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  5. › Virtual Reality in Zahlen: "VR-Headsets…

Was mich stört...

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  1. Was mich stört...

    Autor: megaseppl 16.08.16 - 12:18

    ... ist vielmehr die Möglichkeit vorab eine Brille für mindestens eine halbe Stunde zu testen.
    Die Wahrscheinlichkeit dass mir von einer VR-Brille schlecht wird oder das meine normale Brille sich darunter unangenehm trägt, ist hoch. Zu hoch als dass ich auf Verdacht mehrere hundert Euro ausgebe um das Gerät danach direkt wieder verkaufen zu müssen. Mir fehlen die Test-Installationen in jedem Mediamarkt, Saturn etc. wo man die verschiedenen Hersteller direkt austesten und danach die VR-Brille kaufen kann.
    Der Preis ist demgegenüber für mich sogar unwichtiger. 800 Euro würde ich durchaus ausgeben, mach ich für GPUs ja auch.

  2. Re: Was mich stört...

    Autor: spyro2000 16.08.16 - 12:34

    Einfach auf Amazon warten, da hast du bekanntlich 14 Tage Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen (dann aber auch wirklich wieder sauber verpacken, alle Schutzfolien aufbringen etc.)

  3. Re: Was mich stört...

    Autor: ersatzhero 16.08.16 - 12:38

    Die Angst mit der Brille, kann ich dir nehmen - zumindest bei der Vive.
    Die lässt sich darauf einstellen, dass dort mehr Platz für die Brille ist.
    Meine Schwester hat aber sogar in der Einstellung mit dem geringsten Platz keinerlei Probleme, da ist also noch Luft.

    Bzgl. der Übelkeit muss man natürlich selbst ausprobieren. Das kann man nicht in Zentimetern messen.
    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es bei der Vive passiert, das Tracking ist einfach grandios. Selbst bei schnellen Kopfbewegungen gibt es kein Nachziehen oder Verzögerung. Die Handcontroller könnte ich dir sogar zuwerfen und du könntest sie fangen, während du das HMD trägst (schon mit Freund ausprobiert :) )

    Meine Einschätzung ist nur in Richtung Vive, da ich nur das HMD besitze.

  4. Re: Was mich stört...

    Autor: most 16.08.16 - 12:42

    spyro2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach auf Amazon warten, da hast du bekanntlich 14 Tage Rückgaberecht
    > ohne Angabe von Gründen (dann aber auch wirklich wieder sauber verpacken,
    > alle Schutzfolien aufbringen etc.)

    Ist halt grenzwertig. Ja, das ist rechtens und Amazon muss irgendwie damit umgehen. Aber bei so hochwertigen und teuren Geräten wie einer VR Brille akzeptiere ich auch nur 100% Neuware. Die Rücksenderate bei so was wird aber auch relativ hoch sein, z.B. weil man nach ein paar Tagen testen bereits genug hat, oder weil einem halt schlecht wird.
    Letztendlich müssen alle Kunden dann die Kosten tragen, scheint mir nicht die Ideallösung zu sein.

  5. Re: Was mich stört...

    Autor: megaseppl 16.08.16 - 12:47

    Weder die Rift, noch die Vive wird von Amazon direkt verkauft. Nur über Marketplace-Händler zu horrenden Preisen.
    Davon abgesehen mag ich dieses Testen-und-ggf-zurücksenden überhaupt nicht.

  6. Re: Was mich stört...

    Autor: CyKr 16.08.16 - 12:48

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ist vielmehr die Möglichkeit vorab eine Brille für mindestens eine
    > halbe Stunde zu testen.

    Genau dafür gibt es jetzt eine Roadshow:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/VR-Brille-Oculus-Rift-ab-September-auch-im-stationaeren-Handel-3295648.html

  7. Re: Was mich stört...

    Autor: megaseppl 16.08.16 - 12:59

    Danke für die Info! Vor allem ist interessant dass die Rift endlich normal im Handel landen.
    Leider sind die Demos mindestens 110km von mir entfernt und nur an Tagen an denen ich arbeiten muss. Das ist schade. Aber wenn die regulär im Handel landen, gibt es ja vielleicht auch mal eine Chance die dort zu testen.
    Fehlt noch die Vive - denn die finde ich noch interessanter dank des Trackings. :)

  8. Re: Was mich stört...

    Autor: Blublu 16.08.16 - 16:03

    Das mit dem schlecht werden liegt bei den 3 "großen" (Vive, Rift, Playstation VR) nicht an der Brille, sondern an der Software die man spielt. Das TRacking ist schnell genug heute. (eigentlich ist nur Cardboard noch so schlecht, das einem von schlechtem Tracking übel wird)

    Es gibt nur eine Sache, die einem in VR noch Brechreiz auslösen kann und das ist "Artificial Locomotion" (Künstliche Bewegung). Das können, laut diverer Betreiber von Simulatoren, inc der NASA, nur 50% der Leute wirklich ab. Von den restlichen 50% können einige es "üben" und dann kotzfrei spielen und ein paar kriegen es nie hin.

    Bei der VIVE ist das Risiko krank zu werden deshalb beinahe null, weil da Artificial Locomotion fast immer vermieden wird. Das Ding kann als einzige existierende VR VRille "RoomScale" und RoomScale macht niemand krank. NIEMAND. Der Grund: die BEwegung ist nicht künstlich, sie ist real. Man geht, wenn man geht. Muss man größere Distanzen überwinden, wird fast immer "teleportiert" auch das macht niemand krank (finden die 50%, die immun gegen VR Übelkeit sind aber scheiße)

    Die größte Wahrscheinlichkeit kotzen zu müssen, hat man bei der PLAystation BRille, weil Sony die Strategie fährt, Spiele nicht an die Probleme von VR anzupassen, weil das Kosten verursacht. Man benutzt einfach dasselbe SPiel, das man auf dem Monitor spielt auch in VR. Deshlab werden 50% der LEute aus PSVR ausgeschlossen sein, die anderen 50% kriegen aber ganz schnell AAA Titel, weil man kein Spiel exklusiv für VR entwickeln muss.

    Die geringste Wahrscheinlichkeit auf Kotzanfälle hat man, wie schon erwähnt, bei der VIVE, weil man da sehr stark auf RoomScale setzt und so etwas 100% Kotzfrei ist.

    Außerdem, kann man, wie gesagt, in einem gewissen Rahmen, sich dran gewöhnen.
    Mir wurde zB in einem Autorennspiel nach 10 Minuten schlecht. Ich habe es also immer in 5 Minuten Etappen gespielt und nach 3 Tagen, war ich soweit, es mehrere Stunden am Stück ohne Übelkeit spielen zu können. Nun ist ein Autorennen allerdings auch ein SPiel mit Cockpit. Solche Spiele erzeugen Übelkeit, aber weniger stark (dauert länger bis einem schlecht wird), weil man einen stabilen Referenzrahmen hat (das Auto/Raumschiff/Flugzeug bewegt sich nicht) Es gibt noch andere Regeln, die Entwickler einhalten können um die stärke der Übelkeit zu senken (und damit die Zeit die man es kotzfrei spielen kann, zu verlängern), was Sony aber wie gesagt ganz egal findet.

    Da gibts so einen Streit. Sony glaubt: Man muss da gar nix machen, die kriegen doch eh alle ihre "VR Legs". Einer der größten PC-VR Entwickler meint dazu: "VR Legs" existieren gar nicht. Wenn ihr meint, das kommt alles von alleine in Ordnung, vernichtet ihr VR. Denn jeder dem mal schlecht wird, wird VR nie mehr anpacken.

  9. Re: Was mich stört...

    Autor: Hotohori 16.08.16 - 16:15

    Wo hast du denn das von Sony her? Ständig erwähnt du das Sony es egal wäre das Leuten bei ihren VR Spielen schlecht wird. Das höre ich so zum ersten mal.

  10. Re: Was mich stört...

    Autor: Blublu 16.08.16 - 16:43

    Das erzählen die Entwickler von Rift und Vive und klagen Sony an, mit dieser Strategie VR ein für alle mal vernichten zu können, wenn sie so weiter machen.

    Kann auch sein, das es Propaganda ist. ;)

    Das setzt sich aber so zusammen:

    Sony zeigt ihr Headset auf der Messe mit Spielen, bei denen sich jeder Ernsthafte VR Entwickler an die Birne fasst (das Gameplay der SPiele ist einfach das Bildschirmgameplay, wie man Spiele seit 30 Jahren macht. Alle Regeln, die man für VR in den letzen 5 Jahren ausgearbeitet hat wurden bei dem Material, mit dem Sony seine Brille vorgeführt hat ignoriert.

    Es wurden reihenweise Leuten kotzübel beim Sony Stand. Die Presse war voll von negativen Berichten darüber wie furchtbar man von VR kotzen muss und nicht darüber wie toll es ist.

    Später wurde dann zwar behauptet, dieses Demomaterial sollte nie an die "Öffentlichkeit" kommen. Oder zumindest nicht Leuten gezeigt werden, die nie VR erlebt haben, sondern nur VR-Games Testern die schon immun geworden sind, durch Übung. Nur denen wurde auch kotzübel, trotz Übung. Da hieß es dann: Wir haben gedacht, all diese Profis haben schon ihre VR Legs entwickelt (sich dran gewöhnt).

    Außerdem plant Sony die Handcontroller nur für ne Handvoll Spiele zu verwenden. Sie wollen das GAmepad für die meisten SPiele nutzen. Das bedeutet, es wird viel "Artificial Locomotion" geben. Also viel Kotzerei.

    Was auch darauf hindeutet ist, das der Sonyboss sagte, VR sei nicht dazu da um es stundenlang zu spielen wie normale Spiele. Man spielt VR ein paar Minuten ganz intensiv und dann hört man wieder auf blabla. (das hört sich stark nach: Bleibt bei der SPielzeit unter der Kotzgrenze von 10 minuten und alles ist gut)

  11. Re: Was mich stört...

    Autor: motzerator 16.08.16 - 17:02

    Blublu schrieb:
    -------------------------
    > Bei der VIVE ist das Risiko krank zu werden deshalb beinahe null,
    > weil da Artificial Locomotion fast immer vermieden wird.

    Fachlich gesehen hast Du wohl Recht.

    Du solltest aber auch mal erwähnen, das "Artificial Locomotion"
    heute in nahezu jedem normalen Videospiel ein ganz zentrales
    Spielelement ist: Das Bewegen der Spielfigur in der Spielwelt
    mit Hilfe des Controllers.

    Man stelle sich mal seine Lieblingsspiele ohne Bewegung der
    Spielfigur vor.

    > Das Ding kann als einzige existierende VR VRille "RoomScale"
    > und RoomScale macht niemand krank.

    Ich will mich zum Spielen hinsetzen oder hinflätzen und mit
    dem Controller mein Spiel steuern. Ich will nicht aufstehen,
    herumlaufen, in die Knie gehen, mich bücken und was weis
    ich, was die Leute in diesen Videos zum Thema Roomscale
    so alles machen. Ich will einfach sitzen und zocken.

    Für mich steht fest: Entweder "Artificial Locomotion" geht
    halt irgendwann dank technischer Verbesserungen von
    Hardware und Software doch noch ohne Probleme oder
    mir ist das zu unbequem.

  12. Re: Was mich stört...

    Autor: motzerator 16.08.16 - 17:08

    Blublu schrieb:
    -------------------------
    > Sony zeigt ihr Headset auf der Messe mit Spielen, bei denen sich jeder
    > Ernsthafte VR Entwickler an die Birne fasst (das Gameplay der SPiele ist
    > einfach das Bildschirmgameplay, wie man Spiele seit 30 Jahren macht. Alle
    > Regeln, die man für VR in den letzen 5 Jahren ausgearbeitet hat wurden bei
    > dem Material, mit dem Sony seine Brille vorgeführt hat ignoriert.

    > Es wurden reihenweise Leuten kotzübel beim Sony Stand. Die Presse war voll
    > von negativen Berichten darüber wie furchtbar man von VR kotzen muss und
    > nicht darüber wie toll es ist.

    Sony weis halt, was die Leute spielen wollen und was nicht.

    Ich finde diese Vorführung fair. Ich möchte die Brille mit den Spielen testen, die mich interessieren. Wenn ich dann kotzen muss, kann ich VR eben vergessen oder ich gewöhne mich daran!

    Es macht für mich keinen Sinn, VR mit Spielen zu testen, bei denen mir nicht übel wird, die mich aber vom Spielprinzip her "ankotzen". Dazu gehört alles, was mit mehr Bewegungen als meinen Fingergliedern zu tun hat und somit beispielsweise Roomscale. Das ist nur Playstation Move oder Kinect mit besseren technischen Mitteln.

    Wobei auch SONY meiner bescheidenen Meinung nach fast nur Indy Games Titel präsentiert. Wirkliche Triple A Titel habe ich noch nicht gesehen. Resident Evil 7 könnte da die entscheidende Ausnahme werden.

  13. Re: Was mich stört...

    Autor: Hotohori 16.08.16 - 17:54

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blublu schrieb:
    > -------------------------
    > > Sony zeigt ihr Headset auf der Messe mit Spielen, bei denen sich jeder
    > > Ernsthafte VR Entwickler an die Birne fasst (das Gameplay der SPiele ist
    > > einfach das Bildschirmgameplay, wie man Spiele seit 30 Jahren macht.
    > Alle
    > > Regeln, die man für VR in den letzen 5 Jahren ausgearbeitet hat wurden
    > bei
    > > dem Material, mit dem Sony seine Brille vorgeführt hat ignoriert.
    >
    > > Es wurden reihenweise Leuten kotzübel beim Sony Stand. Die Presse war
    > voll
    > > von negativen Berichten darüber wie furchtbar man von VR kotzen muss und
    > > nicht darüber wie toll es ist.
    >
    > Sony weis halt, was die Leute spielen wollen und was nicht.
    >
    > Ich finde diese Vorführung fair. Ich möchte die Brille mit den Spielen
    > testen, die mich interessieren. Wenn ich dann kotzen muss, kann ich VR eben
    > vergessen oder ich gewöhne mich daran!
    >
    > Es macht für mich keinen Sinn, VR mit Spielen zu testen, bei denen mir
    > nicht übel wird, die mich aber vom Spielprinzip her "ankotzen". Dazu gehört
    > alles, was mit mehr Bewegungen als meinen Fingergliedern zu tun hat und
    > somit beispielsweise Roomscale. Das ist nur Playstation Move oder Kinect
    > mit besseren technischen Mitteln.
    >
    > Wobei auch SONY meiner bescheidenen Meinung nach fast nur Indy Games Titel
    > präsentiert. Wirkliche Triple A Titel habe ich noch nicht gesehen. Resident
    > Evil 7 könnte da die entscheidende Ausnahme werden.

    Mit deinem ganzen Kommentar zeigt du wieder das du VR noch immer nicht richtig ausprobiert hast.

  14. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 16.08.16 - 18:27

    [gelöscht]

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