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"Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

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  1. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: Sharra 20.02.13 - 09:07

    Zu dem Key habe ich so eine Vermutung...
    Du hast deinen bei Amazon gekauft. Das ist in aller Regel auch für andere Regionalcodes kein Ding bei Steam.
    Jetzt wars aber für deinen Freund nur der Key über einen Key-Seller. Und DA gibt es schwarze Schafe zu tausenden. Im Grunde kann man die seriösen Händler hier an einer Hand abzählen, und beim Rest ist es russisch Roulette, ob der Key dann auch funktioniert. Man hat da fast schon "Glück", wenn man statt der gekauften englischen Version den russischen key, statt des chinesischen bekommt. Guter Zeitpunkt Kyrillisch zu lernen. Oder besagter Key funktioniert gleich garnicht, weil er schon aktiviert wurde. Interessiert solche Firmen ja nicht. Die verkaufen auch ihre Großmutter an 10 verschiedene Leute.

  2. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: The Disappointed Moose 20.02.13 - 10:03

    Ich weiß nicht wieso sich immer alle so über AGB Änderungen aufregen. Zum einen bin ich mir sicher, dass sich keiner von Euch die AGB durchliest, zum anderen müssen sich AGB Änderungen im gesetzlich Rahmen bleiben, tun sie das nicht werden die entsprechenden Passagen unwirksam. AGB Änderungen sind einfach nur ein Argument, dass von Steamgegnern (oder Origin, oder Facebook, oder oder) immer wieder vorgeschoben wird um einen Dienst als "böse" hinzustellen "Ohohoh die ändern wieder ihre AGB und ich bin zu faul mir die durchzulesen, aber da ich sie bestätigen muss um den Dienst weiterhin zu nutzen MÜSSEN die ja was böses im Schilde führen!". Das ist einfach eine absolut übertriebene Ansicht. Änderungen in Nutzungsbedingungen sind nicht zwingend schlecht. Bei Origin wurden auch viele (rechtswiedrige und damit unwirksame) Passagen in den AGB umgeschrieben und entfernt und hätten nicht alle Medien so exzessiv darüber berichtet, dass die AGB gelockert werden, dann hätten wieder alle aufgeschrien was EA doch für Schweine sind, wie sie sich erdreisten können ihre AGB zu ändern.
    Trotz dieser Meinung bin ich der Ansicht: Man sollte ein gekauftes Spiel immer zu den Bedingungen spielen können zu denen man es gekauft hat. Patches vorenthalten: Von mir aus. Spiel vorenthalten: Nein

    Ein weiterer Punkt den ich immer wieder höre: Steam/Origin/Satan verbietet mir Spiele für 2¤ in Timbuktu zu kaufen, die hier 45¤ kosten. Hallo? Geht's noch? Konsolen haben Region Codes, DVDs/Bluerays haben Region Codes und es ist allgemein bekannt, dass Steam Region Codes hat. Wenn mir eine Shop schon sagt, dass ich nen Proxy aus Russland einrichten muss um meinen 10¤ Key von Crysis 3 (zufälliges, aber gutes Beispiel, da aktuell Erschienen und teurer als 10¤), das hier regulär 50¤ kostet zu aktivieren und zwei Klicks weiter WoW Gold und Levelservice verkauft, dann sollte ich stutzig werden ob das alles auch wirklich OK ist.
    Und wieso sollte der Publisher oder Steam/Origin/Satan Support anbieten, wenn man seine offiziellen Verkaufswege umgeht? Support kostet Geld. Geld das der Grund ist weshalb ein Spiel keine 10¤ sondern 30¤ oder mehr kostet. Wenn ich einen ungültigen Key kaufe, dann hau ich erst mal den Händler an der mir den Mist vertickt hat und wenn der nicht erreichbar ist oder nicht mit sich reden lässt, dann hab ich mich schon mal Grundsätzlich für den falschen Händler entschieden.
    Kauft mal eure Spiele direkt bei Steam. Ihr werdet sehn, dass das unglaublich unkompliziert ist!

    Nächster Punkt auf meiner Liste: Gebrauchtspielverkauf!
    Ja ich weiß, dass Publisher den Gebrauchtspielmarkt am liebsten komplett unterbinden würden. Finde ich das gut? Nein. Kann ich es nachvollziehen? Ja. Sind DRM Maßnahmen der richtige Weg zum Unterbinden? Himmel Gott nein! Macht gute Spiele, die verkaufen sich von selbst, ganz ohne DRM!
    Ein super Beispiel ist FTL. Das Spiel wird vom Entwickler komplett ohne DRM verkauft. Ich hab mir also einfach bei nem Kumpel mal seine Version mitgenommen und ne Stunde gespielt und ich fand dieses Spiel einfach dermaßen gut, dass ich es mir gekauft hab. Und das obwohl ich bereits eine lauffähige Version des Spiels habe, die ganz ohne Crack funktioniert. Zwar nicht legal, aber das ist ein Risiko, dass der Entwickler eingeht. Und der versucht mich nicht durch nen bescheuerten Kopierschutz zum Kauf zu zwingen, sondern ganz einfach durch ein gutes Spiel. Nächstes Beispiel bei mir ist Skyrim bei dem es ganz ähnlich war. Das Spiel hab ich mir gekauft. Einfach weil ich es gut fand und (jetzt kommt's) weil es das Spiel auf Steam gab!

    Richtig. Steamsupport als Kaufgrund! Was mich zum nächsten Punkt führt:
    Ich finde Steam ist absolut klasse! Ohne Steam wäre PC Gaming nicht das was es heute ist. Und dafür was mir Steam alles bietet verzichte ich gerne auf die 10¤ die ich sparen würde wenn ich mir ein Spiel gebraucht kaufen würde.
    Steam hat nicht nur unglaublich schnelle Downloadserver, nein ich darf die Spiele auf all meinen PCs installieren. Gleichzeitig. Spiele werden automatisch aktuell gehalten. Ich hab eine Freundesliste auf der ich sehe was meine Kumpels gerade zocken und kann mich mit einem Klick einklinken und mitzocken. Und das Beste: Meine Savegames werden von Steam automatisch auf alle PCs verteilt. Im Ernst wie geil ist das denn?! Schon allein das ist der Grund weshalb ich eigentlich nur noch Steamspiele kaufe (mit Ausnahme von Battlefield).
    Ich gehöre zu der seltenen Rasse der Leute die zwei Gaming PCs ihr eigen nennen. Dafür hab ich keine Konsole. Ich hab einen PC in meinem Büro stehen, der ist für die klassischen PC Spiele. Egoshooter, Strategie und so. Der andere hat ein kompaktes Gehäuse und steht im Wohnzimmer, angeschlossen an den Fernseher mit Gamepads. Der ersetzt das was bei anderen Xbox und Playstation sind. Darauf läuft Steam im Big Picture Mode (noch so eine Sache die Steam absolut genial macht!). Das schöne ist, ich kann bequem mit nem Gamepad auf der Couch sitzen und Borderlands zocken. Wenn jetzt 19 Uhr ist und meine Frau ihre Soaps gucken möchte, dann speicher ich kurz ab, zieh in mein Büro um und kann da mit Maus und Tastatur weiter zocken wo ich im Wohnzimmer aufgehört hab. Und das komplett problemlos und automatisch.

    Und dann macht Steam noch genau das richtig was die Filmindustrie vermutlich in 10 Jahren noch nicht begriffen hat: Rabattaktionen bei denen Spiele zu vernünftigen Preisen angeboten werden. Und zwar nicht nur alte Schinken von 2005, sondern aktuelle AAA Titel.


    Alles in allem bin ich ein riesiger Steam Fan geworden. Als damals Half Life 2 mit Steamzwang erschien war ich noch skeptisch, aber was aus Steam geworden ist ist einfach top. Und ich finde es Schade, dass die anderen "Big Player" wie EA oder Ubisoft, nicht erkennen, dass besser ist ein funktionierendes System mit riesiger Nutzerbasis zu verwenden als was eigenes Halbgares auf den Markt zu schmeißen. Origin oder UPlay werden es wohl nie mit Steam aufnehmen können, ganz einfach weil Valve zu lange dabei ist, zu viel Erfahung und einfach ein viel zu großes Angebot hat.
    In meinem Steam Account haben sich mittlerweile über 100 Spiele angesammelt. Mein Origin Account hat genau eines. Und zwar Battlefield. Und das hätte ich wenn ich die Wahl gehabt hätte über Steam gekauft, so wie ich das mit jedem anderen Spiel auch gemacht hätte.
    UPlay habe ich gar nicht und werde ich mir auch nicht zulegen. Ubisoft hat es bei mir mit dem Onlinezwang für Assassins Creed 2, dass ich dann wegen überlasteter Server nicht im SINGLEPLAYER spielen konnte verschissen. Das erste mal, dass ich ein legal erworbenes Spiel cracken musste um zu Spielen. Die Nachfolger hab ich mir einfach für die Xbox ausgeliehen und nie gekauft.

    So lange ich die Wahl habe bleibt Steam die Nummer 1. Und ich hoffe dass die Publisher das auch erkennen und nicht jeder versucht sein eigenes Süppchen zu kochen, sodass ich in 5 Jahren 18 verschiedene Gamemanager brauche. Der Origin Zwang bei EA führt bei mir nur dazu, dass ich seit dem auf EA Spiele verzichte (bis auf Battlefield). Ubisoftspiele nur über Steam. Und wenn UPlay zwang wird, dass ist ein weiterer großer Publisher für mich gestorben.

  3. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: wmayer 20.02.13 - 10:19

    Was soll an Rattenfleisch denn schlecht sein? Vorurteile weil du es nicht kennst? Wahrscheinlich.

  4. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: Chevarez 20.02.13 - 10:24

    M.Kessel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das muß man sich wirklich durch den Kopf gehen lassen. ... Das machen die
    > mit ihren zahlenden Kunden!
    >
    > Da fragt man sich wirklich mamnchmal, was die Verantwortlichen so geraucht
    > haben.

    Ja, und noch mehr fragt man sich, was Kunden rauchen, die eigentlich die Macht hätten, so ein System gar nicht erst zu einem Systemkritschen werden zu lassen.

    Es geht ja nicht etwa um unser Täglich Brot, das wir hier per DRM erwerben müssen, um nicht jämmerlich zu verhungern. Es geht um Unterhaltungsangebote und ich würde es gar als Luxusartikel einordnen. Und auf diese kann man auch mal verzichten. Klar ist es unbequem, aber mit Freiheit geht auch immer eine gewisse Verantwortung einher.

    Würde man mal ein Spiel, momentan schwebt mir z. B. Sim City 5 vor, konsequent durch alle Käuferschichten hindurch boykottieren, man vermag gar nicht zu glauben, wie schnell dann Always-On und sonstiger DRM-Schmonsens weg vom Fenster wären. Da die Publisher einen noch nicht gesetzlich zum Konsum zwingen können, bliebe ihnen ja gar nichts anderes übrig, als dem Druck des Marktes nachzugeben und den Wünschen der Kunden die Beachtung zu schenken, die sie eigentlich verdienen sollten.

    Aber nein - warte mal auf Battlefield 4 oder ähnliche AAA-Spiele. Die Verkaufszahlen werden wieder explodieren und die DRM-Maßnahmen werden wahrscheinlich noch angezogen.

  5. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: Chevarez 20.02.13 - 10:34

    Ein gängiges Volkswirtschaftliches Prinzip, dass sich Marktpreisbildung durch Angebots- und Nachfrageübereinstimmung nennt. So funktioniert ein Markt. Nachfrager fragen ein Produkt nach oder Anbieter bieten ein Produkt feil und da, wo das Angebot und die Nachfrage übereinstimmen, kommt zu diesem Preis ein Austausch der Ware über den Markt zustande.

    Ist die Nachfrage eben nicht groß genug bzw. die Zahlungsbereitschaft für das Angebot nicht da, muss man als Anbieter eben das Angebot anpassen oder es kommt kein Austausch der Ware zustande. Ob sich das Anpassen des Angebots dann lohnt, muss man betriebswirtschaftlich ermitteln.

    Das ist in allen Bereichen im Leben genau so. Sogar für Güter des täglichen Lebensbedarfs. Nur die Unterhaltungsindustrie, die uns, für unser Leben nicht zwingend notwendige Produkte feilbieten will, ist der Meinung, man könnte gängige Marktmechanismen durch derartige Konstrukte auf rechtliche unsicherem Boden aushebeln.

    Und das Schlimmste, nein, das Aller-Schlimmste daran ist, dass die Kunden auch noch so deppert sind und sich sowas gefallen lassen. Das treibt mir die Schames- nein, die Angströte ins Gesicht. Und ergreift man dann für die Kunden bei Amazon Partei und bringt konstruktiv zum Ausdruck, was man von Steam, UPlay und Origin hält, dann wird man auch noch gemeldet und gedisst. Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen.

  6. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: Drizzt 20.02.13 - 11:08

    grorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offline-Modus funktioniert nebenbei nur, wenn man im Onlinemodus
    > umschaltet, ist man direkt offline weigert sich Steam mich spielen zu
    > lassen, hurra .......

    Bullshit.

    Wenn man ohne aktive Internetverbindung Steam startet, kommt die Meldung, dass das Verbinden mit dem Server fehlgeschlagen ist, und wird gefragt, ob man den Offline-Modus starten will.

  7. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: C00kie 20.02.13 - 11:17

    Drizzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > grorg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offline-Modus funktioniert nebenbei nur, wenn man im Onlinemodus
    > > umschaltet, ist man direkt offline weigert sich Steam mich spielen zu
    > > lassen, hurra .......
    >
    > Bullshit.
    >
    > Wenn man ohne aktive Internetverbindung Steam startet, kommt die Meldung,
    > dass das Verbinden mit dem Server fehlgeschlagen ist, und wird gefragt, ob
    > man den Offline-Modus starten will.

    So siehts aus. Zur Ergänzung:
    Allerdings funktioniert das nur, wenn man sich nicht dazu entschieden hat, die Option "Account-Informationen nicht auf diesem Computer speichern" zu aktivieren. Der Offline-Modus braucht natürlich die Account-Informationen, um zu funktionieren. Soweit ich weiß, wird man auch darauf hingewiesen.

    Nur mal so als Hinweis für die Leute, die das Gerücht herumposaunen, dass Steam das Spielen der Singleplayergames offline verweigert, wenn man nicht erst online war.

  8. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: Sharra 20.02.13 - 12:13

    Drizzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > grorg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offline-Modus funktioniert nebenbei nur, wenn man im Onlinemodus
    > > umschaltet, ist man direkt offline weigert sich Steam mich spielen zu
    > > lassen, hurra .......
    >
    > Bullshit.
    >
    > Wenn man ohne aktive Internetverbindung Steam startet, kommt die Meldung,
    > dass das Verbinden mit dem Server fehlgeschlagen ist, und wird gefragt, ob
    > man den Offline-Modus starten will.

    Wenn man den Offlinemodus vorher irgendwann mal aktiviert hat. Ist nur ein kleiner Eintrag in den Optionen, und er lädt dann auch nicht wirklich viel runter, aber default ist "off". Die meisten wissen von dieser Funktion gar nichts, und merken erst, dass Steam offline nicht ohne weiteres funktioniert, wenn die Verbindung mal weg ist. Dann ists aber zu spät die Einstellung zu ändern.

  9. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: The Disappointed Moose 20.02.13 - 12:27

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn man den Offlinemodus vorher irgendwann mal aktiviert hat. Ist nur ein
    > kleiner Eintrag in den Optionen, und er lädt dann auch nicht wirklich viel
    > runter, aber default ist "off". Die meisten wissen von dieser Funktion gar
    > nichts, und merken erst, dass Steam offline nicht ohne weiteres
    > funktioniert, wenn die Verbindung mal weg ist. Dann ists aber zu spät die
    > Einstellung zu ändern.


    Da ist leider etwas dran. Noch keine LAN-Party erlebt bei nicht irgendjemand gemerkt hat, dass er den Offlinemodus von Steam gar nicht aktiviert hat.

  10. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: burzum 20.02.13 - 14:04

    C00kie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ubisoft hat sich keine Freunde gemacht mit super-aggressiven
    > Kopierschutzmechanismen und auch, wenn sie durchaus solide Titel im
    > Sortiment haben, ist es nicht so, dass sie unverzichtbar wären. Denn
    > Kundenfreundlichkeit ist auch hier ein Fremdwort.

    Ich gebe Dir vollkommen recht allerdings vergißt Du einen Punkt: Unterschätze *nie* die menschliche Dummheit. EA und Ubi machen nach wie vor gutes Geld mit ihren Titeln. Es wird immer genug Leute geben mit der "OMG MUSS HABEN!"-Mentalität.

    ich hätte ja auch gern Anno 2070 gespielt, Far Cry 3 auch, Crysis 3 auch... tja wird halt alles nicht mehr gekauft bzw. bestenfalls die Origin/Uplay freie Version bezogen so fern eine beim Händler *hust* meines Vertrauens auftauchen sollte.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  11. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: Theta 20.02.13 - 15:02

    Hast Du zufällig Far Cry 3 über Steam gekauft?

    Zum Rest bin ich mir nicht sicher, ob ich das wirklich mal aus einer anderen Perspektive zurückgebe oder mir die Mühe besser erspare.

  12. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: throgh 20.02.13 - 17:03

    Das ist schön für dich, dass du ein STEAM-Fan geworden bist und ich gönne dir jede einzelne Minute Freude. Allerdings ist es ebenso ein Unding seitens der Hersteller wie EA oder UbiSoft den Gebrauchtspielemarkt einmotten zu wollen. Dahintersteht nämlich etwas vollkommen Anderes als die Ängste der Hersteller vor Verlust. Es ist einfach der Unwille nicht fortwährend an dem "Kuchen" beteiligt zu werden. Wenn also Jemand sein Spiel veräußern möchte ... wollen die Hersteller weiter daran verdienen, obgleich ... sie bereits entlohnt wurden durch den Erstkauf. Hier scheiden sich nun vollends die Geister wie ein virtuell nicht-materielles Gut behandelt wird. Eine CD kann man weiter veräußern und tritt damit seine Recht am Besitz ab. Ein Spiel scheinbar nicht mehr? Die Logik dahinter konnte mir noch niemand wirklich grundlegend erläutern!

    Dennoch ist es in Zeiten finanzieller Krisen und Schwierigkeiten doch sehr erstaunlich, dass immer neue wie Gründe gefunden werden bereits seit Jahren bekannte Spielkonzepte in aufgehübschter Grafik an den Mann zu bringen. Werbungskosten ohne Grenzen werden erzeugt, Beträge, die Hollywood teils vor Neid inzwischen erblassen lassen könnten hinsichtlich der Produktionskosten, und dann jammert man, wenn die Spieler nicht gut genug (ein)kaufen. Dabei hat man zuvor etliche Spiele noch als "Free-To-Play"-Varianten zum Download angeboten und nochmals 20 Browserunterhaltungsmöglichkeiten losgetreten. Und dennoch will man einen HUNGER erzeugen bei den Menschen: Steter Hunger nach Konsum, nach Superlativen, nach dem Neusten vom Neusten des Neusten, den AAA-Titeln ... hurra, dann unkompliziert und verlockend zugleich Plattformen schaffen: STEAM, ORIGIN und UPLAY. Braucht die Jemand? Eigentlich nicht, uneigentlich aber gehören sie zum guten Ton. Aktualisierung? Chat? Upload und Download? Alles automatisch. Es wäre ja auch schlimm, wenn der Kunde selbst wieder Hand an legt. Er könnte ja selbst auf die Idee kommen auszubrechen. All die Dinge, die früher durch Spieler gemacht wurden: Modifikationen, neue Level ... das geht zusehends in die Hände der Hersteller und wird mit kleinen Beträgen auf Hochglanz poliert wieder herausgebracht.

    Auf STEAM kaufen mag unkompliziert sein, auf GOG.com allerdings ebenso! Die Spiele dort sind nicht alle NEU, aber sie sind die Urväter dessen was so Mancher heute als NEU kaufen mag und ihr Konzept hat sich nur marginal tatsächlich verändert.

    GNU/Linux-libre: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.13 17:04 durch throgh.

  13. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: C00kie 20.02.13 - 17:21

    Von Gog.com bin ich auch ein großer fan und habe eine riesen Sammlung dort, aber das steht nicht zur Debatte, gog.com hat ein ganz anderes Modell als die drei anderen Plattformen und ist durchaus ein erstklassiger digitaler Distributor. Hier geht es aber um die Nachahmer, die direkt die Plattform kopieren, die Steam geschaffen hat.

  14. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: throgh 20.02.13 - 18:48

    Danke für dein Feedback! :-)
    Ich verstehe den Punkt "Hier geht es aber um die Nachahmer, die direkt die Plattform kopieren, die Steam geschaffen hat." an sich sehr gut. Allerdings ... sei mir nicht böse, jedoch sollte man STEAM nicht über den grünen Klee loben. Klar: Deine Punkte aus dem ersten Beitrag der Diskussion sind nachvollziehbar und auch berechtigt. Jedoch wird STEAM ebenso als DRM-Maßnahme verwendet wie die beiden anderen Konkurrenten auch. Im Grunde ist bei allen Dreien mehr oder minder das gleiche Grundpaket enthalten: "Installiere mich, damit du Zugriff auf deine Software hast."

    Da mag Valve jetzt noch so lange Zeit im Geschäft sein, noch soviel Erfahrung haben ... sie sind und bleiben im Kerngeschäft eine kontengebundene Vertriebsplattform. Sogar sehr eng kontengebunden! Kein Loslösen der Produkte an sich möglich. Ob da nun ORIGIN und UPLAY schlichtweg kopieren oder nicht, am Ende ist wer konkret der Verlierer - nur meine persönliche Wahrnehmung? Der Kunde! Einkäufe werden gebunden an eine zentralisierte Stelle und der Kunde ist stets zur Anmeldung gezwungen oder aber er müht sich auf graue Wege der Distribution und sorgt selbst für seine "Freiheit". Das kann es doch im Grunde nicht sein: STEAM könnte soviel mehr sein, wenn diese elendige Bindung nicht wäre. Greenlight und Co. sind schöne Ideen, die durchaus Bestand haben. Aber das Gesamtangebot ist stetig nur verwendet dazu den Kunden zu binden ebenso wie sein Kauf- und Spielverhalten zu beobachten und auszuwerten. Dabei könnte man da noch so Einiges herausholen! Von daher hat das schon Relevanz in meinen Augen über diese Punkte zu sprechen / schreiben.

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  15. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: throgh 20.02.13 - 18:52

    Interessant: Aber wie verifiziert STEAM denn eine Erstinstallation? EINMAL muss das Ganze online "Hallo" sagen, EINMAL muss auch eine Anmeldung geschehen, sonst dürfte doch keine Verifikation des Benutzerkontos möglich sein. Eine nachgelagerte OFFLINE-Option ist zwar nett gedacht ... bringt aber auch nicht wirklich viel.

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  16. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: C00kie 20.02.13 - 19:23

    Ich finde, Steam vereint die Interessen beider Welten - der des Kunden und der des Entwicklers / Publishers sehr gut. Ja, es wird als Kopierschutz genutzt und bindet seine Kunden. Ja, es sammelt Daten über das Spielverhalten und wertet sie aus.

    ABER: Der Kunde hat so viele gut umgesetzte Vorteile, die es vorher und ohne das System nicht gegeben hätte:
    die Zentrale Verwaltung der Spiele,
    automatische, zügige updates,
    Speicherstände UND Konfiguration in der cloud,
    Synchronisierung auf mehrere Computer (Optional kann man das auch abschalten, freie Wahl ist immer gut.),
    Zugriff auf die Spiele, wo immer man Internetverbindung hat, man braucht keine leicht zu beschädigenden DVDs maltretieren,
    die Freunde können schnell und unkompliziert einem Spiel beitreten, Chat und voice Chat inklusive,
    einfache Verwaltung von Mods über Workshop.
    Einfache Screenshot-Funktion mit kostenlosem Speicherplatz für die eigenen Bilder.
    Achievements und Statistiken, um seine Leistungen zu verfolgen und mit Freunden zu vergleichen.
    Eine durchaus hübsche Oberfläche für das alles.

    Die Daten die erhoben werden sind anonym und es wird nicht heimlich spioniert. Die Hardware-Umfragen sind komplett freiwillig, man wird GEFRAGT, ob man daran teilnehmen möchte - das ist schon Gold wert. Und die daraus gewonnenen Statistiken sind sowohl für mich als Gamer einsehbar und sehr interessant, aber vor allem für die komplette Spieleindustrie wegweisend, weil es unzählige Hardwarekonfigurationen gibt, und die Entwickler ihre Spiele und Engines für die tatsächlich genutzte und verbreitete Hardware optimieren können. Diese Daten sorgen dafür, dass die Spiele für den Großteil der Nutzer gut laufen. Abgesehen von zu frühen, verbuggten releases - das ist aber eine Baustelle der Publisher. In gewisser Weise ist die Wahl der gekauften Hardware und die Teilnahme an der Hardwareumfrage eine Form von demokratischem Beitrag an der Entwicklung aktueller Titel.

    Ganz ehrlich - niemand ist perfekt. Es wird immer mal Vorfälle geben, die weniger erfreulich sind, und es wird auch immer mal kurze Ausfälle geben. Aber wenn ich mich zurückentsinne an die Zeiten, in denen ich nervige Windows-Setups ertragen musste, zusatzsoftware und Patches herunterladen und installieren durfte, nur um dann noch ellenlange CD-codes einzugeben um dann festzustellen, dass ein StarForce meine originale CD als Raubkopie verdächtigt... NEIN DANKE. Die Installation von benötigter Zusatzsoftware übernimmt es automatisch, selbst die verdammten keys präsentiert es mir komfortabel zum einfachen kopieren in die Zwischenablage! Ich LIEBE Steam und hoffe, sie versauen das, was sie aufgebaut haben nicht irgendwann. Solange sie bleiben, wie sie sind, bleiben sie mein Spielezentrum. Da verzichte ich gerne auf Wiederverkauf, denn dann wird es zum Ausgleich ganz sicher keine tollen sales mehr geben. Und ich lebe gerne damit, dass die Spiele an meinen Account gebunden sind, immerhin habe ICH dafür ja auch bezahlt. Und Funktionen wie Steam Guard sorgen dafür, dass mein Account auch meiner bleibt.

    Origin wurde bereits gehackt, und ich hatte Glück, mein Passwort noch rechtzeitig ändern zu können, bevor vielleicht meine email-adresse auch geändert worden wäre.
    Dieses notwendige Übel nutze ich nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt, aber eher verzichte ich auf Ubi Titel und den EA Dreck, als mich auf 3 Plattformen einzulassen, wovon 2 definitiv überflüssig sind.

  17. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: throgh 20.02.13 - 19:47

    Wie ich bereits an vielen anderen Stellen sagte: Das sei ja auch dem geneigten Anwender gegönnt. Nur möchte ich dir eine Perspektive anbieten!

    Es gibt eben noch Menschen, die stehen tatsächlich auf ... na ja, ich verwende deinen Ausdruck ... "nervige" Windows-Installationsroutinen. Vorzugsweise sogar noch tiefgehender, um zu wissen WAS eine Software dort eigentlich macht oder machen will - mit einigen Werkzeugen lässt sich dies schnell herausfinden. Schutzmechanismen wie "StarForce" sind in der Tat eine Qual ... allerdings WAREN sie das im Hinblick auf den EURO-Raum. Die Verbreitung ist nur noch marginal, vorzugsweise in Russland oder russischer Software. Aber mit jedem neuen Spiel, welches eben nur noch mittels STEAM Anwendung findet, schmälert sich die breite Anwendungsbasis. Valve hat STEAM nun auch auf LINUX zur Verfügung gestellt und stellt das als großartigen Fortschritt zur Schau. Das dürfen sie auch gerne machen! Nur ist es in der Tat nur eine weitere Software-Plattform, nicht mehr und nicht minder. Das ist kein Fortschritt für die Spiele-Industrie an sich, denn Vieles hat bereits über WINE funktioniert. Das ist eher ein Schlag in die Magengrube der Entwickler, die sich bemüht haben hier eine Verbindung herzustellen und nun von sehr vielen Anwendern abgestraft werden mit abfälligen Bemerkungen: Das sei zu kompliziert! Es ist korrekt ... einen Wineprefix einrichten ist keine Sache von drei Sekunden. Aber STEAM hat viele Risiken, die eher versteckt sind. Eines davon? Unkenntnis, und zwar die absolute Unkenntnis. Damit meine ich gar nicht die Golem-Leser, sondern die vielen Anwender in freier Wildbahn, die nicht einmal konkret wissen was STEAM ist. Geschweige denn was das überhaupt von ihnen konkret abverlangt. Man meldet sich bei Facebook an, bei STEAM auch. Alles gut! Ja? Wirklich? Kennt man denn noch das System dahinter? Am Schluss ist das komplette System in naher Zukunft nur noch ein Thin-Client und man selbst nicht einmal Herr der persönlichen Daten. Es werden emsigst Daten nach draußen gegeben: Die STEAM-Cloud speichert Spielstände und Einstellungen. Hervorragendes Datenfeuerwerk! Im Grunde führen uns die ganzen Hersteller an der Nase herum und wir laufen allesamt brav mit? Wie gesagt: Das ist nur eine persönliche Meinung. Aber meine Freiheit ist mir weit mehr wert als ein Datenträger, welcher nach einer evtl. Abschaltung der STEAM-Server (aktuell natürlich unwahrscheinlich) nur noch purer Datenmüll ist!

    Übrigens gibt es hierzu noch das Argument, man könne sich dann eben den wichtigeren Aufgaben widmen statt zu "frickeln" (bereits an anderer Stelle mehrfach gelesen als Antwort): Okay, aber wo bitte? Ich meine wo engagieren sich denn die ganzen Philanthropen, die nun aus der eingesparten Zeit entstanden sind? Das ist etwas polemisch meinerseits. Aber ich frage mich hier warum es nicht einfach weiterhin Alternativen geben kann? Genug, so dass Alle weiter zufrieden sein dürfen. Stattdessen strebt da eine Masse stets in eine Richtung, die Industrie gibt hier dann noch den Ton an und man redet sich das dann schön, es sei ja eben eine Zeitersparnis und Fortschritt. Irgendwo suche ich aber den Fortschritt egal ob technisch oder gesellschaftlich dennoch mit der Lupe! :-) Ich meine: Wurde eine bahnbrechende neue Technik gefunden durch die eingesparte Zeit? Oder konnten mehr Leute ihr Wissen in vielen Belangen teilen? Nein? Ich unterstelle einfach schlichte Bequemlichkeit und Unwissen. Die Menschen werden absichtlich von der Industrie im Stich gelassen mit den Mechanismen. Dann kann man leichter den Ton angeben und genau das geschieht doch auch: Es gibt Produkte die teils DREI Schutzmechanismen haben, "GTA 4" war meines Wissens so Eines. Und was geschieht? Die Leute nehmen es hin. "Dark Souls": Games for Windows LIVE und STEAM ... die Leute nehmen es hin. Im Prinzip könnte Blizzard jetzt auch noch weitere Vertriebskanäle erschließen für das kommende Starcraft-Addon (wie auch immer) und die Leute würden auch das hinnehmen.

    Randpunkte hierzu an denen ich meine Annahmen festmache: Cybermobbing durch alle Gesellschaftsschichten auf allen möglichen und unmöglichen Plattformen, Triumph-Gehabe vieler Spieler aufgrund von digitaler Bevorteilung (ich bin besser in Spiel x), Beleidigungen und unnötiger Streit in vielen Foren (fast allen um genau zu sein, sofern sich die Leute dort nicht persönlich kennen) ... die Liste wäre noch viel länger auch abseits der PC-Spiele und PC-Technik. Allein die Amazon-Diskussion hat Abgründe offenbart! WENN dieser Fortschritt doch da wäre, wo ist der denn wenn es um wichtige Themengebiete geht? Stattdessen will der Kunde weiter nur "günstig" haben, eben wie auch "schnell" ans Ziel ... jemand schrieb in einem anderen Forum, dass das Modewort des 21. Jahrhunderts "Mir doch egal!" sei ... ich würde ihm hier leider aktuell teils Recht geben müssen.

    GNU/Linux-libre: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.13 20:06 durch throgh.

  18. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: C00kie 20.02.13 - 20:06

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ich bereits an vielen anderen Stellen sagte: Das sei ja auch dem
    > geneigten Anwender gegönnt. Nur möchte ich dir eine Perspektive anbieten!
    >
    > Es gibt eben noch Menschen, die stehen tatsächlich auf ... na ja, ich
    > verwende deinen Ausdruck ... "nervige" Windows-Installationsroutinen.
    > Vorzugsweise sogar noch tiefgehender, um zu wissen WAS eine Software dort
    > eigentlich macht oder machen will - mit einigen Werkzeugen lässt sich dies
    > schnell herausfinden. Schutzmechanismen wie "StarForce" sind in der Tat
    > eine Qual ... allerdings WAREN sie das im Hinblick auf den EURO-Raum. Die
    > Verbreitung ist nur noch marginal, vorzugsweise in Russland oder russischer
    > Software. Aber mit jedem neuen Spiel, welches eben nur noch mittels STEAM
    > Anwendung findet, schmälert sich die breite Anwendungsbasis. Valve hat
    > STEAM nun auch auf LINUX zur Verfügung gestellt und stellt das als
    > großartigen Fortschritt zur Schau. Das dürfen sie auch gerne machen! Nur
    > ist es in der Tat nur eine weitere Software-Plattform, nicht mehr und nicht
    > minder. Das ist kein Fortschritt für die Spiele-Industrie an sich, denn
    > Vieles hat bereits über WINE funktioniert. Das ist eher ein Schlag in die
    > Magengrube der Entwickler, die sich bemüht haben hier eine Verbindung
    > herzustellen und nun von sehr vielen Anwendern abgestraft werden mit
    > abfälligen Bemerkungen: Das sei zu kompliziert! Es ist korrekt ... einen
    > Wineprefix einrichten ist keine Sache von drei Sekunden. Aber STEAM hat
    > viele Risiken, die eher versteckt sind. Eines davon? Unkenntnis, und zwar
    > die absolute Unkenntnis. Damit meine ich gar nicht die Golem-Leser, sondern
    > die vielen Anwender in freier Wildbahn, die nicht einmal konkret wissen was
    > STEAM ist. Geschweige denn was das überhaupt von ihnen konkret abverlangt.
    > Man meldet sich bei Facebook an, bei STEAM auch. Alles gut! Ja? Wirklich?
    > Kennt man denn noch das System dahinter? Am Schluss ist das komplette
    > System in naher Zukunft nur noch ein Thin-Client und man selbst nicht
    > einmal Herr der persönlichen Daten. Es werden emsigst Daten nach draußen
    > gegeben: Die STEAM-Cloud speichert Spielstände und Einstellungen.
    > Hervorragendes Datenfeuerwerk! Im Grunde führen uns die ganzen Hersteller
    > an der Nase herum und wir laufen allesamt brav mit? Wie gesagt: Das ist nur
    > eine persönliche Meinung. Aber meine Freiheit ist mir weit mehr wert als
    > ein Datenträger, welcher nach einer evtl. Abschaltung der STEAM-Server
    > (aktuell natürlich unwahrscheinlich) nur noch purer Datenmüll ist!
    >
    > Übrigens gibt es hierzu noch das Argument, man könne sich dann eben den
    > wichtigeren Aufgaben widmen statt zu "frickeln" (bereits an anderer Stelle
    > mehrfach gelesen als Antwort): Okay, aber wo bitte? Ich meine wo engagieren
    > sich denn die ganzen Philanthropen, die nun aus der eingesparten Zeit
    > entstanden sind? Das ist etwas polemisch meinerseits. Aber ich frage mich
    > hier warum es nicht einfach weiterhin Alternativen geben kann? Genug, so
    > dass Alle weiter zufrieden sein dürfen. Stattdessen strebt da eine Masse
    > stets in eine Richtung, die Industrie gibt hier dann noch den Ton an und
    > man redet sich das dann schön, es sei ja eben eine Zeitersparnis und
    > Fortschritt. Irgendwo suche ich aber den Fortschritt egal ob technisch oder
    > gesellschaftlich dennoch mit der Lupe! :-)

    Steam mit Facebook zu vergleichen, halte ich für sehr gewagt. Steam ist nicht dazu gedacht, dein Privatleben dort zu speichern, du sollst dort keine Fotos von dir hinterlegen, geschweigedenn deinen ganzen Alltag in einer timeline hinterlassen und für Hinz und Kunz öffentlich machen. Savegames und wann du wie lange welches Spiel spielst, sind ja nun wirklich keine Daten, über deren öffentliche Kenntnis man paranoid werden müsste! Steam ist eine reine SPIELE-Plattform, keine Ansammlung digitalisierter Privatleben wie Facebook. Soll Steam ruhig wissen, was in meinem Rechner steckt, dann kann ich wenigstens gewiss sein, dass die Entwickler meine alte Butze auch in ihre Anforderungen mit einbeziehen. Und die Profile kann man komplett privat schalten, sodass zumindest die Nutzer nichts davon sehen. Auch kann man wenn man denn solche Angst hat, schlicht komplett auf die Freunde-Funktion verzichten, und absolut nichts von sich preisgeben, abgesehen von Spieltiteln und -Dauer.

    Dass Steam jetzt auch auf Linux setzt, ist sehr wohl eine Innovation, bedenkt man die Tatsache, wie sehr das Fehlen kommerzieller, hochwertiger Spiele die Popularität von Linux auf dem Desktop begrenzt - ich nutze Linux auf meinen Notebooks und ich bin gerne bereit, auch auf der Workstation darauf zu wechseln, WENN - ja wenn ich denn auch all meine liebsten Spiele darauf zocken könnte. Das Interesse der Publisher ist nunmal gering, aber Steam vereint eine finanzielle Zugkraft, die frischen Wind in die Sache bringt - und damit Vorteile für alle. Auch die, die sich nach Alternativen zu Windows sehnen. Und die, die es nicht wollen? Was solls - die Spiele sind über die Plattformen hinweg spielbar, mit einem Kauf kann ich Steam Play Spiele auf Windows, OSX und Linux Spielen, ohne dass sich für mich etwas ändert, oder ich mich mit verschiedenen Installationen und Software-Anforderungen herumplagen müsste.

    Ja, gegen gesundes Misstrauen ist absolut nichts einzuwenden. Aber Valve hat sich in all den Jahren als vertrauenswürdig erwiesen. Und wenn sie doch mal ganz große Scheiße bauen sollten, wird der Verbraucherschutz dafür sorgen, dass niemand als Kunde zu Schaden kommt. Es gibt keinen Grund zur Angst, denn selbst im Katastrophenfall würde das Recht und ein paar gut gesetzte Klagen alles regeln. Ich finde, du bist in diesem Fall einfach überbesorgt. Wie gesagt: wenn du Privatsphäre möchtest, gib nichts in deinem Profil an, schalte es auf privat und nutze die Freunde-Funktion einfach nicht. Dann hast du trotzdem alle technischen Vorteile der Plattform.

  19. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: throgh 20.02.13 - 20:18

    Lob an dich erstmal! :-) Finde ich sehr gut, dass du deine Sichtweise offen legst und man dieser somit gut folgen kann. Ebenso bleibst du fair und urteilst nicht!

    "Überbesorgt" ... ja, das ist wohl passend geschrieben. An sich wäre STEAM auf Linux keine schlechte Sache. STEAM selbst im Grunde sogar auch nicht! Das möchte ich gar nicht der Plattform absprechen. Der Vergleich mit Facebook entstammt aus einer anderen Diskussion mit ähnlichem Inhalt. Dort bekam ich tatsächlich eine Argumentation entgegnet, in welcher der Wortlaut "Wir sind doch eh alle ONLINE!" verwendet wurde. Und eben der Vergleich: "Ich logge mich bei Facebook ein und hab alles im Zugriff, bei Steam auch. Na und?" Die Sache ist ja im Grunde genommen sogar sehr einfach: Die Hersteller müssten gar nur den Aufwand, den sie immens in ihre Werbung investieren auch zum Teil den Anwendern zukommen lassen. Etwas mehr Support! Es ist sicherlich heutzutage sehr einfach ein Spiel zu ... "installieren"? :.. na ja, eher Deploymentvorgang würde ich schon sagen teilweise. Aber die ganze Debatte rund um STEAM müsste nicht einmal geführt oder gar so scharf besprochen werden teils, wenn es weiterhin genügend Alternativen auch im Bereich der großen Titel geben würde. Das Investitionsschutz betrieben wird ... keine Frage. Aber Aufklärung ist eben auch der beste Schutz der Kosten, da die Menschen, die mit den Werkzeugen / Spielen umgehen sollen auch wissen was sie dürfen und was sie nicht dürfen. Sofern STEAM nebst eben der DRM-freien Alternative verbleibt oder Wahlmöglichkeiten, keine Frage. Aber eben dieser stete Kontroll- und Onlinezwang, der nicht auf Bedarf ausgerichtet ist sondern eben auf das Anwendungsgebiet und zwar nur noch auf dieses. Die Überlegungen der Hersteller gehen schlicht in die Richtung: Möglichst viel Geld und nicht zu "möglichst viel Nutzen und Inhalt".

    Und ich hoffe einfach, dass niemals der Tag kommen wird, an dem irgendeine Firma Valve dazu nötigt (per Urteil zum Beispiel) ein altes Spiel zu deaktivieren. Die Technik dazu ist vorhanden. Da mag Valve auch noch so vertrauensvoll sein! Das ist aber nur meine persönliche Präferenz. :-) Meine Sichtweise. Ich mag mir hier einfach die Alternativen erhalten und noch in 20 Jahren ein Spiel von vorgestern spielen oder zeigen können. Immerhin steckt dort Arbeit dahinter, Arbeit ist Wert und damit auch zugleich eine Form der Kultur. Nur treten die Hersteller ihre "Kultur" mit Füßen, wenn sie das nach draußen werfen und nicht einmal aufklären wer dahinter Engagement hatte, wer die Entwickler sind / waren und welche Gedanken sie bewegt haben. Dann gäbe es sicherlich auch weniger DRM-Diskussionen, weil eben dieser gar nicht so in dem Maße eingesetzt werden müsste. Der Zug scheint hier auch abgefahren zu sein, je mehr Superlativen dargeboten werden ... desto mehr erwarten die Spieler beim nächsten Projekt noch eine Messlatte höher, der nimmersatte Hunger.

    GNU/Linux-libre: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.13 20:21 durch throgh.

  20. Re: "Damit steht Uplay in Konkurrenz zu Angeboten wie Steam von Valve"

    Autor: C00kie 20.02.13 - 20:33

    Da geraten wir aber in eigentlich ganz andere Ecken und Themen, die viel mehr mit der Psychologie der Käufer, den Antrieben der Hersteller und überhaupt des Konsums und des Kapitalismus zu tun haben...

    Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass Steam durchaus ein paar negative Seiten hat, vor allem negatives Potenzial, wenn man denn Angst hat. Aber dieses negative Potenzial wird von unserem Rechtssystem aufgefangen, du wirst selbst, wenn Steam einmal nicht mehr sein sollte noch Zugriff auf deine Spiele bekommen, weil entsprechende Gerichtsverfahren und Verbraucherschutz dafür sorgen werden. Dass ein bestehendes Spiel nachträglich entfernt wird, wird genauso wenig rechtens sein und vermutlich auch als Zensur gewertet und verhindert.
    Und negatives Potenzial muss nicht automatisch auch Wirkung entfalten, man kann so viele gute Dinge zu Schlechtem Missbrauchen, aber das ist noch lange kein Grund, sie abzulehnen. Hier müssen Vernunft, Verstand und Justiz für Sicherheit sorgen.

    Was Alternativen angeht? Gerne! ABER ich akzeptiere keine Alternativen, die schlecht umgesetzt sind, oder schlicht überflüssig, weil sie mir keinen zusätzlichen Nutzen bieten. Nur um überhaupt eine Alternative zu haben, auch eine zu erschaffen, das muss nicht sein. Wenn, dann braucht es ein eigenes, gut umgesetztes Konzept - und keine überteuerte Kopie mit schlechtem Angebot, wie z.B. Origin es ist. Gog.com z.B. IST eine Alternative, die ich gerne nutze und unterstütze. So viel mehr als bloß ein billiger Abklatsch, und fair sind sie auch noch. Das kann man von Origin und UPlay nicht behaupten, weshalb - um auf das eigentliche Thema zurückzukommen - sie keine Konkurrenz zu Steam für mich darstellen.

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