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Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: isaccdr 30.06.20 - 06:37

    Ich habe beim Thema Metoo oft den Eindruck, das ohne Gericht schnell vorverurteilt wird. Gerade da in Zeitungen oft direkt die Klarnamen mit veröffentlicht werden Frage ich mich, ob Schadensersatzansprüche gegen die Vorwurfserheber und Zeitungen bestehen, die diesen Vorwurf unter Angabe der Klarnamen verbreiten. Diese Thema ist doch hochsensibel, da ein einmal erhobener Vorwurf im Nachgang praktisch irreversible ist und sich nicht mehr von allen Suchmaschinen und Internet Archiven löschen lässt. Wenn da ein Persobaler mal den Namen eines Bewerbers in einer Suchmaschine recherchiert, wird er ihn ganz sicher ja nicht einstellen, wenn er von diesen Vorwürfen liest, selbst wenn in einem anderen Link ein Gericht die Unschuld bestätigt. Da liegt es doch in der Psyche der Menschen zu denken, dass vielleicht doch was dran ist, insbesondere wenn mehrere Frauen diesen Vorwurf erheben. Warum sollte die dies das auch tun? Dabei ist eine gewisse Position und Prominenz schon Angriffsgrund genug.

    Ich finde das beängstigend, wie leicht man auf diese Weise unliebsame Menschen aus ihrem gesellschaftlichen Berufsleben entfernen könnte. Und wenn ich so an die Ibiza-Affäre in Österreich denke scheint es ja so, als sein sich manche Frauen für Geld wirklich für nichts zu Schade.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.20 06:38 durch isaccdr.

  2. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: D43 30.06.20 - 07:37

    "Und wenn ich so an die Ibiza-Affäre in Österreich denke scheint es ja so, als sein sich manche Frauen für Geld wirklich für nichts zu Schade."

    Echt jetzt ?

    Und zu deiner Frage, natürlich ist das Rufmord und kann angezeigt werden.

  3. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: Test_The_Rest 30.06.20 - 08:19

    D43 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zu deiner Frage, natürlich ist das Rufmord und kann angezeigt werden.

    Natürlich kann es das, das ändert aber nichts daran, daß es aus keinem Medium, das diesen Rufmord einmal verbreitet hat, wieder gelöscht werden kann!

    Ist man(n) einmal in einen solchen Verdacht gekommen, wird man ihn nie wieder los!
    Egal, ob wahr oder gelogen!

    Und das ist untragbar!

  4. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: D43 30.06.20 - 08:23

    Das habe ich auch nicht bestritten.

  5. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: mannzi 30.06.20 - 08:28

    D43 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zu deiner Frage, natürlich ist das Rufmord und kann angezeigt werden.

    Was ja auch nicht mehr so viel bringt. Zumal es nochmal ein großer Schritt ist die eigene Unschuld beweisen zu können, was dafür ja zwingend notwendig ist. Und man sieht ja grade an Johnny Depp, wie gut das mit dem beweisen funktioniert, selbst wenn man es auf Ton aufgenommen hat.

    Hier jetz aber die Ibiza Affäre rein zu ziehen ist aber, wie du auch schon geschrieben hast, lächerlich.

  6. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: Peter V. 30.06.20 - 09:29

    isaccdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe beim Thema Metoo oft den Eindruck, das ohne Gericht schnell
    > vorverurteilt wird. Gerade da in Zeitungen oft direkt die Klarnamen mit
    > veröffentlicht werden Frage ich mich, ob Schadensersatzansprüche gegen die
    > Vorwurfserheber und Zeitungen bestehen, die diesen Vorwurf unter Angabe der
    > Klarnamen verbreiten. Diese Thema ist doch hochsensibel, da ein einmal
    > erhobener Vorwurf im Nachgang praktisch irreversible ist und sich nicht
    > mehr von allen Suchmaschinen und Internet Archiven löschen lässt. Wenn da
    > ein Persobaler mal den Namen eines Bewerbers in einer Suchmaschine
    > recherchiert, wird er ihn ganz sicher ja nicht einstellen, wenn er von
    > diesen Vorwürfen liest, selbst wenn in einem anderen Link ein Gericht die
    > Unschuld bestätigt. Da liegt es doch in der Psyche der Menschen zu denken,
    > dass vielleicht doch was dran ist, insbesondere wenn mehrere Frauen diesen
    > Vorwurf erheben. Warum sollte die dies das auch tun? Dabei ist eine gewisse
    > Position und Prominenz schon Angriffsgrund genug.
    >
    > Ich finde das beängstigend, wie leicht man auf diese Weise unliebsame
    > Menschen aus ihrem gesellschaftlichen Berufsleben entfernen könnte. Und
    > wenn ich so an die Ibiza-Affäre in Österreich denke scheint es ja so, als
    > sein sich manche Frauen für Geld wirklich für nichts zu Schade.
    Du müsstest den Schaden halt direkt nachweisen können, leider wirst Du nie ansatzweise Entschädigt. Man schaue sich den Fall vom Kachelmann an.

  7. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: cuthbert34 30.06.20 - 11:07

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > D43 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und zu deiner Frage, natürlich ist das Rufmord und kann angezeigt
    > werden.
    >
    > Natürlich kann es das, das ändert aber nichts daran, daß es aus keinem
    > Medium, das diesen Rufmord einmal verbreitet hat, wieder gelöscht werden
    > kann!
    >
    > Ist man(n) einmal in einen solchen Verdacht gekommen, wird man ihn nie
    > wieder los!
    > Egal, ob wahr oder gelogen!
    >
    > Und das ist untragbar!

    Tja und auf der anderen Seite kommen viele Männer mit Missbrauch jeder Art durch, weil man es entweder nicht nachweise kann, oder weil die Opfer vor der Machtposition des Mannes zurück schrecken. Ist auch untragbar...

    Jedes Opfer ist untragbar, welches nicht einen fairen Prozess erhält. Ich würde aber behaupten, dass die Opfer auf weiblichen Seite zahlenmäßig um ein Vielfaches höher sind.

  8. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: Hotohori 30.06.20 - 14:27

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Test_The_Rest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > D43 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und zu deiner Frage, natürlich ist das Rufmord und kann angezeigt
    > > werden.
    > >
    > > Natürlich kann es das, das ändert aber nichts daran, daß es aus keinem
    > > Medium, das diesen Rufmord einmal verbreitet hat, wieder gelöscht werden
    > > kann!
    > >
    > > Ist man(n) einmal in einen solchen Verdacht gekommen, wird man ihn nie
    > > wieder los!
    > > Egal, ob wahr oder gelogen!
    > >
    > > Und das ist untragbar!
    >
    > Tja und auf der anderen Seite kommen viele Männer mit Missbrauch jeder Art
    > durch, weil man es entweder nicht nachweise kann, oder weil die Opfer vor
    > der Machtposition des Mannes zurück schrecken. Ist auch untragbar...
    >
    > Jedes Opfer ist untragbar, welches nicht einen fairen Prozess erhält. Ich
    > würde aber behaupten, dass die Opfer auf weiblichen Seite zahlenmäßig um
    > ein Vielfaches höher sind.

    Nur das du hier von tatsächliches Opfer (Frau) vs unschuldiges Opfer (Mann - Rufmord) redest.

    Nur weil manche Männer ungestraft davon kommen und die Frauen als Opfer zurück bleiben ist das keine Rechtfertigung dafür tatsächlich unschuldigen Männern das Leben zu ruinieren. Solche Vorwürfe machen auch schnell mal ganze Familien kaputt.

  9. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: Peter V. 30.06.20 - 14:28

    cuthbert34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Tja und auf der anderen Seite kommen viele Männer mit Missbrauch jeder Art
    > durch, weil man es entweder nicht nachweise kann, oder weil die Opfer vor
    > der Machtposition des Mannes zurück schrecken. Ist auch untragbar...
    >
    > Jedes Opfer ist untragbar, welches nicht einen fairen Prozess erhält. Ich
    > würde aber behaupten, dass die Opfer auf weiblichen Seite zahlenmäßig um
    > ein Vielfaches höher sind.
    Geht es noch etwas sexistischer? Auch Frauen können Täter sein und Männer Opfer.

  10. Re: Gibt es eigentlich Schadensersatz für Rufmord?

    Autor: mannzi 30.06.20 - 20:21

    Peter V. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cuthbert34 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Tja und auf der anderen Seite kommen viele Männer mit Missbrauch jeder
    > Art
    > > durch, weil man es entweder nicht nachweise kann, oder weil die Opfer
    > vor
    > > der Machtposition des Mannes zurück schrecken. Ist auch untragbar...
    > >
    > > Jedes Opfer ist untragbar, welches nicht einen fairen Prozess erhält.
    > Ich
    > > würde aber behaupten, dass die Opfer auf weiblichen Seite zahlenmäßig um
    > > ein Vielfaches höher sind.
    > Geht es noch etwas sexistischer? Auch Frauen können Täter sein und Männer
    > Opfer.


    Und sind es gar nicht mal so selten. (leicht anderer Bereich aber genauso ideologiert) Im hell Feld sind ca 20% der Opfer männlich. Dunkelfeld Studien zeigen etwa zu 50%.

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