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  5. › 5G-Netz: Swisscom sieht Kosten von 5G…

und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

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  1. und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: weberjn 08.11.18 - 19:04

    Jetzt habt ihr genau erklärt, warum 5G so teuer wird, aber nicht, warum die Schweizer gelassen bleiben.

  2. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: RipClaw 08.11.18 - 19:14

    weberjn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt habt ihr genau erklärt, warum 5G so teuer wird, aber nicht, warum die
    > Schweizer gelassen bleiben.

    Weil sie davon ausgehen das die Kosten gegenüber dem Ausbau von LTE nur geringfügig steigen werden. Da inzwischen ziemlich viel Single RAN Technik eingesetzt wird sind eigentlich nur die Antennen zwischen LTE und 5G unterschiedlich.

    Auch bei den Kosten für die Frequenzen müssen sie sich nicht so einen Kopf machen wie das in Deutschland der Fall ist. 2012 wurden insgesamt nur eine Milliarde von den Mobilfunkprovidern in der Schweiz für die Frequenzen gezahlt. In Deutschland waren es 2010 um die 4 Milliarden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.18 19:17 durch RipClaw.

  3. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: Savy 08.11.18 - 19:32

    Die 4 vs 1 Mrd. sind dann allerdings in Relation zur Bevölkerung resp. Anzahl Kunden zu setzen (von mir aus auch noch ertragsbereinigt). Dann gilt das Argument für mich - wenn überhaupt - nur noch teilweise. Auch die Topographie und damit einhergehende Kosten sollten landesweit wohl vergleichbar sein?

  4. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: Richard Wahner 08.11.18 - 20:16

    RipClaw schrieb:

    > Auch bei den Kosten für die Frequenzen müssen sie sich nicht so einen Kopf
    > machen wie das in Deutschland der Fall ist. 2012 wurden insgesamt nur eine
    > Milliarde von den Mobilfunkprovidern in der Schweiz für die Frequenzen
    > gezahlt. In Deutschland waren es 2010 um die 4 Milliarden.

    Ja, und bei der ersten Versteigerung im Jahre 2000 wurden 47 Mrd. Euro (sic!) gezahlt. Also 51 Mrd. Euro für den Zeitraum bis zum Jahresende 2020. Nur für das Recht, bestimmte Frequenzbereiche nutzen zu dürfen. Eichel hat sich seinerzeit den Arsch abgefreut, wenn ich es mal so salopp formulieren darf. Da sollte sich niemand wundern, dass Mobilfunk in Deutschland vergleichsweise so teuer ist: In Österreich zahlten die Anbieter 100 ¤ pro Kopf der Bevölkerung, in Deutshland satte 620 ¤.

    Mir fehlen leider die Zahlen pro tatsächlichem Nutzer, die man dann über 20 Jahre mitteln müsste. Aber ganz sicher gab es in Österreich einen deutlich höheren Anteil an Nutzern als in Deutschland. Grob würde ich schätzen, dass der Anteil in Österreich - auch wegen der "beschissenen" DSL-Versorgung dort - wenigstens das Drei- bis Vierfache betragen muss. Dann wären die Lizenkosten hierzulande um das 20 bis 25fache höher als in den Schluchten der Alpen.

  5. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: AndyMt 08.11.18 - 20:17

    weberjn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt habt ihr genau erklärt, warum 5G so teuer wird, aber nicht, warum die
    > Schweizer gelassen bleiben.
    Hier wird der Nachteil durch die viel tieferen Grenzwerte in der Schweiz zum Vorteil: die Anbieter mussten hier schon immer deutlich mehr Antennenstandorte aufbauen als in Deutschland. Somit wird jetzt die Versorgung in der Fläche viel einfacher - die Standorte sind schon da.

  6. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: schachbr3tt 08.11.18 - 20:40

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weberjn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt habt ihr genau erklärt, warum 5G so teuer wird, aber nicht, warum
    > die
    > > Schweizer gelassen bleiben.
    > Hier wird der Nachteil durch die viel tieferen Grenzwerte in der Schweiz
    > zum Vorteil: die Anbieter mussten hier schon immer deutlich mehr
    > Antennenstandorte aufbauen als in Deutschland. Somit wird jetzt die
    > Versorgung in der Fläche viel einfacher - die Standorte sind schon da.

    Zumal neue Standorte auch nicht kommen werden, da eine Erhöhung der Grenzwerte vom Ständerat abgelehnt wurde: https://www.nzz.ch/schweiz/-staenderat-will-hoehere-grenzwerte-fuer-5g-mobilfunk-ld.1362988

    Eigentlich ist die Swisscom stinksauer, weil sie nicht mehr Masten bzw. welche mit mehr Feldstärke setzen darf. Jetzt verkauft man es den Shareholdern halt so - guter PR-Schachzug.

  7. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: bmaehr1 08.11.18 - 23:46

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AndyMt schrieb:
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    > > weberjn schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Jetzt habt ihr genau erklärt, warum 5G so teuer wird, aber nicht,
    > warum
    > > die
    > > > Schweizer gelassen bleiben.
    > > Hier wird der Nachteil durch die viel tieferen Grenzwerte in der Schweiz
    > > zum Vorteil: die Anbieter mussten hier schon immer deutlich mehr
    > > Antennenstandorte aufbauen als in Deutschland. Somit wird jetzt die
    > > Versorgung in der Fläche viel einfacher - die Standorte sind schon da.
    >
    > Zumal neue Standorte auch nicht kommen werden, da eine Erhöhung der
    > Grenzwerte vom Ständerat abgelehnt wurde: www.nzz.ch
    >
    > Eigentlich ist die Swisscom stinksauer, weil sie nicht mehr Masten bzw.
    > welche mit mehr Feldstärke setzen darf. Jetzt verkauft man es den
    > Shareholdern halt so - guter PR-Schachzug.

    Ich vermute mal du hast den zitierten Beitrag nicht verstanden.

  8. Re: und warum jetzt bleibt Swisscom gelassen?

    Autor: Mandrake 09.11.18 - 00:00

    Naja in der schweiz hat man in den bergen (bis 100mbit) schon jetzt ein besseres internet als in vielen ländern der welt (LTE oder ADSL / Kabel).
    In der stadt sowieso sehr gut und unlimitiert, es ist etwas teurer aber im vergleich zu deutschland ist das netz robust und nahezu in jeder region erhältlich.

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