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Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

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  1. Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: non_sense 01.01.15 - 12:29

    The Witcher 3
    Doom 4
    GTA 5
    Uncharted 4
    Halo 5
    Mafia 3
    Watch_Dogs 2
    Mass Effects 4
    Just Cause 3
    Neuer Tomb Raider-Teil
    Neuer Battlefield-Teil
    Neuer Batman-Teil
    Neuer Star Wars-Teil
    Neuer Red Dead Redemption-Teil
    ...

    Mehr hat die AAA-Welt nicht mehr zu bieten?
    Alles nur noch eine aufgewärmte Suppe mit noch mehr Geschmacksverstärkern ...

    War das in den 80ern und 90ern auch schon so? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es damals so enorm viele Nachfolge-Titel gab.

  2. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Rettungsschirm 01.01.15 - 12:36

    Bloodborne?

  3. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.01.15 - 12:40

    Ich muss sagem, dass der ganze DRM-Wahnsinn mir das Spielen schon arg verleidet hat.
    Ich hab keine Lust, mir zig unnütze Zusatzprogramme installieren zu müssen, mir bei Hinz & Kunz einen Account zu erstellen und mich anzumelden. Und wenn etwas nicht klappt, kommt außer einem "Sorry, ist ihr Problem, denn wir haben ja ihr Geld schon" nichts mehr. Ich kaufe nur noch drm-frei und fahr damit sehr gut! Letztes Spiel war "The Vanishing of Ethan Carter", mein Hightlight 2014 ...

  4. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Poly 01.01.15 - 12:50

    Rettungsschirm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bloodborne?


    Jo das hat er gekonnt ignoriert.
    Genauso wie er sich mit dem Statement "Red Dead Redemption & Witcher 3 == Einheitsbrei" komplett selbst disqualifiziert hat.

  5. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: windermeer 01.01.15 - 13:22

    Monkey Island?
    Die Unreal-Teile?
    Die Ultima-Teile?

    Es gab damals auch oft Nachfolge-Titel und klar, wenn man weit genug in der Zeit zurück geht, dann findet man keine Nachfolge-Titel mehr, weil es ja nichts gab, wovon es einen Nachfolger geben kann.

    Nachfolger sind auch nicht per se das Problem, denn es gibt auch Nachfolge-Titel die sehr gut sind, siehe zB das neue Dragon Age oder meiner Meinung nach die Mass Effect Serie.
    Aber es gibt auch Negativ-Beispiele wie Battlefield und CoD, da muss ich dir Recht geben.

  6. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: HATI 01.01.15 - 13:31

    EVOLVE ist da für mich 2015 wohl das innovativste Projekt. Freu mich auch sehr drauf! GTA stimmt mich aber auch fröhlich.

  7. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: exxo 01.01.15 - 14:11

    Jaja früher war alles besser, schon klar. Das Spieleserien eine Erfindung der Neuzeit sind ist genau so eine urban legend wie die Behauptung die Spiele werden immer leichter.

    Aber nun zum Thema Serien in den 1980ern - 1990ern:

    Bards Tale
    Ultima
    Wizardry
    Kings Quest
    Space Quest
    Leisure Suit Larry
    Diverse andere Serien von Sierra, EA, Lucasfilm Games oder Cinemaware.

    Diese Liste ist mir spontan eingefallen, da gibt's noch einiges an Fortsetzungen.
    Wenn man sich die Mühe machen würde und recherchiert würden sicherlich noch einige Titel dazukommen.

    Also ist das gejammer des TE Alles nur lahmes gewäsch von einem ausgbranntenen Veteranen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.15 14:12 durch exxo.

  8. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: textless 01.01.15 - 15:17

    Schade, dass Nintendo-Spiele leider außen vor sind. Zumindest Zelda U oder Splatoon (neue IP!) wären eine Erwähnung wert gewesen.

  9. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Z101 01.01.15 - 16:33

    Naja es gibt auch ausserhalb des Einheitsbreis noch Spiele. Aber z. B. Bayonetta 2 und ähnliches werden von golem ja gekonnt ignoriert, obwohl es zu den bestbewertesten Aktionspielen 2014 gehört.

    Das im Artikel weder Zelda, Xenoblade X, Splatoon oder Devil's Third Erwähnung finden ist auch etwas seltsam.

  10. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Rababer 01.01.15 - 17:00

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > The Witcher 3
    > Doom 4
    > GTA 5
    > Uncharted 4
    > Halo 5
    > Mafia 3
    > Watch_Dogs 2
    > Mass Effects 4
    > Just Cause 3
    > Neuer Tomb Raider-Teil
    > Neuer Battlefield-Teil
    > Neuer Batman-Teil
    > Neuer Star Wars-Teil
    > Neuer Red Dead Redemption-Teil
    > ...
    >
    > Mehr hat die AAA-Welt nicht mehr zu bieten?
    > Alles nur noch eine aufgewärmte Suppe mit noch mehr Geschmacksverstärkern
    > ...
    >
    > War das in den 80ern und 90ern auch schon so? Ich kann mich nicht daran
    > erinnern, dass es damals so enorm viele Nachfolge-Titel gab.


    Welchen Grund gibt es nur negative Beispiele zu nennen ? ^^ Dieses 'AAA' wird übrigens von den Publishern gegeben ?!... ist doch egal ob AAA or nicht AAA ?! Das ist subjektiv und wenn dir nen Spiel nicht gefällt, ist es eben kein AAA.

    Spiel das was dir gefällt. Es gibt noch millionen anderer Spiele, die genau so viel Wiederspielwert haben wie diese gehypten und wofür Millionen Dollar für Werbung ausgegeben wird.
    Bei diesen Spielen geht es logischerweise darum dass sich möglichst viel Leute dieses Spiel bei Release kaufen. Deshalb gibt es weder Beta, noch Demo.
    Denen ist nur das Geld wichtig.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.15 17:08 durch Rababer.

  11. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: textless 01.01.15 - 17:04

    Rababer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Welchen Grund gibt es nur negative Beispiele zu nennen ? ^^ Dieses 'AAA'
    > wird übrigens von den Publishern gegeben ?!... ist doch egal ob AAA or
    > nicht AAA ?! Das ist subjektiv und wenn dir nen Spiel nicht gefällt, ist es
    > eben kein AAA.


    Laut wiki ist ein Triple-A-Titel nicht vom subjektiven Geschmack abhängig, sondern von den Entwicklungskosten.

    http://en.wikipedia.org/wiki/AAA_%28game_industry%29

  12. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Rababer 01.01.15 - 17:07

    textless schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rababer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Welchen Grund gibt es nur negative Beispiele zu nennen ? ^^ Dieses 'AAA'
    > > wird übrigens von den Publishern gegeben ?!... ist doch egal ob AAA or
    > > nicht AAA ?! Das ist subjektiv und wenn dir nen Spiel nicht gefällt, ist
    > es
    > > eben kein AAA.
    >
    > Laut wiki ist ein Triple-A-Titel nicht vom subjektiven Geschmack abhängig,
    > sondern von den Entwicklungskosten.
    >
    > en.wikipedia.org

    Wenn dass dann AAA Titel sein sollen, dann wurden aber 90% vom Budget in die Vermarktung gesteckt.
    Lauter 'AAA' Spiele dieses Jahr gehabt, die bei Release weder liefen und selbst jetzt noch voller bugs und lahmen Gameplay sind.

  13. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: spiderbit 01.01.15 - 22:43

    Schoen das es nicht nur mir so geht, wie aber schon erwaehnt war gab es auch viele Nachfolger fast alles, ok nicht alle Serien hatten 6 und mehr Nachfolger wie heute oft, aber einige Nachfolger schon.
    Z.B. Quake 1 2 3 spaeter noch 4 und bald 5? oder hab ich mich verzaehlt.
    Auch viele reihen /genres wurden erst erfunden, oder breit vorran getrieben. wie Starcraft und halflife.
    Aber auch von C&C gabs jede menge nachfolger.

    Es gibt wohl ein paar Grunde warum das gefuehl heute so erdrueckend ist.

    1. Ausser ein paar uralte reihen wie Ultima und ein paar andere gabs wenige Spiele mit hohen Nachfolgerzahlen.

    Wie Fifa 15 oder Call of Duty 11 etc.

    2. Direct X hatte ab version 9 das rennen gewonnen es gab vermutlich zu wenig konkurenz ab dann:

    Zwischen DX 5,6,7,8 und 9 lagen jeweils so pi mal daumen 1-2 jahre dazwischen.

    Zwischen DX9 und DX10 hats dann 4 Jahre gedauert, Seit dem hat sich grafiksch eh so gtu wie nix mehr geandert von dne engines her, ja die texturaufloesungen und effekt-feinheit etc hat sich erhoeht durch das mehr an Rohpower, aber es gab sehr wenig fundamentale Sachen, das letzte was fuer mich noch am Rande erwaehnenswert war, war mit DX 9 soweit ich weiss dieser HDR, selbst wenn man ne 10x hohere rechenpower in ner DX8 karte gehabt haette haette sie das nicht darstellen koennen, von was koenenn wir das heute bei ner DX10 karte sagen?

    DX10 und 11 waren reine effizienzupdates, spiele habe keine neuen effekte die mit dx9 nicht auch theoretisch darstellbar gewesen waeren.

    3. Inhalte, frueher war spiele entwickeln noch eine Art kunst, heute ist das zum einen fliesbandarbeit zum anderen psychologische Kriegsfuehrung, es werden psychologen eingebunden die raus finden sollen wie man Leute suechtig macht. Heraus kommen spiele wie WOW und deren f2p-pandents.

    Ausserdem war das Zielpublikum offenbar dann irgendwann ein komplett anderes, die konsolen setzten sich durch weil dort weniger raub kopiert wurde und man dazu noch fuer jedes spiel hoehere preise kasieren konnte, das massenpublikum braucht offenbar einheitskost.

    Das hat noch zu einer groesseren Monokultur gefuehrt nicht nur die selbe version einer grafik-api ohne neuerungen, es wurde fuer die meisten spiele auch noch die selbe engine benutzt, Unreal Engine 3(.5)

    Das waren wohl ueber 40 AA Titel, also sah alles gleich aus mehr oder weniger. Auch wenn mir da wieder zig leute widersprechen, ist ne neue engine fuer mich doch etwas anderes wie andere texturen oder shader.

    Aber ja vielleicht irr ich mmich auch und es war immer schon so kacke und ich habs nur damals noch nicht gemerkt, so postings wie von dir lassen mich mal immer glauben das ich mir das nicht nur einbilde.

    Was sicher auch zu kommt sind die vertriebswege, 20GB installationen 20 webshops bei denen man sich registrieren muss, das eckelhaft windows selbst das eher in die 90er passt mit seinen antiquierten software-update mechanismen, nirgends mehr lan-modi etc...

    Dazu der viele Noise, mag ja sein das es wirklich ein paar leckerbissen gibt, die ich offenbar immer uebersehe, aber bei den 25 FIFA Releases jedes jahr und dem ganzen anderen zeug uebersieht man das offenbar leicht.

    Die kurzen Produktzyklen helfen auch nicht, statt spiele lange zu pflegen und eine gute Moddingszene zu pflegen, wird lieber das spiel schnell begraben oder man kassiert nochmal 10x ab fuer kleinere updates.

    Ich hoffe das mit Opengl und Steamos dem ganzen wieder leben eingehaucht wird, sosnt weiss ich langsam auch nimmer, vielleicht muesste ich starke drogen nehmen damit mir spielen wieder spass macht :)

  14. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.01.15 - 00:45

    Z101 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja es gibt auch ausserhalb des Einheitsbreis noch Spiele. Aber z. B.
    > Bayonetta 2 und ähnliches werden von golem ja gekonnt ignoriert, obwohl es
    > zu den bestbewertesten Aktionspielen 2014 gehört.
    >
    > Das im Artikel weder Zelda, Xenoblade X, Splatoon oder Devil's Third
    > Erwähnung finden ist auch etwas seltsam.

    Aye, ich hab mir dieses Jahr fast ausschließlich Spiele Abseits der "Hypes" gekauft, unter anderem Bayonetta 2, und kann damit nur verneinen dass es nur noch "Einheitsbrei" gibt.

    Es gibt noch enorm viele gute Titel da draußen.
    Meine bisherigen Toptitel für 2015 :
    Zelda (wii u)
    Pillars of Eternity
    Xenoblade
    Monster Hunter 4

    Und ich wette bei Titeln die ich nebenher "mitnehme" werden auch genug Perlen dabei sein ;)

  15. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Algo 02.01.15 - 05:52

    Ich setze da meine Hoffnungen für 2015 in Spiele wie Star Citizen und Kingdom Come Deliverance was AAA angeht. Freue mich schon sehr auf die beiden Titel.
    Oh ja und Broken Age Akt II da freue ich mich auch schon drauf. Grim Fandango hab ich auch noch nie gespielt und es kommt ein Day of the Tentacle Remake.

    Allgemein lohnt es sich bei Kickstarter und Early Access Titeln um zu sehen. Da ist einiges viel interessanteres dabei. Mit Dragon Age kann ich persönlich z.B. wenig anfangen, aber vielleicht spiele ich ja noch mal den aktuellen dritten Teil.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.15 05:53 durch Algo.

  16. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Menplant 02.01.15 - 09:34

    >nicht alle Serien hatten 6 und mehr Nachfolger
    Das ist ja wohl nicht besonders Verwunderlich. Gab aber genug Spiele-Serien [nur noch mal fürs Protokoll] Zelda, Mario, Sonic, Ultima, Quake, Unreal, Monkey Island, Dragon Quest, FF, Mega Man, Metal Gear, Sportspiele generell wie z.B: olympic games oder unmengen Fußballspiele (google mal "List of association football video games")

    was hat den die Grafikschnittstelle mit Spiele-Einheitsbrei zu tun? Grafik/Leistung ist doch heutzutage das geringere Problem bei Spielen.

    Raupkopien gab es schon vor +20 Jahren, es war nur nicht so einfach wie heute weil man die Mittel noch nicht hatte (Internet, Home-PC).

    >bei den 25 FIFA Releases jedes jahr
    es ist nur ein FIFA release pro Jahr und immernoch nur in den seltensten Fällen mal mehr als ein Titel von irgendeiner Serie pro Jahr.

    >Die kurzen Produktzyklen helfen auch nicht, statt spiele lange zu pflegen und eine gute Moddingszene zu pflegen, wird lieber das spiel schnell begraben oder man kassiert nochmal 10x ab fuer kleinere updates.

    Das mit den Updates/DLC ist tatsächlich eine traurige Entwicklung, wenn man bedenkt das absichtlich halbe Spiele verkauft werden um den Rest nochmals zu verkaufen. Erweiterung kostenlos anzubieten wie es früher häufiger der Fall war, sollte man jedoch nicht als Privileg ansehen. Modding ist leider im AAA Bereich so gut wie kein Thema mehr (erinnere mich noch an Battlefield 2). Skyrim, Steamworkshops und vermutlich das nächste Unreal Tournament zeigen aber dennoch Lichtblicke.

  17. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Huetti 02.01.15 - 10:17

    Das leidige Thema "Fortsetzungen VS. neue Titel" ist halt leider viel komplexer als es für den ein oder anderen auf den ersten Blick erscheinen mag. Da spielen etliche Punkte mit rein, die ein komplexes Gesamtwerk ergeben. Ich gehe mal nur auf den Aspekt "Technik" und den damit verbundenen Aufwand ein.

    Der Punkt ist, dass Spiele früher von kleinen Teams entwickelt wurden, die mit vollem Eifer bei der Sache waren und die ein Spiel um des Spieles und des Spielspaßes wegen entwickelt haben und viele Aspekte, die heute eine Rolle spielen aus technischen Gründen noch überhaupt nicht zur Debatte standen.

    Früher gab es einen Grafiker, einen Soundmann, einen der die Engine gemacht hat und vielleicht noch jemanden für die Story...

    Heute ist die Liste an beteiligten Personen teilweise länger, als die bei einem Kinofilm!
    Das ist unter anderem der Technik geschuldet.

    Früher gab es flache 8 Bit-Grafik fast ohne Physik, heute soll eine komplette Spielwelt möglichst authentisch und fotorealistisch und ohne Nachladezeiten in perfektem 3D nachgebaut werden. Inklusive Gras, das sich physikalisch korrekt im Wind wiegt und inklusive Schmetterlingen, die mit einem Flügelschlag das Wetter am anderen Ende der Spielwelt beeinflussen... Dass z.B. ein Pistolenschuß früher "Peng!" gemacht hat, sich heute aber jede Waffe originalauthentisch anhören muss und natürlich auch die Umgebung mit einberechnet werden muss - von wegen Hall und so! - wird auch oft unterschätzt.

    Entsprechend sind natürlich auch die Entwicklungskosten für Spiele drastisch angestiegen. Mit dem Budget, mit welchem früher Klassiker wie das erste Monkey Island oder noch früher Super Mario Brothers oder das erste Legend of Zelda entwickelt wurden, lässt sich heute vermutlich nicht mal mehr die Lokalisation der Titel bezahlen.

    Wenn man dann mal aus rein wirtschaftlichen Aspekten an die Sache rangeht, ist es leider vollkommen logisch, dass es einfacher ist, eine etablierte Serie mit bestender Fanbasis und stabilen Verkaufszahlen fortzusetzen, als das "Risiko" einzugehen, etwas komplett neues einzuführen. Die Publisher wissen einfach, ein "Call of Duty" verkauft sich im Normalfall 25 - 30 Millionen mal. Das ist sicheres Geld... Bei einem neuen Titel lässt sich das nicht so einfach sagen und entsprechend sind die Publisher skeptischer.
    Die Konsequenz: es wird für 10 Millionen Euro ein neues "Call of Duty" in Auftrag gegeben, wohingegen nur 1 Million für eine neue Serie bereit gestellt wird...
    Schade, aber aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar.

    Von daher ist es schon erfreulich, dass zumindest ein paar wenige neue, vielversprechende Titel wie eben Bloodborne, The Division, Quantum Break oder letztes Jahr auch Sunset Overdrive oder Watchdogs gibt, die aus diesem Schema ausbrechen.

    Ich glaube wer wirklich nach Innovation sucht und neue Spielideen will, muss aktuell eher auf den Mobile-Markt oder auf den Independent-Markt schauen. Da gibt es genug richtig gute Spiele, die ihre Faszination noch aus den "alten Tugenden" gewinnen. Die haben aber halt meist keine Top-Grafik oder keine realistischen Geräusche... und sind deshalb leider für viele "Massenmarkt-Spieler" uninteressant.

  18. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Wander 02.01.15 - 10:28

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt wohl ein paar Grunde warum das gefuehl heute so erdrueckend ist.
    >
    > 1. Ausser ein paar uralte reihen wie Ultima und ein paar andere gabs
    > wenige Spiele mit hohen Nachfolgerzahlen.
    >
    > Wie Fifa 15 oder Call of Duty 11 etc.

    Solche Spiele sind auch heute eher die Seltenheit. Denn du vergisst eines, die Auswahl hat sich stark erhöht und Spieleserien existieren einfach schon länger. Spiele sind so beliebt wie noch nie und dementsprechend groß ist auch die Auswahl. Das heißt, heute wie damals gibt viele populäre Titel die viel Geld abwerfen und deshalb ständig Nachfolger erhalten (Final Fantasy, fast alles von Nintendo, diverse Sportspiele, ...), genauso gab es in den letzten Jahren aber weiterhin zig neue Spiele die sich u.U. aufgrund der Beliebtheit zu neuen Reihen entwickeln oder schon entwickelt haben. Alleine in diesem Jahr gab es für mich so viele neue tolle Spiele abeits von CoD und Co.: Alien Isolation, The Banner Saga, Shadow of Mordor, The Wolf Among Us, Divinity: Original Sins, Outlast, Wasteland 2, The Last of Us, South Park, ...

    > 2. Direct X hatte ab version 9 das rennen gewonnen es gab vermutlich zu
    > wenig konkurenz ab dann:
    >
    > Zwischen DX 5,6,7,8 und 9 lagen jeweils so pi mal daumen 1-2 jahre
    > dazwischen.
    >
    > Zwischen DX9 und DX10 hats dann 4 Jahre gedauert, Seit dem hat sich
    > grafiksch eh so gtu wie nix mehr geandert von dne engines her, ja die
    > texturaufloesungen und effekt-feinheit etc hat sich erhoeht durch das mehr
    > an Rohpower, aber es gab sehr wenig fundamentale Sachen, das letzte was
    > fuer mich noch am Rande erwaehnenswert war, war mit DX 9 soweit ich weiss
    > dieser HDR, selbst wenn man ne 10x hohere rechenpower in ner DX8 karte
    > gehabt haette haette sie das nicht darstellen koennen, von was koenenn wir
    > das heute bei ner DX10 karte sagen?

    Zum Beispiel Tessellation und Geometry Shaders.

    > DX10 und 11 waren reine effizienzupdates, spiele habe keine neuen effekte
    > die mit dx9 nicht auch theoretisch darstellbar gewesen waeren.

    Wie gesagt, das stimmt nicht.

    > Ausserdem war das Zielpublikum offenbar dann irgendwann ein komplett
    > anderes, die konsolen setzten sich durch weil dort weniger raub kopiert
    > wurde und man dazu noch fuer jedes spiel hoehere preise kasieren konnte,
    > das massenpublikum braucht offenbar einheitskost.

    Was hat das mit Einheitskost zu tun? Man bekommt heute wie damals auf Konsolen populäre Titel aber auch dutzende mehr oder weniger Geheimtipps, Versuche Neues zu wagen oder trotz großer Beliebtheit einfach nur tolle Spiele (da ich also Konsole nur eine PS3 besitze: Journey, Heavy Rain, Demon's Souls, The Darkness, Dark Souls, The Last of Us, Little Big Planet, Bayonetta, Red Dead Redemption, BioShock, Mirror's Edge, ...) Und da ist sogar nur eine Semi-Fortsetzung dabei.

    > Das hat noch zu einer groesseren Monokultur gefuehrt nicht nur die selbe
    > version einer grafik-api ohne neuerungen, es wurde fuer die meisten spiele
    > auch noch die selbe engine benutzt, Unreal Engine 3(.5)

    Abgesehen davon, dass das natürlich nicht stimmt - die Unreal Engine 3 wird zwar von vielen Spielen benutzt, aber die Mehrheit der Spiele nutzt etwas anderes - wüsste ich nicht wieso das ein Nachteil ist? Wenn ein kleines Studio sich Dank der Unreal Engine kaum Gedanken über den Low-Level ihres Spiels machen muss, sie so mehr Zeit und Kapazitäten für den eigentlichen Inhalt haben dann ist das sehr zu begrüßen. Und die Unreal Engine kommt auch gerade bei Indie-Titeln besonders häufig zum Einsatz.

    > Das waren wohl ueber 40 AA Titel, also sah alles gleich aus mehr oder
    > weniger. Auch wenn mir da wieder zig leute widersprechen, ist ne neue
    > engine fuer mich doch etwas anderes wie andere texturen oder shader.

    Und meinst du die Titel hätten besser ausgesehen wenn es die Unreal Engine nicht gäbe? Eines kann ich dir zumindest sicher sagen, es wären keine besseren Spiele geworden, weil die Zeit die man für die Entwicklung einer eigenen Engine opfern müsste würde an anderen Stellen (Artwork, Gameplay, Story, Umfang, ...) einfach fehlen.

    > Aber ja vielleicht irr ich mmich auch und es war immer schon so kacke und
    > ich habs nur damals noch nicht gemerkt, so postings wie von dir lassen mich
    > mal immer glauben das ich mir das nicht nur einbilde.

    Ja du irrst dich, damals war es eben die Quake {1,2,3} Engine die so populär war und in dutzenden AAA Spielen zum Einsatz kam. Viele Ausnahmen gab es aber damals wie heute.

    > Was sicher auch zu kommt sind die vertriebswege, 20GB installationen 20
    > webshops bei denen man sich registrieren muss, das eckelhaft windows selbst
    > das eher in die 90er passt mit seinen antiquierten software-update
    > mechanismen, nirgends mehr lan-modi etc...

    Wenn dich dieser Umstand stört gibt es Konsolen. Am PC reichen mir 2 Webshops (Steam und gog.com) mithilfe deren Clients das Kaufen, Installieren und Updaten von Spielen am PC noch nie so einfach und unkompliziert war.

    > Dazu der viele Noise, mag ja sein das es wirklich ein paar leckerbissen
    > gibt, die ich offenbar immer uebersehe, aber bei den 25 FIFA Releases jedes
    > jahr und dem ganzen anderen zeug uebersieht man das offenbar leicht.

    Nein, man muss sich nur wie damals informieren. Ich schaue mir etwa einmal im Monat für 30 Minuten die Spieleseitemeiner Wahl an, lese die Testberichte interessanter Neurveröffentlichungen und haben anschließend meist mehr Auswahl als ich Zeit zum Spiele habe. Das ist kein Vergleich zu dem Aufwand von damals wo die einzige brauchbare Informationsquelle Spielezeitschriften waren.

    > Die kurzen Produktzyklen helfen auch nicht, statt spiele lange zu pflegen
    > und eine gute Moddingszene zu pflegen, wird lieber das spiel schnell
    > begraben oder man kassiert nochmal 10x ab fuer kleinere updates.

    Der Indiemarkt war noch nie so groß und hochqualitativ wie heute, wenn dir EA und Co. also nicht das liefern was du möchtest gibt es noch genug Auswahl.

    > Ich hoffe das mit Opengl und Steamos dem ganzen wieder leben eingehaucht
    > wird, sosnt weiss ich langsam auch nimmer, vielleicht muesste ich starke
    > drogen nehmen damit mir spielen wieder spass macht :)

    Welche Änderungen erhoffst du dir denn? Statt einem Direct3D- und den jeweiligen Konsolen-Renderern gibt es dann eben noch einen OpenGL-Renderer und SteamOS bringt auch nichts neues - es ist einfach nur eine Mischung aus Konsole und PC.

  19. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: exxo 02.01.15 - 11:49

    Der TE sollte einfach nichts mehr spielen. Das Hobby gibt ihm nichts mehr. Alles hat seine Zeit.

    Das Videospiele nichts mehr taugen höre ich seit 25 Jahren immer wieder. Leider sind viele Gamer in selbstreflektion nicht besonders stark und merken nicht das es nicht an den Games liegt, sondern sie selber einfach keine Lust mehr haben. Das Ergebnis sind dann Threads wie dieser hier,wo jemand reinschreibt das früher alles besser war, obwohl nicht die Games schwächeln, sondern die Begeisterung des TE.

    Es gibt auch andere Hobbys da draußen....

  20. Re: Alles nur noch ein Einheitsbrei ...

    Autor: Andi K. 02.01.15 - 12:47

    No mans sky sehe ich nicht als "Einheitsbrei"

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