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Räumliche Auflösung ist nicht alles

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  1. Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: Goonie 02.11.18 - 16:15

    Wenn ich mir die aktuelle Rift so anschaue, dann gibt es wichtigere Dinge zu verbessern als die Auflösung der Displays, die ja immer einhergeht mit erheblichem Mehraufwand auf Seite der Grafikkarte:

    - Farbtiefe. Die Rift hat (genau wie die Vive) eine grottige Farbauflösung. Vor allem im dunklen Bereich sehe ich sehr viel Banding, fast wie früher bei Monitoren mit 6bit-Panel. Und Schwarz ist leider immer noch nicht Schwarz, sondern Dunkelgrau. HDR kostet auf Seite der Grafikkarte nur 5-10% Performance, also warum nicht auf DisplayHDR 1000 setzen? Das wäre für mich die wichtigste Verbesserung.

    - Bessere Linsen. Braucht man eh, bevor die Auflösung signifikant steigen kann. Im Moment sehe ich viele Lens Flares, God-Rays und so weiter.

    - Erst dann kommt in meinen Augen eine Erhöhung der Auflösung in Betracht. Aber ich denke auch erstmal nur um die 25%, die die Konkurrenz vormacht.

    Weitere Verbesserungen:

    - Inside-Out-Tracking, aber bitte zuverlässiger als bei Windows MR. Ich bin gespannt, wie gut das 4-Kamera-System von Oculus funktioniert. Ich will in Zukunft keine externen Kameras oder Tracker mehr.

    - Ein Kabel, USB-C. Bitte keine proprietären Kabelpeitschen mehr! USB-C überträgt Bild, Ton, USB und Strom. Was will man mehr?

    - Besserer Tragekomfort à la PSVR/Odyssey, wobei die Rift da schon recht gut ist.

  2. Re: Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: Hotohori 02.11.18 - 17:26

    Du denkst leider auch nicht weit genug.

    Was es bei VR braucht ist eine völlig neue Optik, schon allein weil wir bei der jetzigen Technik nur eine Fokusebene haben und somit Kino 3D in den VR Brillen.

    Der FoV muss sich auch deutlich erhöhen. Dieser Taucherbrillen Effekt, der uns auf Distanz von wirklicher Präsenz hält, muss einfach weg. VR ist Präsenz und nicht bloß hohe Immersion, das wäre völlig verschwendetes Potential.

  3. Re: Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: Micha12345 02.11.18 - 19:02

    Goonie schrieb:

    > - Farbtiefe. Die Rift hat (genau wie die Vive) eine grottige Farbauflösung.
    > Vor allem im dunklen Bereich sehe ich sehr viel Banding, fast wie früher
    > bei Monitoren mit 6bit-Panel. Und Schwarz ist leider immer noch nicht
    > Schwarz, sondern Dunkelgrau. HDR kostet auf Seite der Grafikkarte nur 5-10%
    > Performance, also warum nicht auf DisplayHDR 1000 setzen? Das wäre für mich
    > die wichtigste Verbesserung.

    Das Schwarz eher ein dunkles Grau ist stört mich persönlich auch z.B. beim Filme schauen. Kann ich dann zwar nach ein paar Minuten ausblenden, ich wäre aber nicht traurig darum, wenn es schon von Anfang an echtes Schwarz wäre.
    Ich vermute aber, dass es noch 3-5 Jahre dauern wird, bis HDR-fähige Panels in einer Preis- und Qualitäts-Region angekommen ist, dass sie auch für VR-HMDs eingesetzt werden.

    > - Bessere Linsen. Braucht man eh, bevor die Auflösung signifikant steigen
    > kann. Im Moment sehe ich viele Lens Flares, God-Rays und so weiter.

    ImO sind die Linsen der Oculus Go schon erheblich besser. Dort bemerke ich deutlich weniger GodRays als mit der Rift.

    > - Inside-Out-Tracking, aber bitte zuverlässiger als bei Windows MR. Ich bin
    > gespannt, wie gut das 4-Kamera-System von Oculus funktioniert. Ich will in
    > Zukunft keine externen Kameras oder Tracker mehr.

    Beim 4-Kamera-Tracking stimme ich dir zu ;) Allerdings mag ich noch anmerken, dass das IOTracking bei WMR in den letzten Monaten imO erheblich besser wurde.


    > - Ein Kabel, USB-C. Bitte keine proprietären Kabelpeitschen mehr! USB-C
    > überträgt Bild, Ton, USB und Strom. Was will man mehr?

    Das USB-C noch nicht verwendet wird, ist imO den eher chaotischen Zuständen rund um USB3.1Gen2 geschuldet. Grundsätzlich finde ich aber: weg mit dem Kabel. Ich bin doch kein Hund, der angeleint werden will. Ich will doch nur spielen ;)

    > - Besserer Tragekomfort à la PSVR/Odyssey, wobei die Rift da schon recht
    > gut ist.

    Ich hatte bislang noch keine Odyssey auf der Nase und PSVR steht noch auf der Wunschliste ;)
    Allerdings ist es für mich bislang immer das Kabel, dass den Tragekomfort mindert. Nenn mich sensibel, aber ich spüre immer ein Gewicht das meinen Kopf nach links (Rift) oder rechts (WMR) zieht.

  4. Re: Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: Micha12345 02.11.18 - 19:17

    Hotohori schrieb:

    > Der FoV muss sich auch deutlich erhöhen. Dieser Taucherbrillen Effekt, der
    > uns auf Distanz von wirklicher Präsenz hält, muss einfach weg. VR ist
    > Präsenz und nicht bloß hohe Immersion, das wäre völlig verschwendetes
    > Potential.

    Ich fürchte, deine Erwartungshaltung an VR ist zu hoch.
    VR wird ja gerne mal als ST:TNG Holodeck verkauft. Das ist es aber nicht und wird es auch nie sein. Für so eine Erfahrung bräuchte es eine vollsensorische Stimulation. Wenn du dazu über den Weg über deine Sinnesorgane gehen wölltest, müsstest du mit unglaublichem Aufwand unfassbar viele Daten zur Verfügung stellen (vom nötigen Platz ganz zu schweigen) und würdest doch immer noch merken, dass du nicht in einer realen Welt bist.
    Um so ein Erlebnis wirklich möglich zu machen, hilft nur der direkte Input in den Hirnstamm - und dieser Gedanke empfinde ich als entsprechend gruselig.

  5. Re: Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: Hotohori 02.11.18 - 19:28

    Micha12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    >
    > > Der FoV muss sich auch deutlich erhöhen. Dieser Taucherbrillen Effekt,
    > der
    > > uns auf Distanz von wirklicher Präsenz hält, muss einfach weg. VR ist
    > > Präsenz und nicht bloß hohe Immersion, das wäre völlig verschwendetes
    > > Potential.
    >
    > Ich fürchte, deine Erwartungshaltung an VR ist zu hoch.
    > VR wird ja gerne mal als ST:TNG Holodeck verkauft. Das ist es aber nicht
    > und wird es auch nie sein. Für so eine Erfahrung bräuchte es eine
    > vollsensorische Stimulation. Wenn du dazu über den Weg über deine
    > Sinnesorgane gehen wölltest, müsstest du mit unglaublichem Aufwand
    > unfassbar viele Daten zur Verfügung stellen (vom nötigen Platz ganz zu
    > schweigen) und würdest doch immer noch merken, dass du nicht in einer
    > realen Welt bist.
    > Um so ein Erlebnis wirklich möglich zu machen, hilft nur der direkte Input
    > in den Hirnstamm - und dieser Gedanke empfinde ich als entsprechend
    > gruselig.

    VR hat mit Holodeck auch nicht wirklich etwas zu tun. Holodeck bedeutet mit dem eigenen Körper in der Virtuellen Welt zu sein, somit kannst du dort niemals Jemand anderes sein als du selbst, geschweige denn ein völlig anderes Lebewesen oder gar ein Roboter wie in Lone Echo.

    Natürlich gibt es noch genug andere Schwierigkeiten, aber wenn man noch nicht mal Präsenz schafft, wenn man nur bewegungslos da steht und sich umschaut, dann ist VR einfach noch nicht gut genug. Und gerade der Taucherbrilleneffekt zerstört viel und lässt das aktuelle VR sich eher als etwas zwischen Bildschirm und echter VR anfühlen. Du bist drin, aber doch irgendwie nicht so wirklich.

  6. Re: Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: ThadMiller 05.11.18 - 14:51

    Goonie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > - Ein Kabel, USB-C. Bitte keine proprietären Kabelpeitschen mehr! USB-C
    > überträgt Bild, Ton, USB und Strom. Was will man mehr?

    Ist es jetzt auch nicht. Da ist nur einmal USB und einmal HDMI dran.

  7. Re: Räumliche Auflösung ist nicht alles

    Autor: Zazu42 12.11.18 - 17:18

    Micha12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    >
    > > Der FoV muss sich auch deutlich erhöhen. Dieser Taucherbrillen Effekt,
    > der
    > > uns auf Distanz von wirklicher Präsenz hält, muss einfach weg. VR ist
    > > Präsenz und nicht bloß hohe Immersion, das wäre völlig verschwendetes
    > > Potential.
    >
    > Ich fürchte, deine Erwartungshaltung an VR ist zu hoch.
    > VR wird ja gerne mal als ST:TNG Holodeck verkauft. Das ist es aber nicht
    > und wird es auch nie sein. Für so eine Erfahrung bräuchte es eine
    > vollsensorische Stimulation. Wenn du dazu über den Weg über deine
    > Sinnesorgane gehen wölltest, müsstest du mit unglaublichem Aufwand
    > unfassbar viele Daten zur Verfügung stellen (vom nötigen Platz ganz zu
    > schweigen) und würdest doch immer noch merken, dass du nicht in einer
    > realen Welt bist.
    > Um so ein Erlebnis wirklich möglich zu machen, hilft nur der direkte Input
    > in den Hirnstamm - und dieser Gedanke empfinde ich als entsprechend
    > gruselig.

    Davon hat er doch nichts gefordert, aber ja das was du da beschreibst ist zuviel Erwartung. ^^
    Einfach ein bischen breiteres Blickfeld ist ja erstmal keine Unmöglichkeit. Die Fokusebene zu ändern stelle ich mir allerdings auch schwer vor. Wobei das natürlich der Hammer wäre.

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