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  5. › World of Warcraft: Blizzard lässt…

Meine Vermutung.

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  1. Meine Vermutung.

    Autor: Hotohori 07.04.16 - 17:42

    Die MMORPGs und besonders auch das aktuelle WoW sind so marode, dass Blizzard ein großes Interesse daran hat Classic Server weg zu bekommen.

    Warum?

    Ganz einfach: weil sonst die Spieler, die mal die Classic Version länger ausprobieren, schnell merken würden was genau an den heutigen MMORPGs alles kaputt ist und wie viel mehr Spaß ein noch ordentliches MMORPG auch heute noch machen würde. Blizzard will aber auf keinen Fall zurück, damit können sie nicht die breite Masse ansprechen, also weg mit den Classic Servern, damit ja so wenige Leute wie möglich merken was für einen Müll sie heute eigentlich spielen. Schließlich sind auch die WoW Abo Zahlen ziemlich rückläufig.

    Vielleicht glaubt Blizzard ja auch ernsthaft sie könnten mit der Aktion einige WoW Spieler zurück holen. Was ich ja eher mal bezweifle, außer vielleicht die, die ohne WoW nicht leben können, aber die werden nach dem Classic Server beim aktuellen WoW so dermaßen ernüchtert, dass sie eher ganz schnell endgültig aufhören. ;)

  2. Re: Meine Vermutung.

    Autor: HorkheimerAnders 07.04.16 - 18:18

    Ich bin mir sicher, die Leute wollen keine MMORPGs. Die Leute wollen World of Warcraft und zwar so gut kopiert wie moeglich. Leider verkauft Blizzard keine Oldtimer mehr. Pech gehabt. Denn, MMORPGs kann man jederzeit entwickeln und wenn wirklich so hoher Bedarf an einem bestimmtem Spieldesign / MMORPG besteht, dass Profis ein Team aufbauen und eine Umgebung schaffen, die hunderttausende von Spielern beheimaten kann, dann wäre es wirtschaftlich gewiss nicht ganz abwegig mit uralter Technik uralte Inhalte zu erstellen. Das hat ja bei Dota und HoN/LoL auch geklappt.

    Aber.. die Leute wollen das gar nicht. Hier geht es allein um World of Warcraft und zwar eines von Blizzard. Die wollen diese Version aber nicht mehr freigeben. Tja.

  3. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Vaako 07.04.16 - 18:20

    Die verdienen halt nix mehr an monatl. Gebühren bei Privatserver/Freeshards, und selber machen sie sowas nicht weil die Leute ja dann keine Addons mehr kaufen. Die sind halt unglaublich Geld geil.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.16 18:21 durch Vaako.

  4. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Mimbus 07.04.16 - 18:51

    Man geht bei Blizzard sicherlich davon aus das der Classic Server zum Konkurrenten wurde und weiterhin Rechnet man sicherlich damit das sie jetzt alle nach Blizzard WoW laufen :)

  5. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Hotohori 07.04.16 - 19:05

    Also ich treffe in MMORPGs die letzten Jahre immer mehr Spieler an, denen die völlig durchcasualisierten MMORPGs zum Hals raus hängen und wieder die guten alten MMORPGs zurück wollen. Und da geht es nicht bloß um WoW, sondern auch um Titel wie EverQuest, LineAge, DAoC oder auch Ultima Online zu ihren Classic Zeiten.

    Nur entwickelt keine Firma mehr ein MMORPG auf die Art und vor allem geht das heute auch nicht mehr dank der Geldgeilheit von Investoren, für die nur noch schnelles Geld zählt. MMORPGs müssen heute wie normale Spiele auch das meiste Geld in den ersten Wochen liefern und zwar so viel dass es direkt Gewinn abwirft. Früher machten die MMORPGs sehr oft erst über Monate Gewinn, sprich die ersten Monate war es erst mal immer noch ein Verlust. Wozu das heute führt ist klar:

    MMORPGs werden genauso gehypt wie normale Spiele, die große breite Masse fällt zum Release über das MMORPG her, hinterlässt nach ein paar Wochen nur verbrannte Erde und die Spieler, die es tatsächlich längerfristig spielen wollen, welche sich aber auf zu vielen Serverwelten verteilen, wodurch die Server zu leer werden, weswegen Spieler aufhören, es noch leerer wird und noch mehr aufhören usw. bis es dann endlich mal Server Zusammenlegungen gibt. Und nach Außen hört man in der Presse dann wieder das übliche negative über das MMORPG, dass die Spieler nach nur wenigen Wochen davon rennen, die Spielwelten zu leer wirken und als Abschluss das Server zusammen gelegt werden und in den letzten Jahren kam dann noch dazu, wenn es nicht schon F2P war, dass es auf F2P umgestellt wird. Was einen sehr großen Teil von Interessierten abschreckt.

    Kurz, die MMORPGs werden schon mit ihrem Start kaputt gemacht. Wenn man sich mal die Spielerzahlen Kurve älterer MMORPGs ansieht, die als erfolgreich galten, inkl. WoW, dann sieht man das eben nicht zum Release die meisten Spieler da waren und danach die Spielerzahlen stark einbrachen und dann immer weniger wurden, sondern das die Spielerzahlen über die Monate hinweg sogar immer stärker zunahmen und somit eben nicht zum Release die meisten Spielern hatten. Warum? Weil um die MMORPGs damals nicht so ein Rummel veranstaltet wurde, sie wurden released und dann sprach es sich unter den Spielern rum wie gut diese waren und haben ihre Freunde und Bekannte mit rein geholt. Dadurch schafften es die MMORPGs auch Abgänge abzufedern. So konnte sich eine gesunde und angenehme Community bilden ohne jemals eine zu leere Welt zu haben um funktionieren zu können.

    Bei den heutigen MMORPGs ist es einfach kein Wunder das sie scheitern, egal wie gut sie sind. Da braucht es schon eine sehr starke Marke dahinter wie Final Fantasy und es braucht ein Betreiber der auf Qualität beim Support bedacht ist, dann funktioniert heute sogar noch ein Abo Modell, siehe Final Fantasy XIV. Das eine starke Marke allein nicht hilft zeigte das Versagen von SW:TOR und das frühe umstellen müssen auf F2P.

  6. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Hotohori 07.04.16 - 19:09

    Ist doch im Grunde das was ich sagte. ;)

  7. Re: Meine Vermutung.

    Autor: TC 07.04.16 - 23:15

    all abaut the monay, honay :)

  8. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Phreeze 08.04.16 - 08:27

    RPG ist seit Jahren tot. Das sind alles action-Gruppenspiele,mehr nicht. RPG ist, wenn du wirklich auf deine Stats achten musst und nicht vorgeschneiderte Teile kriegst; wenn ein Taure kein fucking Paladin ist, egal wie du die Lore mishandelst (danke Blizz.), und wenn du wirklich einen Stat à la charisma hast, der dieStory dem entsprechend mit in betracht zieht (Handel bei Händlern in Städten etc.)

  9. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Elgareth 08.04.16 - 10:53

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum? Weil um die MMORPGs damals nicht so ein
    > Rummel veranstaltet wurde, sie wurden released und dann sprach es sich
    > unter den Spielern rum wie gut diese waren und haben ihre Freunde und
    > Bekannte mit rein geholt. Dadurch schafften es die MMORPGs auch Abgänge
    > abzufedern. So konnte sich eine gesunde und angenehme Community bilden ohne
    > jemals eine zu leere Welt zu haben um funktionieren zu können.

    Wie bitte? Um WoW wurde ein wahnsinns Rummel veranstaltet :-D
    Die Server waren komplett randvoll und überlastet ohne Ende bei Release (ich war dabei... sieben Leute, die um den Spawn von einem normalen Level 2 Gegner standen um ihn instant zu "taggen", damit die dritte Quest weitergeht war normal :-D ), Warteschlangen die teilweise in die Stunden gingen, Lags ohne Ende.

    MMORPGs vor WoW waren einfach Nischenprodukte, mit einer kleinen, ausgewählten Schicht Hardcore-Gamer die Bock drauf hatten. Durch WoW wurden MMORPGs Massenmarkt-tauglich, die Community war riesig und bestand plötzlich nicht mehr nur aus Core-Gamern, für die es normal war 20+ Stunden die Woche zu zocken. Und es wurden Stimmen laut, dass es blöd sei, dass manche / die meisten Spieler nie alle Inhalte sehen werden, weil sie schlicht nicht die Zeit haben 8 Stunden Mats zu farmen und auf Raids zu warten etc. pp.
    Und so wurde alles weiter für casuals gebaut. Inzwischen sind ja einige MMORPGs für den "harten Kern" in der Mache / Released, nur wirken die halt inzwischen einfach veraltet, weil Komfortfunktionen inzwischen normal sind.
    Siehe z.B. Wildstar, gemacht für Coregamer mit Knüppelharten Instanzen etc.... hat nicht funktioniert.
    Mal schauen wie Camelot Unchained wird, bisher haben die Ideen der Macher einiges an Potential, mal sehen wie es umgesetzt wird ^_^

  10. Re: Meine Vermutung.

    Autor: cuthbert34 08.04.16 - 11:16

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > all abaut the monay, honay :)


    Wenn wir uns Nord Amerika und Europa anschauen, dann waren MMORPGs Ende der 90er und Anfang der 00er Jahre reine Nischenprodukte. So richtig in Kontakt kam ich damals mit dem Tagebuch von Ultima Online in der GameStar. Wenn man sich EverQuest, Ultima Online und Asherons Call anschaut, dann waren die erfolgreich. Und es gab jedes Mal Fortsetzungen. Ein Dark Age of Camelot hatte damals eine sechsstellige Spielerzahl. Unerhört erfolgreich.

    Dahinter waren Spiele, die für Spezialisten im Sinne von Genreliebhabern gemacht wurden. Man wollte nicht den 0815 Spieler ansprechen, sondern RPG Liebhaber mit Sinn für Taktik, Strategie, Roleplaying und Geschichtenkonsumenten ^^

    Dann kam irgendwann WoW (wie gesagt, ich bleibe mal in Europa und blende den asiatischen Markt aus). WoW schlug dank dem Blizzard Nimbus ein und hatte plötzlich siebenstellige Spielerzahlen und das noch sehr hohe und versprach den Publishern viel Geld. Und das wollte man kopieren. Seit WoW gab es wie viele wirklich erfolgreiche MMORPGs? Kann man vergessen.

    Warum? In meinen Augen sollte man es machen wie damals bei DAoC. Die planten über den kompletten Lebenszyklus mit 100.000 Spielern! Das war ein Team von.. keine Ahnung. 20 oder 40 Mann. Die wollten ein Spiel nach ihren Vorstellungen machen und hofften einfach auf genügend Spieler, die es genauso wollten, wie sie selbst. Und es funktionierte. Aber da hatte keiner die Dollarzeichen in den Augen. Erst später mit WoW kam das.

    MMORPGs müssen dahin, wo sie hingehören: in die Nische. Nur dort finden sie die Liebhaber. Nur dort sind sie nicht beliebig. Nur dort spalten sie Gemeinschaften wegen Grinden, Leveln, PvM. Aber für all das gibt es Fans. Und durchaus viele. Nur eben darf man nicht WoW mit seinen x Mio Spielern kopieren wollen.

    Ich wünschte mir wieder MMORPGs für die Nische. Ein echtes DAoC 2 oder Everquest 3. Das wäre es für mich.

  11. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Larmina 08.04.16 - 12:02

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den heutigen MMORPGs ist es einfach kein Wunder das sie scheitern, egal
    > wie gut sie sind. Da braucht es schon eine sehr starke Marke dahinter wie
    > Final Fantasy und es braucht ein Betreiber der auf Qualität beim Support
    > bedacht ist, dann funktioniert heute sogar noch ein Abo Modell, siehe Final
    > Fantasy XIV. Das eine starke Marke allein nicht hilft zeigte das Versagen
    > von SW:TOR und das frühe umstellen müssen auf F2P.

    Wobei das auch daran liegen könnte, dass SW:TOR aus dem wirklich sehr genialen Star Wars Knights of the old Republic hervorging, was ein hervorragendes Singleplayerspiel war.
    Die Umsetzung eines Singleplayerspiels an das viele gute Erinnerungen haben in ein MMO ist sowieso eine eher schwierige Sache. Ich habe es auch gespielt, weil ich gehofft hatte es würde das Kotorfeeling noch bei mir auslösen, aber ich war sehr enttäuscht und hätte mir lieber ein Kotor3 als Singleplayer gewünscht.

    Und ich würde mich mit ~ 5x Kotor 1 und ~ 8x Kotor2 durchgespielt schon als Hardcorefan bezeichnen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.04.16 12:10 durch Larmina.

  12. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Quantium40 08.04.16 - 12:33

    Elgareth schrieb:
    > MMORPGs vor WoW waren einfach Nischenprodukte, mit einer kleinen,
    > ausgewählten Schicht Hardcore-Gamer die Bock drauf hatten.

    Ultima Online hat dann aber eine verdammt große Nische besetzt.

    > Durch WoW wurden
    > MMORPGs Massenmarkt-tauglich, die Community war riesig und bestand
    > plötzlich nicht mehr nur aus Core-Gamern, für die es normal war 20+ Stunden
    > die Woche zu zocken.
    Wenn man in WoW wirklich oben mitraiden will, reichen 20+ Stunden an 2 Tagen kaum aus. Allerdings ist sonst auch nicht viel geblieben. Mit MoP und der Garnison von WoD wurden nach und nach sämtliche Nicht-Kampfskill vollständig entwertet.

  13. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Des-Asteres 08.04.16 - 13:07

    Und dabei wäre es so einfach!

    Instanz eingang in HDZ -> Ein Traum von Vergangenen Tagen (Das alte Azeroth) ->
    Von da gehts in nem Spiel im Spiel auf irgendeinem Server, auf dem der alte Code läuft.
    Ende!

    Abogebühren kassiert für nen Inhalt der keine Entwiklung mehr kostet

  14. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Elgareth 08.04.16 - 14:34

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elgareth schrieb:
    > > MMORPGs vor WoW waren einfach Nischenprodukte, mit einer kleinen,
    > > ausgewählten Schicht Hardcore-Gamer die Bock drauf hatten.
    >
    > Ultima Online hat dann aber eine verdammt große Nische besetzt.

    Ja? Wieviele aktive Spieler hatte UO denn zu Hoch-Zeiten? Ich find online keine Zahlen, hab selber von UO viel viel später erfahren und paar Jahre auf nem Hardcore-RP Freeshard gezockt (da warens aber auch nur so ~300 Leute, und 50-100 gleichzeitig online). Ich (in nem Zocker/IT-affinen Kreis) kenne niemanden, der auf den offiziellen UO Servern unterwegs war...

    > Wenn man in WoW wirklich oben mitraiden will, reichen 20+ Stunden an 2
    > Tagen kaum aus. Allerdings ist sonst auch nicht viel geblieben. Mit MoP und
    > der Garnison von WoD wurden nach und nach sämtliche Nicht-Kampfskill
    > vollständig entwertet.

    Ich spreche auch nicht von den oberen 5%, sondern der Masse an Spielern :-)

  15. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Hotohori 08.04.16 - 19:03

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum? Weil um die MMORPGs damals nicht so ein
    > > Rummel veranstaltet wurde, sie wurden released und dann sprach es sich
    > > unter den Spielern rum wie gut diese waren und haben ihre Freunde und
    > > Bekannte mit rein geholt. Dadurch schafften es die MMORPGs auch Abgänge
    > > abzufedern. So konnte sich eine gesunde und angenehme Community bilden
    > ohne
    > > jemals eine zu leere Welt zu haben um funktionieren zu können.
    >
    > Wie bitte? Um WoW wurde ein wahnsinns Rummel veranstaltet :-D
    > Die Server waren komplett randvoll und überlastet ohne Ende bei Release
    > (ich war dabei... sieben Leute, die um den Spawn von einem normalen Level 2
    > Gegner standen um ihn instant zu "taggen", damit die dritte Quest
    > weitergeht war normal :-D ), Warteschlangen die teilweise in die Stunden
    > gingen, Lags ohne Ende.

    Mein Fehler, ich wollte da eigentlich ursprünglich in meinen Post noch weiter unten WoW als Ausnahme hin stellen, habs dann aber vergessen. ;)

    Bei WoW lief es etwas anders ab, aber dennoch hat WoW nicht mit Release seine größer Spielerzahl erreicht, die kamen erst viel später. Und vor allem gab es bei WoW noch etwas, was man heute gar nicht mehr kennt: neue Server. Heute kennt man nur noch Zusammenlegungen nach 6 Monaten. ^^

    > MMORPGs vor WoW waren einfach Nischenprodukte, mit einer kleinen,
    > ausgewählten Schicht Hardcore-Gamer die Bock drauf hatten.

    So Nische wie du sie hinstellst waren sie nun auch nicht, es gab schon vor WoW MMORPGs mit um die 1 Million Spielern, was damals alles andere als Nische war.

    > Durch WoW wurden
    > MMORPGs Massenmarkt-tauglich, die Community war riesig und bestand
    > plötzlich nicht mehr nur aus Core-Gamern, für die es normal war 20+ Stunden
    > die Woche zu zocken. Und es wurden Stimmen laut, dass es blöd sei, dass
    > manche / die meisten Spieler nie alle Inhalte sehen werden, weil sie
    > schlicht nicht die Zeit haben 8 Stunden Mats zu farmen und auf Raids zu
    > warten etc. pp.
    > Und so wurde alles weiter für casuals gebaut. Inzwischen sind ja einige
    > MMORPGs für den "harten Kern" in der Mache / Released, nur wirken die halt
    > inzwischen einfach veraltet, weil Komfortfunktionen inzwischen normal
    > sind.
    Normal sind sie nur, weil die Spieler es zugelassen haben sie als normal anzusehen ohne sie zu hinterfragen was sie dem MMORPG antun. Viele sind einfach komplett Blind dafür, die sehen nur ein Feature, das ihnen das Spiel komfortabler machen und das wars, das ist Grund genug dafür es in den Himmel zu loben und auf keinen Fall mehr darauf verzichten zu wollen. Komfort ist einfach zu oft purer Egoismus und genau das ist es was man in MMORPGs seit Jahren erlebt: purer Egoismus.

    Wäre es nur WoW gewesen, aber dank WoW mit seinem Erfolg hatte es immer eine Vorbildfunktion für das Genre und so ruinierte Blizzard über die Jahre nicht nur WoW, sondern das gesamte verdammte Genre gleich mit... danke auch dafür, Blizzard! Einfach nur Geld geile Säcke, sonst nichts, ging immer nur darum WoW auszuschlachten und zu Melken bis es nicht mehr geht, es ging niemals damit ein ordentliches MMORPG auf längere Zeit hin aufzubauen, ansonsten hätte man mit den Addons WoW immer mehr ausgebaut und nicht mit diesen das MMORPG quasi jedes mal umgeschrieben und alte Inhalte kaputt gemacht.

    > Siehe z.B. Wildstar, gemacht für Coregamer mit Knüppelharten Instanzen
    > etc.... hat nicht funktioniert.

    Ich glaube eher das ist zu einfach gedacht. Da muss man Wildstar schon wesentlich mehr zerlegen um dem Misserfolg auf die Spur zu kommen. Und dann merkt man halt, dass das MMORPG an sich schon nicht so prickelnd war, wie es zuerst verkauft wurde. Viele Designentscheidungen waren einfach schon dämlich, die Quests sollen wohl auch ziemlich 08/15 gewesen sein.

    Woran Wildstar am Ende scheiterte war am Abo Modell, warum gerade daran? Weil das Abo Modell durchaus auch heute noch funktioniert, siehe Final Fantasy XIV, dem MMORPG geht es super trotz Abo. Warum ist das so? Schlicht wegen der Qualität, ist die Qualität nicht gut genug funktioniert das Abo Modell nicht.

    Darum ist das scheitern von MMORPGs mit Abos nicht ein Hinweis darauf, dass das Abo Modell out wäre, nein, völlig falscher Schluss, es ist ein Hinweis darauf, dass die Qualität der MMORPGs zu schlecht ist um mit Abo bestehen zu können.

    Final Fantasy XIV ist zwar kein gutes MMORPG aber ein gutes Online RPG mit ( fast schon optionalem) Multiplayer. Aber wenn man sich die Qualität des Spiels ansieht, die ist einfach toll. Eine wunderschön designte Spielwelt, tolle Rassen, ein solider Charakter Editor, gute Gameplay Mechaniken, eine durchaus interessante Story und vor allem ein ordentlicher Support.

    Man könnte auch einfach sagen: es ist keines dieser Spiele bei dem man das Gefühl hat es geht nur darum Geld damit zu machen, sondern man hat das Gefühl das den Entwicklern wirklich sehr viel an ihrem Spiel liegt und sie dieses ordentlich weiter entwickeln wollen ohne alte Inhalte zu entwerten. Und in dem Punkt ist FF XIV ein Vorzeigetitel. Und genau darum funktioniert auch das Abo Modell.

    Ganz ehrlich, Spieler die sagen sie mögen das Abo Modell nicht, weil sie das Gefühl haben sie müssten dann spielen, haben noch nie ein Spiel mit einem Abo Modell gespielt, dass so gut war, dass das schlicht keine Rolle mehr spielte. Weil selbst wenn man einen bezahlten Monat kaum gespielt hat, hat man dem Geld nicht nachgeweint, weil man wusste, dass das Geld bei einer Firma landete, denen die Spieler und ihr Spiel wichtig ist.

    Ich hatte auch schon Abo Spiele, bei dem ich dieses Gefühl nicht hatte und ja, prompt hat sich das auch angefühlt als würde mich das Abo zum spielen zwingen. Dann kam FF XIV und plötzlich war dieses Gefühl nicht mehr vorhanden. Warum hab ich oben erklärt, weil die Qualität passt. ;)

    > Mal schauen wie Camelot Unchained wird, bisher haben die Ideen der Macher
    > einiges an Potential, mal sehen wie es umgesetzt wird ^_^

    Bitte tue mir einen Gefallen... erwähne nie wieder bei einem MMORPG das Wort "Potenzial"... ich kanns nicht mehr hören, ich hab schon so verdammt viele MMORPGs mit einer Menge Potential gespielt, bei denen gefühlt 99% des Potenzials in die Tonne gekloppt wurde... und zwar bereits zum Release! "Potenzial" ist daher so ziemlich mein Unwort des Jahrzehnts, mindestens.

    Wir werden sehen wie Camelot Unchained am Ende wird, Hauptproblem ist, dass es hauptsächlich PvP ist und ich der Meinung bin, dass ein Großteil der heutigen Spieler nicht wirklich verstanden haben wie PvP richtig funktioniert. Wehrlose Spieler Ganken ist z.B. kein PvP...

    Ich sehe einfach auch das Problem der MMORPG Spieler an sich. So lange diese Heuschrecken in jedem neuen MMORPG einfallen, dass für sie auch nur etwas interessant klingt, so lange befürchte ich, dass kein MMORPG jemals wirklich eine Chance haben wird in dem Genre etwas zum positiven zu ändern.

    Ich befürchte beim MMORPG Genre sind wir so weit, dass man sagen muss: lasst es sterben und mit ihnen die MMORPG Community, nur so hat es eine Chance neu und besser wiederauferstehen zu können. So lange MMORPGs solche Aufmerksamkeit schon vor ihrem Release bekommen, so lange wird sich nichts ändern können.

  16. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Elgareth 08.04.16 - 19:21

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir werden sehen wie Camelot Unchained am Ende wird, Hauptproblem ist, dass
    > es hauptsächlich PvP ist und ich der Meinung bin, dass ein Großteil der
    > heutigen Spieler nicht wirklich verstanden haben wie PvP richtig
    > funktioniert. Wehrlose Spieler Ganken ist z.B. kein PvP...
    >
    > Ich sehe einfach auch das Problem der MMORPG Spieler an sich. So lange
    > diese Heuschrecken in jedem neuen MMORPG einfallen, dass für sie auch nur
    > etwas interessant klingt, so lange befürchte ich, dass kein MMORPG jemals
    > wirklich eine Chance haben wird in dem Genre etwas zum positiven zu
    > ändern.
    >
    > Ich befürchte beim MMORPG Genre sind wir so weit, dass man sagen muss:
    > lasst es sterben und mit ihnen die MMORPG Community, nur so hat es eine
    > Chance neu und besser wiederauferstehen zu können. So lange MMORPGs solche
    > Aufmerksamkeit schon vor ihrem Release bekommen, so lange wird sich nichts
    > ändern können.

    Ich [snip] mal den Rest, einfach weil ich von FF keine Ahnung hab, und dem Rest zustimme/nix beizutragen hab.

    Die Sache mit den nun entwickelten MMOs (über Kickstarter oder sonstige Indie-Plattformen) ist, sie brauchen an sich keine leeren Versprechungen machen "Der WoW-Killer", "Das größte MMO aller Zeiten!" yada yada, sondern können sich von vornherein auf ihre Nische fokussieren.
    Es gibt noch ein paar MMOs die in der Mache sind, ein Hardcore-Survival-Game (mit entsprechendem Perma-Death und Full-Loot / Full-PvP usw. usf.), nur sind mir da die Namen entfallen, daher mein Fokus auf CU.
    Was die aber alle gemein haben: Die Macher wissen, dass ihre Spiele Nischenprodukte sein werden, und sind völlig einverstanden damit. Sie haben sich ausgerechnet, dass ein paar tausend Spieler reichen, damit ihre Abos das Team finanzieren und weitere Projekte ermöglichen, sollte eines ein Überraschungs-Hit werden ham sie halt Luft nach oben ^_^
    Beispiel CU: Genau, Fokus PvP, die Macher sagen auch klar, es wird quasi garkein PvE geben (abseits von NPC-Wachen bei PvP-Zielen oder nem Monster was dicke Rohstofflager bewacht oder sowas), PvE Gegner droppen keine Items, niemand droppt Items. Items müssen gecraftet werden, Punkt. Selbst die Über-Rüstung geht irgendwann kaputt, Punkt. Sonst wären Crafter irgendwann egal, das wollen wir nicht.

    Sowas darf nun offen gesagt und eingebaut werden, wems gefällt darf zahlen, wems nicht gefällt muss sich halt anderweitig umgucken. Also genau dieses Weichspülen, um für jede Zielgruppe da zu sein, weil sonst der Publisher den Geldhahn zudreht ist bei den Indie-MMOs nicht mehr da.
    Daher bin ich ganz guter Hoffnung, dass wir in zwei, drei Jahren eine neue Generation Nischen-MMOs haben werden, wo die Guten durch ihren Ruf langsam wachsen, die Schwächeren entweder mit wenigen, aber ausreichenden Spielern dahindümpeln oder eben wieder eingehen.
    Diese Indie-MMOs sind für den typischen Heuschrecken-Spieler völlig abschreckend, weil keine HighEnd-Grafik, Spielsysteme in die man sich reinfuchsen muss, in denen man Fehler machen kann, die einem nicht das nächste Level und die besten Items auf einem Silbertablett servieren, wo man ggf. zwingend Gruppen BRAUCHT.

    Ich persönlich muss sagen habe garkein Problem mit so Weichspül-MMOs für zwischendurch, als Arbeitnehmer hab ich nicht mehr soviel Zeit und würde z.B. in nem Classic WoW zu nix mehr kommen... aber mal wieder n MMO, wo man Abend für Abend reingeht, und bewusst mit den bekannten Leuten Sachen macht wär auch mal wieder schön. Da findet sich bestimmt ne Gilde aus Leuten, denen es wie mir geht, und die wir ganz entspannt und ohne Endziel Firstkill rumzockeln können :-D
    Bis dahin funktioniert das mit den Diablo 3 Seasons erstaunlich gut, zu Beginn kommt der immergleiche Trupp wieder zusammen und zockt die ersten zwei drei Wochen wie in alten Tagen =D

  17. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Hotohori 08.04.16 - 19:54

    Die Nischen MMORPGs haben halt das Problem, dass sie mit ihrem geringen Budget halt auch nichts großes erschaffen können, entweder man steckt wirklich das meiste Budget ins Gameplay, dann bleibt aber halt wirklich kaum mehr was für die Optik übrig und die ist mir halt auch nicht völlig unwichtig. Die früheren Nischen MMORPGs bevor WoW das Genre groß gemacht hat, waren grafisch für ihre Zeit meist Top. Daher wären diese Nischen MMORPGs heute eben ein Rückschritt, vielleicht mag dieser aber auch nötig sein, das Genre muss so oder so etliche Schritte zurück gehen wenn es eine Zukunft haben will. Nur müssen die Spieler eben auch bereit dazu sein diesen Rückschritt akzeptieren zu können.

    Bin mir daher nicht sicher ob Nischen MMORPGs wirklich dann etwas für Jeden ist, also z.B. auch für mich. Vielleicht wage ich mich da mal vorsichtig ran. Ich wurde die letzten Jahre einfach zu oft von großen MMORPG Hoffnungen aufs bitterste enttäuscht, dass ich schon gar nicht mehr in der Lage bin mich überhaupt auf ein neues freuen zu können oder es gar wage wieder Hoffnungen zu haben. Man sagt ja die Hoffnung stirbt zuletzt, ich befürchte bei mir ist sie das auch inzwischen. Früher den MMORPG Markt immer verfolgt, nach dem letzten Dolchstoß (ArcheAge Korea) lassen mich neue MMORPG ziemlich kalt. Weiß also nicht ob es für mich nicht eh schon allgemein zu spät ist.

  18. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Quantium40 08.04.16 - 20:02

    Elgareth schrieb:
    > Ja? Wieviele aktive Spieler hatte UO denn zu Hoch-Zeiten? Ich find online
    > keine Zahlen, hab selber von UO viel viel später erfahren und paar Jahre
    > auf nem Hardcore-RP Freeshard gezockt (da warens aber auch nur so ~300
    > Leute, und 50-100 gleichzeitig online). Ich (in nem Zocker/IT-affinen
    > Kreis) kenne niemanden, der auf den offiziellen UO Servern unterwegs
    > war...

    Die Gesamtzahl an Abos lag zu Spitzenzeiten Mitte 2003 bei über 250000, wobei zu den üblichen Stoßzeiten so ca. 5000 Spieler pro Shard aktiv waren.
    Danach ging es deutlich bergab, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass es für UO nie einen wirklich guten 3D-Client gab und die 2D-Grafik doch etwas in die Jahre kam.
    In der Hinsicht hat Blizzard mit WoW viel richtig gemacht.

  19. Re: Meine Vermutung.

    Autor: Hotohori 08.04.16 - 20:07

    Das ist halt das Problem, das die Deppen von Firmen niemals kapiert haben:

    Was MMORPG Genre braucht ist Vielfalt und keine MMORPGs die für alle MMOler produziert wurden.

    Spricht MMORPG A spricht MMO Fans X an und die sind Happy damit, das Gleiche mit MMORPG B und den MMO Fans Y.

    So sollte es eigentlich sein, statt dessen muss jedes verdammte MMORPG von jedem verdammten MMO Fan spielbar sein.

    Das Genre ist einfach völlig farblos, es sollte aber so bunt wie nur möglich sein, so das Jeder MMO Spieler genau sein Ding finden kann.

    Aber natürlich denken die Firmen anders, die glauben man müsste möglichst alle ansprechen, weil das bringt am meisten Geld, was diese nicht schnallen ist, dass sie sich damit nur gegenseitig Spieler weg nehmen wollen und damit ihr Plan eben doch nicht aufgeht.

    Du nennst es Nischen MMORPG, ich würde es ein normales MMORPG nennen, wie es eigentlich sein sollte.

    Nimm doch mal Ultima Online, eines der erfolgreichsten MMORPG und zwar Sandbox, nicht Themen Park. Was haben wir aber seit WoW bis zum abkotzen für MMORPGs am Markt gesehen? Themen Park. Die paar Sandbox ala Star Wars Galaxies wurden auch noch kaputt gepatched weil man WoW nacheifern wollte. Wenn Dummheit weh Täte wären die meisten MMORPG Entwickler seit min. 10 Jahren Sufentanil-Süchtige.

    Es gibt so verdammt viele Möglichkeiten wie man ein MMORPG gestalten könnte, aber nö, es wird viel zu viel kopiert um ja so wenig Risiko wie möglich einzugehen, ein Flop wird es dann aber dennoch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.04.16 20:08 durch Hotohori.

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Von Oliver Nickel


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    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
      Vernetztes Fahren
      Wer hat uns verraten? Autodaten

      An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
      Eine Analyse von Friedhelm Greis

      1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
      2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
      3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

      1. Videostreaming: Netflix und Amazon Prime Video locken mehr Kunden
        Videostreaming
        Netflix und Amazon Prime Video locken mehr Kunden

        Der Videostreamingmarkt in Deutschland wächst weiter. Vor allem Netflix und Amazon Prime Video profitieren vom Zuwachs in diesem Bereich.

      2. Huawei: Werbung auf Smartphone-Sperrbildschirmen war ein Versehen
        Huawei
        Werbung auf Smartphone-Sperrbildschirmen war ein Versehen

        Besitzer von Huawei-Smartphones sollten keine Werbung mehr auf dem Sperrbildschirm sehen. Der chinesische Hersteller hatte kürzlich Werbebotschaften auf seinen Smartphones ausgeliefert - ungeplant.

      3. TV-Serie: Sky sendet Chernobyl-Folge mit Untertiteln einer Fanseite
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        Sky sendet Chernobyl-Folge mit Untertiteln einer Fanseite

        Der Pay-TV-Sender Sky hat die Serie Chernobyl in der Schweiz mit Untertiteln ausgestrahlt, die von einer Fan-Community erstellt wurden. Wie die inoffiziellen Untertitelspur in die Serie gelangt ist, ist unklar.


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