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Ist rechtlich nicht ok

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  1. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: Clown 27.05.13 - 11:28

    An Deiner Art und Weise zu argumentieren, sieht man, dass du ein juristischer Laie bist (ich übrigens auch). Ist nicht schlimm, solange Du - ohne Ahnung zu haben - keine Unwahrheiten und Spekulationen als bare Münze verkaufst :)

    spantherix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rechtlich ist dieses Vorgehen MITNICHTEN okay, wenn der Kunde über diesen
    > "Mangel am Produkt" nicht VOR Kauf in Kenntnis gesetzt wurde!

    Warum sollte das ein Mangel sein? Du kannst das Spiel einwandfrei spielen. Und auch wenn Du es verkaufst, kann der andere das Spiel einwandfrei spielen. Er muss eben die Gebühren für den Accountswitch bezahlen. Wer einen Service in Anspruch nehmen will, muss dafür auch zahlen..

    > Denn sowas
    > kann man in dem Falle daß es dem Käufer vorab nicht mitgeteilt wurde und
    > ihm somit eine Ente untergeschoben wurde dann sogar als Betrug ansehen!

    "Betrug" haha..

    > Microsoft wollte auch Lizenzen an Geräte binden (Windows an Geräte ID's)
    > und SCHEITERTE vor Gericht damit! Sie mussten einen unentgeltlichen Service
    > anbieten, womit die Kunden ihr Produkt OHNE Servicepauschale bezahlen zu
    > müssen, jederzeit neu aktivieren und somit weiter benutzen durften! Ein
    > Betriebssystem Software mit seiner Lizenz ist genauso wie eine
    > Spielsoftware mit seiner Lizenz ein und das gleiche im rechtlichen Sinne!

    Nicht mal im Ansatz das gleiche.. Bei dem einen wird der Weiterverkauft aktiv verhindert. Zusätzlich dazu kannst Du als Käufer dann nicht mal Dein (evtl defektes) Mainboard tauschen ohne eine Lizenzerlöschung hinnehmen zu müssen.
    Bei dem anderen wird nicht mal der Verkauf verhindert! Er wird nur durch horrende Servicepauschalen unattraktiv gemacht.

    > Also entweder wird der Kunde "deutlich" auf diesen Mangel VOR Kauf
    > informiert, erhält ansonsten sein Geld zurück und kann vom Kauf
    > zurücktreten, oder aber Microsoft muss auch hier wieder einen kostenlosen
    > Unlock Service anbieten.

    Muss nicht.

    > Eines dieser drei Dinge muss gegeben sein, damit die Sache rechtlich
    > Bestand haben kann!

    Nö.

    > Dazu auch ein Urteil vom Bundesgerichtshof, das EINDEUTIG sogar komplett
    > die Einschränkung untersagt!
    > Zitat: "Der Bundesgerichtshof entschied nämlich in einem richtungsweisenden
    > Urteil im Jahr 2000, dass der Weiterverkauf von datenträgerbasierter
    > Software grundsätzlich nicht über Lizenzbedingungen von den Herstellern
    > eingeschränkt werden kann."

    Ist ja auch nicht eingeschränkt. Nur unattraktiv.

    > Und diese Spiele SIND datenträgerbasierte Software! Eine Bezahlschranke
    > jedoch IST eine Einschränkung, in welcher Weise auch immer und damit so
    > nicht okay!

    Durch Wiederholung wirds nicht richtiger..

    > Der EUROPÄISCHE Gerichtshof hat die Sache NOCH deutlicher klar für den
    > Verbraucher formuliert:
    >
    > de.wikipedia.org#Urteil_des_Gerichtshofs_der_Europ.C3.A4ischen_Union_vom_3.
    > _Juli_2012
    >
    > Zitat: "Der EuGH stellt fest, dass gebrauchte Software weiterverkauft
    > werden darf, unabhängig davon, wie sie erworben worden war, dies gilt auch
    > für durch Download gekaufte Software. Muss eine durch Download erworbene
    > Software über das Internet aktualisiert werden, steht dieses Recht auf
    > Aktualisierung auch dem Käufer der gebrauchten Software zu. Der verkaufende
    > Erstkäufer, so der EuGH, darf keine Kopie der Software behalten.[1] Das
    > ausschließliche Verbreitungsrecht des Softwareurheberrechtsinhabers ist,
    > bezogen auf die verkaufte Kopie, erschöpft. Eine Lizenzvereinbarung, welche
    > eine solche spätere Veräußerung untersagt, ist unwirksam.[2][3]"

    Da stehts sogar schwarz auf weiss:
    > "[..]Eine Lizenzvereinbarung, welche
    > eine solche spätere Veräußerung untersagt, ist unwirksam.[2][3]" (Hervorhebung von mir)
    Eine Servicepauschale ist leider keine Untersagung. Demnach ist die Vorgehensweise, so unschön das auch ist (merke: Ich verteidige das Vorgehen hier in keinster Weise; ich kläre Dich nur auf!), vollkommen okay.

    PS: Tu Dir selbst nen Gefallen: Wenn Dir nicht klar ist, was stimmt und was falsch ist, dann geh einfach zu einem Anwalt, der Dir das ganze erklären kann. So teuer ist das nicht und dann hast Du wenigstens Sicherheit..

  2. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: Clown 27.05.13 - 11:53

    Wenn es denn so wäre. Warum hat dann nicht mal längst jemand geklagt? Steam gibts nicht erst seit gestern.. Und wenn wir uns alle zusammentun, kann es wohl kaum schwer sein nen Anwalt zu finden, der uns da vertritt... WENN das stimmt, was Du sagst..

  3. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: silentburn 27.05.13 - 13:12

    ist das der neue TREND wahlos sachen im TEXT gross ZU schreiben?

    1. werden diese AGB mit Sicherheit auf der Homepage von Microsoft zu finden sein so von wegen nicht vorher infomiert.

    2. Hast du wirklich das Gefühl das Microsoft sich keine Rechtsabteilung leisten kann ,die alle Eventualitäten bereits im Vorfeld abklären bei so einer grossen Sache wie eine neue Spielekonsole...


    Ich denke die wissen was Sie tun

  4. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: Clown 27.05.13 - 13:16

    silentburn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist das der neue TREND wahlos sachen im TEXT gross ZU schreiben?

    Dir ist offenbar nicht klar, dass damit eine Betonung gekennzeichnet ist. Das tut mir Leid für Dich.

    > 1. werden diese AGB mit Sicherheit auf der Homepage von Microsoft zu finden
    > sein so von wegen nicht vorher infomiert.
    >
    > 2. Hast du wirklich das Gefühl das Microsoft sich keine Rechtsabteilung
    > leisten kann ,die alle Eventualitäten bereits im Vorfeld abklären bei so
    > einer grossen Sache wie eine neue Spielekonsole...
    >
    > Ich denke die wissen was Sie tun

    Meine Rede.. Antwortest Du dem Falschen oder hast Du meinen Post nicht verstanden?

  5. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: Anonymer Nutzer 27.05.13 - 18:23

    Bei Windows muss man "auch" keine Servicepauschale investieren. Die Rechtsprechung hat hier ganz klare Worte gefunden und Microsoft war gezwungen, eine freie Freischaltungs Hotline einzurichten.

    Wenn eine horrende Gebühr nötig ist, ist dies ein "Produktmangel" an der Nutzungslizenz. Wenn dieser Mangel nicht "vor" dem Kauf dem Käufer mitgeteilt wird, ist dies sogar arglistige Täuschung/Betrug.

  6. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: Anonymer Nutzer 27.05.13 - 18:25

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es denn so wäre. Warum hat dann nicht mal längst jemand geklagt? Steam
    > gibts nicht erst seit gestern.. Und wenn wir uns alle zusammentun, kann es
    > wohl kaum schwer sein nen Anwalt zu finden, der uns da vertritt... WENN das
    > stimmt, was Du sagst..

    Steam "wurde" abgemahnt von der Verbraucherzentrale und der europäische Gerichtshof hat dazu auch klare Worte gefunden, die in geltendes Recht europaweit umgesetzt werden müssen.

  7. Re: Ist rechtlich nicht ok

    Autor: Anonymer Nutzer 27.05.13 - 18:28

    silentburn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. werden diese AGB mit Sicherheit auf der Homepage von Microsoft zu finden
    > sein so von wegen nicht vorher infomiert.

    Auf diese AGB muss auf der Packung hingewiesen werden.

    > 2. Hast du wirklich das Gefühl das Microsoft sich keine Rechtsabteilung
    > leisten kann ,die alle Eventualitäten bereits im Vorfeld abklären bei so
    > einer grossen Sache wie eine neue Spielekonsole...

    Microsoft hat auch bei Windows etwas verbotenes getan und wollte Lizenzen an PC Systeme fest binden. Danach hat Microsoft vor Gericht eine klare Ansage bekommen und hatte eine kostenlose Freischaltungs Hotline einzurichten. Microsoft hält sich mitnichten immer an geltendes Gesetz! Siehe auch ihre EULA, die zu gewissen Teilen gar keine Gültigkeit hat in Deutschland, aber trotzdem weiter so formuliert bleibt.

    > Ich denke die wissen was Sie tun

    Glaubensspiele haben nichts mit Fakten zu tun.

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