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Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

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  1. Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: Prokopfverbrauch 11.04.19 - 16:27

    Denn die Politik wird so schlau sein und HFC Netze, die über Docsis 3.1 durchaus gigabitfähig sind (Thema shared medium Überbuchung etc mal außen vor gelassen), als gigabitfähig anerkennen.

    Bamm, auf einen Schlag, "Wir sind 80 % gigabitfähig wir sind so toll wo ist das Problem".

    Das wird kommen und bis wir tatsächlich einen Investitionsrahmen haben der dafür sorgt, dass es flächendeckend wirklich FTTB/H gibt wird bis 2025 + warten. Man hofft vielleicht auch insgeheim, dass über 5G dann irgendwann das Thema komplett passe ist und Festnetzanschlüsse tot sind. Dafür bräuchte man jedoch so eine abnormale Sendemastdichte, das ist wirtschaftlich idiotisch als auch kriegt man das mit der Abneigung der Bevölkerung nie im Leben hin.

  2. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: senf.dazu 11.04.19 - 17:32

    Kann in unserem Dorf nicht passieren - kein Kabel in Sicht.

    Davon abgesehen - ich glaub da muß sich gar nix drehen. Das ist schon beschlossene Sache das man für's sparsame Haushalten die Leute die schon GBit buchen können weil sie Kabel haben nicht ausbaut bzw. zusätliche "node splits" den jeweiligen Unternehmen überläßt.

    Allerdings gibt's ja jetzt schon einen leichten Druck auf die Unternehmen auch typischerweise irgendwas in der Größenordnung der "bis zu" Raten zu liefern. Durch Dinge wie Breitbandmessungen .. Auch die Daumenschrauben für die Mobilfunker in den Frequenzauktionen werden ja bereits vorsichtig angezogen.

    Und wenn ich mir unsere Dörfer ansehe - die mit 50M eigentlich noch ganz ordentlich versorgt sind - und die 40% Quote der DG trotzdem kein Problem war - in schlecht versorgten Kabelgebieten ist die Chance sicher auch nicht kleiner das sich dann irgendwann ein Glasfaserausbauer erbarmt. Aber vielleicht wird der Glasfasermarkt ja auch irgendwann mal erwachsen und z.B. ein Glasfaserausbauer kooperiert mit nem Kabelunternehmen das eigentlich eh lieber Netzbetreiber spielen möchte .. um nicht gar an freiwilliges aber trotzdem gelebtes open access zu denken ..



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.19 17:44 durch senf.dazu.

  3. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: Prokopfverbrauch 11.04.19 - 20:50

    Ja es stimmt schon dass das eigentlich beschlossene Sache ist. In der Politik und in den Medien wird das aber noch alles so dargestellt "bis 2025 überall Glas". Was die Leute denken "supi bis ins Gebäude, also FTTB", was gemeint ist "irgendwo in der Nähe sollte bei dir Glas liegen, wir hoffen du kriegst den Gigabit übers Koax".

    Die scheiße mit den node splits ist einfach, dass bei fehlender Konkurrenz da nix läuft. Wenn via DSL alles ausgeschöpft ist hat man dann ein Monopol. Erst dann glaube ich kriegt man genug Vorvermarktung für Glasfaser.

    Ich habe haufenweise Vorvermarkter gesehen die bei Koax Gebieten zugrunde gehen. Die Leute an einem überbuchten Note wollen alle sofort wechseln, die Nachbarn die an einem andere hängen sehen 0 Bedarf. Und wenn es gerade noch flächendeckendes Vectoring oder Supervectoring gibt, dann kriegt man mit Mühe und Not vll 2 3 % Vorvermarktung.

  4. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: Handle 12.04.19 - 04:34

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe haufenweise Vorvermarkter gesehen die bei Koax Gebieten zugrunde
    > gehen. Die Leute an einem überbuchten Note wollen alle sofort wechseln, die
    > Nachbarn die an einem andere hängen sehen 0 Bedarf. Und wenn es gerade
    > noch flächendeckendes Vectoring oder Supervectoring gibt, dann kriegt man
    > mit Mühe und Not vll 2 3 % Vorvermarktung.

    Bei uns läuft gerade eine Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser. In einem Monat ist Schluss, bisher liegen wir bei 20%. Die Jungs von der DG sind zuversichtlich, dass die nötigen 40% erreicht werden - trotz Vectoring und Fernsehkabel.

  5. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: Prokopfverbrauch 12.04.19 - 09:44

    Kannst du mir deinen Ort verraten?

    Vielleicht wurden bei euch die Ausbaucluster auch so geschnitten dass wirklich nur Teilbereiche von Ortsteilen ausgebaut werden, wo eine schlechtere Versorgung vorherrscht. Aber dann wird eben nicht die ganze Gemeinde ausgebaut.

    Bei über 70% Kabelversorgung auf die gesamte Gemeinde gesehen, mit ca 95% 50 Mbit/s sowie 85% 100 Mbit/s über Vectoring, kann ich nicht glauben, dass man über 10% kriegt.

    Und wenn noch ein Monat für 20% fehlt dann scheitert das, das ist zu kurz. Da wird dann eher noch ein Kompromiss bei vll 30% geschlossen dass man das Ausbaugebiet noch einmal verkleinert.

  6. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: jhonnydoe 12.04.19 - 11:18

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei über 70% Kabelversorgung auf die gesamte Gemeinde gesehen, mit ca 95%
    > 50 Mbit/s sowie 85% 100 Mbit/s über Vectoring, kann ich nicht glauben, dass
    > man über 10% kriegt.

    So sieht das hier in einem Ort am linken Niederrhein auch aus, und es hat trotzdem für Glasfaser gereicht. Die Anschlüsse sind inzwischen gebaut.

    > Und wenn noch ein Monat für 20% fehlt dann scheitert das, das ist zu kurz.
    > Da wird dann eher noch ein Kompromiss bei vll 30% geschlossen dass man das
    > Ausbaugebiet noch einmal verkleinert.

    Papperlapapp. Das sind ja nach dem Schema der Deutschen Glasfaser 20% in zwei Monaten. Wenn es nur so weiter steigt, dann kommt man auf 30%, aber gegen Ende geht es schneller, wenn alle mitziehen. Wenn es trotzdem nicht reicht, gibt es eine Verlängerung und dann passt das.

  7. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: Prokopfverbrauch 12.04.19 - 13:19

    Ok dann haben wir hier fundamental andere Erfahrungen gemacht.

    Die Vetragsschlussquote ist am Anfang der Vorvermarktung, also die ersten Wochen, am höchsten gewesen. Das steigert sich nicht linear. Der Endspurt mobilisiert dann nochmal Leute, aber die meisten Leute kamen gleich am Anfang bzw. in den ersten Wochen. Die Inforveranstaltungen laufen ja teilweise schon vorher, die Leute werden nicht überrascht.

    Ich habe viele Vorvermarktungsprojekte gesehen die nicht aufgegangen sind. Inklusive öffentlicher Streitereien, und verärgerten Bürgern (die 10-20% die einen Anschluss wollten). Eine Quote zu nennen wäre schwierig, aber es hat dazu geführt dass ich in Kabelnetzgebieten nur noch die Telekom sehe, die eine Vorvermarktung startet.

    Dazu muss man sagen das es sich um Süddeutschland handelt und das meiste nicht durch die DGF gemacht wurde. Vielleicht haben sich die Vorvermarkter hier schlechter präsentiert und schlechteres Marketing gemacht als die DGV. Aber es hat auf jeden Fall sehr häufig nicht geklappt. Bei den Verfahren der Telekom konnte man noch Strategie reinbringen, nach dem Motto "Ich teste mal Vorvermarktung, wollen die Leute denn FTTB? Vorvermarktung scheitert (vielleicht gewollt) -> schaut mal ihr ganzen Meckerer niemand will Glas". Oder es gibt hier tatsächlich auch eine generell weniger fortschrittliche Geisteshaltung, wäre mal interessant zu sehen, wie das Interesse an FTTB/H sich regional unterscheidet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.04.19 13:22 durch Prokopfverbrauch.

  8. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: jhonnydoe 12.04.19 - 13:51

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Vetragsschlussquote ist am Anfang der Vorvermarktung, also die ersten
    > Wochen, am höchsten gewesen. Das steigert sich nicht linear. Der Endspurt
    > mobilisiert dann nochmal Leute, aber die meisten Leute kamen gleich am
    > Anfang bzw. in den ersten Wochen. Die Inforveranstaltungen laufen ja
    > teilweise schon vorher, die Leute werden nicht überrascht.

    Es kommt sehr darauf an, wie sich Politik, Vereine und andere Multiplikatoren verhalten.

    > Dazu muss man sagen das es sich um Süddeutschland handelt und das meiste
    > nicht durch die DGF gemacht wurde. Vielleicht haben sich die Vorvermarkter
    > hier schlechter präsentiert und schlechteres Marketing gemacht als die DGV.

    Schwer vorstellbar.

  9. Re: Das ganze dreht sich in weniger als einem Jahr

    Autor: senf.dazu 14.04.19 - 14:30

    Schon richtig - DG tut ne ganze Menge während der Vermarktungszeit. Notfalls auch mal Klinkenputzen, meist aber eher irgendwelche Info oder Fragestunden, und ein Büro vor Ort mit Ansprechpartnern gibts auch. Hab ne Zeitlang die Vermarktungen in Niedersachsen verfolgt - mit ist eigentlich keine aufgefallen die wirklich schief gegangen ist. Solche Probleme wo das drohte hab ich in 2 oder 3 Fällen gesehen - da gab's dann aber einen Mitbewerber der auch ausbauen wollte .. Zwei der drei Gebiete sind heut auch im Status wird ausgebaut.

    Aber was wohl auch ne Rolle spielt ist das DG ein gutes Händchen hat was sie anbieten müssen. Sprüche wie "wir fangen da an wo andere aufhören" sprich im Augenblick bei 200M für 45 und die 400M für 50 gibt's auch noch. Erst danach wird's über"proportional" teuer. Oder "bei uns gibt's kein bis zu - die Datenraten die sie buchen kriegen sie auch". Das sind Angebote die preislich bundesweit konkurrenzfähig sind - das sieht bei lokalen Vermarktern glaub ich oft anders aus. Während unserer Vermarktung haben sie übrigens mal die "Datenraten zum gleich Preis verdoppelt". Sprich Einstieg von 100M auf 200M erhöht als Telekom anfing Supervektoring auszubauen. In der Richtung gibt's bei Glasfaser ja auch noch reichlich Reserve .. Und dazu gibt's dann noch eine Verbilligung für's erste Jahr auf 25 - sprich man bekommt praktisch die Zweijahresbindung für den gleichen mittleren Preis den man bei seinem alten Anbieter zahlt. Und danach könnt man ja wieder wechseln .. Ausbaukosten = 0. Mal 2J probieren = 0.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.19 14:43 durch senf.dazu.

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