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Wie krank...

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  1. Wie krank...

    Autor: spanther 22.03.10 - 18:14

    Zitat: "Für echte Kriege sei die junge Generation zu weich und auch zu undiszipliniert. Die neue, überarbeitete Grundausbildung müsse nun mehr Wert auf teils verloren gegangene Fähigkeiten wie treten, schlagen und festhalten legen, aber auch den Umgang mit Waffen aller Art lehren. Dafür sei der Soldatennachwuchs klüger als frühere Generationen und stelle deutlich mehr Fragen."

    1. Das ist gut das die junge Generation Abstand zu Krieg halten will (zu weich ist!) und keinem "Sarge" in den Hintern kriecht (undiszipliniert!).

    2. Schön, das man ihnen jetzt wieder gezielter beibringen will, wie man Menschen real verletzt, weil sowas ja "RICHTIG" ist bei "DEM FEIND"... (ironie -.-)

    3. Es ist GUT, das die heutigen Leute KLÜGER sind und MEHR Fragen stellen als damals! Dumme Schafe die jedem Befehl blind vertrauen und befolgen, gab es lange genug und hat zu vielen schlimmen Dingen geführt!

    4. Am besten sollten sogar reale Kriege nur noch ausschließlich am PC stattfinden, dann gäbe es weniger Leid und sinnloses hohles Blutvergießen! Früher war es auch klüger Schach zu spielen, anstatt Menschen in den Tod zu schicken!!!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.10 18:15 durch spanther.

  2. Re: Wie krank...

    Autor: HD user 22.03.10 - 18:32

    >1. Das ist gut das die junge Generation Abstand zu Krieg halten will (zu weich ist!) und keinem "Sarge" in den Hintern kriecht (undiszipliniert!).

    Das ist gut wenn sie keinen will! Aber was macht sie wenn der Krieg zu Ihnen getragen wird?

    >2. Schön, das man ihnen jetzt wieder gezielter beibringen will, wie man Menschen real verletzt, weil sowas ja "RICHTIG" ist bei "DEM FEIND"... (ironie -.-)

    "Richtig".... hmm schön u gut aber manchmal kann es wohl notwendig sein. Es gibt Situationen da wäre es für mich bestimmt "Richtig" den "Feind" zu verletzen... oder zumindest doch die bessere Wahl...


    >3. Es ist GUT, das die heutigen Leute KLÜGER sind und MEHR Fragen stellen als damals! Dumme Schafe die jedem Befehl blind vertrauen und befolgen, gab es lange genug und hat zu vielen schlimmen Dingen geführt!

    korrekt!

    >4. Am besten sollten sogar reale Kriege nur noch ausschließlich am PC stattfinden, dann gäbe es weniger Leid und sinnloses hohles Blutvergießen! Früher war es auch klüger Schach zu spielen, anstatt Menschen in den Tod zu schicken!!!

    Wie meinst du das? eine reine Simulation? Das wäre dann ja wohl kein "richtiger" Krieg... Oder meinst du damit den Einsatz von Drohnen etc?
    Da ist dann halt die Frage ob es da zu nennenswert weniger Leid kommt...

  3. Re: Wie krank...

    Autor: blumenkohl 22.03.10 - 18:48

    Ein Krieg am Pc wird nicht funktionieren, ein Krieg ohne reale Opfer funktioniert nicht.

  4. Re: Wie krank...

    Autor: salamisandwich 22.03.10 - 18:54

    Das einzige was der Text doch sagen will, ist, dass die heutige Jugend zu verzockt ist, um es so auszudrücken. Sport und Bewegung steht irgendwo an unterster Stelle. Ich möchte nicht sagen, dass jeder, der gerne spielt, unsportlich ist und das jeder, der unsportlich ist, gerne spielt, aber Tatsache ist doch, dass die jetziger Generation (und vor allen Dingen die kommende) immer häufiger und stärker nur noch am PC hängen bleibt und nichts mehr von der Außenwelt mitbekommt. Der lebende Beweis sind doch dutzende Millionen WoW-Spieler.

  5. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 22.03.10 - 20:52

    HD user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist gut wenn sie keinen will! Aber was macht sie wenn der Krieg zu
    > Ihnen getragen wird?

    Schwierige Frage und nichts, das man pauschal beantworten könnte ^^

    > "Richtig".... hmm schön u gut aber manchmal kann es wohl notwendig sein. Es
    > gibt Situationen da wäre es für mich bestimmt "Richtig" den "Feind" zu
    > verletzen... oder zumindest doch die bessere Wahl...

    Aber ich denke nicht, das ist gegeben wenn man "in den Krieg" zieht. Wenn man allerdings auf sogenannten Feindkontakt trifft und angegriffen wird, kann man sich natürlich selbstverteidigen! :)
    Das sollte dann aber auch noch im Rahmen bleiben und kein Massaker werden nach Möglichkeit...
    Anstatt "Tötungsszenarien" sollten lieber "Außer Gefecht bringen" geübt werden, also möglichst ohne Tod :)

    > Wie meinst du das? eine reine Simulation? Das wäre dann ja wohl kein
    > "richtiger" Krieg... Oder meinst du damit den Einsatz von Drohnen etc?
    > Da ist dann halt die Frage ob es da zu nennenswert weniger Leid kommt...

    mh man könnte sich aber Weltweit darauf einigen, das man Krieg virtuell austrägt und die Gewinne trotzdem genau so gelten. Das Kämpfe aber ohne reale Opfer geführt werden und jeder mit den gleichen Voraussetzungen und vorigem Training dann in Gruppen in die Schlacht zieht. Dort wird dann virtuell ausgespielt, wer besser ist und somit den Feind besiegt hätte. Natürlich ist das nicht "gleich" mit realem schießen, aber es wäre unblutig und würde trotzdem einen Konflikt entscheiden können! :)

    Zumal man ja heutzutage recht gute Möglichkeiten hat, diese Videospiele so realistisch wie möglich zu machen. Dann sollte es zudem nur noch ein Militär geben Weltweit und zwar jenes, das von allen Völkern gemeinsam befehligt wird. Wenn dann einer durchdreht in einem Land, kann man diese Person von gefährlichem Tun abbringen, indem der Rest dagegen ist und die Truppen dann einsetzt um zu schützen.

    Und ein Krieg sollte nach Möglichkeit NIE geführt werden...

    Wir müssen endlich mal weiterdenken und ablassen von so barbarischen Dingen...

    Natürlich brauchen wir auch weiterhin eine Institution, die von allen zu gleichen Teilen mit Stimmen geführt wird und aller Interessen vertritt. Aber diese privaten Kriege Land gegen Land wegen irgendwelchen Ressourcen oder anderem Scheiß sollten geächtet und somit komplett abgelehnt werden. Leute die dann noch unbedingt Krieg führen wollen, muss man zum wohle von Milliarden anderer Menschen stoppen! :)

    Aber nicht Millionen gegen Millionen von Bürgern gegeneinander in einen sinnlosen brutalen Krieg (Massaker) senden...

  6. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 22.03.10 - 20:54

    salamisandwich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einzige was der Text doch sagen will, ist, dass die heutige Jugend zu
    > verzockt ist, um es so auszudrücken. Sport und Bewegung steht irgendwo an
    > unterster Stelle. Ich möchte nicht sagen, dass jeder, der gerne spielt,
    > unsportlich ist und das jeder, der unsportlich ist, gerne spielt, aber
    > Tatsache ist doch, dass die jetziger Generation (und vor allen Dingen die
    > kommende) immer häufiger und stärker nur noch am PC hängen bleibt und
    > nichts mehr von der Außenwelt mitbekommt. Der lebende Beweis sind doch
    > dutzende Millionen WoW-Spieler.

    Das kann man doch nur befürworten, wenn dafür dann weniger Soldaten auf dem Schlachtfeld stehen werden, da die Mehrheit keine Lust auf sowas hat und lieber virtuell kämpft! :D

  7. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 22.03.10 - 20:57

    blumenkohl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Krieg am Pc wird nicht funktionieren, ein Krieg ohne reale Opfer
    > funktioniert nicht.

    Weil?

    Einfach zu behaupten "das funktioniert nicht" ist ziemlich naiv...

    Es muss nur jeder Staat zu einem Vertrag verpflichtet werden, der "Konflikte untereinander" dann auf eine nicht blutige Weise löst. Das mit dem Simulationskrieg war jetzt auch nur EIN Beispiel von vielen Möglichkeiten, es anders zu lösen...

    Du musst umdenken lernen. Egal ob real oder Spiel, ein Krieg endet immer damit das eine Seite gewinnt und eine andere verliert. Wenn man nun durch Virtualität die realen Opfer vermeidet, kann trotzdem immernoch eine Seite gewinnen und eine andere verlieren! :)

    Das Element "Tod" zu entfernen heißt doch nicht, das man deswegen keine Meinungsverschiedenheiten mehr austragen kann? Warlords jedoch, die Krieg zu ihren eigenen Zwecken führen (Bereicherung etc.) muss man ja sowieso stoppen...

    Ich finde die Idee menschliche gegen Pixelopfer auszutauschen jedoch ziemlich genial!

  8. Re: Wie krank...

    Autor: irgendwersonst 22.03.10 - 21:32

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HD user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist gut wenn sie keinen will! Aber was macht sie wenn der Krieg zu
    > > Ihnen getragen wird?
    >
    > Schwierige Frage und nichts, das man pauschal beantworten könnte ^^
    Man sollte sich schon überlegen ob das Wohlergehen seiner Mitmenschen es wert ist in einen Konflikt mit anderen Menschen einzugehen. Jeder hat das Recht diese Frage für sich selbst zu beantworten, und gerade deswegen gibt es eine Minderheit, die bereit ist Polizist oder Soldat zu sein.


    > > "Richtig".... hmm schön u gut aber manchmal kann es wohl notwendig sein.
    > Es
    > > gibt Situationen da wäre es für mich bestimmt "Richtig" den "Feind" zu
    > > verletzen... oder zumindest doch die bessere Wahl...

    Tatsächlich ist es in den meisten Fällen besser den Feind zu verwunden und ihn nicht zu töten. Ein verwundeter Feind, ist nicht voll einsatzfähig, bindet aber immer noch Versorgungsgüter, ausserdem wird er von seinen Kameraden versorgt, was mehr Kräfte aus dem eigentlichen Kampfgeschehen abzieht. D.h. verwundete Feinde schaden dem Feind mehr als Tote.
    Nur sind die meisten militärischen Waffen tödlich und damit zu töten ist einfacher als gezielt zu verwunden. Hinzukommt, daß man bei einigen Verwundungen lieber tot ist.


    > Das sollte dann aber auch noch im Rahmen bleiben und kein Massaker werden
    > nach Möglichkeit...
    > Anstatt "Tötungsszenarien" sollten lieber "Außer Gefecht bringen" geübt
    > werden, also möglichst ohne Tod :)
    >
    > > Wie meinst du das? eine reine Simulation? Das wäre dann ja wohl kein
    > > "richtiger" Krieg... Oder meinst du damit den Einsatz von Drohnen etc?
    > > Da ist dann halt die Frage ob es da zu nennenswert weniger Leid kommt...

    Leid wird auf unserem Planeten weniger durch Kriege ausgelöst, vielmehr durch wirtschaftliche Interessen.
    Kriege oder wie deutsche Politiker es gerne nennen, kriegerische Konflikte, Zwischenfälle, Patroullien, Embargo usw. dienen als letztes Mittel der Konfliktbewältigung zwischen Staaten. Kriege sollten furchtbar sein, gerade damit sie seltener vorkommen, damit die Hemmschwelle für neue Kriege entsprechend hoch ist.

    Es wird den Besiegten wenig kümmern, ob er nach einem blutigen Konflikt verhungern muss, weil der Sieger ihm die Nahrung stiehlt, oder er verhungern muss weil der Sieger ihm die Nahrung nach einem Computerspiel weg nimmt. Das primäre Leid welches durch den "Krieg" entsteht wäre immer noch der Selbe.

    > mh man könnte sich aber Weltweit darauf einigen, das man Krieg virtuell
    > austrägt und die Gewinne trotzdem genau so gelten. Das Kämpfe aber ohne
    > reale Opfer geführt werden und jeder mit den gleichen Voraussetzungen und
    > vorigem Training dann in Gruppen in die Schlacht zieht. Dort wird dann
    > virtuell ausgespielt, wer besser ist und somit den Feind besiegt hätte.
    > Natürlich ist das nicht "gleich" mit realem schießen, aber es wäre unblutig
    > und würde trotzdem einen Konflikt entscheiden können! :)
    >
    > Zumal man ja heutzutage recht gute Möglichkeiten hat, diese Videospiele so
    > realistisch wie möglich zu machen. Dann sollte es zudem nur noch ein
    > Militär geben Weltweit und zwar jenes, das von allen Völkern gemeinsam
    > befehligt wird. Wenn dann einer durchdreht in einem Land, kann man diese
    > Person von gefährlichem Tun abbringen, indem der Rest dagegen ist und die
    > Truppen dann einsetzt um zu schützen.
    >
    > Und ein Krieg sollte nach Möglichkeit NIE geführt werden...

    bei Videospielkrieg wäre die Hemmschwelle wie bereits erwähnt zu gering und es würde mehr Kriege geben, die zwar weniger Kolleteralschäden hätten, aber nicht vor Völkermord schützen würde, wenn das das Ziel des Siegers wäre.

    > Wir müssen endlich mal weiterdenken und ablassen von so barbarischen
    > Dingen...
    Sag das mal der Weltbank oder der Börse, oder der EU. Die sorgen dafür, daß die Lebenserwartung von vielen Afrikanern nachhaltig auf ca 30 Jahre beschränkt ist, ganz ohne Krieg.

    Wir leben in einer kranken Welt, aber sie muss ja nicht so bleiben. Ich schlage vor mit dem größten Leidbringer anzufangen, unserem Wirtschaftssystem.

  9. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 23.03.10 - 00:17

    irgendwersonst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sag das mal der Weltbank oder der Börse, oder der EU. Die sorgen dafür, daß
    > die Lebenserwartung von vielen Afrikanern nachhaltig auf ca 30 Jahre
    > beschränkt ist, ganz ohne Krieg.

    Ja von dem und vielen anderen Dingen habe ich ja schon gehört und es macht mich traurig x.x

    > Wir leben in einer kranken Welt, aber sie muss ja nicht so bleiben. Ich
    > schlage vor mit dem größten Leidbringer anzufangen, unserem
    > Wirtschaftssystem.

    So sehe ich das auch! Alle die immer meinen "Die Welt ist halt so", wie kann man nur so resignieren und so einen Unsinn reden? Die Welt ist immer das, was die Lebewesen die auf ihr leben aus ihr machen! Positive Impulse sind da wichtig und jedes kleine Bisschen hilft schon! :)

    http://www.neueimpulse.org/downloads/getviewcatalog/2/

    Auf dem Link kann man ja mal vereinfacht etwas über unser System sehen und wo genau das Problem ist. Weshalb alles so kommt wie es kommt und Politiker nichts daran verändern...

  10. Re: Wie krank...

    Autor: dumdidum 23.03.10 - 08:47

    Gleicher Ansatz hier:
    http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Kriege-ohne-Tote-956609.html

    Aber, es kann einfach nicht funktionieren.
    Was machst du wenn der bezwungene sich einfach nicht an die Abmachung hält? Krieg führen?

    Hinzu kommt, Krieg ist ein Milliardengeschäft.
    Der Handel mit Waffen kann aber nur weiterhin so gut laufen, wenn die Teile auch irgendwie wieder verloren/kaputt gehn. Sprich Panzer zerstört, Kampfbomber abgeschossen, Waffenlager gesprengt werden.

    Ein Soldat kann keinen Krieg wollen, spätestens dann nicht mehr, wenn er ihn gesehen hat. Allerdings haben die "Kriegstreiber" andere Interessen als einen Konflikt unblutig zu lösen, sie sind ja kaum in Gefahr.

    Früher war der Krieg dazu da um seinen "Lebensraum" zu erweitern und somit Macht zu gewinnen. In einer Zeit in der man in ein paar Stunden um die ganze Welt reisen kann und sich dort ein Hotel mietet geht es nicht mehr um den Lebensraum und die Anbauflächen, sondern nur noch um Geld und Macht.

  11. Re: Wie krank...

    Autor: dumdidum 23.03.10 - 08:48

    Ich vergaß, die Anzahl der Kriege würden wohl auch drastisch zu nehmen wenn man "nur" noch Personalkosten hätte und sonst kaum was zu verlieren.

  12. Re: Wie krank...

    Autor: Zzz 23.03.10 - 09:20

    > >3. Es ist GUT, das die heutigen Leute KLÜGER sind und MEHR Fragen stellen
    > als damals! Dumme Schafe die jedem Befehl blind vertrauen und befolgen, gab
    > es lange genug und hat zu vielen schlimmen Dingen geführt!
    >
    > korrekt!
    >

    Das mag einem erstmal korrekt erscheinen. Im tatsächlichen Kriegsfall müssen Soldaten aber "funktionieren", daher ist Gehorsam eine der wichtigsten Eigenschaften bei Militär. Zu viel denken schadet im Gelände eher.

    "HEUTE UM EXAKT 19 UHR STÜRMEN WIR DEN BERG!"

    - *fingerschnipp* "Und warum?"

    "WEIL DAS EINE STRATEGISCH WICHTIGE POSITION IST."

    - "Was ist denn daran so wichtig?"

    "Er gibt uns Überblick über das Gelände, außerdem lenkt der Angriff von einer anderen wichtigen Aktion an anderer Stelle zur gleichen Zeit ab."

    - "Was ist denn das für eine wichtige Aktion?"

    "Die ist streng geheim."

    - "Ich weiß nicht, ob ich so eine Geheimniskrämerei gut finden soll. Ich glaube, ich mache da heute abend nicht mit."

    usw.

  13. Re: Wie krank...

    Autor: Django79 23.03.10 - 09:59

    HD user schrieb:
    -------------------------------------------------------------
    > Das ist gut wenn sie keinen will! Aber was macht sie wenn
    > der Krieg zu Ihnen getragen wird?

    Du meinst, wenn beispielsweise die verbündete iranisch-koreanische Kriegsmarine etliche Millionen Soldaten an den nordamerikanischen Küsten absetzt? ;-)

    Die Industrienationen haben das gleiche Einstellungs-"Problem" wie die USA und würden sich schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr bekriegen. Den "Schurkenstaaten" hingegen fehlen die Ressourcen für klassische Angriffskriege, und gegen (staatlichen) Terrorismus gegen die USA helfen keine Yes-Sirs.

    Nein, eine große Zahl motivierter und fitter Rekruten braucht man nur, wenn man den Krieg selbst irgendwo hin tragen will. Oder Probleme hat, dort anschließend wieder für Ordnung zu sorgen. Womit wir wieder bei der tagesaktuellen politischen Realsituation wären.

  14. Re: Wie krank...

    Autor: FISI-AZUBI2010 23.03.10 - 10:31

    spanther schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blumenkohl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Krieg am Pc wird nicht funktionieren, ein Krieg ohne reale Opfer
    > > funktioniert nicht.
    >
    > Weil?
    >
    > Einfach zu behaupten "das funktioniert nicht" ist ziemlich naiv...
    >
    > Es muss nur jeder Staat zu einem Vertrag verpflichtet werden, der
    > "Konflikte untereinander" dann auf eine nicht blutige Weise löst. Das mit
    > dem Simulationskrieg war jetzt auch nur EIN Beispiel von vielen
    > Möglichkeiten, es anders zu lösen...
    >
    > Du musst umdenken lernen. Egal ob real oder Spiel, ein Krieg endet immer
    > damit das eine Seite gewinnt und eine andere verliert. Wenn man nun durch
    > Virtualität die realen Opfer vermeidet, kann trotzdem immernoch eine Seite
    > gewinnen und eine andere verlieren! :)
    >
    > Das Element "Tod" zu entfernen heißt doch nicht, das man deswegen keine
    > Meinungsverschiedenheiten mehr austragen kann? Warlords jedoch, die Krieg
    > zu ihren eigenen Zwecken führen (Bereicherung etc.) muss man ja sowieso
    > stoppen...
    >
    > Ich finde die Idee menschliche gegen Pixelopfer auszutauschen jedoch
    > ziemlich genial!

    Ich würde mal sagen das in Frage zu stellen ist schon Naiv.....
    Sie glauben doch nicht ernsthaft das sich die Rüstungsindustrie ihre Existenzberechtigung entziehen lässt und denken Sie an die Stimmen der Leute die mit dem Argument "was wird aus unseren Anzahl x 1000 Arbeitsplätzen" ankommen?

  15. Re: Wie krank...

    Autor: Nolan ra Sinjaria 23.03.10 - 10:41

    irgendwie muss ich grad an die eine Star Trek Folge denken, in der zwei Völker seit Ewigkeiten im Krieg lagen und irgendwann zwischendurch das Kriegführen dem Computer überlassen hatten.
    Der rechnete dann die Verluste aus und eine entsprechende Anzahl Personen begab sich dann brav zu ihrer Hinrichtung...

    Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...

  16. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 23.03.10 - 16:19

    dumdidum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleicher Ansatz hier:
    > www.heise.de
    >
    > Aber, es kann einfach nicht funktionieren.
    > Was machst du wenn der bezwungene sich einfach nicht an die Abmachung hält?
    > Krieg führen?

    Naja, Handelssanktionen! :)
    Heutzutage ist jedes Land auf Handel angewiesen und die umliegenden Länder könnten alle dicht machen! ^^
    Unrecht könnte ja durch die Mehrheit der anderen Kompensiert werden, es würden trotzdem selbst wenn da dann welche sterben, weitaus WENIGER als in einem Krieg sterben, wo Millionen und vielleicht sogar Milliarden sterben...

    > Hinzu kommt, Krieg ist ein Milliardengeschäft.

    Ahso...
    Da weht also der Wind her? Tote sind okay, weil es bringt ja Geld? Kapitalismus ist echt abartig in einigen Auswüchsen...

    Schau dir das mal bitte an und denk darüber nach, ob das alles richtig/vertretbar ist:

    http://www.neueimpulse.org/downloads/getviewcatalog/2/

    Und ja selbst wenn du dagegen bist, kannst du ja wenigstens dazu Partei beziehen und dies hier sagen. Dann kannst du selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind als einzelner auch schon etwas bewirken gegen Krieg! :)

    Es fängt schon damit an, wie du auf deine Mitmenschen zugehst, wenn du raus gehst! ^^

    Frieden und positive Impulse sind nötig und es ist sinnvoll, sich nicht vom Kapitalismus System korrumpieren zu lassen...

    > Der Handel mit Waffen kann aber nur weiterhin so gut laufen, wenn die Teile
    > auch irgendwie wieder verloren/kaputt gehn. Sprich Panzer zerstört,
    > Kampfbomber abgeschossen, Waffenlager gesprengt werden.

    Och, eigentlich gibt es immer irgendwo wieder nen Käufer. Es gibt ja soviele Abnehmer und Waffen finden ja auch Privat großes Interesse im Sportsektor. :)

    Haste mal Paintball gespielt mit Panzern? DAS MACHT SPASS! :D

    Da schießt du mit Farbprojektil und Ziel ist es den Feind zu zerstören x)

    Man kann damit auch viel Spaß haben und es gibt sicher Abnehmer! ^^

    Wettschießen usw. :)

    Man muss solche Geräte nicht für böses verwenden. Die Menschen haben das selbst in der Hand, wie sie auf der von ihnen dominierten Welt miteinander leben :)

    > Ein Soldat kann keinen Krieg wollen, spätestens dann nicht mehr, wenn er
    > ihn gesehen hat. Allerdings haben die "Kriegstreiber" andere Interessen als
    > einen Konflikt unblutig zu lösen, sie sind ja kaum in Gefahr.

    Leider wahr...
    Darum sollte man sich genau von solchen "Kriegstreibern" schnellstens entledigen. Denn diese sind eine große Gefahr für das Leben von Millionen!

    > Früher war der Krieg dazu da um seinen "Lebensraum" zu erweitern und somit
    > Macht zu gewinnen. In einer Zeit in der man in ein paar Stunden um die
    > ganze Welt reisen kann und sich dort ein Hotel mietet geht es nicht mehr um
    > den Lebensraum und die Anbauflächen, sondern nur noch um Geld und Macht.

    Nicht nur Macht und Lebensraum. Es geht dabei auch um Geld. Oben hast du ja einen Videolink :)
    Das Geldsystem steckt da teilweise mit hinter! ^^
    Es treibt die Leute zum Krieg (Raubschatzen), damit sie ihre Schulden tilgen können...

    Sowas aber ist einfach nur abartig und muss endlich aufhören! Dieser Kampf gegen die Islamischen Menschen denke ich rührt auch genau daraus! Sie haben Banken und Systeme, die ohne Zinsen funktionieren und genau deswegen denke ich schießt der Rest ferngesteuert gern gegen den Islam...

    Es passt ihnen nämlich nicht, das sie diese Viertel noch nicht unter ihrer Kralle haben, denn sie wollen ja die gesamte Welt kontrollieren durch Schuldenpflichten...

    Unser System wird immer wieder krachen, solange wir dieses uns enteignende System haben!

  17. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 23.03.10 - 16:20

    dumdidum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vergaß, die Anzahl der Kriege würden wohl auch drastisch zu nehmen wenn
    > man "nur" noch Personalkosten hätte und sonst kaum was zu verlieren.

    Dann könnten alle anderen Länder aber mitbestimmen, ob diese Sache ausgetragen werden dürfte. :)

    Ob es eine ernste Sache ist die es zu klären gilt, oder eine Nichtigkeit. Solche "Cyberkriege" müssten dann Begründungen haben :)

  18. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 23.03.10 - 16:24

    Zzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mag einem erstmal korrekt erscheinen. Im tatsächlichen Kriegsfall
    > müssen Soldaten aber "funktionieren", daher ist Gehorsam eine der
    > wichtigsten Eigenschaften bei Militär. Zu viel denken schadet im Gelände
    > eher.
    >
    > "HEUTE UM EXAKT 19 UHR STÜRMEN WIR DEN BERG!"
    >
    > - *fingerschnipp* "Und warum?"
    >
    > "WEIL DAS EINE STRATEGISCH WICHTIGE POSITION IST."
    >
    > - "Was ist denn daran so wichtig?"
    >
    > "Er gibt uns Überblick über das Gelände, außerdem lenkt der Angriff von
    > einer anderen wichtigen Aktion an anderer Stelle zur gleichen Zeit ab."
    >
    > - "Was ist denn das für eine wichtige Aktion?"
    >
    > "Die ist streng geheim."
    >
    > - "Ich weiß nicht, ob ich so eine Geheimniskrämerei gut finden soll. Ich
    > glaube, ich mache da heute abend nicht mit."
    >
    > usw.

    Und er hätte recht! Geheimniskrämerei ist falsch! In den eigenen Reihen wenn dort schon kein Vertrauen herrscht und man für etwas falsches instrumentalisiert werden könnte, hat man das Recht sich dagegen zu stellen und diesen Befehl nicht zu befolgen! :)

    Es bleibt also es ist GUT, das so einige nicht mehr einfach nur funktionieren, sondern auch mal ihren eigenen Kopf benutzen! Denn auch im Gefechtseinsatz muss dafür möglichst gesorgt sein, das Unrecht nicht passiert. Dein Beispiel da mit dem Berg würde ja bedeuten, das man einen Trupp den Berg hoch schickt als "Feuerholz" zur reinen Ablenkung verheizt, damit woanders etwas klappen kann. Ist sowas gut, für die Leute die das machen sollen und dabei sterben werden? Ich sage nein! :)

  19. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 23.03.10 - 17:00

    FISI-AZUBI2010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mal sagen das in Frage zu stellen ist schon Naiv.....
    > Sie glauben doch nicht ernsthaft das sich die Rüstungsindustrie ihre
    > Existenzberechtigung entziehen lässt und denken Sie an die Stimmen der
    > Leute die mit dem Argument "was wird aus unseren Anzahl x 1000
    > Arbeitsplätzen" ankommen?

    lol xD
    Was ist bitte wichtiger? Ich denke das Leben von Millionen! :)
    Wenn man das schützen kann, indem man keine Kriege mehr führt, dann muss das so sein! Krieg ist IMMER ein Zeichen von Schwäche und Barbarei! Das zeigt sich schon in der Schule bei den kleinsten. Derjenige, der Köpfchen hat der hat die Fäuste kaum nötig. Die dummen allerdings, die schlagen gerne und öfters mal zu...

    Wer sich nicht mit Worten zu helfen weis, der nutzt halt seine Fäuste...

    Krieg = dumm!

  20. Re: Wie krank...

    Autor: spanther 23.03.10 - 17:02

    Nolan ra Sinjaria schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > irgendwie muss ich grad an die eine Star Trek Folge denken, in der zwei
    > Völker seit Ewigkeiten im Krieg lagen und irgendwann zwischendurch das
    > Kriegführen dem Computer überlassen hatten.
    > Der rechnete dann die Verluste aus und eine entsprechende Anzahl Personen
    > begab sich dann brav zu ihrer Hinrichtung...

    Ohmann...
    Mir würde so ein System wie man es auf der Erde bei Star Trek sieht, viel eher zusagen! :)

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Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

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  1. Apple: Macbook Pro 15 hat acht Kerne und verbesserte Tastatur
    Apple
    Macbook Pro 15 hat acht Kerne und verbesserte Tastatur

    Das Macbook Pro 15 gibt es nun auch mit Octacore-Prozessoren, Apple spricht von bis zu 40 Prozent mehr Leistung. Obendrein soll das Material der Tastatur verändert worden sein und die Garantie wurde erweitert.

  2. Kreis Kleve: Deutsche Glasfaser versorgt weitere 13.000 Haushalte
    Kreis Kleve
    Deutsche Glasfaser versorgt weitere 13.000 Haushalte

    Im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve hat Deutsche Glasfaser schon 40.000 Glasfaseranschlüsse verlegt. Jetzt kommen 13.000 geförderte Anschlüsse hinzu.

  3. Codemasters: Grid bietet Wettrennen mit Endgegner Alonso
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    Grid bietet Wettrennen mit Endgegner Alonso

    Die eigentlich fällige "3" lässt Codemasters hinter seinem Rennspiel Grid weg, dafür verspricht das Entwicklerstudio Massen an Sportautos in mehreren Klassen, vielfältige Wettbewerbe - und als Krönung ein Duell mit Fernando Alonso.


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