle entscheidet, gibt es eigentlich nur folgende Lösung: Ich bin Monsterjäger, da ist Monster, also Monster töten. Und dann passiert das richtig gefährliche: Du fängst an folgendes zu denken: "Also meiner Rolle nach müßte ich dieses Monster jetzt töten, aber die Entwickler geben mir genau hier die Möglichkeit das nicht zu tun. Was haben sie sich dabei gedacht?" Und schon entscheidest Du nicht mehr aufgrund von Informationen aus der Spielwelt, sondern aus den möglichen Gedankengängen der Entwickler aus der Realwelt.
    Und ich verspreche Dir, das wird, wenn auch vielleicht unbewußt, jedem so gehen.

  7. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Dampfplauderer 11.06.14 - 13:53

    In Witcher-Spielen gibt es normalerweise keine richtigen oder falschen Entscheidungen, es ist eher die Wahl des geringeren Übels.

  8. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 11.06.14 - 13:59

    ralfi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, denn wenn er das aus seiner Rolle entscheidet, gibt es eigentlich nur
    > folgende Lösung: Ich bin Monsterjäger, da ist Monster, also Monster töten.

    Das ist aber nicht Geralt von Riva. Wer die Bücher kennt, weiß, dass dieser Charakter weit vielschichtiger denkt. Und so manchen Menschen als das wahre Monster und so manches Monster als das Opfer erkannt hat.

  9. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: SlightlyHomosexualPandabear 11.06.14 - 14:02

    Motzerator hat trotzdem irgendwo Recht, zumindest in Bezug auf die Witcher-Reihe. So gern ich auch die beiden Vorgänger gespielt habe, die Questtexte sind oftmals recht verwirrend und man weiß überhaupt nicht, wovon gerade geredet wird, oder was der NPC eigentlich mit seiner Aussage gemeint hat. Das Questlog hilft da auch meistens nicht besonders weiter. Gerade be TW2 besteht das Questlog ja nur aus allgemeinen Erzählungen seiner Dichterfreundes, der die Geschichte erzählt. Wirklich viele Infos, die mir helfen wie ich mich entscheide, gibt es da nicht.

  10. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Anonymer Nutzer 11.06.14 - 14:05

    Ich kann beide Seite verstehen: ein ideales Rollenspiel bietet viele Entscheidungsmöglichkeiten, möglichst wenig davon schwarz/weiß bzw gut/böse, sondern vielschichtiger. Dazu hat der Spieler die Möglichkeit, davor Erkundungen einzuholen und dann mit dem Ergebnis ein Erfolgserlebnis zu haben.

    Leider stellen einem einige RPGs vor oft unpassende oder völlig aus dem Blauen hergeholte Entscheidungen, wo man kaum abschätzen kann, was dadurch passiert. Ein Negativbeispiel ist da Shadowrun Returns (wobei ich das Spiel sonst mag).

    Ich mach mir da bei Witcher 3 aber keine Sorgen. Schon die ersten beiden hatten über längere Zeit gut eingeführte Entscheidungen. Ja, bei einigen wußte man nicht immer genau was sie bewirken, aber es war klar, dass es zu Charakter und persönlicher Spielweise passt und damit waren auch negative (gab es eigentlich so nicht) Auswirkungen total ok.

  11. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Sharkuu 11.06.14 - 15:00

    was ich bei witcher gemerkt habe, ist einfach folgendes...es ist scheiß egal wie du dich entscheidest!
    es gibt nicht das uberequip was jeder braucht, du kannst es einfach so spielen, wie es dir fun macht

    also hier kann man vor sowas definitiv entwarnung geben. es mag sein, das du etwas nicht bekommen kannst, weil du dich falsch entschieden hast, aber du brauchst es auch nicht und bekommst ne andere story geliefert, die dich dann mit etwas belohnt, was du in der anderen story nicht gekriegt hättest. also HIER kein problem

  12. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Astorek 11.06.14 - 15:36

    Ich möchte ja nicht sagen, aber die Argumente bei pythoneer und ralfi treffen doch - zumindest bei den Witcher-Teilen - doch nicht in dem Ausmaß zu, oder? Die Entscheidungen, die man bei den ersten beiden Witcher-Teilen fällt, lassen sich zumindest logisch herleiten (leichter Spoiler zu Witcher1: Wer sich dafür entscheidet, den Rebellen im ersten Akt einfach mal Waffen zu übergeben, muss damit rechnen, dass ebenjene Waffen die Elfen-Rebellen ggf. einsetzen...).

  13. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: AIM-9 Sidewinder 11.06.14 - 15:55

    Wenn du während dem Spielen nicht in der Spielwelt gefangen bist, sondern tatsächlich bei Entscheidungen im Spiel an die Entwickler außerhalb des Spiels denkst, dann machst du was Grundlegendes falsch.

    Vorher zu wissen, bei welcher Entscheidung man eine Belohnung erhält oder nicht, ist für mich quasi in den Scripts des Spiels nachzusehen und mir einen Vorteil zu erschleichen. So wie man das prima bei Skyrim machen kann. Man sollte die Entscheidungen von sich aus treffen, was man für das Beste/Richtige hält.

  14. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: motzerator 11.06.14 - 17:14

    Shio schrieb:
    ---------------------
    > Schon alleine das sagt mir, dass du RPGs nicht der Rolle
    > wegen spielst, sondern des MinMaxing halber.

    Ich spiele Rollenspiele wegen den vielen Regeln, die man
    lernen und virtuos anwenden kann, wegen der Spielelogik
    und wegen der befriedigung, die ich aus den Zugewinn an
    Erfahrungspunkten, Macht und Spielmöglichkeiten gewinne.

    Das war in Pen und Paper Rollenspielen so und ist auch
    auf Konsolen nicht anders. Ich bin Taktiker und kein
    Schauspieler. Ich spiele immer nur mich selber. Daher
    mag ich auch lieber Spiele wie Skyrim, wo die Figur nicht
    so detailliert beschrieben ist.

    Ich kann mich eh nicht in andere Leute hinein versetzen,
    wie soll ich da in fremde Rollen schlüpfen? :)

    > Du triffst die Entscheidungen ja anscheinend nur um die
    > besten Items zu bekommen. Sieht für mich dann nicht
    > wirklich so aus wie RPG :(.

    Im Richtigen Leben will ich doch auch die besten Items
    haben, die ich mir leisten kann. Wenn RPG für dich nur
    den Schauspielerischen Teil betrifft, wirst Du meine tiefe
    Freude am mathematischen Spielsystem, den tollen Regeln
    ("Hey Spielleiter, ich bekomme aber noch einen Bonus
    wegen .... siehe Seite ....") und der tiefen Befriedigung durch
    den Zugewinn an Gold, Schätzen, Magischen Waffen und XP.

    > Warum sollte irgendwo stehen das man bei Partei A nun
    > die Waffe bekommt? Dann würde ja keiner mehr B nehmen.

    Man sollte aber bei B mit einem Plan "B" auch noch an das
    Ding dran kommen. Indem man den Träger der Waffe eben
    20 cm verkleinert. Obenrum.

    Wenn das Spiel keine Hinweise gibt, muss ich eben zu der
    Wahrsagerin mit dem Vergrößerungsglas gehen. Tante Google
    weis schon, wie es weiter geht.

    SCHÖNER währe es aber, wenn man die Hinweise im Spiel
    bekommt und so mit ein wenig Logig in der Lage währe, die
    richtigen Schlüsse zu ziehen. Mich kotzen ja blos diese blöden
    Überraschungen an: Ällabätsch, Arschkarte gezogen. :(



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.14 17:22 durch motzerator.

  15. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: motzerator 11.06.14 - 17:20

    morningstar schrieb:
    --------------------------------
    > Das ist aber nicht Geralt von Riva. Wer die Bücher kennt,
    > weiß, dass dieser Charakter weit vielschichtiger denkt.
    > Und so manchen Menschen als das wahre Monster und
    > so manches Monster als das Opfer erkannt hat.

    Wenn ich das spiele, ist das MOTZERATOR VON RIVA, von
    einem geralt habe ich nie was gehört. Ist das der Typ, dessen
    Körper ich geklaut habe und den ich nun benuzte? War eine
    schlechte wahl, sieht schon ziemlich alt und gammlig aus.
    *scherz*

  16. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Arkatrex 11.06.14 - 18:28

    Also ehrlich.

    leben wir mittlerweile in einer Welt in der man nichtmal in einem Computerspiel mit den Konsequenzen leben kann ?

    Warum ist es nicht möglich einfach mal das Spiel komplett auf sich wirken zu lassen ohne ständig alles nachgoogeln zu müssen. Entscheide doch einfach so wie Du es willst, und nicht wie andere es vorgeben.

    In einem zweiten Spieldurchlauf kannst Du immer noch andere Entscheidungen treffen.

    Das man sich mittlerweile aber auch wirklich alles vorkauen lassen muss..traurig.

    -= Ich bin das Großschreibkleinschreibmonster, erstarrt in Ehrfurcht oder gebt mir Futter! *bwaaaaah* =-

  17. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: motzerator 11.06.14 - 20:57

    Arkatrex schrieb:
    --------------------------
    > leben wir mittlerweile in einer Welt in der man nichtmal
    > in einem Computerspiel mit den Konsequenzen leben kann ?

    Das Fehlen von Konsequenzen ist für mich eine Grundkonzept
    des Spielens. Beim Spielen werden ja ursprünglich Dinge erlernt,
    ohne das dadurch schon Konsequenzen entstehen.

    Ich bin jedenfalls nicht bereit, Nachteile in Kauf zu nehmen, nur
    weil ein Spiel mich raten lässt. Darum geht es ja, das man raten
    soll und dann Arschkarten zieht, wenn man daneben liegt und
    sich dann den Rest des Spieles darüber ärgert, das man einen
    Gegenstand nicht bekommen hat.

    > Warum ist es nicht möglich einfach mal das Spiel komplett
    > auf sich wirken zu lassen ohne ständig alles nachgoogeln zu
    > müssen.

    Wenn es mich betrügt? Dann muss ich doch dagegen etwas
    unternehmen. Besser als mich ewig darüber zu ärgern. Wenn
    man einem Spiel vertrauen kann, das es einen nicht verarscht,
    dann kann man auch gut auf Google verzichten.

    > Entscheide doch einfach so wie Du es willst, und nicht wie
    > andere es vorgeben.

    Tue ich doch auch. Ich entscheide so, wie ICH es will, nämlich
    ohne mich nachher grün und blau ärgern zu müssen.

    > In einem zweiten Spieldurchlauf kannst Du immer noch andere
    > Entscheidungen treffen.

    Glaubst Du ernsthaft, ich habe Lust, meinen hochgelevelten
    Charakter aufzugeben und nochmal von vorne zu beginnen?
    Das mache ich nur in RPG's wie dem ersten Mass Effect oder
    Borderlands, wo man mit dem aufgepowerten Charakter noch
    mal vorne anfangen kann.

    Ich hab auch nie verstanden, wie man ein Spiel wie Dragonage
    Origins machen kann, wo man 6 Anfangsstories hat.

    > Das man sich mittlerweile aber auch wirklich alles vorkauen
    > lassen muss..traurig.

    Wahrscheinlich hast Du es nicht begriffen: Es geht nicht um das
    Vorkauen, sondern um das verhindern von Nachteilen, die dazu
    führen das ich richtig schlechte Laune bekomme.

    Wenn ich einen Nachteil durch eigene "Blödheit" verursache,
    dann ist das noch etwas ganz andere. Aber wenn ich einfach
    an eine Situation komme, wo ich selbst mit Aufmerksamkeit
    und Logik keine Chance habe, die richtige Entscheidung zu
    erkennen und dann Nachteile habe, dann macht mich das
    endaggressiv!

    EDIT 2: Da er schon geantwortet hat, den Edit als REPLY



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.14 21:10 durch motzerator.

  18. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Arkatrex 11.06.14 - 21:03

    Was denn für Nachteile? Sorry, was für ein Blödsinn ist das denn?
    Du wirst vom Spiel betrogen? Mal ganz im Ernst....setzt Du Dich auch bei einem Adventure direkt mit der Komplettlösung hin?

    Schmeisst Du das Gamepad an die Wand weil Du bei einem Rennspiel von der KI überholt wirst?

    Ärgern Dich bei Tetris die Klötzchen weil Dich das Spiel betrogen hat und ein nicht passendes rausgeworfen hat?

    Überleg Dir mal bitte lieber ob Du damit nicht aufhören willst, scheint nicht das richtige Hobby für Dich zu sein.

    Hier werden keine Nachteile verhindert, Dir wird nur die Möglichkeit gegeben in einem Spiel Entscheidungen zu treffen, wie etwas geschehen soll. Übrigens ein großer Vorteil gegenüber Filmen und Büchern, denn da kannst Du es Dir nicht aussuchen.

    Und wenn Du eh schon eine agressive Grundhaltung hast, solltest Du eh besser was anderes tun.

    Also manche Leute....

    Edit:
    Um wieder auf Dein Topic zurück zu kommen: Es ist ohne Google spielbar. Aber es kann kein Mensch, Computer, Tier, Buch, füge Wort ein, der Welt was dafür das Du Dich ständig fürchtest falsche Entscheidungen zu treffen oder angeblich von einem Spiel betrogen zu werden.

    Jedoch dann zu verallgemeinern nur weil Du damit ein Problem hast ist schlichtweg falsch.

    -= Ich bin das Großschreibkleinschreibmonster, erstarrt in Ehrfurcht oder gebt mir Futter! *bwaaaaah* =-



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.14 21:10 durch Arkatrex.

  19. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: motzerator 11.06.14 - 21:11

    Ein Beispiel

    Ich habe Dragonage Origins gespielt. Dort gibt es einen DLC,
    der auch noch GELD kostet. In dem bekommt man eine Frau
    Golem als Gruppenmitglied.

    Später in der Zwergenschmiede dann folgendes:

    1. Autosave
    2. Entscheidung: "Mehr Golems aber das ist inhuman oder
    eine Humane Entscheidung treffen aber keine Golems"
    (Für Golems werden lebende Zwerge gebraucht)
    3. Ich entscheide mich für die Variante, ein Mächtigeres
    Arschloch zu sein statt ein schwächerer Engel.
    4. Überraschung: Frau Golem, die vorher nur dagegen
    argumentiert hat, und für die ich teuer DLC bezahlt habe,
    verlässt meine Gruppe
    5. AUTOSAVE (Das habe ich dann als persönlichen Angriff
    gewertet)

    Das Ergebnis war, das ich zum letzten manuellen Save habe
    zurückkehren müssen, der war natürlich mehrere Stunden
    alt war.

    Wie hätte man es besser machen können?

    1. Golemfrau sagt nicht nur, das es Schlimm ist, Menschen
    zu Golems zu machen, sondern sagt: "Das könnte ich nicht
    unterstützen, dann müsste ich gehen". Dann kann ich die
    Konsequenzen abwägen und nehme nicht die Golems.

    2. Nach der Entscheidung und Konsequenz kommt kein
    Autosave, der den davor überschreibt. Das war mutwillig,
    gut das der Programmierer nicht in meiner Nähe war, als
    ich wegen dieser Sache meinen Meltdown hatte! :C

    Es geht um Spielentscheidenende Benachteiligungen, auf
    die ich sehr aggressiv reagieren kann, weil ich vorher keine
    faire Chance hatte.

    Raten und dann Konsequenzen ist inakzeptabel.

    Was mich wütend macht sind nicht die Spieletypischen
    Elemente wie überholende Gegner, die meine Fehler
    ausnutzen.

    Schlecht gefahren -> Gegner überholt = ABSOLUT OK
    Tetris Klötzchen falsch platziert = ABSOLUT OK

    Aber: RATEN und dann MASSIVER NACHTEIL = Meltdown

    Ich rede hier nur von unfairen Situationen und das ich
    diese eben nicht akzeptiere.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.14 21:15 durch motzerator.

  20. Re: ENTSCHEIDERITIS: ein RPG, das nur mit Google spielbar ist...

    Autor: Satan 11.06.14 - 22:02

    Da sag ich nur:
    "Witchers are known to carry two blades. A silver blade for monsters and steel for humans."
    "Both are for monsters."
    - wo auch immer das Zitat jetzt genau her kommt.

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