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Witcher 3 vs. Zelda

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  1. Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: kgulti 02.03.17 - 15:11

    Kann das mal einer vergleichen? Umfang und Detailverliebtheit würde mich interessieren. Grafik sollte dabei nicht beachtet werden. Ist meiner Meinung nach nur noch ein Stilmittel wie Zeichentrickfilm, Animationsfilm, SW-Film etc.

  2. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: D43 02.03.17 - 15:14

    Naja der witcher klettert nicht, fliegt nicht surft nicht auf dem schild ect pp. Dementsprechend gibt es auch wenig Interaktion, bzw nur töten, reden und kartenspielen...

  3. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: deus-ex 02.03.17 - 16:32

    In Witcher kannst du die Umwelt nicht mal ansatzweise so manipulieren wie hier.

    Falls du Witcher 3 gespielt hast, musst du nur den Test hier lesen und weißt was in Witcher 3 im vergleich zu Zelda nicht geht.

  4. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: Hotohori 02.03.17 - 16:51

    Fazit: Zelda wins. ;)

    Zumindest wenn man Gameplay bevorzugt. In Sachen Story wird wohl The Witcher 3 gewinnen, denke ich mal. Ob in Zelda so viel Story drin steckt ist dann doch fraglich. Aber das eine ist ja auch eher ein klassisches RPG, während Zelda schon immer mehr Action Adventure war, da passt also schon das Genre nicht richtig zu einem fairen Vergleich.

  5. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: TenogradR5 02.03.17 - 16:52

    Kann mich nur anschließen im Witcher 3 entdeckst du halt eine Hauptgeschichte und mehrere Nebengeschichten. Das Gameplay ist dabei etwas eintönig, aber das macht die Spielwelt mit den Charakteren und spannenden Geschichten weg. In Zelda Botw entdeckst du die Welt jede Minute ein wenig stärker und neu. Es gibt deutlich mehr Gameplay und weniger gute Storynebenquests. Die Kampagne dürft gut sein, aber da liegt weniger der Fokus drauf. Die Dungeons, Rätsel und Welt zu erkunden ist hier halt deutlich interessanter.

  6. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: zZz 02.03.17 - 16:55

    Ohne das neue Zelda gespielt zu haben. Ich finde das Gesamtpaket von Witcher 3 teilweise sehr unstimmig. Die Grafik in der Oberwelt ist top, Unterwasser oder in der Unterwelt deutlich schlechter. Auch die Animationen sind nicht annähernd auf dem Niveau der Grafik. Zelda wirkt auf den Videos wie aus einem Guss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.17 16:59 durch zZz.

  7. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: ArcherV 02.03.17 - 21:43

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fazit: Zelda wins. ;)


    Nein, nicht mal ansatzweise :)

  8. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: eXXogene 03.03.17 - 07:30

    Witcher ist halt eine starke Story durchspielen, super modellierte Babes anschauen begaffen und Cutscenes anschauen.

    Zu entdecken gibt es viel, interessant ist davon das wenigste.

    Von daher finde ich Zelda sehr interessant, wenn es denn wirklich so non linear ist wie der Artikel suggeriert.

  9. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: Meisterqn 07.03.17 - 04:03

    Witcher 3 war mein bisheriger Favorit.
    Das lang ersehnte Spiel, welches es schaffte, Gothic bzw Gothic 2 das Wasser zu reichen, nachdem das der Entwickler selbst mit Risen leider nicht mehr schaffte.
    Die Welt ist riesig und hübsch anzuschauen, was mir jedoch nicht wichtig ist.
    Mir gefällt das Setting des dreckigen Fantasy. Alles ist "am Arsch", es gibt wenn überhaupt nur wenige Lichtblicke.
    Es thematisiert Rassismus etc. pp.
    Die Welt ist wie gesagt groß, hübsch und recht interessant.
    Punkten kann es neben der mäßig spannenden Hauptstory vor allem mit den unglaublich liebevoll gemachten Nebenquests. An Orten, von denen die Entwickler nicht ausgehen können, dass ein Großteil der Spieler vorbei kommt findet man dermaßen interessante kleine Gesichter. Völlig unbedeutend für das große Ganze, aber doch will ich wissen, was dort los ist bzw den Leuten vor Ort helfen, oder eben auch nicht :-)
    Das hielt mich etliche Stunden gefangen.

    Zelda ist jetzt jedoch meine persönliche neue Messlatte an Open World Spiele.
    Dieses grafische Qualität ist mir wie gesagt nicht wirklich wichtig. Die Atmosphäre muss wie bei Witcher 3 stimmen, und das tut sie für mich.
    Wer mit Studio Ghibli auch nur ein wenig anfangen kann, weiß, was ich meine. Die Beleuchtung ist wirklich erste Sahne und erzeugt eine Stimmung oder ändert die Optik von Orten dermaßen krass. Das habe ich so noch nicht in anderen Spielen gesehen.
    Kurzer Vergleich: Denkt euch bei Uncharted 4 gegen Ende die sonnigen Karibikinseln und danach den Abschnitt, in dem ihr an einer dieser Inseln bei einem starken Sturm wach werdet. Das kommt ziemlich genau hin, nur eben dynamisch anhand des Wettersystems und nicht per Skript bzw. vordefiniertem Gamedesign.
    Wenn alles vom Sturm verbogen wird, dichter Regen euch nur noch wenige Meter sehen lässt, dann ist das schon packend, wenn man einen Tag vorher noch bei Sonnenschein genau dort herum gelaufen ist.
    Dabei variiert der Stil gekonnt.
    Die beiden Dörfer Kakariko bzw. Hateno z. B. unterscheiden sich schon recht deutlich, sind aber prall gefüllt und wunderhübsch vom Design.
    Besonders Kakariko hat es mir angetan. Einfach genial z. B. bei Nacht, wenn noch Glühwürmchen unterwegs sind und die zarte Musikuntermalung ihren Rest dazu tut.
    Da bin ich hin und weg. Über Kantenglättung und ähnliches Zeug diskutiere ich da nicht. Es würde einfach kaum etwas am Gesamtbild ändern. Wenn überhaupt.
    Aber dann kommt erst der Rest hinzu.
    Von Beginn an, wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, handelt es sich hier um wirkliche Kunst des Videospieldesigns. Das habe ich in der Form schon sehr lange nicht mehr erlebt.
    Kein wirkliches Tutorial und doch wird man grob immer in die richtige Richtung gelenkt und erfährt nebenbei die ersten Grundlagen der Welt, der Physik und des Gameplays. Oft noch sehr offensichtlich durch sichtbare Rampen mit Gegnern am unteren und einem schönen Felsbrocken am oberen Ende. Das Resultat ist klar.
    Man lernt, dass in kalten Gegenden per wärmenden wärmenden Mahlzeiten oder alternativ wärmer Kleidung fürs Überleben gesorgt werden muss. Logisch, denke ich mir.
    Dann wird das ganze subtiler und man erhält ersten Möglichkeiten, Objekte zu manipulieren.
    Während man damit im Schrein noch die Rätsel löst, denkt man im Hinterkopf bereits nach, dass man vorhin wo vorbei kam, wo man das wunderbar gebrauchen kann.
    Das geht dann eine Zeit so weiter und ich war wirklich fasziniert, was machbar ist, welche Optionen sich ergeben, wie ich diese teils kombinieren kann etc...
    Dann kommt quasi die erste wirkliche Videosequenz und man verlässt das Startplateau nach etlichen Stunden mit dem scheinbar wichtigsten im Kopf.
    Bis dahin kann ich bereits Metallobjekte manipulieren und so zum Beispiel Kisten aus dem Wasser holen, mir Wege über Hindernisse errichten oder sich Metallobjekte für den Kampf nutzen um die Waffen zu schonen.
    Ich kann die berühmten Bomben einsetzen. Runde wenn ich diese noch Rollen lassen will und wenn nicht, dann eckige.
    Ich kann Wassersäulen errichten, Objekte in der Zeit Anhalten und dann nutzen, oder diese durch Schläge mit kinetischer Energie laden und dann auf einmal darauf loslassen. Einfach herrlich.
    Dann bekomme ich das Segel, welches mir wieder haufenweise Möglichkeiten gibt und kann vom Plateau um dann freudig festzustellen, wie groß die Welt wirklich ist. Und die ist wahrlich verdammt groß.
    Im Gegensatz zum Plateau auch noch reich bevölkert.
    Herrlich. Also laufe ich einfach herum und suche Sachen. Dabei treffe ich Leute, die mit mir handeln, mir direkt Aufgaben geben oder auch nur Geschichten erzählen, aus denen ich teils ableiten kann, wo interessante Orte ungefähr liegen könnten. Also gehe ich mal nachschauen.
    Die Hauptquest verfolge ich nur noch lose.
    Dann komme ich zu einem Stall. Stimmt. Ich brauche noch ein Pferd, also los und eins gesucht, gezähmt und im Stall registriert. Ich kann also mehrere halten und benennen. Perfekt.
    Zwischendurch habe ich mich selbst verbrannt oder gesprengt, bin Klippen hinunter gefallen weil ich mich mit der Ausdauer beim Klettern verschätzt habe oder es anfing zu regnen und ich abrutschte.
    Ich bin ertrunken, wurde erschlagen oder von Attentätern hinters Licht geführt. Und ich denke mir fast permanent... WOW.
    Nicht erreichte interessante Orte markiere ich mir für später. Suche Schreine auf um die Rätsel darin zu lösen, suche generell alles ab denn es gibt immer was. Samen, Zutaten zum Crafting oder einfach nur schöne Orte oder kleine Nebengeschichten. Ich fälle Bäume um Feuerholz zu erhalten oder mit dem dem Stamm neue Wege zu öffnen als Brücke Steg etc...
    Ich kann das letztendlich machen wie ich will. Manchmal fallen mir auch mehrere Lösungen ein. Und probiere diese. Es ist einfach fantastisch.
    Nebenbei lerne ich kochen, um mich effizienter heilen zu können und andere Werte zu buffen wie meine Ausdauer.... Moment, an den markierten Ort kam ich nicht weil ich nicht genug Ausdauer hatte, also auf nochmal da hin.
    Es wird einem nie wirklich langweilig, es gibt immer was zu tun oder zu entdecken.
    Alle sammelbaren Items haben ihren Zweck. Ob Ausdauer dauerhaft erhöht wird oder mehr Herzcontainer nötig sind
    Ich kann meine Taschen für Waffen, Bögen etc vergrößern, meine Kleidung bei einer Färberei umfärben, mein Multifunktionsgerät erweitern und optimieren und so gezielt nach Orten oder Items suchen und was weiß ich noch alles. Immer mal zwischendurch mache ich eine der Hauptquests oder gehe zumindest näher zum Ziel.
    Die Kämpfe sind genial. Anvisieren und auf geht's.
    Wie schnell ist mein Gegner, wie schnell meine Waffe?
    Gutes Timing wird mit Kombo-Paraden belohnt, vom Pferd aus bieten sich ebenfalls neue Möglichkeiten.
    Gerade das Pferd empfand ich in Witcher 3 als schlecht umgesetzt. Während die normale Steuerung noch so ging, war der Kampf vom Pferd einfach grauenvoll.
    Jetzt habe ich noch nichts von den möglichen Auswirkungen von Sturm und Gewitter, dem Schildsurfen und der Erzählweise der Hauptstory erhält, dieser erstmals in einem Zelda relativ anspruchsvoll erzählt wird. Über zwei Ebenen und Stück für Stück zum selbst erforschen über die Welt verteilt.
    Ich könnte noch ewig erzählen. Denn sämtliche Mechanismen greifen derart sauber ineinander, dass ich gar nicht alles so aufzählen kann, wie es ist. Vieles werde ich auch noch nicht kennen.
    Auch kann ich nicht alle Gegebenheiten vor Ort kennen, denn diese haben stets Einfluss auf das weitere Geschehen vor Ort und das sind wie bereits erwähnt sehr viele Variablen.
    Die Welt wirkt dadurch so stimmig, so glaubwürdig und liebevoll gemacht.
    Ich will nicht wissen, wieviel Arbeit darin steckte, das zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzufügen.
    Und das zu allem Überfluss auch noch bugfrei (bislang).
    Selbst die PC Games bestätigte dem Spiel, beim Durchspielen auf keine Bugs gestoßen zu sein.
    Wann hatte man das denn zum letzten Mal?
    Vor allem bei einem Projekt dieser Größe.
    Wie gesagt. Wenn man offen ist, ist es einfach irre, was hier produziert wurde.
    Witcher hat viele gute Aspekte. Manche davon besser als bei Zelda. Andere sind bei Zelda besser, jedoch hat Zelda dermaßen viele Sachen mehr, die bei Witcher 3 schlicht nicht existieren.
    Daher hat Zelda bei mir den neuen Spitzenplatz eingenommen und es wird schwer werden, das zu übertrumpfen. Verdammt schwer.
    Und ich freue mich, in Zukunft noch verdammt viel Zeit hier zu verbringen.
    Nicht weil ich muss, sondern weil ich will.
    Weil ich so ein Gefühl beim Spielen schon verdammt lange nicht mehr hatte.
    Vielleicht zuletzt bei Gothic 1 oder Ocarina of Time.
    Großartige Arbeit und meinen Respekt!

  10. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: ArcherV 07.03.17 - 06:19

    Meisterqn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Witcher 3 war mein bisheriger Favorit.
    > Das lang ersehnte Spiel, welches es schaffte, Gothic bzw Gothic 2 das
    > Wasser zu reichen, nachdem das der Entwickler selbst mit Risen leider nicht
    > mehr schaffte.
    > Die Welt ist riesig und hübsch anzuschauen, was mir jedoch nicht wichtig
    > ist.
    > Mir gefällt das Setting des dreckigen Fantasy. Alles ist "am Arsch", es
    > gibt wenn überhaupt nur wenige Lichtblicke.
    > Es thematisiert Rassismus etc. pp.
    > Die Welt ist wie gesagt groß, hübsch und recht interessant.
    > Punkten kann es neben der mäßig spannenden Hauptstory vor allem mit den
    > unglaublich liebevoll gemachten Nebenquests. An Orten, von denen die
    > Entwickler nicht ausgehen können, dass ein Großteil der Spieler vorbei
    > kommt findet man dermaßen interessante kleine Gesichter. Völlig unbedeutend
    > für das große Ganze, aber doch will ich wissen, was dort los ist bzw den
    > Leuten vor Ort helfen, oder eben auch nicht :-)
    > Das hielt mich etliche Stunden gefangen.
    >
    > Zelda ist jetzt jedoch meine persönliche neue Messlatte an Open World
    > Spiele.
    > Dieses grafische Qualität ist mir wie gesagt nicht wirklich wichtig. Die
    > Atmosphäre muss wie bei Witcher 3 stimmen, und das tut sie für mich.
    > Wer mit Studio Ghibli auch nur ein wenig anfangen kann, weiß, was ich
    > meine. Die Beleuchtung ist wirklich erste Sahne und erzeugt eine Stimmung
    > oder ändert die Optik von Orten dermaßen krass. Das habe ich so noch nicht
    > in anderen Spielen gesehen.
    > Kurzer Vergleich: Denkt euch bei Uncharted 4 gegen Ende die sonnigen
    > Karibikinseln und danach den Abschnitt, in dem ihr an einer dieser Inseln
    > bei einem starken Sturm wach werdet. Das kommt ziemlich genau hin, nur eben
    > dynamisch anhand des Wettersystems und nicht per Skript bzw. vordefiniertem
    > Gamedesign.
    > Wenn alles vom Sturm verbogen wird, dichter Regen euch nur noch wenige
    > Meter sehen lässt, dann ist das schon packend, wenn man einen Tag vorher
    > noch bei Sonnenschein genau dort herum gelaufen ist.
    > Dabei variiert der Stil gekonnt.
    > Die beiden Dörfer Kakariko bzw. Hateno z. B. unterscheiden sich schon recht
    > deutlich, sind aber prall gefüllt und wunderhübsch vom Design.
    > Besonders Kakariko hat es mir angetan. Einfach genial z. B. bei Nacht, wenn
    > noch Glühwürmchen unterwegs sind und die zarte Musikuntermalung ihren Rest
    > dazu tut.
    > Da bin ich hin und weg. Über Kantenglättung und ähnliches Zeug diskutiere
    > ich da nicht. Es würde einfach kaum etwas am Gesamtbild ändern. Wenn
    > überhaupt.
    > Aber dann kommt erst der Rest hinzu.
    > Von Beginn an, wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, handelt es sich
    > hier um wirkliche Kunst des Videospieldesigns. Das habe ich in der Form
    > schon sehr lange nicht mehr erlebt.
    > Kein wirkliches Tutorial und doch wird man grob immer in die richtige
    > Richtung gelenkt und erfährt nebenbei die ersten Grundlagen der Welt, der
    > Physik und des Gameplays. Oft noch sehr offensichtlich durch sichtbare
    > Rampen mit Gegnern am unteren und einem schönen Felsbrocken am oberen Ende.
    > Das Resultat ist klar.
    > Man lernt, dass in kalten Gegenden per wärmenden wärmenden Mahlzeiten oder
    > alternativ wärmer Kleidung fürs Überleben gesorgt werden muss. Logisch,
    > denke ich mir.
    > Dann wird das ganze subtiler und man erhält ersten Möglichkeiten, Objekte
    > zu manipulieren.
    > Während man damit im Schrein noch die Rätsel löst, denkt man im Hinterkopf
    > bereits nach, dass man vorhin wo vorbei kam, wo man das wunderbar
    > gebrauchen kann.
    > Das geht dann eine Zeit so weiter und ich war wirklich fasziniert, was
    > machbar ist, welche Optionen sich ergeben, wie ich diese teils kombinieren
    > kann etc...
    > Dann kommt quasi die erste wirkliche Videosequenz und man verlässt das
    > Startplateau nach etlichen Stunden mit dem scheinbar wichtigsten im Kopf.
    > Bis dahin kann ich bereits Metallobjekte manipulieren und so zum Beispiel
    > Kisten aus dem Wasser holen, mir Wege über Hindernisse errichten oder sich
    > Metallobjekte für den Kampf nutzen um die Waffen zu schonen.
    > Ich kann die berühmten Bomben einsetzen. Runde wenn ich diese noch Rollen
    > lassen will und wenn nicht, dann eckige.
    > Ich kann Wassersäulen errichten, Objekte in der Zeit Anhalten und dann
    > nutzen, oder diese durch Schläge mit kinetischer Energie laden und dann auf
    > einmal darauf loslassen. Einfach herrlich.
    > Dann bekomme ich das Segel, welches mir wieder haufenweise Möglichkeiten
    > gibt und kann vom Plateau um dann freudig festzustellen, wie groß die Welt
    > wirklich ist. Und die ist wahrlich verdammt groß.
    > Im Gegensatz zum Plateau auch noch reich bevölkert.
    > Herrlich. Also laufe ich einfach herum und suche Sachen. Dabei treffe ich
    > Leute, die mit mir handeln, mir direkt Aufgaben geben oder auch nur
    > Geschichten erzählen, aus denen ich teils ableiten kann, wo interessante
    > Orte ungefähr liegen könnten. Also gehe ich mal nachschauen.
    > Die Hauptquest verfolge ich nur noch lose.
    > Dann komme ich zu einem Stall. Stimmt. Ich brauche noch ein Pferd, also los
    > und eins gesucht, gezähmt und im Stall registriert. Ich kann also mehrere
    > halten und benennen. Perfekt.
    > Zwischendurch habe ich mich selbst verbrannt oder gesprengt, bin Klippen
    > hinunter gefallen weil ich mich mit der Ausdauer beim Klettern verschätzt
    > habe oder es anfing zu regnen und ich abrutschte.
    > Ich bin ertrunken, wurde erschlagen oder von Attentätern hinters Licht
    > geführt. Und ich denke mir fast permanent... WOW.
    > Nicht erreichte interessante Orte markiere ich mir für später. Suche
    > Schreine auf um die Rätsel darin zu lösen, suche generell alles ab denn es
    > gibt immer was. Samen, Zutaten zum Crafting oder einfach nur schöne Orte
    > oder kleine Nebengeschichten. Ich fälle Bäume um Feuerholz zu erhalten oder
    > mit dem dem Stamm neue Wege zu öffnen als Brücke Steg etc...
    > Ich kann das letztendlich machen wie ich will. Manchmal fallen mir auch
    > mehrere Lösungen ein. Und probiere diese. Es ist einfach fantastisch.
    > Nebenbei lerne ich kochen, um mich effizienter heilen zu können und andere
    > Werte zu buffen wie meine Ausdauer.... Moment, an den markierten Ort kam
    > ich nicht weil ich nicht genug Ausdauer hatte, also auf nochmal da hin.
    > Es wird einem nie wirklich langweilig, es gibt immer was zu tun oder zu
    > entdecken.
    > Alle sammelbaren Items haben ihren Zweck. Ob Ausdauer dauerhaft erhöht wird
    > oder mehr Herzcontainer nötig sind
    > Ich kann meine Taschen für Waffen, Bögen etc vergrößern, meine Kleidung bei
    > einer Färberei umfärben, mein Multifunktionsgerät erweitern und optimieren
    > und so gezielt nach Orten oder Items suchen und was weiß ich noch alles.
    > Immer mal zwischendurch mache ich eine der Hauptquests oder gehe zumindest
    > näher zum Ziel.
    > Die Kämpfe sind genial. Anvisieren und auf geht's.
    > Wie schnell ist mein Gegner, wie schnell meine Waffe?
    > Gutes Timing wird mit Kombo-Paraden belohnt, vom Pferd aus bieten sich
    > ebenfalls neue Möglichkeiten.
    > Gerade das Pferd empfand ich in Witcher 3 als schlecht umgesetzt. Während
    > die normale Steuerung noch so ging, war der Kampf vom Pferd einfach
    > grauenvoll.
    > Jetzt habe ich noch nichts von den möglichen Auswirkungen von Sturm und
    > Gewitter, dem Schildsurfen und der Erzählweise der Hauptstory erhält,
    > dieser erstmals in einem Zelda relativ anspruchsvoll erzählt wird. Über
    > zwei Ebenen und Stück für Stück zum selbst erforschen über die Welt
    > verteilt.
    > Ich könnte noch ewig erzählen. Denn sämtliche Mechanismen greifen derart
    > sauber ineinander, dass ich gar nicht alles so aufzählen kann, wie es ist.
    > Vieles werde ich auch noch nicht kennen.
    > Auch kann ich nicht alle Gegebenheiten vor Ort kennen, denn diese haben
    > stets Einfluss auf das weitere Geschehen vor Ort und das sind wie bereits
    > erwähnt sehr viele Variablen.
    > Die Welt wirkt dadurch so stimmig, so glaubwürdig und liebevoll gemacht.
    > Ich will nicht wissen, wieviel Arbeit darin steckte, das zu einem
    > funktionierenden Ganzen zusammenzufügen.
    > Und das zu allem Überfluss auch noch bugfrei (bislang).
    > Selbst die PC Games bestätigte dem Spiel, beim Durchspielen auf keine Bugs
    > gestoßen zu sein.
    > Wann hatte man das denn zum letzten Mal?
    > Vor allem bei einem Projekt dieser Größe.
    > Wie gesagt. Wenn man offen ist, ist es einfach irre, was hier produziert
    > wurde.
    > Witcher hat viele gute Aspekte. Manche davon besser als bei Zelda. Andere
    > sind bei Zelda besser, jedoch hat Zelda dermaßen viele Sachen mehr, die bei
    > Witcher 3 schlicht nicht existieren.
    > Daher hat Zelda bei mir den neuen Spitzenplatz eingenommen und es wird
    > schwer werden, das zu übertrumpfen. Verdammt schwer.
    > Und ich freue mich, in Zukunft noch verdammt viel Zeit hier zu verbringen.
    >
    > Nicht weil ich muss, sondern weil ich will.
    > Weil ich so ein Gefühl beim Spielen schon verdammt lange nicht mehr hatte.
    >
    > Vielleicht zuletzt bei Gothic 1 oder Ocarina of Time.
    > Großartige Arbeit und meinen Respekt!

    Gothic kann Witcher 3 nicht Mal ansatzweise das Wasser reichen ;).
    Ich mochte gothic noch nie, war immer mehr der Elder Scrolls Spieler. Skyrim ist übrigens immer noch eines der besten Open World rpgs.

    Zelda ist allein wegen dem Setting für mich uninteressant, ich mag Zelda nicht.

    Das nächste gute Openworld / RPG wird neben Ghost Recon Wildlands natürlich Cyberpunk 2077 und Mass effect Andromeda.

    Cyberpunk ist übrigens von denselben Machern wie von Witcher...Kann also nur geil werden ;-)

    Allein schon die DLC Politik von CD Projekt ist einfach geil... die hauen für 15¤ DLCs raus welche mehr Content haben als so mancher Vollpreistitel von EA und co..

  11. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: countzero 07.03.17 - 09:34

    Was mir bei Zelda sehr gefällt sind die Pferde. Zum einen gibt es verschiedene Persönlichkeiten. Ich habe bisher noch kein zweites Pferd gezähmt und weiß daher nicht, wie sich das auswirkt. Aber man muss sein Pferd erst einreiten sonst kann es sein, dass es einen Befehl nicht befolgt. Dazu kann man es z.B. mit Äpfeln füttern um sein Vertrauen zu gewinnen.

    Besonders gut finde ich, wie intelligent sie sich verhalten. The Witcher habe ich nicht gespielt, aber bei Skyrim steuert man sein Pferd direkt. Bei Zelda weicht es automatisch Hindernissen aus, folgt selbstständig der Straße und fällt auch nicht einfach von einer Klippe. Wenn man auf dem Pferd unterwegs ist, kann man so die Umgebung im Auge behalten, ohne dass man Angst haben muss, in den nächsten Baum zu rennen.

  12. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: mnementh 07.03.17 - 10:11

    Meisterqn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich könnte noch ewig erzählen. Denn sämtliche Mechanismen greifen derart
    > sauber ineinander, dass ich gar nicht alles so aufzählen kann, wie es ist.
    Das ist glaube ich der Punkt. Keine einzelne Mechanik in Zelda ist wirklich neu. Aber alles ist so großartig aufeinander abgestimmt, alles macht so viel Sinn. Und es fühlt sich gut an. Ich klettere auf Berge und segle mit dem Segel hinunter, weil das unheimlich Spaß macht. Das ist auch Spieldesign, dass Du Dinge nicht nur tust weil es Dich im Spiel irgendwelchen Zielen näher bringt, sondern einfach weil es Spaß macht. Und praktisch alles macht Spaß, ich wüsste gerade nicht was nervig ist. Und selbst wenn, dann lässt man es, denn nichts ist zwingend notwendig.

  13. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: theWitcher>Zelda 13.03.17 - 14:18

    @D43 @deus-ex
    wer sich auch nur ansatzweise mit dem spiel beschäftigt (also du nicht) der weiß dass sich die entwickler sehr gut an die lore halten um das spiel möglichst nahe an die bücher zu bringen
    an steilen bergen hochzuklettern ist in einer realistisch gehaltenen fantasywelt wie the witcher vollkommen fehl am platz
    schließlich kann man doch an felsvorsprüngen hochklettern und auf solche kinkerlitzchen wie schild rutschen oder gleiter sollte das spiel auch nicht zurückgreifen
    abgesehen davon bietet witcher genügend andere interaktionen bzw action rpg elemente wie zb spurenlesen oder tränke brauen
    nebenbei gesagt ist witcher nunmal ein action rpg und kein puzzle spiel wie portal und punktet eben mit klassischen rpg elementen die sie besser umgesetzt haben als andere spiele der letzten jahre
    @hotohori
    was gameplay angeht ist es geschmackssache
    wer auf gutes kampfsystem skilltree und witchers andere spielelemente steht holt sich witcher
    wer auf puzzle und umgebungsmanipulation steht holt sich zelda
    @tenogradR5
    ich hab witcher 3 mittlerweile 3 mal durchgespielt
    das erkunden der welt war beim ersten durchspiel grandios ich war begeistert davon immer wieder gabs zufällige events die ich teilweise erst beim 3. durchspiel mitbekommen hab
    und das mag jetzt meinungssache sein aber ich finde die witcher open world wesentlich schöner und interessanter
    ich hab zelda zwar selbst nicht gespielt verfolge es aber bei domtendo^^
    und häufig ging es einfach nur um ein paar monsternester auf großen leeren graslandschaften
    was eintöniges gameplay betrifft siehe @d43 @deus-ex
    @zZz du meinst also das animationen aus zelda wie zB das bäume fällen besser aussehen als das hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=zjZlQpbT58I
    https://www.youtube.com/watch?v=J_ZH2qqlOqs
    https://www.youtube.com/watch?v=mfpHyovHjCU (minute 16:10)
    @countzero
    das witcher pferd steuert sich nicht perfekt es kann aber auch hindernissen ausweichen oder vor ihnen halten und straßen von allein folgen
    und es bekommt auch eine eigene persönlichkeit
    im 2. dlc bekommt es eine eigene side quest in der sich die entwickler über manche fehler beim pferdegameplay lustig machen aber auch ne lustige story schreiben

  14. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: mnementh 13.03.17 - 14:40

    theWitcher>Zelda schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich hab zelda zwar selbst nicht gespielt verfolge es aber bei domtendo^^
    Scheint irgendwie das durchdringende Thema bei Kritikern von BotW zu sein: ich habe es zwar selbst nicht gespielt, auf Youtube sieht aber alles Mist aus. :-)

  15. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: theWitcher>Zelda 13.03.17 - 20:18

    die open world durch das sehen zu beurteilen reicht ja wohl
    ich sag ja nicht dass die steuerung von zelda kacke ist
    sowieso hab ich nie gesagt dass irgendwas an zelda kacke ist
    ebenfalls hat von den anderen kommentaren bestimmt auch keiner zelda in den 10 tagen die es bereits released ist durchgespielt um es vernünftig zu beurteilen vermutlich auch ähnlich bei witcher

  16. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: ArcherV 13.03.17 - 20:27

    theWitcher>Zelda schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vernünftig zu
    > beurteilen vermutlich auch ähnlich bei witcher

    Also ich habe beim Witcher 3 ca. 300h versenkt, mit dem unfangreichen DLCs. 2 Durchgänge.

  17. Re: Witcher 3 vs. Zelda

    Autor: mnementh 13.03.17 - 21:19

    theWitcher>Zelda schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die open world durch das sehen zu beurteilen reicht ja wohl
    > ich sag ja nicht dass die steuerung von zelda kacke ist
    > sowieso hab ich nie gesagt dass irgendwas an zelda kacke ist
    > ebenfalls hat von den anderen kommentaren bestimmt auch keiner zelda in den
    > 10 tagen die es bereits released ist durchgespielt um es vernünftig zu
    > beurteilen vermutlich auch ähnlich bei witcher
    Es ist einfach eine Beobachtung. Wer das Spiel auf Youtube 'gespielt' hat mag es nicht, wer es tatsächlich gespielt hat mehr. Scheinbar macht das alles so viel Spaß, dass man sich darin verliert. Das vermissen die Youtube-Glotzer natürlich.

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Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster