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Bevor hier das gleiche passiert ...

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  1. Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: Targi 05.10.18 - 16:54

    ... wie nebenan im Heiseforum, wo bei einem guten Teil der User Sapkowski neuerdings als Ausgeburt des Bösen und raffgieriger Dämon gilt, hier die Fakten:

    - Das Stichwort heißt Nachvergütung und ist in Deutschland wie auch in Polen gesetzlich sehr ähnlich geregelt. Wenn eine Vergütung im Nachhinein als sehr unangemessen erscheint, hat der Urheber nachträglich das Recht auf eine Vertragsanpassung.
    - Sapkowski erhielt auf eigenen Wunsch eine Pauschalvergütung von 8000 Euro, eine prozentuale Gewinnbeteiligung lehnte er seinerzeit ab.
    - Hintergrund: Sapkowski hatte bereits vorher eine Games-Lizenz erteilt, bei der er eine Gewinnbeteiligung vereinbarte. Das Spiel erschien aber nie und er ging leer aus. Eine Fernsehserie über den Hexer wurde in Polen kein großer Erfolg
    - CPR hat mit der Witcher-Reihe überraschend rund 250 Mill. Euro Gewinn erwirtschaftet.
    - Die 14 Millionen sind erstmal eine Forderung, wahrscheinlich wird man sich in einem Vergleich einigen
    - Und schließlich: Egal, wieviel Sapkowski letztendlich erhält, CPR wird deswegen nicht insolvent werden und The Witcher IV wird trotzdem erscheinen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.18 16:56 durch Targi.

  2. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: it-fuzzy 05.10.18 - 17:32

    Und alle sind dann glücklich bis an Geralts Ende.

  3. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: SvenManier 05.10.18 - 17:34

    Targi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] und The Witcher IV wird trotzdem erscheinen.

    Noch schnell ein Troll zum Abschied?

  4. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: baumhausbewohner 05.10.18 - 17:35

    SvenManier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Targi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...] und The Witcher IV wird trotzdem erscheinen.
    >
    > Noch schnell ein Troll zum Abschied?


    Sie wollen das witcher Universum nicht einschlafen lassen. Nur die Geschichte um Gerald ist beendet.

  5. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: kat13 05.10.18 - 17:40

    Mit thronebreaker hast doch schon was neues im witcher universum...

    Aber gut könnte mir auch ein TW4 vorstellen dazu ist die IP zu kostbar und es würde sich verkaufen wie warme Semmeln, man müsste ebend einen anderen hauptchar als Geralt nehmen wie gut das Ciri das gerne macht und sich mit ihr TW4 umso besser verkauft.

    Aber nun ist erstmal Cyberpunk dran.

  6. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: M_Q 05.10.18 - 17:57

    Habe grundsätzlich nichts dagegen... allerdings ist der Punkt in meinen Augen der, dass er sich eben auf die 8000¤ pauschal eingelassen und damit eben ne Entscheidung für Sicherheit und gegen Risiko/Chancen getroffen hat.

    Er hatte die Möglichkeit einer prozentualen Beteiligung. Das hätte bedeutet: geteilte Chancen, geteiltes Risiko. Er hat sich gegen Risiko und Chancen entschieden und für die Sicherheit.

    Insofern scheint es mir schwer, da aus neutraler sicht einen anspruch auf nachvergütung zu konstruieren... klar für ihn isses doof gelaufen, aber er hat sich eben genau diese variante des deals ausgesucht...

    Klar ist es in ordnung wenn er jetzt nochmal was nachgeschossen bekommt aufgrund des großen Erfolgs der Serie, da bin auch keinesfalls dagegen, aber letztlich nicht aus logischen argumenten sondern eher eben afgrund von bauchgefühl, dass es irgendwie ungerecht ist.

    Rein logisch betrachtet hat er halt die falsche entscheidung getroffen -> pech gehabt.

  7. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: quineloe 05.10.18 - 18:52

    Dass die Gesetzeslage genau das aber vorsieht übersiehst du warum genau?

    Fragen wir uns mal was anderes: Was wäre wenn CDPR damals AS eben nur diesen Fixbetrag und keinen Anteil am Gewinn angeboten hätte? Was wäre wenn AS zu eben diesem Zeitpunkt in großer Geldnot gewesen wäre, und CDPR hätte ihn mit einem kleinen Betrag sofort gelockt, um keinen Gewinnanteil abdrücken zu müssen? Hier wären wir in Deutschland übrigens schon langsam im Strafrecht (Wucher).

    Der Mann hielt und wusste nichts von Computern. Er wurde hier in seiner Unerfahrenheit übervorteilt. Das war wohlgemerkt nicht gestern, sondern ca 2002, als wir alles noch Pickelnerds waren und außer uns keiner einen Computer in seiner Freizeit angefasst hat. Wie es in dieser Zeit erst in Polen ausgesehen hat kann man sich ja denken.

    Ist übrigens nicht nur im Urheberrecht der Fall, z.B. im Arbeitsrecht kommt das auch vor.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.18 18:54 durch quineloe.

  8. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: My1 05.10.18 - 19:28

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass die Gesetzeslage genau das aber vorsieht übersiehst du warum genau?

    naja wenn er sogar aktiv sich gegen eine beteiligung am Gewinn entscheiden hat ist es schon SEHR kategorie naja da nochmal was zu fordern.

    Asperger inside(tm)

  9. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: cry88 05.10.18 - 19:28

    quineloe schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mann hielt und wusste nichts von Computern. Er wurde hier in seiner
    > Unerfahrenheit übervorteilt.
    Nun, zur Verteidigung von CD Project, selbst die sind nicht auch nur annähernd von diesem gewaltigen Erfolg ausgegangen. Jetzt möchte der Herr halt seinen Anteil daran haben. Finde ich nicht wirklich schlimm. 8k ist halt schon lachhaft für das

  10. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: Shismar 05.10.18 - 19:38

    Klar wusste er von Computern, siehe erster Post. Deshalb hat er sich ja auch für eine Pauschalvergütung entschieden.

    Ob die Vergütung im Nachhinein unangemessen war, wird eben ein Gericht entscheiden. Für mich ist sie in Anbetracht der stark gestiegenen Popularität für die Bücher und jetzt sogar der Serie, die es ohne die Spiele sicher nie gegeben hätte, vollkommen angemessen.

    Aber mit Geldgeilheit kann man sich prima den Ruf ruinieren. Vielleicht hätte das jemand Herrn Sapkowski sagen sollen.

    Zur Info:
    https://www.lhr-law.de/magazin/urheberrecht/fairness_im_urheberrecht_kameramann_von_das_boot_erhaelt_nachverguetung

    Der Kameramann hat übrigens 600.000 Euro statt der ursprünglichen 100.000 Euro erhalten und das nur deshalb, weil es eine Oskar-Nominierung für die beste Kamera gab. Wie im Fall des Witchers aus den kolportierten 8.000 Euro 14 Millionen werden sollen ... wir werden sehen.

    P.S. der sogenannte Fairness-Paragraf wird durchaus kritisch gesehen weil er gegen den Grundsatz "Verträge sind einzuhalten" verstößt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.18 19:46 durch Shismar.

  11. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: FreiGeistler 05.10.18 - 20:04

    M_Q schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe grundsätzlich nichts dagegen... allerdings ist der Punkt in meinen
    > Augen der, dass er sich eben auf die 8000¤ pauschal eingelassen und damit
    > eben ne Entscheidung für Sicherheit und gegen Risiko/Chancen getroffen
    > hat.

    Diskutierst du auch mit dem Polizisten, dass du doch nur versehentlich zu schnell gefahren bist?
    Du kannst hier noch weiter das Forum von wegen Moral, etc. volldiskutieren; ändert trotzdem nichts an den Fakten und Gesetzen.

  12. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: nille02 05.10.18 - 20:08

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja wenn er sogar aktiv sich gegen eine beteiligung am Gewinn entscheiden
    > hat ist es schon SEHR kategorie naja da nochmal was zu fordern.

    Weil er davon ausging leer auszugehen. Es gab schon mal ein Projekt für ein Witcher Spiel, fertig wurde es nie und Geld hatte er so auch nie gesehen.

    Auch im deutschen Urheberrecht ist eine Nachforderung vorgesehen. Man konnte nie erahnen das CDPR so Erfolgreich werden würde.

  13. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: nille02 05.10.18 - 20:15

    Shismar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob die Vergütung im Nachhinein unangemessen war, wird eben ein Gericht
    > entscheiden. Für mich ist sie in Anbetracht der stark gestiegenen
    > Popularität für die Bücher und jetzt sogar der Serie, die es ohne die
    > Spiele sicher nie gegeben hätte, vollkommen angemessen.

    Ich glaube nicht das das je vor ein Gericht gehen wird. Er wird sich vorher mit CDPR einigen. Das hat man ihm ja gleich schon zu Beginn seiner Nachforderung angeboten. Das er keine 14 Millionen bekommen wird, gehe ich einfach mal aus aber er wird sicher den Rest seines Lebens sich nicht um Geld sorgen machen müssen.

    > Aber mit Geldgeilheit kann man sich prima den Ruf ruinieren. Vielleicht
    > hätte das jemand Herrn Sapkowski sagen sollen.

    Das polnische Recht gibt ihm hier die Möglichkeit einer Nachforderung. Das die Summe die er bekommen haben soll lächerlich gering, verglichen mit den Umsätzen des Spiels, ist, wird wohl auch niemand ernsthaft abstreiten.

    Als Geldgeilheit sehe ich das nicht.

    > Der Kameramann hat übrigens 600.000 Euro statt der ursprünglichen 100.000
    > Euro erhalten und das nur deshalb, weil es eine Oskar-Nominierung für die
    > beste Kamera gab. Wie im Fall des Witchers aus den kolportierten 8.000 Euro
    > 14 Millionen werden sollen ... wir werden sehen.

    Wobei ich das wirklich schon Lachhaft finde. Das ist ein Handwerker. Er hat seine Arbeit erledigt und gut ist es.

  14. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.18 - 20:28

    ist nun die frage wer den erfolg eigentlich produziert hat, an seiner vorlage kanns ja nicht gelegen haben, bzw. hatte diese schon einmal zum ausbleiben von erfolg geführt ... oder nicht? ;-)

    das teil kann man drehen und wenden wie man möchte, es wirkt von keiner seite rund.

    eigentlich sollte auch jeder handwerker der einmal für eine kneipe den klo-boden gefließt hat ebendso nachvergütung fordern können weil diese wegen seiner arbeit am klo-bodens besonders gut besucht wird. eigentlich könnten auch besonders erfolgreiche menschen mehr miete nachträglich berechnet bekommen, die sind ja auch oder gerade wegen der ihnen so gelegen gestellten umgebung so erfolgreich, oder nicht?

  15. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: nille02 05.10.18 - 20:43

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist nun die frage wer den erfolg eigentlich produziert hat, an seiner
    > vorlage kanns ja nicht gelegen haben, bzw. hatte diese schon einmal zum
    > ausbleiben von erfolg geführt ... oder nicht? ;-)

    Nun, The Witcher 1 ist nun nicht für sein Gameplay und schöne Grafik bekannt. Das Spiel lebt von der Geschichte und der Welt. CDPR hat aber gute Arbeit an der Umsetzung geleistet was dann letztlich den Erfolg ermöglicht hat.

    Es gibt aber auch viele Autoren die Sehr gute Welten und Geschichten erschaffen aber Spiele oder gar Filme eher furchtbar sind.

    > eigentlich sollte auch jeder handwerker der einmal für eine kneipe den
    > klo-boden gefließt hat ebendso nachvergütung fordern können weil diese
    > wegen seiner arbeit am klo-bodens besonders gut besucht wird. eigentlich
    > könnten auch besonders erfolgreiche menschen mehr miete nachträglich
    > berechnet bekommen, die sind ja auch oder gerade wegen der ihnen so gelegen
    > gestellten umgebung so erfolgreich, oder nicht?

    Bei materieller Arbeit ist das nicht mehr so einfach. Aber das Urheberrecht ist generell nicht mehr ganz sauber. Man arbeitet ja inzwischen schon daran Musik etc über 100 Jahre zu "schützen".
    Oder das nun Lektoren etc. Urheberrechte Geltendmachen um den Schutzstatus eines Werkes weiter zu erhalten.

  16. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: Omnibrain 05.10.18 - 22:04

    Nachvergütung - müssen die Gerichte klären. Ist ja nicht so, dass er die Computerspiele produziert hat und dann jetzt mehr Geld vom Verwerter fordert. Denke der Content Creator ist CDPR - 14 Millionen empfinde ich auch bei 250 Mio unangemessen.

    Er verkauft ja durch den Erfolg ja auch mehr Bücher - könnte da nicht CDPR auch Geld fordern, weil ja ihre Spiele dafür sorgen, dass mehr Bücher verkauft werden ?

    Insofern ein komplizierter Fall, wo sich CDPR mit dem Autor und einem Korb Anwälten einigen müssen. Da kann man schwer was zu sagen.

    Meine Meinung ist nur, dass der Autor etwas salty ist, weil er seine Welt weg genommen bekommen hat - die Spiele haben weit mehr Reichweite gehabt als die (durchaus guten) Bücher. Jetzt bekommt er halt dauernd Anfragen, warum die Bücher sich nicht an die Computerspielvorlage halten, dass geht dem gegen den Strich :).

  17. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: nille02 05.10.18 - 22:27

    Omnibrain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachvergütung - müssen die Gerichte klären. Ist ja nicht so, dass er die
    > Computerspiele produziert hat und dann jetzt mehr Geld vom Verwerter
    > fordert. Denke der Content Creator ist CDPR - 14 Millionen empfinde ich
    > auch bei 250 Mio unangemessen.

    Er ist aber der geistige Vater. Er hat die Welt und die Figuren erschaffen. Auch hat niemand damit gerechnet das das Spiel je so Erfolgreich werden wird. Daher hat er ja nun das Recht auf Nachvergütung. Ich glaube aber nicht das das je vor ein Gericht gehen wird, die werden sich Außergerichtlich einigen und er wird Anteile bekommen. 14 Millionen werden es wohl nicht sein, aber dennoch wird es sicher 7 Stelligen Bereich ablaufen und er bekommt zukünftig Anteile.

    > Er verkauft ja durch den Erfolg ja auch mehr Bücher - könnte da nicht CDPR
    > auch Geld fordern, weil ja ihre Spiele dafür sorgen, dass mehr Bücher
    > verkauft werden ?

    Also wenn ich ein Buch ausschlachte und auf der Basis etwas erfolgreichen schaffe, soll ich den Urheber auch noch zu Kasse bitten können? CDRP sind ja nur Lizenznehmer.

    > Meine Meinung ist nur, dass der Autor etwas salty ist, weil er seine Welt
    > weg genommen bekommen hat - die Spiele haben weit mehr Reichweite gehabt
    > als die (durchaus guten) Bücher. Jetzt bekommt er halt dauernd Anfragen,
    > warum die Bücher sich nicht an die Computerspielvorlage halten, dass geht
    > dem gegen den Strich :).

    Auf jeden Fall. Aber nur weil man ihn nicht Mag, sollte man ihm nicht sein Recht verwehren. Und ich bin mir absolut sicher das jeder so handeln würde wie er auch. Immerhin gibt es ja genau für solche Fälle auch ein Gesetzt das ihm mehr Geld zu spricht.

    Ich finde es aber nicht gut wie sich hier die Presse drauf stürzt. das ganze hätte diskreter laufen müssen. Vielleicht kommt der Autor noch auf den Gedanken nun CDPR nun wegen Rufschädigung noch Verklagen und will Schadenersatz. Immerhin könnten ja nun Leute Abstand von den Büchern nehmen weil sie den Autoren nicht mögen.

  18. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: Apfelbaum 05.10.18 - 22:52

    Ich finde das auch schwierig nachzuvollziehen. Mir wird herbei vermittelt, dass man immer auf Nummer sicher gehen und einen Fix Betrag abkassieren kann, und bei großen Erfolg kann man im Nachhinein dann immer noch weitere Kohle einfordern. Ist doch paradox ohne Ende.

  19. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: M_Q 05.10.18 - 22:55

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass die Gesetzeslage genau das aber vorsieht übersiehst du warum genau?
    >

    Nun eigentlich übersehe ich das überhaupt nicht... mein Post problematisiert den Sachverhalt in logischer Hinsicht, nicht in rechtlicher. In rechtlicher Hinsicht wird es da auch nicht viel zu deuteln geben, entweder es gibt eine entsprechende Norm aus der ein Anspruch abgeleitet werden kann oder eben nicht. Das würde für den von mir gemachten Punkt aber einfach nur bedeuten, dass auch diese Norm aus logischer Sicht fragwürdig wäre...

    Wie schon jemand schrieb: pacta sunt servanda. Grundsätzlich.

    In diesem Fall spricht einfach logisch gesehen nichts für einen Anspruch auf mehr Kohle im Nachhinein... zumindest wenn die Details bekannt waren.

    GERADE weil es die Möglichkeit gab, sich eine prozentuale Gewinnbeteiligung zu sichern... das ist schließlich DER Weg, sich eben eine goldene Nase zu verdienen wenn das Ding durch die Decke geht oder eben nix zu kriegen, wenns nicht fluppt.

    Sich ERST die pauschalvergütung zu holen (trotz der möglichkeit der gewinnbeteiligung) und damit jegliches risiko der anderen partei überlassen, dann aber im nachgang, nachdem es also geklappt hat und eben kein risiko mehr besteht, doch seinen teil vom kuchen haben zu wollen ist halt logisch nicht zu rechtfertigen. Ist halt das Prinzip "das risiko tragt ihr, den gewinn - so er denn kommt - nehme ich dann". Sozialisierung des risikos, privatisierung der gewinne. Immer eine unsympathische maxime.

  20. Re: Bevor hier das gleiche passiert ...

    Autor: Apfelbaum 05.10.18 - 22:55

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