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Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

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  1. Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Wirtschschaftsanalyst 26.11.10 - 13:39

    - Es fehlt die Akzeptanz eines geeigneten Transfermediums
    - Paypal ist kein geeignetes Transfermedium für Mikrotransaktionen, da die Gebühren für kleine Beträge zu hoch sind
    - Sich durch Geld einen Spielvorteil zu verschaffen würde hierzulande mit Verachtung gestraft
    - Ein Betreiber, der gegen Geld Spielvorteile bereitstellt würde sich einen schlechten Ruf einhandeln
    - Ein "kostenloser" Dienst wird hierzulande auch als solcher in Anspruch genommen, oder eben garnicht

  2. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Shismar 26.11.10 - 13:55

    Du hast schon mitgekriegt, dass Firmen wie Gamesforge oder Frogster nicht wissen wie sie die Kohle ausgeben sollen die sie derzeit mit F2P Spielen scheffeln? Von Zygna und Konsorten mal ganz abgesehen, die verdienen sich auch in DE dumm und dämlich.

    Klar, vor 10 Jahren hätte ich das gleiche gesagt. Aber die Realität sieht mittlerweile anders aus. Seit es Paysafecard in jedem Kiosk gibt, ist auch das Bezahlen massentauglich geworden. Reine Abomodelle oder Offline-Vollpreisspiele wird es sicher weiter geben, aber jetzt rollt erst einmal F2P den Markt auf.

  3. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Hellfr4g 26.11.10 - 13:58

    Zum einen hast du Recht, das ein geeignetes Bezahlmedium fehlt um die Mikrotransaktionen für den DLC zu leisten, zum Anderen vergraulen sich die Betreiber von F2P Games auch ihre eigenen Kunden durch übermäßige Gier...

    Die Sache ist, dass bei P2P Games die Kosten überschaubar sind. Man zahlt seine xx euro und kann dann alles nutzen.

    Bei F2P Spielen kann der Betreiber jederzeit irgendwelchen Shice hinzufügen, den man aber unbedingt brauch, um oben mitzuspielen und sich demzufolge kaufen muss. Im Endeffekt zahlt man so leicht ein Vielfaches mehr als für ein P2P Spiel.

    Hab das selbst zur genüge bei vielen Spielen gesehen. Bestes Beispiel Runes of Magic...
    Irgendwann wurde dann der Runenbohrer für den 3. Runenslot (zusätzliche stats) eingeführt, da hatten die meisten noch nichtmal ihr Equipment komplett mit 2 Runenslots aufgebohrt. Dann haben die ersten mal auf ihre Waffe oder so den 3. Runenslot gebastelt, und nichmal nen Monat später gabs nen Bohrer für den 4. Runenslot auf dem Item.
    Da wurde es mir dann zu bunt und ich hab aufgehört, weil man so beliebig weitermachen kann oder sich neuen Müll ausdenken kann (Runenfäden zum einweben oder so) womit man wieder die leute zum Zahlen bringt.
    Spieler die nix zahlen machen auch keinen DMG oder haben zu wenig HP um sie in Instanzen mitzunehmen...

    Bisher fand ich den Ansatz von NFS:World nicht schlecht, wo man nach den rennen zufällig Karten mit Powerups bekommt, diese sich aber auch für echtes Geld kaufen kann...
    BZW Mietwagen, die man sich aber auch für Ingame Geld kaufen kann...
    Durch die Patches wurde da jetzt aber auch einiges geändert, ich muss mir das mal bissl weiter anschauen...

    mfg

  4. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Kleinverdiener 26.11.10 - 15:05

    Wirtschschaftsanalyst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Paypal ist kein geeignetes Transfermedium für Mikrotransaktionen, da die
    > Gebühren für kleine Beträge zu hoch sind

    PayPal ist im Verglich zu anderen Paymentprovidern noch günstig. Bei Transaktionen i.H.v. 2 EUR betragen die Gebühren ca. 20%, höhere Summen sind sehr viel günstiger. (Aber hier solls ja um Micropayment gehn.)
    Dem gegenüber ziehen manche Handyzahlanbieter um die 50% vom Umsatz ab. Manche ausländischen Anbieter sogar bis zu 80%.

  5. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Frustrierter RoM-Spieler 26.11.10 - 16:03

    Shismar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast schon mitgekriegt, dass Firmen wie Gamesforge oder Frogster nicht
    > wissen wie sie die Kohle ausgeben sollen die sie derzeit mit F2P Spielen
    > scheffeln?

    Ja, und gerade Frogster mit dem Zugpferd Runes of Magic hat extreme Probleme momentan in diesem Spiel (Benutzer flüchten, kein F2P mehr). Das Spielkonzept ist komplett auf das "Pimpen" der Ausrüstung ausgelegt, das geschieht per Einkauf gegen zu kaufende "Diamanten" im Itemshop. Du kannst dort gerne mal im Forum gucken, ich fass nur mal die wichtigsten Sachen zusammen:
    - seit Monaten nicht mehr F2P, weil die Umwandlung von Ingamegold zu Diamanten abgeschaltet wurde. Grund: "Chinabots", die Wiedereinführung wird immer wieder mit fadenscheinigen Gründen verschoben
    - seit Monaten furchtbares Balancing; außer Heilern und Tanks gibt es nur noch eine effektive DD-Klasse von eigentlich 5 DD-Klassen (Kunststück, wenn eine Klasse mind. den doppelten Schaden der anderen macht)
    - mangelhafter Support
    - unglaublich viele Bugs, die teilweise seit Monaten bestehen

    Es kommt definitiv der Eindruck rüber, dass Frogster sich im besten Fall denkt: "Ist ja F2P, die Nutzer können da ja keine Ansprüche stellen.". Pessimistische Einschätzungen sind eher "Scheiss auf die Nutzer, solange der Rubel rollt!"

    Ich glaube kaum, dass gerade Frogster mit ihrem nächsten F2P nochmal den gleichen Erfolg hat....
    Mit Glück haben sie das Konzept F2P nicht komplett versaut in D.

  6. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Kakashi 26.11.10 - 16:12

    Ja, aber dann muss man sich wieder das "Starterpack" kaufen, damit man überhaupt über Level 10 raus aufsteigen kann.

    Sind also auch wieder 20€ damit ich überhaupt alles "sehen" kann.

    http://www.mfcl.net/images/mfcllogo.jpg

  7. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Sonic77 27.11.10 - 16:18

    Wirtschschaftsanalyst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Sich durch Geld einen Spielvorteil zu verschaffen würde hierzulande mit
    > Verachtung gestraft

    Zurecht

    > - Ein Betreiber, der gegen Geld Spielvorteile bereitstellt würde sich einen
    > schlechten Ruf einhandeln

    Zurecht

  8. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Zurechtler 28.11.10 - 18:25

    Zu blöd um Argumente zu liefern.

  9. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Havyrl 02.12.10 - 12:09

    Zurechtler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu blöd um Argumente zu liefern.
    das Agument hat Hellfr4g weiter oben geschrieben.


    PS: F2P die keinen fairen Wettstreit bieten, sondern sich nach dem RL-Geldbeutel des Spielers richten machen einfach kein Spass. Ich habe keine Probleme damit, das sich ein Spieler seine ganze Highend Ausrüstung kaufen kann, aber ein Spieler mit wenig Geld sollte das gleiche erreichen können.

  10. Re: Warum das Micropaymentmodell hierzulande keinen Fuß fast

    Autor: Altruistischer Misanthrop 17.08.11 - 20:01

    Frustrierter RoM-Spieler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Glück haben sie das Konzept F2P nicht komplett versaut in D.

    Da hoffe ich das Gegenteil.

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