Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › World of Warcraft: Tschüss PowerPC

PowerPC war eh ein Irrweg

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: 6502 01.09.10 - 14:30

    seitdem Switch läufts bei Apple wesentlich besser.

    RISC ist eine totgelaufene Idee der 80er.

  2. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: nille02 01.09.10 - 14:36

    6502 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > seitdem Switch läufts bei Apple wesentlich besser.
    >
    > RISC ist eine totgelaufene Idee der 80er.

    Könnte aber eher daran liegen das man nun Windows nutzen kann oder es in einer VM Laufen lassen kann. Gibt halt Programme die man nicht für Mac bekommt und sei es nur ein Spiel.

  3. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: 6205 01.09.10 - 14:38

    auch, aber man hätte unter PowerPC wohl auf Stickstoffkühlung umsteigen müssen, um noch mehr Performance rauszuholen.

    Solche Fortschritte wie von C2D -> i7 hätte man mit Power nicht bekommen.

  4. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: oxy 01.09.10 - 15:01

    Hi

    > RISC ist eine totgelaufene Idee der 80er.

    Wohl kaum. Moderne Intelcpus sind intern auch RISC Prozessoren, die die CISC Befehle umwandeln.

    Desweiteren ist ARM z.B. auch eine RISC Architektur…

    Vermutlich gibt es mehr RISC als CISC Prozessoren.

  5. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: -gast- 01.09.10 - 15:04

    Was ein absolut blödsinniges Geschwafel. Risc wird mehr genutzt denn je, jeder Intel und AMD Prozessor seit dem Pentium Pro besteht intern aus Risc Prozessoren hinter einem x86 CISC Layer um die Kompatibilität zu wahren.
    Desweiteren wären da noch IBMs Prozessoren und die Ableger in xbox360 und PS3 und die derzeitigen 5Ghz Multicores.
    Bringt natürlich nichts wenn man die Sims spielen will und diese Systeme grundsätzlich als blöd abstempelt, aber wer über den Tellerrand schauen kann ist klar im Vorteil.

  6. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: irata_ 01.09.10 - 15:08

    6502 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > seitdem Switch läufts bei Apple wesentlich besser.

    Ich hab ja mal gehört, dass (nicht nur) beim Switch von Motorola auf PowerPC viele Fehler passiert sind.
    Z.B. wurde das OS nicht optimiert, weil man ursprünglich ein neues System einführen wollte (was dann ewig verschoben wurde).
    Ob die Probleme tatsächlich an der Hardware oder Software liegen, kann natürlich auch ein hardwarenaher Progger leicht feststellen.


    > RISC ist eine totgelaufene Idee der 80er.

    Und deshalb sind ARM so erfolgreich.
    Und Intel ist auch schon lange nicht mehr CISC, sondern hat längst RISC-Elemente übernommen.
    Spontan fällt mir jetzt auch keine Architektur ein, die *nichts* mit RISC zu tun hat.
    Genau so "tot" ist wohl die Idee von Parallel-Rechnern aus den 80ern?

    Übrigens: 6502 war keine RISC-CPU ;-)

  7. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: 6205 01.09.10 - 15:34

    Intern ist jeder Prozessor irgendwann mal RISC, denn am Schluss wird alles auf FliFlops runtergebrochen. Das ist kein echtes Argument.

    Als der 6502 geboren wurde, gab es nur RISC ;)

  8. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: 6205 01.09.10 - 15:59

    Schätzchen, ich schreibe seit der Erfindung des 6502 Assembler. Mit Sims habe ich nichts am Hut.

    Mir geht es nicht um Microcode, mir geht es um den Befehlssatz nach aussen. Der ist in bei x86 & Co eindeutig CISC, anders als z.B. in der POWER-Welt.

    Aber was solls, die Diskussion ist obsolet.

  9. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: 6205 01.09.10 - 16:03

    oxy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi
    >
    > > RISC ist eine totgelaufene Idee der 80er.
    >
    > Wohl kaum. Moderne Intelcpus sind intern auch RISC Prozessoren, die die
    > CISC Befehle umwandeln.
    >
    > Desweiteren ist ARM z.B. auch eine RISC Architektur…
    >
    > Vermutlich gibt es mehr RISC als CISC Prozessoren.

    Ja, v.a. weil ein Haufen embedded ARM Zeugs unterwegs ist.
    De facto hat sich der PC Markt ("WoW") aber von klassicher RISC-Architektur verabschieded.

    Ich mag RISC Befehlssätze mehr als CISC, btw. Das x86-Chaos ist schwer zu überblicken. Das interessiert aber nur noch wenige, heutzutage.

  10. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: Hotohori 01.09.10 - 16:21

    Nun, alle aktuellen Spielkonsolen laufen auf CPUs mit RISC basierter Technik, selbst der Cell der PS3. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich das auch bei der kommenden Generation nicht ändern wird.

  11. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: irata_ 01.09.10 - 17:33

    6205 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als der 6502 geboren wurde, gab es nur RISC ;)

    Nein, gab es nicht.
    Der 6502 war zwar ein vereinfachter 6800er, hatte aber noch kein Load/Store Design.
    Vielleicht ein Schritt in Richtung RISC, aber noch kein RISC :-P

  12. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: 6205 01.09.10 - 17:44

    Das war ein Scherz.

    RISC oder nicht war damals kein Thema, eher Z80 <-> 6502. Bei mir haben beide sogar im selben Rechner gesteckt und sich gegenseitig bekämpft.

  13. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: Fisch 01.09.10 - 20:16

    Risc CPUs sind bei gleichem Takt leistungsfähiger als CISC und verbrauchen dabei weniger Energie.

    Das Risc Konzept ist eindeutig das bessere, was man allein daran sieht, dass die Produkte von Intel und AMD alle mit Risc Komponenten arbeiten und die X86 Befehle nur über einen Decoder ermöglichen.

    Der Siegeszug von CISC ist dem Marketing von Intel zu verdanken...und nicht der technologischen Überlegenheit.

    ~f~

  14. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: Jack D 01.09.10 - 21:59

    ALLE Intel-CPUs seit dem Pentium Pro sind RISC-CPUs die das alte CISC-Instruktionsset nur noch emulieren.
    Wenn also jemand auf dieser veralteten x86-Basis programmiert und meint die CPU nativ anzusprechen, dann ist er leider auf dem Holzweg.

  15. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: Fisch 01.09.10 - 23:49

    Nichts anderes schrieb ich.

    Die Emulation, wie du es nennst, wird über den Decoder erreicht, der X86 Befehle in RISC Befehle übersetzt.

    Leider verbraucht dieser Vorgang Strom und mindert die Performance.

  16. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: Maximilian_229 02.09.10 - 00:34

    >> Risc CPUs sind bei gleichem Takt leistungsfähiger als CISC und
    >> verbrauchen dabei weniger Energie.

    Blödsinn. Zur Energie kann man nichts sagen. Aber bei dem anderen Kram ist es genau umgekehrt. CISC == Complex Instruction. Ein Befehl, der mehrere Dinge in ein-zwei Takten erledigt. RISC == Reduced. Große Ops werden auf eine Folge von kleinen heruntergebrochen, von denen jede ca. 1-2 Takte braucht. Deshalb müssen die RISC höher takten, damit die die gleiche "Leistung" wie CISC-CPUs erreichen.

    Aber wer eh Ahunung davon hat, weiß um die Schwierigkeit verschiedene Architekturen zu Benchmarken.

  17. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: tjp 02.09.10 - 09:22

    Maximilian_229 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blödsinn. Zur Energie kann man nichts sagen. Aber bei dem anderen Kram ist
    > es genau umgekehrt. CISC == Complex Instruction. Ein Befehl, der mehrere
    > Dinge in ein-zwei Takten erledigt. RISC == Reduced.

    Das ist totaler Nonsense. In der Steinzeit der RISC Systeme gab es Architekturen, die so funktionierten. Aber inbesondere für Power bzw. PowerPC trifft dies nicht zu. Dort sind die Befehle ähnlich komplex wie bei einem CISC, aber sie sind alle auf Words ausgerichtet und somit viel leichter zu bearbeiten. Aus diesem Grund sind ca. 70% der Befehle eines Power Prozessors in Hardware realisiert, wohingegen bei einem aktuellen x86 100% in µOps kodiert sind. Letzteres sorgt dafür, daß die Pipeliningtiefe erhöht werden muß, und man die Taktrate durch die größere Chipstruktur nicht so anheben kann wie bei einem RISC. Mehr Energiesparen kann man mit dem RISC Design ebenfalls, da der Hardwareemulator (der x86-Befehlsdekodierer) drumherum nicht notwendig ist.

    Aktuell kann Intel sich dadurch retten, daß sie mit viel Geld schneller die Chipstrukturen als die Konkurrenz verkleinern können. Aber hier ist in den nächsten 10-15 Jahren ein Ende absehbar, wenn man bei ca. 10-5 Lagen Silizium angekommen ist, kann man die Chips nicht mehr wie bisher weiter schrumpfen lassen. Und bei 3-4 Gitterabständen setzt eine komplett andere Physik ein, da hier quantenmechanische Effekte überwiegen. Und spätestens bei einer Atomlage ist definitiv Schluß mit dem Verkleinerungswettlauf. Weniger geht einfach nicht mehr.

  18. Re: PowerPC war eh ein Irrweg

    Autor: MeMyselfAndI 02.09.10 - 10:30

    Stimmt daher finden diesen Ideen auch immer noch Verwendung in der aktuellen Power7 Serie von IBM. Die werden schon keine Ahnung haben, komisch, dass die pSeries Server so leistungsfähig sind...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ITEOS, Karlsruhe
  2. KDO Service GmbH, Oldenburg
  3. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  4. TÜV SÜD Gruppe, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
    iPad OS im Test
    Apple entdeckt den USB-Stick

    Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
    2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
    3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
    Erneuerbare Energien
    Die Energiewende braucht Wasserstoff

    Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
    Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

    1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
    2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
    3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    1. Windows 10: Windows-Defender-Dateien werden als fehlerhaft erkannt
      Windows 10
      Windows-Defender-Dateien werden als fehlerhaft erkannt

      Der System File Checker in Windows 10 markiert neuerdings Dateien des Windows Defender als fehlerhaft. Der Bug ist auch Microsoft bekannt. Das Problem: Die neue Version des Defenders verändert im Installationsimage verankerte Dateien. Der Hersteller will das mit einem Update von Windows 10 beheben.

    2. Keystone: Mechanische Tastatur passt Tastendruckpunkte den Nutzern an
      Keystone
      Mechanische Tastatur passt Tastendruckpunkte den Nutzern an

      Die auf Kickstarter finanzierte Keystone ist eine mechanische Tastatur mit Hall-Effekt-Schaltern. Diese können die Druckstärke registrieren. Eine Software ermöglicht es der Tastatur, das Tippverhalten der Nutzer zu analysieren und Druckpunkte entsprechend anzupassen.

    3. The Witcher: Erster Netflix-Trailer mit Geralt, Ciri, Triss und Striegen
      The Witcher
      Erster Netflix-Trailer mit Geralt, Ciri, Triss und Striegen

      Netflix stellt den ersten Trailer seiner Serie The Witcher vor. Henry Cavill als Geralt von Riva kämpft dabei gegen Monster und Menschen und verwendet Hexerzeichen, Pirouettenkampf und Zaubertränke. Einige Szenen erinnern an Passagen aus den Büchern.


    1. 13:00

    2. 12:30

    3. 11:57

    4. 17:52

    5. 15:50

    6. 15:24

    7. 15:01

    8. 14:19