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"Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: \pub\bash0r 29.05.20 - 11:45

    Genau so sollte es auch sein. Das Ding ist nichts weiter als ein PC im Rechenzentrum.
    Wenn ich das Gefühl habe, dass mir ein Publisher die Nadel zum Blutabsaugen in den Arm jagt, ziehe ich diesen lieber schnell zurück. Ich geb gerne Geld für Spiele aus (die ich dann viel zu selten wirklich spiele :-/), will aber auch nicht abgezockt werden. Nehmt mein Geld, lasst mich spielen aber zwängt mir gefälligst keine Subscriptions auf!

    (Den "Remote PC" mieten ist natürlich i.O. ... aber ich fange sicherlich nicht an, mir einen von Activision, einen von EA, einen von ... zu mieten. Nope. Entweder kann ich das Zeug, das ich gekauft hab spielen, oder halt nicht. Und wenn nicht, brauch ich's auch nicht kaufen.)

  2. Re: "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: yumiko 29.05.20 - 12:10

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das Gefühl habe, dass mir ein Publisher die Nadel zum Blutabsaugen
    > in den Arm jagt, ziehe ich diesen lieber schnell zurück. Ich geb gerne Geld
    > für Spiele aus (die ich dann viel zu selten wirklich spiele :-/), will aber
    > auch nicht abgezockt werden. Nehmt mein Geld, lasst mich spielen aber
    > zwängt mir gefälligst keine Subscriptions auf!
    Du weißt schon, das Valve die Zahlungen für Spiele in Steam offiziell als "Abonement" bezeichnet, um keine rechtlichen Probleme beim Account-Löschen usw. zu bekommen?

    https://store.steampowered.com/subscriber_agreement/german/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.20 12:11 durch yumiko.

  3. Re: "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: Herr Unterfahren 29.05.20 - 12:52

    Sehe ich genau wie der OP.

    Solche Geschäftsmodelle wie Googles Stadia, wo man sich jeweils eine nur für diese Plattform gültige Spielelizenz kaufen muß, mögen bitte schnell wieder sterben, bzw. sich kundenfreundlich umorientieren.

    Daher Glückwunsch an Valve, daß sie sich dazu entschlossen haben, Nvidias Gforce Now offizell zu supporten.

  4. Re: "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: 1e3ste4 29.05.20 - 13:27

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du weißt schon, das Valve die Zahlungen für Spiele in Steam offiziell als
    > "Abonement" bezeichnet, um keine rechtlichen Probleme beim Account-Löschen
    > usw. zu bekommen?

    Das ist Steams (oder eher Valves) Rechtstheorie, was die Zulässigkeit der Dehnung des Begriffs "Abonnement" mit einer Einmalzahlung angeht. Außerdem suggeriert der Store im gesamten Bestellvorgang einen normalen Kauf.

    Das sind alles Sachen, wo man nicht eindeutig sagen kann: Das darf man.

    Man denke an die juristischen Streitigkeiten, was auf einem Bestellbutton in einem Shop eigentlich stehen darf. Oder die Amazon Dash-Button-Posse, da hat "kostenpflichtig bestellen" nicht gestanden.

    Oder generell die Frage, ob man ein Abonnement, wo man nur einmal zahlen muss, überhaupt ein Abonnement nennen darf. Das ist wie einen Hund zu verkaufen aber eine Katze zu liefern und dann zu behaupten "Das ist ja fast das gleiche".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.20 13:29 durch 1e3ste4.

  5. Re: "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: bernstein 29.05.20 - 14:55

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so sollte es auch sein. Das Ding ist nichts weiter als ein PC im
    > Rechenzentrum.
    nutze steam (& windows) seit 1-2jahren so... zwar steht der pc aus latenz und kostengründen nicht im rz sondern bei mir in der "Besenkammer" aber das prinzip ist identisch. windows läuft virtualisiert mit direktem zugriff auf die pcie gpu. dazu ein shield-tv oder raspberry pi und fertig. klar gbit-lan brauchts schon damit das lag-frei läut. auch klar, bei shootern wie cod, tf, cs, fortnite, ... ist man aufgrund der latenz benachteiligt, aber auch nur dort. dafür funktioniert civilization & office so auch einwandfrei auf einem ipad über lte.

    das ganze hat bei mir mittlerweile sogar den laptop nahezu überflüssig gemacht. hier brauch eigentlich nur noch den formfaktor mit einem rdp- resp steamlink-client. ob da jetzt windows, android, chrome oder was drauf läuft ist egal. genauso die verbaute cpu, gpu, ram & sdd.

  6. Re: "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: yumiko 29.05.20 - 15:12

    1e3ste4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > yumiko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du weißt schon, das Valve die Zahlungen für Spiele in Steam offiziell
    > als
    > > "Abonement" bezeichnet, um keine rechtlichen Probleme beim
    > Account-Löschen
    > > usw. zu bekommen?
    >
    > Das ist Steams (oder eher Valves) Rechtstheorie, was die Zulässigkeit der
    > Dehnung des Begriffs "Abonnement" mit einer Einmalzahlung angeht. Außerdem
    > suggeriert der Store im gesamten Bestellvorgang einen normalen Kauf.
    > Man denke an die juristischen Streitigkeiten, was auf einem Bestellbutton
    > in einem Shop eigentlich stehen darf. Oder die Amazon Dash-Button-Posse, da
    > hat "kostenpflichtig bestellen" nicht gestanden.
    Das Abo schließt du ja bei Account-Erstellung - das ist NICHT an weitere Spiele gebunden.
    Zum Abo bucht man Optionen=Spiele (ist bei Sky auch so - Einmalzahlungen für bestimmte Optionen).
    Bei den Optionen steht auch immer "kostenpflichtig bestellen". Das schreibt sogar die Telekom, wenn man eine 0¤ Option bucht oder abbestellt auf deren HP.

    > Das sind alles Sachen, wo man nicht eindeutig sagen kann: Das darf man.
    Recht ist nie Eindeutig, sonst wären die Gerichtsverhandlungen nicht nötig.
    Aber Valve wird sich genug Anwälte leisten können um das zumindest rechtlich sinnig zu begründen. Einzelpersonen werden da kaum eine Chance haben mit viel Geld über mehrere Jahre mit ungewissem Ausgang etwas zu erreichen. Und Sammelklagen sind ja gleich ausgeschlossen ^^

    > Oder generell die Frage, ob man ein Abonnement, wo man nur einmal zahlen
    > muss, überhaupt ein Abonnement nennen darf. Das ist wie einen Hund zu
    > verkaufen aber eine Katze zu liefern und dann zu behaupten "Das ist ja fast
    > das gleiche".
    Hä? Du bekommt doch genau das im Abo was du bestellt/bezahlt hast.
    Wenn das Abo ausläuft (wie auch immer) hast du halt nichts mehr. Für 3D musste ich bei Sky auch einmalig extra zahlen und konnte es nach Beendigung des Abos nicht behalten.
    Einige Abo-Spiele bieten auch für eine Einmalzahlung ein Livelong-Abo (WOW, TSW, STO,...).

  7. Re: "Valve behandelt Spielestreaming somit schlicht wie eine andere Form der Nutzung"

    Autor: 1e3ste4 29.05.20 - 17:07

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hä? Du bekommt doch genau das im Abo was du bestellt/bezahlt hast.
    > Wenn das Abo ausläuft (wie auch immer) hast du halt nichts mehr. Für 3D
    > musste ich bei Sky auch einmalig extra zahlen und konnte es nach Beendigung
    > des Abos nicht behalten.

    Der ganze Abo-Scheiß ist aktuell nur möglich, weil in den meisten Staaten physische Waren juristisch anders behandelt werden als digitale Waren. Kein Anspruch auf Rückgaberecht, keine Gewährleistung, nix.

    Aber das wandelt sich so langsam, weil digitale Waren so langsam bis in die letzte Ecke - und damit auch bei den meist undigitalen Juristen - vordringen und im Alltag relevant werden.

    Microsoft hat vor 20 Jahren versucht in ihrer EULA geltend zu machen, dass eine Windows-Lizenz nur für den zusammen gekauften PC genutzt werden darf und nicht getrennt weiterverkauft werden darf - und hat mehrfach verloren. Je später die Jahre umso öfter.

    Und je öfter irgendein Dienst Pleite geht, der DRM-geschützten Zugriff auf Videos oder Musik verkauft hat, und man nicht mehr auf den gekauften Fundus zugreifen kann, umso eher ist irgendein Abgeordneter angepisst und initiiert ein Gesetz dagegen.

    So ähnlich ist es ja mit dem EU-Roaming passiert, weil die EU-Abgeordneten schockiert von den Roaming-Gebühren waren. :D

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