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  5. › Ubisoft Blue Byte: Anno 1800 knackt…

spieler-tracking

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  1. spieler-tracking

    Autor: jake 30.04.19 - 11:45

    die infografik zeigt vor allem, dass jede aktion aller spieler permanent mitgeloggt und ausgewertet wird. mich nervt dieser dauernde blick über die schulter und würde dieses tracking gerne dauerhaft verhindern können. niemand muss wissen, wie lange ich zocke und was ich tue!

  2. Re: spieler-tracking

    Autor: randya99 30.04.19 - 12:01

  3. Re: spieler-tracking

    Autor: rldml 30.04.19 - 12:46

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die infografik zeigt vor allem, dass jede aktion aller spieler permanent
    > mitgeloggt und ausgewertet wird. mich nervt dieser dauernde blick über die
    > schulter und würde dieses tracking gerne dauerhaft verhindern können.
    > niemand muss wissen, wie lange ich zocke und was ich tue!

    Immer diese Paranoia...

    Auch wenn ich das ein Stück weit nachvollziehen kann, dass man nicht ständig beobachtet werden will, so muss einem doch auch klar sein, dass man als Entwickler nur über mittracken einen zuverlässigen Weg hat, um falsch verstandene oder schlecht funktionierende Mechanismen im Spiel ausfindig machen und beheben zu können.

    Denn Spielerfeedback ist zwar schön und gut, aber eben auch in gewisser Hinsicht "betriebsblind":

    - Gelegenheitsspieler finden sowieso alles viel zu schwer
    - Intensivspieler ist alles viel zu einfach und mögliche Probleme in der Spiellogik werdengekonnt umfahren und oft überhaupt nicht bemerkt.
    - Singlegame-Spieler beschweren sich über die viel zu kurze Kampagne und dass AI-Gegner nunmal leider cheaten, während
    - Multiplayer-Spielern die Kampagne völlig am Allerwertesten vorbei geht und AI-Gegner überhaupt nicht im Blick hat.

    Manche Sachen sind möglicherweise im Spiel implementiert, werden aber von vielen Spielern überhaupt nicht genutzt: Das wären dann heiße Kandidaten, die man in einem Nachfolger weglassen kann zugunsten anderer Features.

    Klar, kann man alles kacke finden. Aber das Ziel eines solchen Trackings lautet nun mal nicht "wir wollen dich kontrollieren", sondern "wir wollen das Spiel kontrollieren".

    Gruß Ronny

  4. Re: spieler-tracking

    Autor: PerilOS 30.04.19 - 12:48

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die infografik zeigt vor allem, dass jede aktion aller spieler permanent
    > mitgeloggt und ausgewertet wird. mich nervt dieser dauernde blick über die
    > schulter und würde dieses tracking gerne dauerhaft verhindern können.
    > niemand muss wissen, wie lange ich zocke und was ich tue!


    Das pöse EA erlaubt es dir sogar in jedem Spiel in den Optionen auszustellen.

  5. Re: spieler-tracking

    Autor: nachgefragt 30.04.19 - 13:29

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, kann man alles kacke finden. Aber das Ziel eines solchen Trackings
    > lautet nun mal nicht "wir wollen dich kontrollieren", sondern "wir wollen
    > das Spiel kontrollieren".

    Nichts für ungut aber Google (oder sonst wer) trackt nicht, weil sie dich kontrollieren wollen.
    Da kannst du völlig unbesorgt sein.
    Genauso wenig tracken Sie weil Sie Ihre Suchmaschine kontrollieren wollen.
    Das tun sie nämlich eh schon.

    Googles Ziel ist einfach:
    "Wir wollen wissen wie unsere Kunden ticken und möchten ihnen dann ein Angebot unterbreiten."

    Und hier im Fall von Anno ist es genau das selbe.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 13:31 durch nachgefragt.

  6. Re: spieler-tracking

    Autor: Balion 30.04.19 - 13:37

    Hängt stark davon ab, was sie abgreifen. Vielleicht sind die Daten vollkommen anonym und können nicht zugeordnet werden.

    Man muss Anno schließlich nicht online daddeln, man kann also nach der Aktivierung Uplay das funken verbieten. ;)

  7. Re: spieler-tracking

    Autor: lestard 30.04.19 - 13:42

    Da fragt man sich, wie die das früher hinbekommen haben, gute Spiele zu produzieren.

    Das erste Anno zum Beispiel war schon fabelhaft. Im zweiten Teil wurde trotzdem vieles weiter entwickelt und verbessert, auch ohne dass die Entwickler mitgetrackt haben, was die Leute so tun.

    Und der Online-Zwang geht ja auch nicht ohne Nachteile einher: Wer weiß, ob ich Anno 1800 in 20 Jahren auch noch starten und spielen kann, wenn die Trackingsserver vermutlich lange nicht mehr laufen.
    Bei Anno 1602 ist das kein Problem, obwohl die beiden Firmen hinter dem Spiel (Max Design und Sunflowers) beide längst nicht mehr existieren.

  8. Re: spieler-tracking

    Autor: Balion 30.04.19 - 14:05

  9. Re: spieler-tracking

    Autor: nachgefragt 30.04.19 - 14:25

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hängt stark davon ab, was sie abgreifen. Vielleicht sind die Daten
    > vollkommen anonym und können nicht zugeordnet werden.

    Vielleicht tapezieren sie mit den Daten auch Donald Trumps Grenzanlage zu Mexiko.
    Weder Google, noch Facebook, noch sonst wer hat ein Problem damit dir passende Angebote zu unterbreiten, obwohl deine Daten anonymisiert waren. Ich hoffe das ist dir klar. Wer du wirklich bist interessiert keine Socke.

    > Man muss Anno schließlich nicht online daddeln, man kann also nach der
    > Aktivierung Uplay das funken verbieten. ;)

    Du musst zum starten des Spiels mit Uplay verbunden sein also können mindestens bei jedem Programmstart potentiell Daten übertragen werden.
    Lässt sich aber ja auch auf anderem wege deaktiveren wenn man will.

    Ich habe mit all dem kein Problem, durch die rosarote Brille muss man trotzdem nicht gleich gucken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 14:26 durch nachgefragt.

  10. Re: spieler-tracking

    Autor: Balion 30.04.19 - 14:45

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Man muss Anno schließlich nicht online daddeln, man kann also nach der
    > > Aktivierung Uplay das funken verbieten. ;)
    >
    > Du musst zum starten des Spiels mit Uplay verbunden sein also können
    > mindestens bei jedem Programmstart potentiell Daten übertragen werden.
    > Lässt sich aber ja auch auf anderem wege deaktiveren wenn man will.

    Sofern ich das richtig verstehe kannst du Uplay im Offline Modus (ohne Internet) nutzen. Dann würde also gar nichts übertragen werden.

  11. Re: spieler-tracking

    Autor: nachgefragt 30.04.19 - 14:55

    Theoretisch dürftes du das richtig verstehen.
    Praktisch stürzt bei vielen (inkl mir) das Spiel nach ca 2Stunden ab, wenn man nicht online ist/war. Eine Fehlermeldung sehe ich keine.

    Ist aber ja wie gesagt auch irrelevant.
    Verhindert kann man es so oder so wenn man will.
    Tun wirds aber kaum jemand (inkl mir).

    Trotzdem darf man imho die rosarote Brille ablegen. Die Entwickler konnten auch vor "Tracking" auf die Wünsche der Kunden eingehen.
    Wenn ich dann die Public Beta (bei der auch schon getrackt wurde - genau wie in der Alpha) einen Tag vor Release nicht mal eine Multiplayer Partie gestartet kriege, frage ich mich wer sich von so etwas blenden lässt. der Multiplayer hatte in der Alpha, Closed Beta und Public Beta durchgängig Probleme . Und auch jetzt berichten immernoch einige von Desyncs, Disconnects und Abstürzen. Da fragt man sich wirklich was die da genau tracken. Wirklich kritische Fehler scheinen sie dadurch nicht wirklich erkennen zu können. Vielleicht wäre es doch sinniger gewesen wenn einer der Entwickler einfach mal das Spiel gestartet hätte.

    Wenn es wirklich nur dafür da ist besonders tolle Updates herraus zubringen, ist das natürlich wunderschön. Pauschal davon ausgehen würde ich allerdings erst einmal nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 15:07 durch nachgefragt.

  12. Re: spieler-tracking

    Autor: rldml 30.04.19 - 15:02

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mit all dem kein Problem, durch die rosarote Brille muss man
    > trotzdem nicht gleich gucken.

    Und genausowenig muss man ständig bei jeder Art von Datenerhebung gleich den Teufel an die Wand malen.

    Wenn wir alle das mal verinnerlicht haben, dann können wir uns endlich wieder interessanteren Dingen widmen :)

  13. Re: spieler-tracking

    Autor: rldml 30.04.19 - 15:21

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fragt man sich, wie die das früher hinbekommen haben, gute Spiele zu
    > produzieren.

    Das Prinzip war einfach: "Auf gut Glück". Die Entwickler haben sich überlegt, was wohl gut funktionieren könnte und haben das so implementiert. Ging immer wieder mal gut, und oft genug eben leider nicht.

    Und anders als heute haben damals selbst große Publisher und Entwickler in erschreckender Regelmäßigkeit sprichwörtlich in die Kacke gegriffen und spielerischen Sondermüll veröffentlicht.

    Klar kommt heutzutage auch mal ne Gurke (Anthem) von denen - aber eben bei weitem nicht mehr so oft.

    > Das erste Anno zum Beispiel war schon fabelhaft. Im zweiten Teil wurde
    > trotzdem vieles weiter entwickelt und verbessert, auch ohne dass die
    > Entwickler mitgetrackt haben, was die Leute so tun.

    Hast du 2070 und 2205 komplett verschlafen oder was? Die Reihe hat sich nach 1404 in beunruhigender Weise von der Erwartungshaltung der Community wegbewegt, was Ubisoft sogar schriftlich in Form sinkender Verkaufszahlen quittiert bekam.

    Es hat seinen Grund, warum man zu Beginn der Entwicklung von Anno 1800 von Anfang gesagt hat, man möchte die Community mit im Boot haben. Die Aktivitäten der Spieler mitzutracken ist nur der nächste konsequente Schritt, um zu mehr Feedback zu kommen und das Spiel (oder spätere Nachfolger) weitaus besser an die Spielgewohnheiten des Spielers heranzuführen.

    > Und der Online-Zwang geht ja auch nicht ohne Nachteile einher: Wer weiß, ob
    > ich Anno 1800 in 20 Jahren auch noch starten und spielen kann, wenn die
    > Trackingsserver vermutlich lange nicht mehr laufen.
    > Bei Anno 1602 ist das kein Problem, obwohl die beiden Firmen hinter dem
    > Spiel (Max Design und Sunflowers) beide längst nicht mehr existieren.

    Hast du mal versucht, Anno 1602 auf nem aktuellen Rechner zu spielen? Ich habe das vorletzte Woche aus Spaßgründen mal mit der Gog-Version gemacht und glaube mir, ein schönes Erlebnis war das nicht :/. Das Spiel ist in den letzten 20 Jahren extrem gealtert und fühlt sich heute staksik und lahmarschig an. Ich habe es nicht mal auf eine Insel geschafft, bevor mir das Spiel mit einer Fehlermeldung abbrach...

    Aber davon abgesehen stelle ich mal eine gewagte Prognose auf: In 20 Jahren wirst du genauso häufig und intensiv Anno 1800 spielen wie der Rest der Menschheit heute Anno 1602 spielt: (nahe) null. Einfach, weil es bis dahin garantiert weitere Serienableger oder einfach andere Aufbau-Strategiespiele gibt, die in irgend einer Weise durchdachter oder einfach schöner zu spielen sind.

    Daher stellt sich die Frage eigentlich nicht, ob du Anno 1800 in zwanzig Jahren noch zocken kannst. Und trotzdem darfst du schon heute davon ausgehen, dass auch die Anno-Teile nach 1404 früher oder später mal für sehr kleines Geld DRM-frei über Gog zu haben sein werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 15:27 durch rldml.

  14. Re: spieler-tracking

    Autor: nachgefragt 30.04.19 - 15:31

    Was habe ich denn bitte für einen Teufel an die Wand gemalt?

    Du meintest Blue-Byte will das Spiel kontrollieren und das Tracking dient ausschließlich zum Verständniss von Problemen.

    Ich meinte, dass Sie A) das Spiel eh schon kontrollieren und B) vermutlich eine völlig übliche Intention haben.

    Dass du eine gewinnbringende Intention mit dem Teufel gleich setzt, ist nun deine Sache, nicht meine. Ich halte es erstmal für gar nicht verwerflich, sondern für schlicht falsch von dir dargestellt.
    Sollte es wirklich nur der Verbesserung des Spiels dienen, würde dies sicherlich auch ihren Gewinn steigern, wodurch wir uns sogesehen im Endresultat nicht einmal zwingend wiedersprechen.



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 15:39 durch nachgefragt.

  15. Re: spieler-tracking

    Autor: Balion 30.04.19 - 15:58

    Wow, weil bei einem System wie dem PC es noch immer Probleme gibt, müssen sie alles mögliche Tracken?
    Wie du schon schreibst, sind das sporadische Fehler und die zu finden kann die absolute Hölle werden. Gerade wenn es eben nicht bloß am Code selbst liegt, sondern an der Hardware + Software.

    Was die genau tracken, wissen am Ende nur die Entwickler und die jenigen die sich den Spaß machen den Datenstrom zu analysieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 16:02 durch Balion.

  16. Re: spieler-tracking

    Autor: rldml 30.04.19 - 16:04

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meintest Blue-Byte will das Spiel kontrollieren und das Tracking dient
    > ausschließlich zum Verständniss von Problemen.
    >
    > Ich meinte, dass Sie A) das Spiel eh schon kontrollieren und B) vermutlich
    > eine völlig übliche Intention haben.
    >
    a) Nein, anderer Wortsinn: Nicht kontrollieren im Sinne von "steuern und beherrschen", sondern von "überprüfen". Die wollen herausfinden, was im Spiel gut ankommt und gut genutzt wird und was nicht, damit sie anscchließend schlauere Fragen in Community-Umfragen stellen können.

    Beispiel:
    Frage 1: Benutzt du Feature X? (Sie wissen bereits, dass nur 0,05% aller User es regelmäßig nutzen, also werden die meisten Befragten mit "Nein" antworten)
    Frage 2 (falls nein): Warum nicht?
    usw.

    b) Ok, dann Butter bei die Fische: Wie bitte glaubst du, kann man aus der Information, wann ich wo in einem Computerspiel was geklickt habe, in irgend einer Form Geld generieren?

    Denkst du ernsthaft, ich kriege künftig Werbemails von Ubisoft über "die 10 leckersten Biersorten in deiner Umgebung!!", nur weil ich in Anno 1800 etwas zu engagiert meine Bierproduktion geplant und aufgebaut habe? :D

    > Dass du eine gewinnbringende Intention mit dem Teufel gleich setzt, ist nun
    > deine Sache, nicht meine. Ich halte es erstmal für gar nicht verwerflich,
    > sondern für schlicht falsch von dir dargestellt.

    Zu behaupten, dass die pure Gier Motivationsfaktor No. 1 hinter jeder Form von Tracking steckt, kann man durchaus als "Teufel an die Wand malen" bezeichnen. Ist also eher deine Sache als meine.

    > Sollte es wirklich nur der Verbesserung des Spiels dienen, würde dies
    > sicherlich auch ihren Gewinn steigern, wodurch wir uns sogesehen im
    > Endresultat nicht einmal zwingend wiedersprechen.

    Natürlich! Aber sie haben aber sicher nicht vor, dein Konsumverhalten gegen dich auszuspielen. Das ist der Unterschied zu deiner Darstellung einer "gewinnbringenden Motivation"

  17. Re: spieler-tracking

    Autor: nachgefragt 30.04.19 - 16:31

    Balion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow, weil bei einem System wie dem PC es noch immer Probleme gibt, müssen
    > sie alles mögliche Tracken?
    > Wie du schon schreibst, sind das sporadische Fehler und die zu finden kann
    > die absolute Hölle werden. Gerade wenn es eben nicht bloß am Code selbst
    > liegt, sondern an der Hardware + Software.

    Den ersten Satz von dir verstehe ich nicht. Ihr sagt doch dass sie tracken um das Spiel zu verbessern und Probleme zu finden O_o. Bisher hat das jedenfalls nicht so gut geklappt.

    Wo ich was von "sporadischen Fehlern" schreibe ist mir nicht ganz klar; zwischen Private Alpha und Gold Master lagen 4 Monate in denen sich an der Mutiplayer Problematik nichts geändert hat.
    Da können wir jetzt von mir aus auch unterschiedlicher Ansicht sein, aber eine Alpha/Beta bei der es keinen Singleplayer gibt und der Multiplayer nicht funktioniert hat ein ernstes Problem, für das man gar kein Tracking braucht um es festzustellen. Aber ein paar Tage nach Release ging der Multiplayer dann ja halbwegs, zumindest für ein paar Stunden.

    > Was die genau tracken, wissen am Ende nur die Entwickler und die jenigen
    > die sich den Spaß machen den Datenstrom zu analysieren.
    Und bis dahin geht Ihr davon aus dass sie das aus reiner nächsten Liebe tun und ich gehe davon aus, dass es um gewinnorientiertes Denken geht. Damit wäre dann alles gesagt und alle sind Glück.

  18. Re: spieler-tracking

    Autor: nachgefragt 30.04.19 - 16:43

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a) Nein, anderer Wortsinn: Nicht kontrollieren im Sinne von "steuern und
    > beherrschen", sondern von "überprüfen". Die wollen herausfinden, was im
    > Spiel gut ankommt und gut genutzt wird und was nicht, damit sie
    > anscchließend schlauere Fragen in Community-Umfragen stellen können.
    >
    > Beispiel:
    > Frage 1: Benutzt du Feature X? (Sie wissen bereits, dass nur 0,05% aller
    > User es regelmäßig nutzen, also werden die meisten Befragten mit "Nein"
    > antworten)
    > Frage 2 (falls nein): Warum nicht?
    > usw.
    Haha, ja das wird garantiert so passieren.

    > b) Ok, dann Butter bei die Fische: Wie bitte glaubst du, kann man aus der
    > Information, wann ich wo in einem Computerspiel was geklickt habe, in
    > irgend einer Form Geld generieren?

    Ganz einfach:
    Angenommen die Entwickler planen grade ein DLC das z.B. quasi auschließlich neue Expeditionen beinhaltet (was zufällig der Fall ist). Angenommen sie stellen jetzt fest das Expeditionen gar nicht gut ankommen und es vielleicht Sinn machen würde dem DLC doch noch ein zwei andere interessante Features bei zu mengen, wird das den ein oder anderen zum kauf bewegen, der sonst gar nicht so angetan von DLC wäre.

    Anderes Beispiel:
    Angenommen Entwickler stellen fest, das nur 0,005% einen Zoo und eine Weltausstellung bauen. Wie viele werden sie wohl mit einem DLC erwirtschaften, das quasi nur Assets für botanische Gärten mit sich bringt. Lohnt es sich vielleicht doch noch einen anderen Inhalt als Goody mit reinzubringen um mehr Käufer zu gewinnen?

    In beiden Fällen wäre das sicherlich gut für ihren Umsatz, und sicherlich auch nicht schlecht für den Kunden. Aus reiner nächstenliebe geschieht es aber halt nicht.

    > Denkst du ernsthaft, ich kriege künftig Werbemails von Ubisoft über "die 10
    > leckersten Biersorten in deiner Umgebung!!", nur weil ich in Anno 1800
    > etwas zu engagiert meine Bierproduktion geplant und aufgebaut habe? :D
    Nein denke ich nicht. Die dürfen dir gar keine Mail ohne Zustimmung schicken und für dich als Person interessieren Sie sich wie gesagt genau sowenig wie das Google oder Facebook tut.
    Ich weiß nicht wie viele Bier-Mails du von denen pro Tag bekommst, dass du dich für Anno interessierst wird Google aber vielleicht schon wissen (bzw. halt eben nicht du sonderen jemand anonymes).

    > Zu behaupten, dass die pure Gier Motivationsfaktor No. 1 hinter jeder Form
    > von Tracking steckt, kann man durchaus als "Teufel an die Wand malen"
    > bezeichnen. Ist also eher deine Sache als meine.
    Gewinnbringende Intention = Gier
    Es ist schön das du händeringend versucht mir Sachen in den Mund zu legen die so nie ansatzweise geschrieben wurden. Ich weiß aber nicht ob das deine Ansicht umbedingt stichhaltiger erscheinen lässt. Wenn für dich Gewinn mit Gier gleich zusetzen ist, ist das jedenfalls nicht meine Sache.

    > Natürlich! Aber sie haben aber sicher nicht vor, dein Konsumverhalten gegen
    > dich auszuspielen. Das ist der Unterschied zu deiner Darstellung einer
    > "gewinnbringenden Motivation"
    Warum sollten sie mein Konsumverhalten gegen mich ausspielen?

    Hast du überhaupt irgendwas gecheckt was ich hier geschrieben habe?



    8 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.19 16:59 durch nachgefragt.

  19. Re: spieler-tracking

    Autor: rldml 30.04.19 - 20:08

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rldml schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > > b) Ok, dann Butter bei die Fische: Wie bitte glaubst du, kann man aus
    > der
    > > Information, wann ich wo in einem Computerspiel was geklickt habe, in
    > > irgend einer Form Geld generieren?
    >
    > Ganz einfach: [...]
    >
    > Anderes Beispiel:[...]
    >
    > In beiden Fällen wäre das sicherlich gut für ihren Umsatz, und sicherlich
    > auch nicht schlecht für den Kunden. Aus reiner nächstenliebe geschieht es
    > aber halt nicht.

    Also fällt dir auch nix besseres ein - danke für die Bestätigung.

    > Gewinnbringende Intention = Gier
    > Es ist schön das du händeringend versucht mir Sachen in den Mund zu legen
    > die so nie ansatzweise geschrieben wurden. Ich weiß aber nicht ob das deine
    > Ansicht umbedingt stichhaltiger erscheinen lässt. Wenn für dich Gewinn mit
    > Gier gleich zusetzen ist, ist das jedenfalls nicht meine Sache.

    Vielleicht solltest du dich künftig eindeutiger ausdrücken. "Gewinnbringende Intention" ist so eine schöne Gummiformulierung, da kann man alles reininterpretieren. Also beschwere dich nicht, dass ich "Gier" draus gemacht hab.

    > Warum sollten sie mein Konsumverhalten gegen mich ausspielen?
    >
    > Hast du überhaupt irgendwas gecheckt was ich hier geschrieben habe?

    Jupp. Aber du ganz offensichtlich nicht, was ich geschrieben habe - sonst wäre dieser Diskussionstrang gar nicht erst so lang geworden.

  20. Re: spieler-tracking

    Autor: Sharra 01.05.19 - 07:07

    Also soweit ich informiert bin, kann man Anno, nach der Aktivierung, auch offline zocken. Schonmal den Uplay-Client auf offline umgestellt?

    Und davon abgesehen sind diese Datenerhebungen ja durchaus legitim. Natürlich wollen die wissen, was gut ankommt, und was eher nie benutzt wird, weil es z.B. doch zu umständlich ist.
    Früher hat man dafür umständlich Forenbeiträge auswerten müssen. Und natürlich bekommt man dort nur die kreischenden Deppen mit, die sich sowieso über alles aufregen. Die meisten anderen posten dort gar nicht erst, sondern sind einfach frustriert.

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