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Das Problem ist nicht, ewig an seinem Traum zu arbeiten und nie fertig zu werden...

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  1. Das Problem ist nicht, ewig an seinem Traum zu arbeiten und nie fertig zu werden...

    Autor: cyblord 15.09.20 - 01:18

    ...das Problem ist, andere dafür bezahlen zu lassen.
    Die haben natürlich freiwillig bezahlt, aber schon für ein Spiel das irgendwann fertig wird und nicht für einen veträumten Ego-Trip.

  2. Re: Das Problem ist nicht, ewig an seinem Traum zu arbeiten und nie fertig zu werden...

    Autor: \pub\bash0r 15.09.20 - 11:13

    Selbst ewig an seinem Traum zu arbeiten ist nicht das Problem. Oder andere dafür bezahlen zu lassen.
    Ich zweifle aber genauso wie der erwähnte Kunde die Professionalität des Teams - und vor allem des Teamleads an. Das heißt nicht, dass das unfähige Leute sind. Die sind alle begabt und leisten viel. Aber wenn man es nicht schafft, ein Projekt so zu steuern, dass man sinnvolle Inkremente vorweisen kann, zeugt das nunmal von extrem schlechten Projektmanagement. Und genau das gehört bei einem Profi dazu. Sich große Ziele setzen kann jeder. Ewig an was arbeiten schon weniger, aber immer noch viele Leute. Tatsächlich was fertig zu kriegen und nicht in Scope-Creep zu verfallen, das ist schon schwieriger.

    Mich würde sehr interessieren, was Roberts mit dem Geld schon hätte auf die Beine stellen können, wenn er jemanden gehabt hätte (oder jemand wäre), der was von Projektleitung versteht. Dann hätten wir jetzt vermutlich schon Star Citizen 3.0 mit dem nächsten Satz geiler Features. Zwar noch nicht da, wo er final hin will, aber mit bereits seit Jahren ordentlich spielbaren Teilen.

    Stattdessen gibt es haufenweise zu 80% fertige Spielmechaniken und Inhalte und man drückt sich vor den gefürchteten letzten 20%, indem man immer neue Baustellen aufmacht.

  3. Re: Das Problem ist nicht, ewig an seinem Traum zu arbeiten und nie fertig zu werden...

    Autor: Trockenobst 15.09.20 - 18:08

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stattdessen gibt es haufenweise zu 80% fertige Spielmechaniken und Inhalte
    > und man drückt sich vor den gefürchteten letzten 20%, indem man immer neue
    > Baustellen aufmacht.

    Der kommt aus der Filmwelt, da hat er sein Geld verdient. Dort vertraut man Leuten eben, wenn die sagen das es so und so lange dauert. Solange er, der Producer, das Geld bei schafft, spielt ein James Cameron dann auch seit fünf Jahren an Avatar 2+3+4. Alle Schauspieler sagen, das wird krass, aber gesehen haben wir nichts.

    Die letzten 20% sind meistens weniger das Problem (nach meiner Erkenntnis) sondern das Ziel. Die 20% sind machbar wenn man ein Ziel hat. Wenn aber das Ziel eine glaubwürdige Open World mit physikalischen Simulation ist, kann es sein das man für die restliche 20% eben ganze Subsysteme braucht die es noch nicht gibt. Etwa der einfache Wurf einer Waffe. Je nachdem wie die Gravitation ist, fliegt das Ding eben anders. Und dann muss sich dein Charakter der getroffen auch noch anders bewegen.

    Wenn das Ziel ist, ok dann sieht der Wurf in der Leere des Weltalls eben Mist aus, SHIP IT!, dann kann man sich die Reviews ("Spiel ist nicht fertig, geworfene Waffe macht eine komische Kurve auf der Raumstation") schon vorstellen.

    Vielleicht hätte er mit besseren Managern zwischen Schritte verkaufen können. Einen schnellen Shooter mit Netzwerk wäre keine großer Umweg gewesen. Aber für unter 10 Hollywoodstars macht es ein Roberts nicht mehr :)

  4. Re: Das Problem ist nicht, ewig an seinem Traum zu arbeiten und nie fertig zu werden...

    Autor: n0x30n 16.09.20 - 12:27

    Wo siehst du denn da keine inkrementellen Fortschritte in der Vergangenheit?
    https://robertsspaceindustries.com/roadmap/board/1-Star-Citizen

    Das Projekt leitet übrigens nicht nur CR, sondern auch jede Menge anderer Leute von denen er sich beraten lässt. Unter anderem auch sein Bruder, der schon jahrelang ein anderes Studio vor CIG leitete. Die sind alle nicht neu im Geschäft.

    Hier sieht man zum Beispel sehr gut wie Erin Roberts praktisch die Entscheidungen trifft und CR letztendlich nur noch zustimmt.
    https://youtu.be/rRsF6_lwLas?t=555

    Der hat da also schon kompetente Leute, die ihn in die Schranken weisen.

  5. Re: Das Problem ist nicht, ewig an seinem Traum zu arbeiten und nie fertig zu werden...

    Autor: Prypjat 16.09.20 - 14:56

    Nun sag doch nicht sowas!
    Das sind doch alles nur Leute von der Straße, die ein Handbuch "Programmieren und Entwickeln für Dummies" in die Hand gedrückt bekommen.
    Alles inkompetente überbezahlte Tunichtgute.
    [/sarcasm]

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