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Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

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  1. Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: Sharra 25.06.15 - 12:08

    Dort hat man doch auch oft genug das Gefühl, das Spiel hatte Grafiker, und die Marketingleute.

  2. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: Siltas 25.06.15 - 12:19

    Schlimm, wie alle sofort eine schlechte Meinung von ihm haben, nur weil der Name EA auftaucht. Auch gute Leute arbeiten bei EA. Und bei einer so riesigen Firma kann man auch als CEO nicht einfach hineinspazieren und alles grundlegend ändern (EA war schon Schrott bevor er angefangen hat).
    Ich weiss nicht was Riccitiello in seiner Zeit als CEO bei EA gemacht hat (wie die meisten von euch wahrscheinlich auch nicht), aber als CEO von Unity Technologies hat er sich noch keine Fehltritte erlaubt und macht an offiziellen Keynotes einen guten Eindruck. Ich habe zumindest das Gefühl, dass er die Vision von UT mit trägt. Es ist also nicht nötig jede Aussage von ihm herunterzuziehen, nur weil er bei EA gearbeitet hat.

  3. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: elgooG 25.06.15 - 13:52

    Mag ja sein, aber das ist durchaus eine Aussage, die ein sehr schlechtes Licht auf ihn wirft. Man mag so vielleicht kosteneffizienter sein, wenn man Programmierer nur mehr Engines und Tools für Designer entwickeln lässt und diese dann auf die Straße setzt, aber gute Spiele kommen dabei sicher nicht heraus.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  4. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: Mabenan 25.06.15 - 14:10

    Man sollte vielleicht Engine Programmierer von Game Scriptern unterscheiden. Es ist nunmal viel Schwieriger eine perfomante schöne 3D Engine zu schreiben als ein einfache Playercontroller.

  5. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: elgooG 25.06.15 - 15:01

    Es geht um sehr viel mehr als nur Spielelogik. Selbst da reicht es nicht ein paar Scripts einzubauen. Die Engine kann man kaufen, aber darüber hinaus muss man dennoch immer wieder eigene Anpassungen daran machen, Netzcode schreiben, Performance optimieren, Servercode schreiben,... etc. Nicht immer lässt sich alles standardisieren, besonders dann wenn man innovative Ideen umsetzen möchte, die bisher kein Konkurrent hatte.

    Überlässt man alles nur Standardtools, hat man am Ende etwas vom Fließband, das genau das kann was Standardtools und 1000 Konkurrenzprodukte auch können. Ob man damit Geld macht?

    Sollten diese Tools außerdem irgendwann mal versagen oder die Performance nicht ausreichen, ist man ohne Fachpersonal sowieso völlig aufgeschmissen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  6. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.15 - 16:30

    Ich finde du übertreibst da etwas...
    Es gibt so viele gute Games die so gut wie keine Programmierkünste nötig hatten, dafür aber umso mehr Aufwand für Grafik, Inszenierung, Sound, Story etc.

    Aktuelles Beispiel: The Vanishing of Ethan Carter
    Das Spiel wird zurecht für seine Grafik und Inszenierung etc. gelobt
    Dennoch kann das Game wahrscheinlich ausschließlich mit Visual Scripting (in diesem Fall Unreal Engine 4 Blueprints) "programmiert" werden

  7. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: theonlyone 25.06.15 - 17:59

    Reine Programmierung macht eben praktisch nichts mehr aus, wenn alles durch die Engine "standard" Lösungen anbietet.

    Grafiker gibts zu Hauf, den letztlich muss ja jeder Mist erstellt werden, jede Textur, jedes Grafik-Model, Skelette, Animationen und und und

    Letztlich mutieren Spiele zunehmend zu Filmen. Es braucht einen Regisseur und zahlreiche Grafiker die das dann umsetzen.


    Wenn ein Spiel aber nicht von der Stange kommt und paar Spielereien einbaut, dann braucht es auch wieder Programmierer die das lösen.

    Aber das Programmieren für Spiele auf so einem Low-Level bereich, wie Physik und co. hat dann schon wieder praktisch nichts mit dem klassischen "Spiele" Entwickler zu tun.


    Letztlich ist es aber völlig richtig das es Engines gibt die das Know-How reduzieren.

    Genauso gibt es für Grafiker ja auch sehr gute "Engines" (Tools) damit man effektiver arbeiten kann und vieles kann und sollte man ja auch wiederverwenden und nicht ständig neu machen.

    Für Rollenspiele z.B. macht es absolut Sinn für den 0815 NPC eine Palette von Kombinationen zu erstellen und das Spiel einfach selbst seine Grafiken zu erzeugen, etwas Varianz hier und da, schon hat man ein gutes ergebnis.

    Wetter / Physik und Grafikeffekte allgemein sind heute praktisch alle Baukasten Logik.


    Spiele haben da durchaus mal den Eindruck von Zusammen geklickten Produkten, die sind dann entsprechend unkreativ.

    ABER es gibt eben auch gute Spiele mit künstlerischem Anspruch und ganz eigenen Akzenten die herausstechen.

  8. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: tangonuevo 25.06.15 - 19:54

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um sehr viel mehr als nur Spielelogik. Selbst da reicht es nicht
    >...
    > Überlässt man alles nur Standardtools, hat man am Ende etwas vom Fließband,
    > das genau das kann was Standardtools und 1000 Konkurrenzprodukte auch
    > können. Ob man damit Geld macht?
    >
    > Sollten diese Tools außerdem irgendwann mal versagen oder die Performance
    > nicht ausreichen, ist man ohne Fachpersonal sowieso völlig aufgeschmissen.

    Na und, aber dann braucht man eben nur 2 Programmierer im Team statt 20. Natürlich werden besondere Spielkonzepte weitergehende Anpassungen brauchen. Aber dann haben die 2 Programmierer eben schon eine gewaltig umfangreiche Basis, die sie sonst nur mit 20 Programmierern in 2 Jahren hinkriegen würden, Indie-Budget good-bye.

    Und die Teams, die mit 0 Programmierern arbeiten, die müssen halt beim Standardrepertoir bleiben. Wenn das aber reicht, um sagen wir mal alles zu machen was du in einem RPG oder Adventure so üblicherweise brauchst, dann sind es eh die Quests, die Story und die Welt, die die Qualität des Spiels begründen.

  9. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.15 - 20:46

    tangonuevo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Na und, aber dann braucht man eben nur 2 Programmierer im Team statt 20.
    > Natürlich werden besondere Spielkonzepte weitergehende Anpassungen
    > brauchen. Aber dann haben die 2 Programmierer eben schon eine gewaltig
    > umfangreiche Basis, die sie sonst nur mit 20 Programmierern in 2 Jahren
    > hinkriegen würden, Indie-Budget good-bye.

    Milchmädchenrechnung. Du kannst dich nur am Markt durchsetzen, wenn du etwas besser machst als der Rest. Die Einsparungen haben die anderen auch und werden es zu nutzen wissen. Es hat schon seinen Grund, warum Spieleentwicklung immer teurer wird. Trotz der ganzen Tools. Entweder musst du doch wieder mehr programmieren als andere oder der Kampf wird über die Grafik ausgetragen. Das kostet auch. Oder man buttert halt das Geld in die Werbung. Wie man es dreht oder wendet - ein "Vorteil", den jeder hat, ist am Ende kein Vorteil.

  10. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: Moe479 25.06.15 - 21:28

    naja ... allein die möglichkeiten des unity editors halbwegs zu kennen, hat schon was vom lernen einer anderen sprache .... ob man nun mit grafischen hilfmitteln programmiert, also abläufe festlegt, diese in klickubunt manier zusammentackert oder inform von text welcher durch einen interpreter oder/und compiler gejagt wird ist doch mehr oder weniger einerlei ... das eine ist zugänglicher von designer seite, das andere von der rein technischen, letztere hat trotzdem oft weit mehr möglichenkeiten und ist ebend nicht auf einen bestimmten workflow bgrenzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.15 21:30 durch Moe479.

  11. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: tangonuevo 25.06.15 - 21:53

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Milchmädchenrechnung. Du kannst dich nur am Markt durchsetzen, wenn du
    > etwas besser machst als der Rest. Die Einsparungen haben die anderen auch
    > und werden es zu nutzen wissen. Es hat schon seinen Grund, warum
    > Spieleentwicklung immer teurer wird. Trotz der ganzen Tools. Entweder musst

    Da möchte ich doch widersprechen. Spieleentwicklung ist eher wieder billiger geworden wenn man nicht an vorderster Front (der Graphikeffekte) entwickeln muss und die Graphikengine von der Stange nehmen kann. Das betrifft z.b. die ganze Indie-Branche, aber auch Entwickler kleiner und mittlerer Studios. Bei Telltales Spielen werden die Lizenzen deutlich mehr kosten als das Spiel, ein Heroes of Might & Magic spart auch deutlich, wenn es einfach nur noch eine 3D-Engine vom Markt nimmt. Die großen Graphikblender dagegen sparen wenig an der Engine, weil sie wie EA die Engine selber weiterentwickeln oder sowieso jede eingesparte Münze wieder in noch mehr Graphik oder ins Marketing stecken (Call of Dutys Marketing-Ausgaben sollen das Doppelte oder Vierfache der Entwicklungskosten sein, wenn ich mich recht erinnere).

    Ein Fifa20xx oder Madden verkauft sich übrigens blendend, ohne daß in der Engine tolle Tricks gezaubert werden müssen, manchmal reicht es schon, die Spielerdatenbank zu aktualisieren.

    Und Fallout 4 wird sich wie geschnitten Brot verkaufen vor allem wegen dem Inhalt, nicht wegen der Graphik-Verpackung, die war bei Bethesdas Spielen ja auch noch nie das Nonplusultra.

    Ja, man muss als Spieleentwickler besser sein als die Konkurrenz. Da gibt es aber gerade im Spielesegment soviele Bereiche an denen man drehen kann: Story, bekannte Marken (Telltale, Lego, Fallout), tolle Welt, neue Spielmechanik oder -Prinzip (FTL), Marketing... Selbst die hohlsten Spieler lassen sich nicht lange durch Graphikglitzer am Bildschirm halten.

    > du doch wieder mehr programmieren als andere oder der Kampf wird über die
    > Grafik ausgetragen. Das kostet auch. Oder man buttert halt das Geld in die
    > Werbung. Wie man es dreht oder wendet - ein "Vorteil", den jeder hat, ist
    > am Ende kein Vorteil.

    Schauen wir uns doch mal nach nem Beispiel um, zwei Spiele derselben Art, die zur ähnlichen Zeit rauskamen und so direkte Konkurrenten waren. Mir fällt da der Kampf zwischen Sim City und Cities: Skylines ein. Glaubst du im Ernst, daß da die kleinen Unterschiede in Graphikqualität oder Mächtigkeit der Graphikengine zwischen den beiden in der Schlacht eine Rolle gespielt hat? Ne, da hat always-on, realistischere AI und andere Schikanen seitens EA eine Rolle gespielt. Kannst du mir ein Beispiel nennen, wo von zwei ähnlichen Spielen eines gewonnen hätte, weil deren Programmierer ein bisschen mehr Arbeit in die Anpassung der Graphikengine gesteckt haben? Ich kenne keines.

    PS: Falls du mit Programmier die Leute gemeint hattest, die die AI oder die Regeln eines Rollenspiels ins Spiel reinprogrammieren, ich habe auf elgooG geantwortet, der speziell über Graphikengine-Programmierer sprach.

  12. Re: Spiele ohne Programmierer... Also wie bei EA?

    Autor: theonlyone 25.06.15 - 23:35

    Bei AAA Titeln ist die Entwicklung eigentlich "geschenkt" was die Kosten angeht.

    Da geht DEUTLICH mehr drauf für marketing , Lizenzen und andere Extra kosten.

    Die Entwicklung hingegen macht da wirklich nicht viel aus.

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