Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ubisoft: "Ich freue mich, wenn ab und zu…

Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: RedRanger 04.08.17 - 09:40

    Da wurde sehr gut das Problem, was immer mehr Spiele haben offengelegt.

    Die Publisher sehen, dass die Kosten pro Spielstunde gesunken sind. Dem möchten sie entgegenwirken. Ein Problem wird es aber erst dadurch, dass die $60 als fest angesehen werden. Also muss man Spiele künstlich mit Füllmaterial und OpenWorld aufpumpen, damit am Ende ein "gutes" Preisleistungsverhältnis rauskommt.

    Aber wieso geht denen nicht ein Licht auf, dass man kein 10h Spiel auf 40h strecken sollte, sondern einfach ein 10h Spiel nicht für $60 anbietet?

    Ninja Theory macht es mit Senua's Sacrifice gerade vor. Sie sagen, es ist ein Spiel auf AAA-Niveau, aber bietet halt nur ~8h Spielzeit und auf Füllsel wurde verzichtet. Also bieten sie es für 30 Euro an.

  2. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: sofries 04.08.17 - 11:46

    Du übersiehst dabei, dass ein großer Teil der Entwicklung unabhängig von den Spielstunden ist. Für ein neues AC brauche ich hunderte Entwickler, Grafiker, usw. um die Toolchain, Engine und die Spielidee zu entwicklen. Wenn das Gerüst des Spiels erst einmal steht, dann ist es relativ einfach 3-5 Stunden extra an Nebenquests einzubauen.
    Selbst wenn das Spiel nur eine Spielzeit von 5 Stunden hätte, so wären schon Millionen in die Entwicklung geflossen.

  3. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: Eheran 04.08.17 - 12:48

    8h für 30¤?
    Selbst wenn ich wenig gespielte Spiele ansehe wären das schon >500¤ (130h Spielzeit) für mich... wow.
    Und nach der Zeit fängt man überhaupt erst an das Spiel halbwegs zu können...

  4. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: windermeer 04.08.17 - 13:07

    Die Toolchain sollte gerade bei einem AC bereits durch den Vorgänger vorhanden sein. Man muss nicht jedes Jahr alles neu machen.
    Zudem sollte man überlegen, die Marketing- und Grafikabteilungen nicht einfach zu teuer sind und man dort Einsparungen vornehmen könnte. Dann würde man vielleicht Geld sparen und könnte auch etwas mehr in Qualität und Story stecken.

  5. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: Dudeldumm 04.08.17 - 13:21

    Ich denke, der Denkansatz ist falsch. Spiele sind Filmen sehr ähnlich und wenn man mehr in Richtung 'games as a service' denken würde, könnte man hier einen neuen Markt etablieren.
    Warum nicht eine Flatrate für Games oder eine Gebühr/Minute. Keine hohe Front up Investition von Seiten der Gamer mehr, man spielt los und zahlt pro Minute. Das würde dem Netflix/Prime Geschäftsmodell folgen und die haben ja praktisch den Markt übernommen.
    Dazu müsste man natürlich die passende Infrastruktur bieten.
    Es gibt schon so einProjekt (Name vergessen), aber das steckt noch in den Kinderschuhen. Mann, wär DAS schön! Ich würde den Leuten das Geld hinterherwerfen.

  6. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: motzerator 04.08.17 - 15:28

    Dudeldumm schrieb:
    ----------------------------------
    > Ich denke, der Denkansatz ist falsch. Spiele sind Filmen sehr
    > ähnlich und wenn man mehr in Richtung 'games as a service'
    > denken würde, könnte man hier einen neuen Markt etablieren.

    Damit stößt Du aber die ganzen Sammler vor den Kopf, die ein
    Spiel irgendwo auch noch besitzen und nicht nur mieten wollen.
    Vor allem wird das bei guten Spielen auf Dauer viel teurer.

    Software as a Service finde ich ein abstoßendes Konzept, vor
    allem wenn der Minutenzähler mit tickt.

    Ich zahle lieber einmal den Kaufpreis und habe dann keine
    laufenden Kosten mehr. Vor allem bekomme ich auch etwas,
    das ich besitzen und sogar wieder verkaufen kann.

  7. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: Hotohori 04.08.17 - 20:17

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Software as a Service finde ich ein abstoßendes Konzept, vor
    > allem wenn der Minutenzähler mit tickt.

    Boah, bei so etwas muss ich immer an meine früher Internet Zeit denken, wo es noch keine Flatrates gab... nein danke, mit einem Auge ständig auf der Uhr sein zu müssen will ich nirgendwo noch mals erleben müssen.

    Ein absolut furchtbares Konzept, erst recht bei Videospielen, da ich eher ein gemütlicher Spieler bin und mir viel Zeit lasse, so ein Konzept aber auch mich früher oder später dazu bringen würde schnell schnell vorwärts zu kommen und ich hasse nichts mehr als dieses Gehetze, das auch viele Spieler heute freiwillig so treiben.

    Vor allem stört mich an dem "...as a Service" Modell, das es meist bedeutet, dass das Produkt beim Kunden reift. Öffnet Bananen Produkten Tür und Tor, schönstes Beispiel ist und bleibt da bei mir Windows 10.

    > Ich zahle lieber einmal den Kaufpreis und habe dann keine
    > laufenden Kosten mehr. Vor allem bekomme ich auch etwas,
    > das ich besitzen und sogar wieder verkaufen kann.

    Und ich hab dann gerne auch direkt ein fertiges Produkt, bei dem nicht noch zig Inhalte nachgeschoben werden. So etwas lasse ich mir nur bei MMOs gefallen. Für mich bedeutet das heute bei vielen Spielen erst mal auf eine GotY zu hoffen und die dann erst im Sale zu kaufen, um ja nicht dieses System zu sehr zu unterstützen.

    Ich spiele auch nach dem Motto "Es gibt nur ein erstes mal und das soll so gut wie möglich sein", heißt das ich ein The Witcher 3 zu Release gekauft habe, aber bis heute noch nicht gespielt habe. Zuerst weil ständig das Spiel nach Release besser gepatched wurde, dann wegen den DLCs und nun weil mein PC ein Tick zu schwach ist um es in 4K zu genießen und ich nun warte bis ich mein PC geupgradet habe. Aber das Spiel ist zugegeben auch ein Extrembeispiel.

    Wie ich auf das Motto oben kam? Nun, durch die simple Frage "Würdest du ein Spiel am liebsten vergessen können um es noch mal wie das erste mal spielen zu können?" Wer würde das nicht bei dem ein oder anderen Spiel gerne tun?

    Videospiele sind mir zu wichtig als das ich sie runterspulen würde nur um rechtzeitig zum nächsten neuen Spiel auch ja durch zu sein. Solche Fastfood Spieler kann ich nicht ernst nehmen. Nachteil ist halt das mein Backlog immer größer wird, obwohl ich längst stark selektiere und nicht mehr alles haben muss was mich auch nur ein wenig interessiert. Aber lieber so als zum Fastfood Spieler zu mutieren, dann höre ich lieber mit dem Hobby ganz auf bevor ich so tief sinke.

  8. Re: Das Problem mit Kosten pro Spielstunde

    Autor: Dudeldumm 05.08.17 - 10:22

    Hmmm ok, wundert mich, dass die Leute hier das nicht wollen. Aber jedem Tierchen sein Plärsierchen.

    Ich kaufe mir so 2-3 Spiele pro Jahr und es kommt oft vor, dass ich sie nur halb durchspiele oder nach wenigen Stunden liegen lasse. Weiche deshalb oft auf ältere Games aus, die ich dann nochmal durchzocke.
    Ich hätte gerne die Möglichkeit, einfach draufloszuzocken und dann ohne Reue aufzuhören. Muss ja auch nicht Pay/minute sein, Flatrate wär natürlich besser. Ich denke auch nicht, dass Premium Titel hier vertreten sein würden. Die haben das nicht nötig. Aber für Indie Titel wärs super. Ich denke, auch für die Entwickler.
    Sagen wir mal, das würde so 10,- /Monat kosten, immer kündbar... sofort.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, München
  2. MicroNova AG, München, Vierkirchen
  3. Zweckverband Landeswasserversorgung, Stuttgart
  4. Neun Zeichen GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Nikola Motors kündigt E-Lkw ohne Brennstoffzelle an
  2. SPNV Ceské dráhy will akkubetriebene Elektrotriebzüge testen
  3. Volkswagen Electrify America nutzt Tesla-Powerpacks zur Deckung von Spitzen

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

  1. Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
    Honor View 20 im Test
    Schluss mit der Wiederverwertung

    Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.

  2. Play Store: Google will App-Updates auch ohne Google-Konto erlauben
    Play Store
    Google will App-Updates auch ohne Google-Konto erlauben

    Google will App-Updates über den Play Store auch dann ermöglichen, wenn der Nutzer nicht mit einem Google-Konto angemeldet ist. Wer sein Android-Gerät partout ohne Google-Konto betreiben möchte, ist demnach nicht länger von Updates abgehängt.

  3. Pedelec: General Motors baut Elektrofahrräder
    Pedelec
    General Motors baut Elektrofahrräder

    General Motors hat unter der Marke Ariv zwei Fahrräder mit Elektroantrieb vorgestellt, die vernetzt und mit selbst entwickelten Motoren ausgerüstet sind.


  1. 09:00

  2. 08:29

  3. 07:48

  4. 07:35

  5. 07:20

  6. 13:49

  7. 13:20

  8. 12:53