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Leistungsprinzip

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  1. Leistungsprinzip

    Autor: Icestorm 31.01.11 - 12:12

    Wer viel und lange malocht, bringts zu etwas.
    Ganz klar, dass es Leute gibt, die mit weniger Zeitaufwand das gleiche Ergebnis haben wollen - ganz wie in RL.
    Und weiter klar, dass es Leute gibt, die ihnen genau das für Bares geben - auch wie in RL.
    Soweit nicht weiter dramatisch, wenn Blizzard nicht sein Geschäftsmodell aufs Malochen, also möglichst viel Onlinezeit, erzkloppen und stricken gründen würde.
    Die Farmer wären umgehend verschwunden, wenn Blizzard auch einen Shop einrichten würde.

  2. Re: Leistungsprinzip

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 31.01.11 - 12:44

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Farmer wären umgehend verschwunden, wenn Blizzard auch einen Shop
    > einrichten würde.

    Eine Shop für Ingame Gegenstände bei einem Pay-MMORPG? Dann gehen möglicherweise viele Farmer, genauso aber auch möglicherweise viele Spiele. Zumindest bei STO hat das mit dem Shop trotz Abo-Gebühren jedenfalls nicht so gut funktioniert soweit ich mich erinnere.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  3. Re: Leistungsprinzip

    Autor: Muhaha 31.01.11 - 12:58

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Farmer wären umgehend verschwunden, wenn Blizzard auch einen Shop
    > einrichten würde.

    Ja, da Blizzard aber in all den Jahren weder ernstzunehmende Anstrengungen unternommen hat gegen Goldfarmer vorzugehen, noch erkennen ließ, dass man selber so etwas aufziehen möchte, gehe ich davon aus, dass Blizzard weder in Goldfarmern ein Problem sieht, noch das Goldkaufen als lukratives Geschäft.

  4. Re: Leistungsprinzip

    Autor: .02 Cents 31.01.11 - 13:11

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer viel und lange malocht, bringts zu etwas.

    Der hat einen Job, bei dem man am Monatsende neben der Miete u.ä. auch noch ein paar Euro über hat, mit denen man sich virtuelles Gold o.ä. kauft, anstatt stundenlang stupide zu grinden ...

    > Die Farmer wären umgehend verschwunden, wenn Blizzard auch einen Shop
    > einrichten würde.

    Man müsste nur dem ganzen konsequent nachgehen wollen. Von wo nach wo (Accounts) fliessen Gold / Gegenstände etc. Irgendwelche Farm Accounts, von denen das Zeug dann über anonyme Test Accounts zu den Kunden wandert - so oder so ähnlich dürfte das Muster sein. Solche Tauschvorgänge muss man nur mitloggen und analysieren, und es dürften schnell Muster auffallen. Dann müsste man nur noch Accounts löschen - auch für Farmer ist das ein Problem, wenn sie 2-3-4 Tage brauchen, bis ein Account wirklich farmtauglich ist, und dann nach ein paar Tagen Farmen wieder gelöscht wird. Da müssten die Margen schon gewaltig sein, damit sich das dann noch lohnt, denn auch in China braucht man nach Abzug aller Kosten noch Marge, um Infrarstruktur, Zugang, die Paypal Gebühren, die Ebay Gebühren, die Lebenshaltungskosten des Farmers etc zu finanzieren ...

  5. Re: Leistungsprinzip

    Autor: ME_Fire 31.01.11 - 14:46

    Wenn ich einen Job habe bei dem ich 100€ die Stunde verdiene dann habe ich zuhause ein Putze die für 10€ die Stunde meine Wohnung sauber hält, statt meine eigene Arbeitszeit für sowas zu verschwenden.

    Genauso kann ich einen Chinesen haben der mich von der lästigen Arbeit des Goldsammelns befreit ;-)


    Da ich weder so viel verdiene noch WoW spiele trifft das auf mich leider nicht zu aber ich kann es durchaus nachvollziehen

  6. Re: Leistungsprinzip

    Autor: Testerle 31.01.11 - 14:54

    ME_Fire schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich einen Job habe bei dem ich 100€ die Stunde verdiene dann habe ich
    > zuhause ein Putze die für 10€ die Stunde meine Wohnung sauber hält, statt
    > meine eigene Arbeitszeit für sowas zu verschwenden.
    >
    > Genauso kann ich einen Chinesen haben der mich von der lästigen Arbeit des
    > Goldsammelns befreit ;-)
    >
    > Da ich weder so viel verdiene noch WoW spiele trifft das auf mich leider
    > nicht zu aber ich kann es durchaus nachvollziehen

    sehr anschauliches beispiel ;)

  7. Re: Leistungsprinzip

    Autor: antares 31.01.11 - 15:41

    Also mal ehrlich - bei Eve Online kann man ja indirekt gekaufte spielzeit gegen Ingame-Währung verkaufen. das ist vom Hersteller CCP aus erlaubt. Und trotzdem gibt es dutzende Seiten und hunderte Angebote bei eBay die ISK und Ausrüstung anbieten.

    Meine Meinung: Wenn ein Hersteller die Möglichkeit bietet, Spielgeld und Gegenstände legal zu erkaufen, hat das nur folgende Effekte:

    a) Der Schwarzmarkt wird nur minimal gedrückt
    b) Die Spielerschaft ist enttäuscht und verärgert.
    c) die Chinesen senken ihre Preise minimal unter den Offiziellen Preis.

    Alles in allem sind also imho die Nachteile überwiegend gegenüber den Vorteilen eines AGB-Konformen Verkaufsmodells.

  8. Re: Leistungsprinzip

    Autor: Saboteur. 01.02.11 - 14:43

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Icestorm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer viel und lange malocht, bringts zu etwas.
    >
    > Der hat einen Job, bei dem man am Monatsende neben der Miete u.ä. auch noch
    > ein paar Euro über hat, mit denen man sich virtuelles Gold o.ä. kauft,
    > anstatt stundenlang stupide zu grinden ...
    >
    > > Die Farmer wären umgehend verschwunden, wenn Blizzard auch einen Shop
    > > einrichten würde.
    >
    > Man müsste nur dem ganzen konsequent nachgehen wollen. Von wo nach wo
    > (Accounts) fliessen Gold / Gegenstände etc. Irgendwelche Farm Accounts, von
    > denen das Zeug dann über anonyme Test Accounts zu den Kunden wandert - so
    > oder so ähnlich dürfte das Muster sein. Solche Tauschvorgänge muss man nur
    > mitloggen und analysieren, und es dürften schnell Muster auffallen. Dann
    > müsste man nur noch Accounts löschen - auch für Farmer ist das ein Problem,
    > wenn sie 2-3-4 Tage brauchen, bis ein Account wirklich farmtauglich ist,
    > und dann nach ein paar Tagen Farmen wieder gelöscht wird. Da müssten die
    > Margen schon gewaltig sein, damit sich das dann noch lohnt, denn auch in
    > China braucht man nach Abzug aller Kosten noch Marge, um Infrarstruktur,
    > Zugang, die Paypal Gebühren, die Ebay Gebühren, die Lebenshaltungskosten
    > des Farmers etc zu finanzieren ...

    Nein das ist kein Problem für Chinesen.
    Es gibt nichts, was eine Milliarde Chinesen nicht billiger könnten als die westliche Welt.

    Es gab vor längerem mal einen sehr anschaulichen Bericht über das sogenannte Chinafarming in einer PC-Zeitschrift.
    Da wurde verdeutlicht, dass hier durch wenige viele ausgebeutet werden.
    Zumeist Kinder und Jugendliche verdienen sich so pro Tag bei einer gewissen Menge erwirtschaftetem Gold eine Schüssel Reis! Die bekommen kein Geld sondern essen. Gearbeitet wird rund um die Uhr in Schichten.

    Schade das ich den Artikel nicht verlinken kann, der war sehr erhellend diesbezüglich. Ich glaube er war in der PCG oder GameStar. Bin mir da aber nicht mehr sicher.

    In China gibt es viele die für eine Schüssel Reis am Tag alles machen und das wird entsprechend ausgenutzt.
    So ein Account ist fix hochgezogen im 24h Betrieb.
    Ich glaub ein Koreaner hat den bisherigen Rekord von knapp 2 Tagen von 1 auf Lvl 80 aufgestellt, wurde aber im Nachgang dafür auch erstmal gebannt. Ka warum etc. Blizzard schweigt sich bei sowas ja gerne aus.

    Sofern Blizzard einen Shop aufmacht senken die die Preise einen Dollar unter denen im B-Shop und gleich danach fließt das Geld wieder nach China. *shrug*

    LG
    Sabo

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