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  5. › Warcraft 3: Blizzard sichert sich Rechte…

In wie weit Anwendbar?

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  1. In wie weit Anwendbar?

    Autor: ZeldaFreak 30.01.20 - 11:49

    Wenn ich deren Tools benutze, dann macht es durchaus Sinn. Wenn man Mods o.ä. macht und es ist sehr beliebt, dann wäre es doch ganz gut, wenn Blizzard dies ins Spiel übernehmen kann.

    Wenn ich aber außerhalb ein Spiel baue, nur angelehnt an deren Spiel, ohne irgendwas von denen direkt zu verwenden, kann ja nicht Blizzard ankommen und "Meins" rufen, nur weil es ein besserer Warcraft Clone ist.

    Die Frage ist aber eher, wie weit es rechtlich überhaupt Anwendung finden kann. Gibt oder gab es nicht in den YouTube AGBs bzw. zur "YouTube Lizenz" abschnitte die so nicht in Deutschland gehen, aber auch nicht wirklich durchgesetzt werden? Hab da irgendwas im Hinterkopf, dass das mal vor einigen Jahren Thema war. Ich meine da war auch was bei Facebook, wo die Welle von Posts kam, die damit diesem Abschnitt "widersprechen" und die Nutzung der Bilder untersagt.

    Blizzard macht sich damit immer mehr Feinde. Man muss nur mal auf die Half-Life Mods gucken. Einige Mods wurden von Valve übernommen und andere sind unabhängig geblieben. Ich glaube kaum wenn Blizzard mit Geld und Jobs winkt, dass die Mod Ersteller abhauen würden, außer die sehen, dass das Projekt dann zu stark verändert wird.

    Sollen die ruhig weiter ihr Grab schaufeln. Bald können die sich reinlegen und die Fans können dann das Grab zuschütten.

  2. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: Der schwarze Ritter 30.01.20 - 12:00

    Es geht um Custom Maps für Warcraft 3, was du außerhalb von deren Spiel tust, darüber diskutiert hier gar keiner.

  3. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: bernstein 30.01.20 - 13:00

    Nein, es geht um die Urheberrechte an den Maps, Charakteren, Items, Story und natürlich dem Namen.

    Ein Custom Game als ein eigenständiges Game neu zu lancieren ohne dass du diese Dinge verwenden darfst macht es viel, viel schwieriger so etwas erfolgreich zu lancieren.

    Wobei wenn ein Grosser wie Valve die Modder kauft und mit Geld versorgt, glaube ich kaum dass das einen Unterschied macht. Von dem her ist die Aussage, dass es kein Dota oder LoL gegeben hätte falsch. Die wären dann halt leicht anders ausgefallen, aber das Gameplay an sich lässt sich Gott sei Dank nicht schützen.

  4. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: Der schwarze Ritter 30.01.20 - 13:19

    Na ja, ich sag mal, wer so viele eigenen Ideen hat, der ist heute nicht mehr auf den Mapeditor von WC3 angewiesen, sondern findet bei Unity und dergleichen sowieso ein viel besseres Toolset vor. Klar, dann muss man natürlich noch etwas mehr drumherum entwickeln - insbesondere die Assets - aber es gibt keinerlei rechtliche Unklarheiten, wem die Inhalte jetzt gehören. Das war 2003 noch ganz anders, da gab es kaum etwas, das an den Editor von Blizzard rankram, erst recht nicht kostenlos.

  5. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: twothe 30.01.20 - 14:43

    Inwiefern das anwendbar ist ist eine gute Frage. Das Urheberrecht kann ja - wie im Artikel erwähnt - nicht einfach übertragen werden. Ob man eine pauschale "Vollmacht-"Lizenz durch das Kleingedruckte in den AGBs automatisch übertragen kann ist zumindest fragwürdig. Es gibt in Deutschland ein Gesetz das "überraschende" bzw. "unerwartete" Klauseln in AGBs für Privatpersonen annulliert, eine pauschale, uneingeschränkte Lizenzierung könnte da durchaus drunter fallen.

    Im Detail werden das wohl dann Gerichte klären müssen, ich persönlich würde aber eher dazu tendieren, dass Blizzard das verliert. Denn ansonsten würden alle Firmen in Zukunft eine pauschale, allumfassende, kostenlose Lizenzierung für und gegen alles in ihre AGBs aufnehmen und normale Bürger damit pauschal Gedanken-enteignen. Das ist definitiv nicht im Sinne des Urheberschutzes.

  6. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: Mjoellnir 30.01.20 - 14:45

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, ich sag mal, wer so viele eigenen Ideen hat, der ist heute nicht
    > mehr auf den Mapeditor von WC3 angewiesen, sondern findet bei Unity und
    > dergleichen sowieso ein viel besseres Toolset vor. Klar, dann muss man
    > natürlich noch etwas mehr drumherum entwickeln - insbesondere die Assets -
    > aber es gibt keinerlei rechtliche Unklarheiten, wem die Inhalte jetzt
    > gehören. Das war 2003 noch ganz anders, da gab es kaum etwas, das an den
    > Editor von Blizzard rankram, erst recht nicht kostenlos.

    Sehr wohl ist er aber uU auf die vorhandene Playerbase angewiesen, wenn sein Werk auch Aufmerksamkeit bekommen soll.

  7. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: Hotohori 30.01.20 - 17:11

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, ich sag mal, wer so viele eigenen Ideen hat, der ist heute nicht
    > mehr auf den Mapeditor von WC3 angewiesen, sondern findet bei Unity und
    > dergleichen sowieso ein viel besseres Toolset vor. Klar, dann muss man
    > natürlich noch etwas mehr drumherum entwickeln - insbesondere die Assets -
    > aber es gibt keinerlei rechtliche Unklarheiten, wem die Inhalte jetzt
    > gehören. Das war 2003 noch ganz anders, da gab es kaum etwas, das an den
    > Editor von Blizzard rankram, erst recht nicht kostenlos.

    Unterschätze nur nicht die Arbeit die das erstellen von Assets macht. Darum sind solche Editoren in Spielen ja so beliebt, weil man dessen Assets verwenden kann und so mehr Zeit hat sich um das wesentliche zu kümmern, die Map, das Balacing etc.

  8. Re: In wie weit Anwendbar?

    Autor: nurmalsoamrande 31.01.20 - 08:36

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich deren Tools benutze, dann macht es durchaus Sinn. Wenn man Mods
    > o.ä. macht und es ist sehr beliebt, dann wäre es doch ganz gut, wenn
    > Blizzard dies ins Spiel übernehmen kann.

    Nein, das macht überhaupt keinen Sinn. Denk das mal zu Ende. Stell dir vor, du würdest eine Buchserie a la Harry Potter schreiben. Benutzt hast du dazu MS-Word. In wie weit wärst du als Autor wohl damit einverstanden, dass Microsoft als Hersteller des textverarbeitungsprogramms die vollen Rechte an deinen Tantiemen vorbehält?

    Was Blizzard damir beabsichtigt ist klar.. die wollen eine 360° Absicherung gegen alle möglichen Klagen. Trotzdem ist die Form so i nicht in Ordnung. Naja, 99% aller AGBs oder Lizenen sind im Grunde nicht wirksam, da ich als Verbraucher keine Chance habe, mich VOR dem Kauf informiert werde... und nicht erst beim Installieren...

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