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Nicht freiwillig zurück...

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  1. Nicht freiwillig zurück...

    Autor: Der schwarze Ritter 07.04.16 - 14:03

    Ich habe bis zum Jahreswechsel gespielt - auf den offiziellen Servern. Mit Vanilla angefangen und damals auch extrem geraidet, Gilde geleitet usw. mit Cata war WoW für mich aber irgendwie kaputt. WOTLK hat es schon etwas zu vereinfacht, aber weil es da schöne Story-Sequenzen gab und man endlich zum Lichkönig kam, hat mir das noch gut gefallen. Danach aber steil abwärts, zwar habe ich Cata gespielt, aber relativ kurz danach erst mal pausiert. Mit Pandaria wieder zurückgekommen, Freundin kennengelernt (bzw. wieder kennengelernt) darin und daher auch erst mal dabei geblieben. Warlords dann auch gezockt, aber schon da ging mir die Garni ziemlich auf den Keks. Zuerst als Content-Blocker, später als Städtekiller und Übervereinfacher. Es war einfach nicht mehr nötig, groß was zu tun. Mats farmt man in den eigenen Gärten/Minen oder schickt die Anhänger los... meh.

    Aber: Zurück zu Vanilla? Würde ich vermutlich auch nicht wollen. Wirklich was vom Inhalt konnte man nur sehen, wenn man sich einer größeren Gilde angeschlossen und sich dort mächtig reingehängt hatte. Anders hatte man keine Chance, die großen Raidinis zu sehen - vielleicht von MC und Ony mal abgesehen. Ich habe das mitgemacht und zwischenzeitlich ging es mir ganz schön an die Gesundheit, gemerkt habe ich das aber erst, als es schon fast zu spät war. Mit BC hatte ich dann das Raiden auf dem Niveau beendet und auch eher auf die Schiene "ambitionierter Casual" gesetzt, das war auch gut so.

    Auch wenn heute das andere Extrem herrscht... aber für halbwegs brauchbaren Progress war damals auch stundenlanges Farmen absolut unerlässlich. Feuerschutztränke, Resi-Gear, Bufftränke, Fläschchen - ja, damals gab es noch keine Beschränkung, man konnte sich alles reinpfeifen. Die Taschen waren deutlich kleiner und 1-2 davon waren mit erwähnten Tränken und Gear vollgestopft. Gold gab es damals auch noch nicht hinterhergeworfen, mit unter 10k Gold in der Tasche gehörte man zu den absolut reichen Spielern, normal waren eher ein paar hundert, vor allem nach längeren Raids. Kurz: Was man heute überhaupt nicht mehr muss, musste man damals im Übermaß tun - farmen, farmen, farmen.

    Aber es war alles neu, unbekannt und durch die dadurch erzwungene Gruppenarbeit auch stark bindend. Man hat quasi Geschichten und Abenteuer erlebt, zusammen mit Freunden. Ich erinnere mich noch heute freudig an die ersten Kills von Ragnaros, Ony oder Nefarian zurück, was war das für ein Hallo im TS. Adrenalinschub und total aufgedreht war man, wenn es so einem Boss an den Kragen ging. Es war schon ziemlich super, zum Teil zumindest. Heute habe ich weder die Zeit noch die Nerven, die ich damals hatte, das nochmal durchzuziehen. Davon abgesehen ist die Magie des Unbekannten und Besonderen einfach nicht mehr da. Legion werde ich mir zwar auch anschauen, aber ich gehe nicht davon aus, dass ich da länger als 4-6 Monate durchhalte. Einfach das bisschen Neue anschauen, aber zeitig wieder die Bühne verlassen.

    Irgendwie bin ich manchmal auch froh, dass ich weg bin. Freundin übrigens auch - und wir leben immer noch ;)

  2. Re: Nicht freiwillig zurück...

    Autor: hubbabubbahubhub 07.04.16 - 14:24

    Finde ich fast ähnlich. Wenn ich daran zurück denke war es schon eine geile aber selbst gewählt harte Zeit. 4x die Woche 40 Mann raids...
    Meine damalige Freundin war in der Hinsicht ein Engel der Geduld.

    Würde ich jetzt nie mehr machen. Ich schau mir mal die härteren 5er im nächsten Addon an.. raids nicht mal mehr im LFR.

  3. Re: Nicht freiwillig zurück...

    Autor: plaGGy 07.04.16 - 14:36

    WoW Bestand damals noch mehr aus Warten als heute.
    Zwar war der Content nicht unbedingt besser, aber schwieriger und Farm-Intensiver.
    Bis man mal sein Dungeon-Set zusammen hat sind Ewigkeiten vergangen, von T-Sets woollen wir lieber nicht reden (24 Drops für 40 Leute ist schon hart).

    Was besser war, war die nicht lineare Schwierigkeitskurve, mehr Anreize die High-Levelgebiete zu farmen und in Instanzen zu gehen.

    Was schlechter war: Keine verbundenen Auktionshäuser, shitty Talent-System.

    Warum die Leute meinen, es ware früher besser gewesen (Nostalgie-Brille mal außen vor): Man war einfach weniger Job-mäßig unterwegs, keine Routine etc.

    Ich höre das heute sehr oft von Leuten, die gerade angefangen haben, oder wenig zeit haben. Für die ist WoW genauso so eine fantastische Welt, wie sie es für mich vor 10 Jahren gewesen ist und zumindest zu Beginn eines Jeden Addons wieder ist.

  4. Re: Nicht freiwillig zurück...

    Autor: cluz0r 07.04.16 - 15:08

    Ich denke problematisch ist auch der Wandel der Onlinecommunity. Heute wird man blöd angeschaut wenn man es wagt ein Spiel zum Spaß zu zocken, und nicht weil man es am besten oder effektivsten machen will.

    Vor 10 Jahren war es auch noch nicht so leicht ein Onlinegame zu spielen. Es war auch leicht, aber nicht so hirnverbrannt leicht wie es mittlerweile ist. DSL Internetzugang war zumindest in Deutschland nicht selbstverständlich und man musste die Eltern schon von der neuen Technik überzeugen.

    Dazu kommt dass es im jetzigen WoW nichtsmehr besonderes gibt. Jeder hat das uber-mega-super Gear und mount, und wer es nicht hat kauft es sich halt oder wartet bis zur nächsten Expansion um den rarmob drop dann totzufarmen.

  5. Re: Nicht freiwillig zurück...

    Autor: plaGGy 07.04.16 - 15:26

    Transmogg hat eben einige verändert.

    Während ich es cool finde, immer wieder neue farblich stimmige Sets zu finden, oder einfach das Set was ich gerade haben will anziehe, oder stundenlang auf eine Gruppe für ne alte Raid-ini warte damit ich mir das letzte Teil noch farmen kann, ist es nicht so cool, dass halt am Ende jeder gleich aussieht.

    Einzig beim Monk ist aufgrund der beschränkten Anzahl an gut aussehenden Sets wirklich Fantasy und Wille zu erkennen, mit geeignten Items minimalistische Looks drazustellen.

    Bis Ende Cata war halt wirklich jeder ein Clown, und viele Leute haben statistisch gesehen schlechtere Klamotten angezogen, damit der Look stimmt.

    Abgesehen davon ist es halt meist das gleiche Spiel:
    Als "Normalo" raided man den aktuellen Content auf Heroic (früher normal) durch und steht dann bei Mythic vor einer Wand, weil individuelle Fehler einzelner Spieler so hart bestraft warden, wie bei allen Vanilla, BC, WOTLK Raids zusammen.
    Dann sinkt mittelfristig die Motivation, weil abfarmen halt echt langweilig ist... auch mit Twinks und man hört auf...bis zum nächsten Addon.

    Da es inzwischen auch auf mäßig bevölkerten Servern reicht, nach erreichen des max-Levels 1-2 abende Instanzen zu grinden um die Gear für Raids zu erhalten, fällt halt viel Zeitaufwand weg.
    In Vanilla hab ich erstmal 2 Monate gebraucht für Max-Level, dann nochmal bestimmt 2 Wochen bis ich Gear hatte um nicht sofort umgekloppt zu warden.
    Meinen Monk hab ich damals für meine Gilde von 90 auf 100 an einem Tag gebracht(mit ner Gruppe von RL-Freunden - echtes Level, kein Ziehen) und innerhalb von 2 Tagen war ich bereit für den Start von Highmaul.
    Man stele sich das mal in Vanilla vor...

  6. Re: Nicht freiwillig zurück...

    Autor: kelzinc 07.04.16 - 15:57

    der content war nur künstlich schwerer die boss mechanicken von heute sind selbst in der einfachsten version komlexer, der unterscheid war einfach der Schaden und die Lebenspunkten und es wurden keine fehler verziehen.

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