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Antisozial? Really?

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  1. Antisozial? Really?

    Autor: JensM 15.07.14 - 11:44

    'Giesen ist der Meinung, dass derartige Virtual-Reality-Systeme "grundsätzlich antisozial" sind und die traurige Tendenz von Unterhaltungsangeboten eher noch beschleunigen, keine "gemeinsam geteilten Erfahrungen" zu sein.'

    Vielleicht bin ich ein Einzelfall aber Computerspiele haben mich erst sozial gemacht.

    Sehr gekürzte zusammenfassung: Mit ~14 während/nach Trennung der Eltern, Schulwechseln etc habe ich den Anschluss zu Menschen total verloren. Wollte auch mit niemandem etwas zu tun haben.

    Die Wende brachten Comptuerspiele und das Internet.
    Organisieren in Clans, besuch von LAN-Parties, der Freundeskreis dehnte sich aus. Mit den anderen LAN-Gängern traf man sich auch auf dem Pausenhof. Anders als die "sozialen" traf man sich halt Schul- und Klassenübergreifend. In jeder Klasse gabs halt auch 2 Nerds. Aber ist das weniger sozial?
    Neben LAN-Parties machte man dann auch RL-Events, also Kino, Kartfahren, Filmabende, Billiardspielen etc.
    Heute bin ich 30, habe viele Nerd- aber auch viele nicht-Nerd Kontakte und sehe überhaupt keine sozialen Probleme. Vor kurzem war ich auf der ESL ONE und die 12.000 Leute dort sind auch nicht vor jedem anderen Menschen in Panik geraten.

  2. Re: Antisozial? Really?

    Autor: kayozz 15.07.14 - 12:07

    Aber was wares ist schon dran.

    1. Gemeinsam verabreden und vor einer glotze mit mehreren spielen nimmt immer mehr ab. Dafür findet das mehr online statt ggf. mit Menschen die man nicht kennt
    Durch VR-Brillen wird das noch verstärkt, da man hier, im Gegensatz zu einer LAN, wo man noch Kontakt hat, komplett von der Aussenwelt abgeschnitten ist

    2. Ich kenne genau das Gegenbeispiel. Sprich, Freunde die sich durch WOW von ihrem Umfeld abgegrenzt haben und statt am WE Parties zu feiern, lieber vorm Bildschirm sitzen. Sicherlich fördern MMORPGs in Gewisserweise auch Kontakte, nur eben virtuell.

  3. Re: Antisozial? Really?

    Autor: JensM 15.07.14 - 12:23

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Ich kenne genau das Gegenbeispiel. Sprich, Freunde die sich durch WOW
    > von ihrem Umfeld abgegrenzt haben

    Stimmt, jetzt wo dus sagst. Die kannte ich auch. Da musste man ja jeden Abend parat stehen zum Raid, ansonsten gabs keine virtuellen Gunstpunkte in der Gilde und damit kein Anrecht auf gute Items!

    Edit: Das war aber lustigerweise nichtmal dem Spiel geschuldet sondern der Gruppendynamik die durch die Spieler (und damit Menschen) verursacht wurde. Die Leute wollten sich abschotten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.14 12:25 durch JensM.

  4. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Prypjat 15.07.14 - 12:30

    Das ist doch nur Wichtigtuerei von Herrn Giesen.
    Er stellt sich die Zukunft so vor, dass alle nur noch in Ihren Kämmerlein sitzen und die VR Brillen aufn Kopp haben.
    Das ist aber Blödsinn. Menschen wollen Gesellschaft. Auf Arbeit wird geschwatzt, im Geschäft wird geschwatzt (wenn man locker ist), man trifft sich mit Freunden, Telefoniert und plauscht mit der Familie beim Abendessen.
    Dann gibt es noch die von Dir angesprochenen Treffen, wo Gleichgesinnte sich austauschen können und das auch immer mal wieder machen.

    Wieso sollten Menschen sich in ihre eigenen 4 Wände auf Dauer zurückziehen?
    Klar gibt es Menschen die nicht sehr Gesellig sind und sich wegen Problemen mit der Umwelt in Virtualitäten flüchten, weil sie dort jemand sein können, der sie im Echten Leben niemals sein werden.

    Zitat:
    Virtual Reality spreche einerseits alle Sinne sehr direkt an, fühle sich andererseits aber notgedrungen immer künstlich und nie natürlich an. Gute und interessante Spiele müssten deshalb zwangsläufig sehr aufwendig gestaltet sein - und damit teuer. Das führe dazu, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass die Games durch Werbung finanziert würden - und "seit Facebook sich Oculus gekauft hat, ist das keine Hypothese mehr".

    Auch Blödsinn.
    Ich möchte keine Virtuelle Umgebung haben, die mir Suggeriert, dass ich mich nicht in einem Spiel befinde. Für mich sollen Spiele mit verschiedenen Grafik Stilen erkennbar sein. Das macht Spiele aus.
    Wenn es nach seiner Hypothese ginge, hätten wir schon längst Photorealismus haben müssen. Aber erstens reicht die Power der Hardware nicht dafür aus und zweitens hat sich bei vielen Spielen gezeigt, dass die Zocker das gar nicht unbedingt wollen. Rennspiele klammere ich jetzt mal zusammen mit anderen Simulationen aus.

    Und Werbung in Spielen? Ja bitte lieber Publisher. Macht das mal. Das kam schon bei Battlefield nicht gut an und das wird es auch in Zukunft nicht.
    Von mir aus können sie Schleichwerbung einbauen. Zum Beispiel, eine Coke auf den Tisch oder der Bösewicht raucht Malboro und stirbt natürlich daran. ;)
    In Rennspielen ist ja von vorne bis hinten alles mit Werbung zugepflastert, aber das gehört ja auch dazu.
    Sollte FB eine VR Brille mit Werbung herausbringen, werden die Leute das nicht lange mitmachen.
    Ich bin ja jetzt schon Werbegeschädigt. Im TV schalte ich sofort um, Werbung im Briefkasten ist verboten, auf bestimmten Webseiten nehme ich den Adblocker und im Radio schalte ich sofort einen anderen Sender ein, weil die Werbung dort besonders penetrant gestaltet wird.
    Sollte es dazu kommen, werde ich diese Spiele nicht spielen und diese VR nicht kaufen.

    Und zu den MMO's möchte ich noch sagen, dass diese bald aussterben werden, wenn sie es nicht schaffen von ihrer eingefahrenen Linie abzuweichen.
    Ich möchte etwas anderes haben. Immer dieses 08/15 looten und grinden und DU BIST DER AUSERWÄHLTE, kann auf die Dauer wirklich niemand haben wollen.

    Sorry, dass der Text jetzt etwas ausgeufert ist, aber das musste ich jetzt niederschreiben. Die Gamer bestimmen wohin der Zug fährt. Darüber sollten sich alle Bewusst sein. Auch ein Herr F.Giesen.

  5. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Prypjat 15.07.14 - 12:57

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber was wares ist schon dran.
    >
    > 1. Gemeinsam verabreden und vor einer glotze mit mehreren spielen nimmt
    > immer mehr ab. Dafür findet das mehr online statt ggf. mit Menschen die man
    > nicht kennt
    > Durch VR-Brillen wird das noch verstärkt, da man hier, im Gegensatz zu
    > einer LAN, wo man noch Kontakt hat, komplett von der Aussenwelt
    > abgeschnitten ist

    Ich zocke oft mir Leuten die ich kenne und selbst wenn man mit Leuten zockt die man nicht kennt, so kann man diese doch kennen lernen.
    Wir machen 4 mal im Jahr eine kleine LAN mit 8 bis 14, treffen uns bei meinem Bruder zu Wii zocken, gehen Bowlen, Paintball spielen oder ein bisschen den Ball treten.
    Ansonsten zocken wir über Internet miteinander oder jeder für sich.
    Ich werde mir auch eine VR holen, aber sie wird meine Spielgewohnheiten nicht ändern.

    > 2. Ich kenne genau das Gegenbeispiel. Sprich, Freunde die sich durch WOW
    > von ihrem Umfeld abgegrenzt haben und statt am WE Parties zu feiern, lieber
    > vorm Bildschirm sitzen. Sicherlich fördern MMORPGs in Gewisserweise auch
    > Kontakte, nur eben virtuell.

    Ich kenne auch Süchtige und Eigenbrödler. Die kennt wahrscheinlich jeder in seinen Umfeld. Aber nach der These von Herr Giesen müssten wir alle so sein. Sind wir aber nicht. Und ich kenne auch ehemalige Dauer WOWler, die den Kreis mit oder ohne Hilfe durchbrochen haben und sich jetzt noch am Kopf fassen, wie sie soviel Zeit und Energie in dieses Spiel stecken konnten.

    Ich habe damals Everquest 2 ziemlich viel gezockt, habe es aber vermieden in eine Abhängigkeit zu geraten.
    1.) Man darf sich keiner Gilde anschließen, die den Spieler zu etwas zwingen wollen.
    Also Gildentermine, Mentorenprogramme und den ganzen anderen Kram.
    2.) Man sollte immer erst die Questliste im Reallife abhaken, bevor man sich vor den Rechner oder die Konsole setzt.
    3.) Man sollte auch mal eine oder zwei Wochen Pause einlegen, um den nötigen Abstand zum Spiel zu wahren und sich nicht darin zu verlieren. Also mal ausgehen und mit Arbeitskollegen oder Freunden treffen.

    Generell gibt es immer und überall Möglichkeiten sich von der Gesellschaft zu entfernen und in eine Sucht zu fallen.
    Ein Gewinnspielautomatensüchtiger (was für ein Wort) ist auch nicht automatisch eine Geselliger Mensch, nur weil im Casino noch andere an Automaten zocken.
    Jede Sucht drängt den Süchtigen in die Einsamkeit. Auch die Sexsucht.

    Fazit:
    Nicht die VR wird daran Schuld sein, sondern wir selbst und unsere Umwelt. Wenn es denn dazu kommen sollte.

  6. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Muxxon 15.07.14 - 13:04

    LANs sterben aus, viele moderne Spiele haben nichtmal LAN. MMOs benötigen auch immer weniger soziales. Ich verstehe nicht, wie du den Mann hier irgendwie widerlegt hast.

  7. Re: Antisozial? Really?

    Autor: hw75 15.07.14 - 13:24

    Fabian wer? Wen interessiert schon was irgendein deutscher rückständiger Typ daherschwätzt. "Antisozial" alles was VR ist, nee is klar.

  8. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Hotohori 15.07.14 - 13:30

    Muxxon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LANs sterben aus, viele moderne Spiele haben nichtmal LAN. MMOs benötigen
    > auch immer weniger soziales. Ich verstehe nicht, wie du den Mann hier
    > irgendwie widerlegt hast.

    Sehe ich auch so, kleine Ausnahmen sind noch kein Gegenargument. Ich spiele seit 2001 MMORPGs und hab das Genre erst vor ein paar Wochen endgültig aufgegeben. Was in den letzten 5+ Jahren immer mehr auffiel war das Abschotten der Spieler, immer mehr Singleplayer, immer mehr Gruppen, die zwar untereinander zusammen spielen, aber mit dem Rest der Spieler möglichst nichts zu tun haben wollen und Gilden, die mehr zusammengewürfelt sind und es nie schaffen wirklich ein Gemeinschaft zu werden.

    Noch dazu merkte man auch immer deutlicher wie die Spieler über die Jahre immer egoistischer und asozialer wurden. Immer mehr Spieler, die sich online völlig daneben benehmen, sich einbilden im Recht zu sein und Niemand ist da, der sich um solche Spieler kümmert, da die Betreiber sich nicht mehr wirklich darum kümmern und den Support so klein wie möglich halten um Kosten zu sparen.

    Und wenn heute selbst Spiele wie Battlefield von einigen Spielern ernsthaft als MMO betitelt werden und sie meinen 64 Spieler wären bereits "Massively" und es gäbe ja keine Definition wie viele Spieler das sein müssen um so genannt zu werden, dann sagt das bereits absolut alles über die heutige Spielergeneration aus.

    Genau solche Leute werden dann auch in der VR unterwegs sein und sich dort entsprechend verhalten.

    Ich kann seine Bedenken also durchaus nachvollziehen. Vor allem als Fan Ready Player One verstehe ich das nur zu gut, denn gerade ein Thema in dem (Hör)Buch ist der Kampf gegen eine Firma, die die freie VR Welt an sich reißen möchte um sie "besser" zu vermarkten... mehr Werbung, hier und da zusätzliche Kosten, keine Anonymität mehr etc.

    Noch vor wenigen Jahren hätte ich ihn auch als Spinner abgetan, aber so wie es heute aussieht verstehe ich ihn nur zu gut, mir ist der Spaß an Online Spielen inzwischen absolut vergangen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.14 13:33 durch Hotohori.

  9. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Sinnfrei 15.07.14 - 13:41

    Ich denke VR wird zu ganz neuen Arten der Sozialisierung führen.

    Das Problem ist halt nur, dass ist alles Neuland, und alles was neu ist, ist eben halt auch böse und muss bekämpft werden. Nur weil sich ein paar Leute nicht vorstellen können, dass es auch anders funktioniert, als sie es gewohnt sind.

    __________________
    ...

  10. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Prypjat 15.07.14 - 13:44

    Wer sagt denn das LAN's aussterben?
    Fabian Giesen? Du?

  11. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Hotohori 15.07.14 - 13:45

    Ich stimme dir zwar was MMOs angeht absolut zu, aber ansonsten kann ich nicht zustimmen. Ich sehe bei VR durchaus die Gefahr was daraus entstehen könnte, wenn eine Firma wie FaceBook zu viel Kontrolle darüber gewinnt. Von daher hoffe ich, dass eher die VR PC Nutzer selbst etwas auf die Beine stellen. Ansätze gibt es dafür schon diverse, nur wäre mir lieber wenn die User mehr zusammen arbeiten würden... nicht das wir am Ende Dutzende von VR Welten haben, für die ich mich jedes mal mit einem neuen Avatar anmelden muss. Das fände ich wiederum nicht erstrebenswert.

    Und die Gefahr der Isolierung besteht bei VR durchaus, sieht man doch schon seit Jahren in MMORPGs, wie sich die Spieler immer mehr abschotten. Eine große gemeinsame Community in einem MMORPG gibt schon gar nicht mehr. Viele wollen zwar ein MMORPG spielen, aber ja nichts mit den restlichen Spielern zu tun haben. Also vereinsammen sie online genauso wie offline.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.14 13:45 durch Hotohori.

  12. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Hotohori 15.07.14 - 13:47

    Ich sehe nicht, dass er es bekämpft, er warnt nur vor der aktuellen Entwicklung und mit Facebook im Rücken besteht durchaus eine Gefahr, dass eine VR Welt entsteht, die wir uns so nicht erhofft hatten und dann so noch zu einem bösen Erwachen führen könnte.

  13. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.07.14 - 13:51

    Die Heutigen Spielen oder MMO sind alle Antisozial denn sie fördern allein Spielen oder Solo Spielen und das war mal andere Art das Soziales Verhalten gefördert und auch nötig war so wie Heute Spiele aufgebaut sind zb Wildstar sind eher Anti Sozial denn an Soziale Tätigkeiten ist man nicht Interessiert und gibt auch kaum Werkzeuge die es Fördern.

    Heute steh wir im Gaming Bereich die Traurigen Existenzen von Menschen die nur Solo Spielen und Mobs killen weil sie existieren und Loot süchtig nehmen ohne nutzen und Sinn.

    Scheinbar wird alles noch viel Schlimmer mit VR Brille :D

    In PVP Interessiert nur eins wie viel Spieler hast du Gekillt.
    Im PVE nur wie viel DMG machst du an einen Mob.

    Nur dann wird man anerkennt und das alleine ist schon sehr Traurige Zeiten.

  14. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Muxxon 15.07.14 - 13:54

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sagt denn das LAN's aussterben?
    > Fabian Giesen? Du?
    Jeder, der noch sehen und denken kann? Was meinst du, wohin die Entwicklung mit immer weniger LAN-Unterstützung und immer besseren Internetleitungen hinführt?

  15. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.07.14 - 13:56

    Ich habe bis EVE Online mit Online bekannten gespielt und auch 3 Monate im Katastrophen MMO SWTOR und seitdem haben viele aus meiner Online Zeit die Lust an MMO verloren.

    Aus welchen Grund glaubst du ist das so gelaufen ? :P

  16. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Prypjat 15.07.14 - 14:29

    Ach Gottchen! Und da kann man als Betreiber nicht mal eine Dicke Leitung ins Netzt stellen? Was meinst Du wie wir das auf unseren LAN's machen?
    Aber Du weißt es bestimmt besser, denn Du bist bestimmt der Herr LAN und Du gibst immer diese Partys.

  17. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Oschian 15.07.14 - 14:37

    Ich finde solche Themen immer sehr amüsant, denn 2-3 Generationen vor den aktuellen Computernutzern, gab es eine andere Sozialisierung. Dennoch rede man andauernd über Alterseinsamkeit, Leute die nicht mehr aus dem Haus gehen und keine neuen Kontakte Knüpfen. Dabei müssen die nicht mal Alt sein, 50+ fängt das schon an stark zu wachsen.

    Diese Leute hatten kein internet, keine Computerspiele und kein VR und dennoch kapseln sie sich aus den verschiedensten Gründen ab. Man sollte vielleicht auch berücksichtigen, dass nicht jeder Feiern geht, Tanzen möchte, Angeln oder Campen mag und vielleicht das abkapseln sogar eine bewusste Entscheidung sein kann.

    Ich halte diese Diskussion für völlig überzogen und an der Realität vorbei.

  18. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Prypjat 15.07.14 - 14:42

    Endlich mal ein wahres Wort.

    Danke

  19. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Hutschnur 15.07.14 - 14:42

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber was wares ist schon dran.
    >
    > 1. Gemeinsam verabreden und vor einer glotze mit mehreren spielen nimmt
    > immer mehr ab. Dafür findet das mehr online statt ggf. mit Menschen die man
    > nicht kennt
    > Durch VR-Brillen wird das noch verstärkt, da man hier, im Gegensatz zu
    > einer LAN, wo man noch Kontakt hat, komplett von der Aussenwelt
    > abgeschnitten ist
    >
    > 2. Ich kenne genau das Gegenbeispiel. Sprich, Freunde die sich durch WOW
    > von ihrem Umfeld abgegrenzt haben und statt am WE Parties zu feiern, lieber
    > vorm Bildschirm sitzen. Sicherlich fördern MMORPGs in Gewisserweise auch
    > Kontakte, nur eben virtuell.

    Ich verrate dir jetzt mal was: Nicht alles, was man macht, MUSS unbedingt "sozial" sein... Um es mal ganz vulgär zu sagen: Auf´s Klo gehen ist auch Antisozial, da bin ich immer so allein. Der eine schraubt stundenlang allein an seinem Motorrad, der andere spielt stundenlang mit der VR-Brille.

  20. Re: Antisozial? Really?

    Autor: Hotohori 15.07.14 - 15:00

    Da hast du absolut recht, auch ich führe eher ein recht abgekapseltes Leben. Jedoch darf man den Fakt nicht außer acht lassen, dass VR das Ganze deutlich verschlimmern könnte und die Kinder zukünftig lernen das es gar normal ist, weil die Eltern um ihre Ruhe zu haben statt vor den PC dann unter die VR Brille schicken und da man sich mit VR deutlich stärker aus der realen Welt ausklammern kann, besteht eben die Gefahr das es normal wird, dass man ein recht einsames Leben in der Realität führt.

    Vor allem wenn die Probleme in unserer Welt weiter stärker werden, mit Umweltverschmutzung und ausgehenden Ressourcen wie Erdöl, dass Menschen dann VR auch stark als Realitätsflucht nutzen werden und es kaum noch Jemand interessiert was mit unserer realen Welt passiert.

    Es ist eine Gefahr, dass die Entwicklung in die Richtung gehen könnte, durchaus da. Das Problem ist nur wieder mal, dass die breite Masse nicht erkennt was für ein Potential in VR schlummert um unser Leben auf den Kopf zu stellen. Es muss natürlich nicht so kommen, aber es ist eine mögliche Zukunft, die man immer im Hinterkopf behalten sollte, wenn man darüber nachdenkt, wie sich VR entwickeln soll. Wir sollten doch langsam aus unserer Vergangenheit gelernt haben, dass man nicht alles als "ach, das wird schon nicht passieren" abtun soll.

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