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Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

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  1. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: oxybenzol 13.02.19 - 15:57

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich würde gerne mal wieder ein Sandbox MMO in dem Umfang wie UO spielen,
    > mit entsprechender Community. Aber ich glaube diese Form von Teamplay die
    > es damals gab, wird es so nie wieder geben...

    EvE Online

    Teamplay + große Community geht heutzutage wohl nur noch mit PvP.

  2. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: theFiend 13.02.19 - 16:03

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Teamplay + große Community geht heutzutage wohl nur noch mit PvP.

    Ich denke man wird das bei dem kommenden Amazon Spiel sehen. Das ist wohl eher Sandbox und auf Teamplay only angelegt. Mal sehen wie lange sich das hält...

  3. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: exi 13.02.19 - 16:08

    Ich habe mich noch vor BC von WoW abgewandt. Anstatt endlich den Content einzubauen den Blizzard immer Versprochen hatte ging es immer mehr in Richtung instanced PVP und Wartelisten für Gruppen.
    Wir sollten ursprünglich mal contested territories haben mit Belagerungswaffen aber haben Alterac bekommen. Das hat Free-Roam PvP fast komplett gekillt.
    Anstatt das Grundproblem der Timesinks anzugehen wurden immer mehr eingebaut. Es ist OK nach dem Tod vom Friedhof zu laufen oder zum Greifenmaster zu rennen beim ersten Mal. Nicht cool ist es mit lvl 60 15 Minuten von A nach B zu brauchen weil dort eine Gilden-Aktion startet.
    Angeln für Mats? Dafür gab es AutoIt. Laufen von A nach B? Das passende UI-Addon hilf.
    Ja Blizzard mag unerfahren gewesen sein aber sie haben aus den Problemen die falschen Schlüsse gezogen.
    Eigentlich sollten Untote alle Sprachen sprechen können und somit die Horde/Alli-Kommunikation übernehmen. Ist nicht als Feature gekommen. Als ein UI-Addon dann die Kommunikation ermöglicht hat hat Blizzard die API dafür Kastriert.
    Oder das Tolle Totenkopfsymbol anstatt der Levelanzeige. UI Addon stellt die Anzeige wieder her, Blizzard kastriert den API-Call. Begründung: Totenkopf heißt nicht killbar. Was ein Schwachsinn, durch das geringere DMG Skaling im PvP waren Gegner >+12lvl durchaus killbar.

    Mit einer automatischen Gruppenfindung wären einige meiner besten Erinnerungen nie passiert. Priest, Druid und 3 Rogues ist ne super Gruppe für Maraudon. UBRS (10 ppl) mit nur 1 Priest geht auch (Hab den anderen aus dem Raid geekelt weil er nichts beigetragen hat). Man musste halt nur wollen ;)
    Dire Maul East mit Priest, Hunter, Mage und Druid war auch lustig. Eigentlich wollten wir West machen aber keiner hatte den Schlüssel *lol*
    Meine Arschlochgruppe in Raids hat auch immer Spaß gemacht. Als Disc-Shadow Priest hab ich immer die anderen Querulanten aus der Gilde bekommen. Als die Jungs angefangen haben mir das Gold zu geben welches sie sonst nach Raids immer für Reparaturen bezahlt haben brauchte ich nicht mehr den Angelbot anzuwerfen.
    Ah noch was. Ich habe meinen Priester immer als Battle-Priest spielen wollen. Stoffsachen mit +Attack Power gab es aber nicht. Der entsprechende Priesterskill wurde auch irgendwann geändert. Trotzdem blieb mit dem Stock hauen eine wichtige Sache im PVP.

    Aber: Es muss ja einfacher werden für die Casuals, zuviele Attribute verwirren ja nur...

  4. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: gadthrawn 13.02.19 - 16:10

    Weltneuheit: Spiele sind für Casual Spieler ausgelegt.

    Casual kannst du mit Freizeit übersetzen. Und genau das sind Spiele: Freizeitunterhaltung.

    Ich wette von den UrsprungsWarCraftspielern kam fast niemand in Level 256 in PacMan an... keinen Skill die jungen Leute von damals... Überhaupt - wenn neue Spielversuche kein Geld kosten taugt das nichts... nicht retro und business genug.

  5. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: flopalistik 13.02.19 - 16:29

    Ich vermisse die Stunden AVs ;(

  6. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: Muhaha 13.02.19 - 16:30

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich wette von den UrsprungsWarCraftspielern kam fast niemand in Level 256
    > in PacMan an... keinen Skill die jungen Leute von damals... Überhaupt -
    > wenn neue Spielversuche kein Geld kosten taugt das nichts... nicht retro
    > und business genug.

    Jupp. Automatenspiele waren damals nicht einfach nur brutal schwer, sondern absichtlich unfair, um den Leuten möglichst viel Münzen aus der Tasche zu leiern.

    Awww, sind Deine drei Leben schon wieder wech?
    Wirf ne Münze ein, werde besser, spiele länger!

  7. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: Hotohori 13.02.19 - 18:07

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde gerne mal wieder ein Sandbox MMO in dem Umfang wie UO spielen,
    > > mit entsprechender Community. Aber ich glaube diese Form von Teamplay
    > die
    > > es damals gab, wird es so nie wieder geben...
    >
    > Solche Spiele gibt es auch heute noch, aber sie sind eben auch heute noch
    > nur für eine relativ kleine Zielgruppe. Damals war diese spezielle
    > Zielgruppe ein wesentlicher Teil der Internet Nutzer, nun ist sie auch dort
    > nur eine Randerscheidung.
    > Mit 200'000 Spielern konnte man früher einen Top-Titel haben, heute gilt
    > man mit so einer Zahl als gescheitert. Der Maßstab ändert sich halt.

    Und der Maßstab ist absoluter Marketing Bullshit. Wenn einem MMO 200.000 Spieler reichen um die Server, den Support und die Weiterentwicklung zu finanzieren und dabei auch noch genügend Gewinn abwirft, dann braucht es nicht mehr Spieler. Zumal eh keine 200.000 Spieler auf eine Server Welt passen und mehr als eine volle Server Welt braucht ein MMO rein spielerisch gesehen auch gar nicht (dürfte sich nur leider kein MMO damit finanzieren lassen).

    Aber die Spielebranche hat den Leuten ja über Jahre schön eingetrichtert das Spielerzahlen alles sind. Absoluter Unfug. Spielerzahlen sind einzig und allein für die Unternehmen wichtig. Viele Indie Spiele haben nur wenige Spieler, sind aber dennoch sehr gute Spiele. Spielerzahlen sagen über die Qualität eines Spieles einfach gar nichts aus, erst recht nicht zu heutigen Zeiten, wo es vielen Entwicklern nur noch darum geht so viele Spieler wie möglich anzulocken um möglichst viel Geld zu machen.

  8. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: oxybenzol 13.02.19 - 19:47

    +12 lvl zu killen ging im PvP, aber im PvE konnte man das vergessen. Ich kann mich noch erinnern wie wir mal Nethstoff gefarmt haben als auf 2.0 gepatched wurde. Man konnte noch nicht leveln aber es gab schon lvl 70 Mobs. Der einzige der da einigermaßen Schaden machen konnte war ein Jäger, da er keine Waffenkunde aber genauso wenig Hit brauchte wie ein Melee.

    Belagerungswaffen gabs erst mit dem 2. Addon. Zum einen in Tausendwinter, ein größeres PvP-Gebiet, in dem alle 2h eine Schlacht stattfand und dann noch beim 1. Boss in Ulduar.

  9. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: PerilOS 13.02.19 - 19:53

    Melees hatten 27% bzw. 8% miss gegen Bosse die immer +3 waren. Bei 10 Level Unterschied hatte ein Hunter 15% miss + Block + Parry + Dodge (Weapon Expertise gabs auch bei Huntern). Macht 15% + 15% + 13% + 13% = 56% das nen Hunter nen Furz in die Landschaft setzt. Genauso wie jeder andere 2h bzw. 1h/Shield Melee auch. Als DW Melee hast du keine Chance gehabt. 34% + 15% + 13% + 13% = 75%.

    Das ist nämlich einer der Hauptgründe warum Bosse damals umgedreht wurden vom Raid weg, was bis heute so geblieben ist. Der andere Grund ist die Healer Range.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.19 19:58 durch PerilOS.

  10. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: oxybenzol 13.02.19 - 20:16

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Melees hatten 27% bzw. 8% miss gegen Bosse die immer +3 waren. Bei 10 Level
    > Unterschied hatte ein Hunter 15% miss + Block + Parry + Dodge (Weapon
    > Expertise gabs auch bei Huntern). Macht 15% + 15% + 13% + 13% = 56% das
    > nen Hunter nen Furz in die Landschaft setzt. Genauso wie jeder andere 2h
    > bzw. 1h/Shield Melee auch. Als DW Melee hast du keine Chance gehabt. 34% +
    > 15% + 13% + 13% = 75%.
    >
    > Das ist nämlich einer der Hauptgründe warum Bosse damals umgedreht wurden
    > vom Raid weg, was bis heute so geblieben ist. Der andere Grund ist die
    > Healer Range.


    Sicher dass der Hunter damals noch WK brauchte? Außer vielelicht für nen Raptorstoß, aber Nahkampfjäger machte damals keinen Sinn. Beim Melee kamen dann noch die Streifschläge dazu.

  11. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: MrAnderson 13.02.19 - 20:55

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und der Maßstab ist absoluter Marketing Bullshit. Wenn einem MMO 200.000
    > Spieler reichen um die Server, den Support und die Weiterentwicklung zu
    > finanzieren und dabei auch noch genügend Gewinn abwirft, dann braucht es
    > nicht mehr Spieler. Zumal eh keine 200.000 Spieler auf eine Server Welt
    > passen und mehr als eine volle Server Welt braucht ein MMO rein spielerisch
    > gesehen auch gar nicht (dürfte sich nur leider kein MMO damit finanzieren
    > lassen).

    Die 5 Jahre Entwicklungszeit, die vorfinanziert werden müssen, hast du da aber vergessen ;)
    Für eine WoW-Erweiterung trifft das aber sicher zu, da der Core steht.

    Aber wenn ein neues Addon kommt, ist mein WoW-Clan ziemlich exakt ein 3/4 Jahr ... also bis April ungefähr ... aktiv ... dannach sind alle wieder offline und seit 452 Tagen nicht mehr bei Battlenet angemeldet gewesen. Länger hält es mich auch nicht mehr, dann sind alle Bosse im SM gelegt und bevor ich "HC" lauf und Blümchen oder Aale farmen geh, nehm ich das nächste Spiel, die nächste Story, den nächsten TV- und Netflix-Schau-Ersatz. It's 2019.

    Alle zwei Jahre 50-70 ¤ für eine Erweiterung + 6 Monate Abo ... ich glaub das rechnet sich. Kann da Bliz verstehn. Und damit komm ich zu (deinem Klammertext und jo ... hast wohl recht. ;)

  12. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: Hotohori 13.02.19 - 21:36

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 5 Jahre Entwicklungszeit, die vorfinanziert werden müssen, hast du da
    > aber vergessen ;)
    > Für eine WoW-Erweiterung trifft das aber sicher zu, da der Core steht.

    Hier ging es aber nicht um WoW sondern um ein MMO mit nur 200.000 Spieler. Wie lange das dann in der Entwicklung war, keine Ahnung. Früher war es übrigens nicht ungewöhnlich, dass ein MMO erst nach 1-2 Jahren die Entwicklungskosten wieder drin hatte, weil es vom Start an langsam gestartet ist und dann nach und nach Spieler dazu kamen. EvE Online war so eines, selbst WoW war so eines, denn die meisten Spieler hatte es eben nicht schon zu Release. Viele andere MMOs nach WoW hatten dann einen typischen Hype Release wie normale Spiele auch, die meisten Spieler hatten sie dann zu Release, durch den Hype angelockt und diese Spieler waren es dann auch die nach 1-2 Monaten wieder weg waren und weswegen die Spielerzahlen nach 3 Monaten später nie wieder erreichen wurden und Server zusammen gelegt werden mussten, was die MMOs immer noch weiter runter zog. Dabei war das nur die natürlich Sortierungsphase in der die Spieler gemerkt haben, dass es nicht ihr Ding ist, während es für Andere genau ihr Ding war. Nichts negatives, etwas ganz normales, wurde aber immer von den Spielern im allgemeinen als negativ hingestellt und so getan als wäre es ein Zeichen dafür, dass das MMO mist ist und es sich gar nicht erst lohnt es mal selbst auszuprobieren.

    Keine Ahnung wieso das bei MMOs so extrem ist mit dem Schlechtmachen von Leuten, die nur lediglich selbst damit keinen Spaß hatten.

    > Aber wenn ein neues Addon kommt, ist mein WoW-Clan ziemlich exakt ein 3/4
    > Jahr ... also bis April ungefähr ... aktiv ... dannach sind alle wieder
    > offline und seit 452 Tagen nicht mehr bei Battlenet angemeldet gewesen.
    > Länger hält es mich auch nicht mehr, dann sind alle Bosse im SM gelegt und
    > bevor ich "HC" lauf und Blümchen oder Aale farmen geh, nehm ich das nächste
    > Spiel, die nächste Story, den nächsten TV- und Netflix-Schau-Ersatz. It's
    > 2019.

    Sicher ist 2019, aber es ist eben deine Erfahrung, dein WoW Bekanntenkreis, nur sehen Andere das alles ein wenig oder gar völlig anders und würden sich eben etwas anderes wünschen als das was sie heute von WoW geboten bekommen. Darum wird ja der Schrei nach Classic Servern von Jahr zu Jahr lauter.

    Wenn du das nicht mehr brauchst und so zufrieden bist wie es ist, super, freut mich für dich und das ist ernst gemeint. Nur geht es eben vielen Anderen nicht so, die wissen das es für sie mit Leichtigkeit besser ginge, wenn man ihnen wieder das alte Spielgefühl zurück brächte und ja, manch einer mag durch Nostalgie etwas verblendet sein und das dann auf den Classic Server merken, aber viele andere und das beweisen die ganzen privaten Classic Server, wissen was Sache ist, die werden nicht von Nostalgie getrieben und das merkt man auch im Artikel deutlich, sie sagen ganz genau was ihnen besser gefällt und was sie am aktuellen WoW nicht mögen, klare Argumente, die man ernst nehmen sollte. Dennoch hab ich das Gefühl das viele sie belächeln, nur weil sie mit der Entwicklung von WoW selbst zufrieden sind. Finde ich etwas engstirnig und ziemlich egoistisch derart nur an seinen eigenen Spielspaß zu denken und alle Anderen nicht ernst zu nehmen.

    > Alle zwei Jahre 50-70 ¤ für eine Erweiterung + 6 Monate Abo ... ich glaub
    > das rechnet sich. Kann da Bliz verstehn. Und damit komm ich zu (deinem
    > Klammertext und jo ... hast wohl recht. ;)

    Jupp, das ist auch völlig in Ordnung, dagegen hab ich auch rein gar nichts einzuwenden. Ich bin Fan des Abo Modells, welches aber nur funktioniert wenn man auch eine gewisse Qualität liefert und das tut Blizzard, das will ich gar nicht leugnen. Alle anderen Bezahlmethoden wirken sich nur zusätzlich negativ auf die Qualität aus, vor allem Free2Play ist ein Modell, dass so gar nicht zum MMO Genre passt, erst recht wenn es in Pay2Win ausartet. Da lob ich mir das Abo Modell, da gibt es normal kein Pay2Win (wobei ich mir da bei WoW nicht ganz sicher bin, bin nicht auf dem laufenden), Jeder zahlt für seinen Spaß und nimmt eben weil er bezahlt hat das ganze MMO
    auch etwas ernster und konzentriert sich mehr darauf. Weil im Gegensatz zu Free2Play spielt man dieses ganz bewusst und nicht weil man gerade Langeweile hat, da das nächste Spiel erst in einem Monat kommt... da bieten sich die F2P MMOs heute ja prima als Lückenfüller an und genau so wird es dann auch gespielt, mit dem Wissen das in einem Monat eh wieder Schluss ist, solche Spieler sind fast nie ein Gewinn für die Community, da viele von ihnen sich dann auch entsprechend verhalten. Jemand der geplant hat die nächsten Monate nur dieses eine MMO zu spielen, geht völlig anders an ein MMO ran.

    Darum mag ich diese Bezahlmodel, das auch zum Beispiel Final Fantasy XIV noch hat, auch die bringen dank Abo immer schöne fette neue Addons raus mit reichlich neuem Inhalt. Für mich hat gerade dieses Spiel bewiesen, dass das Abo Modell eben nicht out ist, wie viele gerne behaupten, man muss wie gesagt nur Qualität bieten, dann funktioniert ein Abo Modell auch.

    Ist doch bei Netflix genauso, viele würden kein Netflix Abo zahlen, wenn Netflix nicht eine gewisse Qualität bei der Auswahl an Serien und Filme bieten würde. Genauso würde Niemand monatlich fürs Internet zahlen (ebenfalls ein Abo), wenn das Internet ihm zu wenig zu bieten hätte, so wie es für die meisten noch vor 10+ Jahren der Fall war. Hätte ich vor 20 Jahren meiner Mutter gesagt, dass sie heute selbst online unterwegs ist, sie hätte mich wohl für verrückt gehalten. ;)

    Und vor allem: ein Abo zahlt man vorab. Heißt mit den Einnahmen kann der MMO Betreiber für den kommenden Monat rechnen und es ins MMO investieren. Bei Free2Play muss er hoffen, dass im verlaufe des Monats genug Leute Geld ausgeben, was das Ganze wesentlich unsicherer für ihn macht und darum drehen sich bei F2P MMOs viel zu oft die Updates um den Ingame Shop als darum wirklich neue Inhalte zu bringen, wie es eben bei einem Abo Modell der Fall ist.

  13. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: PerilOS 13.02.19 - 21:59

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher dass der Hunter damals noch WK brauchte? Außer vielelicht für nen
    > Raptorstoß, aber Nahkampfjäger machte damals keinen Sinn. Beim Melee kamen
    > dann noch die Streifschläge dazu.


    Ja. Deswegen hatten Hunter keine Chance gegen Rogues, bis sie Flare bekommen haben. Evasion (+100% Dodge) hat geregelt. Glancings gab es nur für Melees. Das waren aber Hits mit 75% damage.

  14. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: exi 14.02.19 - 08:11

    2tes Addon für Belagerungswaffen? Die waren für die Final versprochen worden und nicht hinter zusätzlichen X Euros. Außerdem war die Grundidee, dass der Server ja um die Contested Territories kämpft um den Questhub dort für seine Seite zu aktivieren und nicht für irgendwelche instances und wahrscheinlich irgendeinen abgecampten PvP Rang. Ich erinnere mich noch gut an das Zwangscampen in Alterac um diesen dämlichen Rang zu bekommen damit man das Item kaufen durfte.

    Wahrscheinlich war aber der Geldsegen durch die Muttis zu verlockend. Wenn ich mich daran erinnere wer alles plötzlich WoW gespielt hat dann gab es damals eine Menge Leute die das Quietschbunte Ding interessant fanden aber eigentlich keinen Zugang zu der Materie haben. Ein lvl4 Mage pullt nun mal mit Frostbolt und nicht mit Firebolt aber die haben einfach nur auf Knöpfe gedrückt. Solange sich dabei irgendwann oben das lvl nach oben ändert und man tolle neue Sachen zum anziehen hat wird wohl der neue Spieler wohl weitermachen. Für solche Leute waren die Timesinks effektive Verlängerung der Melkphase, denn sobald sie gemerkt haben, dass EndGame für sie auch nur im Sammeln von Blumen endet sofern sie nicht studieren wollten, haben sie das Abo gekündigt.

    Ich frage mich ja gerade so in Retrospektive mit welcher Berechtigung Blizzard eigentlich monatliche Gebühren genommen UND die AddOns verkauft hat.
    Ich kenne sonst auf die Schnelle keine Software bei der ein Abo/Wartungsvertrag nicht die neue Version beinhaltet.

  15. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: quineloe 14.02.19 - 10:08

    "contested territory" war irgendwo die größte Lüge in der Geschichte von WoW lol.

  16. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: Ohho 14.02.19 - 11:47

    exi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich frage mich ja gerade so in Retrospektive mit welcher Berechtigung
    > Blizzard eigentlich monatliche Gebühren genommen UND die AddOns verkauft
    > hat.
    > Ich kenne sonst auf die Schnelle keine Software bei der ein
    > Abo/Wartungsvertrag nicht die neue Version beinhaltet.

    EQ, EQ2, DAOC, SW Galaxies usw praktisch alle MMOs die schon vor WoW auf dem Markt waren

  17. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: exi 14.02.19 - 14:19

    Ah OK, kannte sonst nur EVE Online, dort sind Erweiterungen im AboPreis mit drin.

  18. Re: Heutige Spiele sind zu sehr auf Casual Player ausgelegt

    Autor: oxybenzol 15.02.19 - 12:58

    exi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2tes Addon für Belagerungswaffen? Die waren für die Final versprochen
    > worden und nicht hinter zusätzlichen X Euros. Außerdem war die Grundidee,
    > dass der Server ja um die Contested Territories kämpft um den Questhub dort
    > für seine Seite zu aktivieren und nicht für irgendwelche instances und
    > wahrscheinlich irgendeinen abgecampten PvP Rang. Ich erinnere mich noch gut
    > an das Zwangscampen in Alterac um diesen dämlichen Rang zu bekommen damit
    > man das Item kaufen durfte.
    >

    In Tausendwinter gabs nen Raid, den nur die Gewinner betreten konnten. Die Bosse haben sogar Setitems gedroppt. War aber eher ein Lottospiel, da seit BC jede Skillung ein eigenes Set hatte + PvP-Sets, was allerdings auch sinnvoll ist. Wenn ich da an die Vanillasets des Paladins denke... von allem was dabei also für nix zu gebrauchen, also hast du dem Magier die Stoffklamotten weggewürfelt um heilen zu können.

    Zusätzlich gabs noch Quests, die man 1 mal pro Woche machen konnte um Ehre und PvP-Marken zu bekommen. Außerdem konnte nur die Gewinnerfraktion bestimmte Mobs sehen, welche ne wesentlich höhere Droppchance auf bestimmte Herstellungsmats hatten.

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