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  5. › Apple: iPhone 11 Pro hat drei Kameras

5 Features die den Unterschied machen (können)

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  1. 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: cyco2 11.09.19 - 21:51

    - Deep Fusion: im Unterschied zum Nachtmodus, der bereits zum Launch zur Verfügung steht, kommt dieses Feature erst später im Herbst via FW Update. Hier wird wohl die Bildqualität bei Low- & Ambiente Light nochmals deutlich (!) verbessert. Ebenfalls sollen aber Fotos bei Tageslicht besser werden (Details). Dieser Modus wird es aber nur für das Pro Modell geben.

    - Alle drei Kameras auf der Rückseite zeichnen 4K mit 60 FPS aus. Finde ich wichtig zu erwähnen, weil:
    Wenn ich z.B. meine Urlaubsvideos mit einem Smartphone mit mehreren Kameras drehe, dann ist es mehr als Hilfreich, dass alle Kameras die selbe Auflösung und FPS bieten. Sonst ist die Nachbearbeitung wesentlich aufwändiger und ich kann eigentlich auch sonst nur eine Kamera mit einer Brennweite verwenden, da ich sonst Unterschiedliche Qualitäten beim Video habe und das fällt auf...
    Bietet sonst glaub ich kein anderes Smartphone bisher...

    - Alle 4 Kameras können mit der neuen Filmic Pro gleichzeitig Videos aufnehmen. Bietet derzeit glaub ich auch kein anders Smartphone (sonst nur mit 2 via z.B. P30 Pro).
    Sehr spannendes Feature -> 1 Shot = 3 Blickwinkel.

    - Videobearbeitung und Schnitt direkt im Smartphone - super praktisch, wenn man nicht zu viel PP machen möchte...

    - Audio-Zoom: die Mikros werden, je nach benutzter Kamera angepasst. Hört sich für mich wie eine Art variables Richtmikrofon an. Spannend, wenn der aufgenommene Sound dem Bildausschnitt angepasst wird...

  2. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 11.09.19 - 22:14

    Klingt für mich alles nach unnötiger Spielerei. Wieso hat Apple nicht einfach einen größeren Sensor spendiert, wie den neuen 1/1,3" von Samsung mit 108 Megapixeln? Damit kann man genauso gut zoomen, mit dem Unterschied, dass keine perspektivische und der Software geschuldeten Fehler das Bild stören und man im Weitwinkel eine bessere Bildqualität hat.

  3. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: cyco2 11.09.19 - 22:27

    Das ist relativ einfach...

    1. ist der genannte Sensor aktuell exklusiv für Xiaomi reserviert.
    2. Es gibt einen perspektivischen Unterschied zwischen echter Brennweite und digitalen Zoom.
    Bsp.: ein Bild mit 18mm (KB äquivalent) welches auf 35mm gecroppt wurde (digitaler Zoom) sieht ganz anders aus, als ein Bild geschossen mit echten 35mm.
    3. Wissen wir noch nichts über die Performance des Sensors.
    4. Würde jedes Foto mit über 100 MP geschossen werden, dann würde die Datengröße bald überhand nehmen.
    5. Kurz kopiert von Engadget:
    "By default, though, Samsung's Tetracell tech will gather the light from four pixels, transforming it into a 27-megapixel sensor. You'll still be able to snap 108-megapixel photos if you want, but that will likely require brightly lit shooting situations.".
    Wenn du es so willst, hat der jeder Sensor vom iPhone 48MP....
    6. Wissen wir (leider) noch gar nichts über die Größe der verbauten Sensoren. Apple hat diese stetig vergrößert...
    7. Größere Sensoren bedeuten auch mehr Glas (Objektiv) um bei der selben Brennweite (äquivalent) die selbe Lichtstärke bei gleicher optischer Qualität zu gewährleisten.
    Aber klar - größere Sensoren sind immer gerne gesehen und ich bin auch den neuen Samsung-Sensor und seine Performance gespannt.
    Interessant finde ich vor allem, wie und ob sie es schaffen werden ein optisch vernünftiges Objektiv mit guter Lichtstärke davor verbauen zu können.

  4. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 11.09.19 - 23:02

    cyco2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist relativ einfach...
    >
    > 1. ist der genannte Sensor aktuell exklusiv für Xiaomi reserviert.

    Wie lange? Ein paar Monate vielleicht?

    Und hätte Apple nicht das Geld, einen ähnlichen Sensor zu entwickeln oder zumindest in Auftrag zu geben?

    > 2. Es gibt einen perspektivischen Unterschied zwischen echter Brennweite
    > und digitalen Zoom.

    Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, einen perspektivischen Unterschied gibt es bei gleicher Aufnahmedistanz NICHT! Unterschiedlich könnte höchstens die Schärfentiefe ausfallen.

    > Bsp.: ein Bild mit 18mm (KB äquivalent) welches auf 35mm gecroppt wurde
    > (digitaler Zoom) sieht ganz anders aus, als ein Bild geschossen mit echten
    > 35mm.

    Wenn du das wirklich glaubst, dann belege das bitte mal mit einem realen Beispiel ;)

    > 3. Wissen wir noch nichts über die Performance des Sensors.

    Das ist richtig. Aber größer ist fast immer besser, Software hin oder her.

    > 4. Würde jedes Foto mit über 100 MP geschossen werden, dann würde die
    > Datengröße bald überhand nehmen.

    Wird es doch überhaupt gar nicht. Der Sensor kann nativ 4 Pixel zu einem zusammenfassen, was nicht zuletzt das Bildrauschen reduziert. Aber eine so hohe native Auflösung ermöglicht eben auch 3-4 x Zoom, ganz ohne weitere extrem kleine Zusatzsensoren hinter lichtschwachen Telelinsen. Außerdem gibt es vielleicht bei guten Lichtverhältnissen doch hin und wieder einen Anlass, ein Bild mit der vollen Auflösung aufzunehmen. Leinwanddruck mit guter Auflösung wäre so ein Beispiel.

    > 5. Kurz kopiert von Engadget:
    > "By default, though, Samsung's Tetracell tech will gather the light from
    > four pixels, transforming it into a 27-megapixel sensor. You'll still be
    > able to snap 108-megapixel photos if you want, but that will likely require
    > brightly lit shooting situations.".

    Na siehst du, das beantwortet doch eigentlich all deine Fragen!

    > Wenn du es so willst, hat der jeder Sensor vom iPhone 48MP....

    Wie bitte!?

    > 6. Wissen wir (leider) noch gar nichts über die Größe der verbauten
    > Sensoren. Apple hat diese stetig vergrößert...

    Stetig verkleinert, meinst du - auch wenn es manchmal auch ein bisschen in die andere Richtung ging.

    > 7. Größere Sensoren bedeuten auch mehr Glas (Objektiv) um bei der selben
    > Brennweite (äquivalent) die selbe Lichtstärke bei gleicher optischer
    > Qualität zu gewährleisten.

    Selbstverständlich.

    > Aber klar - größere Sensoren sind immer gerne gesehen und ich bin auch den
    > neuen Samsung-Sensor und seine Performance gespannt.
    > Interessant finde ich vor allem, wie und ob sie es schaffen werden ein
    > optisch vernünftiges Objektiv mit guter Lichtstärke davor verbauen zu
    > können.

    Da bin ich auch gespannt. Schließlich war das Nokia 808 mit nur minimal noch größerem Sensor nicht gerade sehr dünn (was mir persönlich überhaupt gar nichts ausmacht), während heute ja ein "Top-Smartphone" gefälligst unter 1 cm zu bleiben hat. Ich hoffe da auf kommende, faltbare Smartphones, die ja zusammengeklappt fast den doppelten Platz und damit ausreichend für größere Sensoren hätten. Und ob im aufgeklapptem Zustand der Kamera-Sensor übersteht (je nach Konstruktion des Faltmechanismus), ist ja so etwas von egal.

  5. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 11.09.19 - 23:12

    Beim iPhone XS sprach Apple von einem angeblich "30% größeren Bildsensor", um dann bei (für ein Top-Smartphone) lächerlich kleinen 1/2,5" zu landen. Das ist fast 4x (bzw. 300%) weniger Bildfläche, als der neue Isocell Sensor von Samsung und sogar über 4x kleiner, als der Sensor im 7,5 Jahre alten Nokia 808. Im Großen und Ganzen kann man also schon sagen, dass Apple von allen Premium-Modellen die mit Abstand winzigsten Sensoren verbaut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.19 23:14 durch E-Narr.

  6. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: Whitey 11.09.19 - 23:22

    E-Narr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim iPhone XS sprach Apple von einem angeblich "30% größeren Bildsensor",
    > um dann bei (für ein Top-Smartphone) lächerlich kleinen 1/2,5" zu landen.
    > Das ist fast 4x (bzw. 300%) weniger Bildfläche, als der neue Isocell Sensor
    > von Samsung und sogar über 4x kleiner, als der Sensor im 7,5 Jahre alten
    > Nokia 808. Im Großen und Ganzen kann man also schon sagen, dass Apple von
    > allen Premium-Modellen die mit Abstand winzigsten Sensoren verbaut.

    Und trotzdem zwar nicht die beste Kamera hat, aber dennoch immerhin eine ziemlich gute. Deiner Darstellung zufolge, müssten die iPhones richtig abstinken im Vergleich zur Konkurrenz, tun sie nur leider nicht. Tja.

  7. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 11.09.19 - 23:26

    Ergänzung Perspektive:

    Eine leicht andere Perspektive ergibt sich dagegen aus mehreren, nebeneinander angeordneten Kameras, was (ebenso wie die dann reduzierte effektive Auflösung) bei allen interpolierten Brennweiten auftritt und zu bestimmten Bildfehlern führt. Dieses Problem hätte EIN großer und hochauflösender Sensor nicht. Würde Apple aber überhaupt nicht interpolieren, so wären keine Zoom-Zwischenstufen möglich.

  8. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 11.09.19 - 23:35

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Narr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Beim iPhone XS sprach Apple von einem angeblich "30% größeren
    > Bildsensor",
    > > um dann bei (für ein Top-Smartphone) lächerlich kleinen 1/2,5" zu
    > landen.
    > > Das ist fast 4x (bzw. 300%) weniger Bildfläche, als der neue Isocell
    > Sensor
    > > von Samsung und sogar über 4x kleiner, als der Sensor im 7,5 Jahre alten
    > > Nokia 808. Im Großen und Ganzen kann man also schon sagen, dass Apple
    > von
    > > allen Premium-Modellen die mit Abstand winzigsten Sensoren verbaut.
    >
    > Und trotzdem zwar nicht die beste Kamera hat, aber dennoch immerhin eine
    > ziemlich gute. Deiner Darstellung zufolge, müssten die iPhones richtig
    > abstinken im Vergleich zur Konkurrenz, tun sie nur leider nicht. Tja.

    Meiner Meinung nach tun sie das schon in wirklich kritischen Bildsituationen, in denen all die ach so tolle Software nichts mehr retten kann. Ginge es nach Apple (und Google), bestünde die Kamera nur aus einem Helligkeitssensor, also quasi einem einzigen Pixel und all die Details und auch die Farben errät dann die Software :D

    Das soll nicht heißen, dass gewisse Fortschritte bei der Kamerasoftware (gegenüber beispielsweise einem Nokia 808) nicht begrüßenswert wären, nur manchmal verschlimmbessern die Algorithmen das Ergebnis durch extremes Überschärfen oder Fehler (gerade bei Fake-Bokehs und Mehrfachbelichtungen), die eigentlich überhaupt nicht ins Bild gehören. Das mag in Mini-Auflösung auf dem Smartphone-Bildschirm manchmal noch nicht stören, aber wenn man das Bild dann mal größer benötigt, wird es oft kritisch.

  9. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: JackIsBack 12.09.19 - 08:44

    E-Narr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klingt für mich alles nach unnötiger Spielerei. Wieso hat Apple nicht
    > einfach einen größeren Sensor spendiert, wie den neuen 1/1,3" von Samsung
    > mit 108 Megapixeln? Damit kann man genauso gut zoomen, mit dem Unterschied,
    > dass keine perspektivische und der Software geschuldeten Fehler das Bild
    > stören und man im Weitwinkel eine bessere Bildqualität hat.

    Imho könnte man bei einem größeren Smartphone auch locker einen MFT Sensor mit bajonett unterbringen. Selbst die ausfahrbaren Kitobjeltive und die Pancakes wären klein genug.

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

  10. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 12.09.19 - 10:17

    JackIsBack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Narr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klingt für mich alles nach unnötiger Spielerei. Wieso hat Apple nicht
    > > einfach einen größeren Sensor spendiert, wie den neuen 1/1,3" von
    > Samsung
    > > mit 108 Megapixeln? Damit kann man genauso gut zoomen, mit dem
    > Unterschied,
    > > dass keine perspektivische und der Software geschuldeten Fehler das Bild
    > > stören und man im Weitwinkel eine bessere Bildqualität hat.
    >
    > Imho könnte man bei einem größeren Smartphone auch locker einen MFT Sensor
    > mit bajonett unterbringen. Selbst die ausfahrbaren Kitobjeltive und die
    > Pancakes wären klein genug.

    Locker nicht, aber auch ich bin der Meinung, dass es machbar wäre. Nicht mit 1 cm Gehäusetiefe, aber mit 2. Wechselobjektiv-Bajonett hätte natürlich den Vorteil, dass man selbst entscheiden kann, ob man mit dem flachen Gesamtpaket fotografiert oder auch mal eine bessere Linse oder eine mit mehr Brennweite montiert. Möglich wäre das zum Beispiel mit einer elektronisch im Gehäuse eingelassenen und wegbewegbaren "Front-Linse", ähnlich wie bereits das Nokia 808 einen per Software mechanisch zuschaltbaren ND-Filter hatte. Das hieße, man kann entweder komplett ohne zusätzliches Objektiv mit guter Qualität fotografieren - und wenn ein solches montiert wird, wird das mittels Kontakten automatisch erkannt und das interne Linsen-Setup verändert sich entsprechend.

    P.S.: deine politischen Kommentare in der Signatur nerven wie Sau, bist du dir sicher, dass das bei Golem zulässig ist...? Ich bin ja der Meinung, dass es echten Umwelt- und Klimaschutz mit der FDP nie geben wird, die Vergangenheit zeigt ja bereits, in welche Richtung das ging.

  11. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: cyco2 12.09.19 - 10:34

    E-Narr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyco2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist relativ einfach...
    > >
    > > 1. ist der genannte Sensor aktuell exklusiv für Xiaomi reserviert.
    >
    > Wie lange? Ein paar Monate vielleicht?
    > Aber der Release ist ja jetzt und nicht erst in ein paar Monaten...

    > Und hätte Apple nicht das Geld, einen ähnlichen Sensor zu entwickeln oder
    > zumindest in Auftrag zu geben?
    >
    Geld sicherlich (irgendwas mit 100.000.000.000 Barvermögen hab ich mal gelesen) - Ressourcen und Kapazitäten für solch ein Projekt bei Apple selbst und dem Zulieferer - keine Ahnung, dass weiß niemand von uns..


    > > 2. Es gibt einen perspektivischen Unterschied zwischen echter Brennweite
    > > und digitalen Zoom.
    >
    > Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, einen perspektivischen Unterschied
    > gibt es bei gleicher Aufnahmedistanz NICHT! Unterschiedlich könnte
    > höchstens die Schärfentiefe ausfallen.
    >
    > > Bsp.: ein Bild mit 18mm (KB äquivalent) welches auf 35mm gecroppt wurde
    > > (digitaler Zoom) sieht ganz anders aus, als ein Bild geschossen mit
    > echten
    > > 35mm.
    >
    > Wenn du das wirklich glaubst, dann belege das bitte mal mit einem realen
    > Beispiel ;)
    >
    Google mal einfach "portrait distortion lense" -> da findest du deine Antwort...


    > > 3. Wissen wir noch nichts über die Performance des Sensors.
    >
    > Das ist richtig. Aber größer ist fast immer besser, Software hin oder her.
    >
    Stimmt!

    > > 4. Würde jedes Foto mit über 100 MP geschossen werden, dann würde die
    > > Datengröße bald überhand nehmen.
    >
    > Wird es doch überhaupt gar nicht. Der Sensor kann nativ 4 Pixel zu einem
    > zusammenfassen, was nicht zuletzt das Bildrauschen reduziert. Aber eine so
    > hohe native Auflösung ermöglicht eben auch 3-4 x Zoom, ganz ohne weitere
    > extrem kleine Zusatzsensoren hinter lichtschwachen Telelinsen. Außerdem
    > gibt es vielleicht bei guten Lichtverhältnissen doch hin und wieder einen
    > Anlass, ein Bild mit der vollen Auflösung aufzunehmen. Leinwanddruck mit
    > guter Auflösung wäre so ein Beispiel.
    >

    > > 5. Kurz kopiert von Engadget:
    > > "By default, though, Samsung's Tetracell tech will gather the light from
    > > four pixels, transforming it into a 27-megapixel sensor. You'll still be
    > > able to snap 108-megapixel photos if you want, but that will likely
    > require
    > > brightly lit shooting situations.".
    >
    > Na siehst du, das beantwortet doch eigentlich all deine Fragen!
    >
    Zu 4 & 5:
    Das Ding ist doch folgendes:
    Ein großer Sensor mit Tetracell bringt bei der Auflösung bei sehr guten Lichtverhältnissen Vorteile. Habe ich aber keine optimalen Lichtverhältnisse, dann ist man quasi gezwungen von 108MP auf 27MP zu gehen.
    Habe ich jetzt keine optimalen Lichtverhältnisse und nur eine Brennweite mit 13mm, dann komme ich ohne zusätzliche Brennweiten nicht weit... Hier hat man dann wieder Vorteile mit drei Kameras.

    > > Wenn du es so willst, hat der jeder Sensor vom iPhone 48MP....
    >
    > Wie bitte!?
    >
    Damit meine ich - man wird in der Praxis fast nie die 108MP nutzen werden.
    1) Wegen nicht optimaler Lichtverhältnisse
    2) Wegen zu hoher Datenmengen bei 108MP
    Also werden wohl die meisten Leute 27MP nutzen... Somit kann man ihn eher als 27MP Sensor einschätzen mit der Option ab und an 108MP zu nutzen.

    > > 6. Wissen wir (leider) noch gar nichts über die Größe der verbauten
    > > Sensoren. Apple hat diese stetig vergrößert...
    >
    > Stetig verkleinert, meinst du - auch wenn es manchmal auch ein bisschen in
    > die andere Richtung ging.
    >
    Echt? Meine, dass es letztes mal eine Vergrößerung von 30% gab!?

    > > 7. Größere Sensoren bedeuten auch mehr Glas (Objektiv) um bei der selben
    > > Brennweite (äquivalent) die selbe Lichtstärke bei gleicher optischer
    > > Qualität zu gewährleisten.
    >
    > Selbstverständlich.
    >
    > > Aber klar - größere Sensoren sind immer gerne gesehen und ich bin auch
    > den
    > > neuen Samsung-Sensor und seine Performance gespannt.
    > > Interessant finde ich vor allem, wie und ob sie es schaffen werden ein
    > > optisch vernünftiges Objektiv mit guter Lichtstärke davor verbauen zu
    > > können.
    >
    > Da bin ich auch gespannt. Schließlich war das Nokia 808 mit nur minimal
    > noch größerem Sensor nicht gerade sehr dünn (was mir persönlich überhaupt
    > gar nichts ausmacht), während heute ja ein "Top-Smartphone" gefälligst
    > unter 1 cm zu bleiben hat. Ich hoffe da auf kommende, faltbare Smartphones,
    > die ja zusammengeklappt fast den doppelten Platz und damit ausreichend für
    > größere Sensoren hätten. Und ob im aufgeklapptem Zustand der Kamera-Sensor
    > übersteht (je nach Konstruktion des Faltmechanismus), ist ja so etwas von
    > egal.

    Genau - dicke Handys möchte keine mehr... Daher mal schauen was sie sich da ausgedacht haben.

    Mein Wunschsetup wäre übrigens folgendes - wenn man träumen darf:
    16mm, 35mm, 70mm, 150mm und 300mm. Jeweils mit 1" Sensor.
    + Optionaler EVF und Handgriff
    Würde das ein Handy bieten, dann würde ich meine Kamera und Objektive verkaufen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.19 10:40 durch cyco2.

  12. Re: 5 Features die den Unterschied machen (können)

    Autor: E-Narr 12.09.19 - 11:54

    cyco2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > 2. Es gibt einen perspektivischen Unterschied zwischen echter
    > Brennweite
    > > > und digitalen Zoom.
    > >
    > > Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, einen perspektivischen
    > Unterschied
    > > gibt es bei gleicher Aufnahmedistanz NICHT! Unterschiedlich könnte
    > > höchstens die Schärfentiefe ausfallen.
    > >
    > > > Bsp.: ein Bild mit 18mm (KB äquivalent) welches auf 35mm gecroppt
    > wurde
    > > > (digitaler Zoom) sieht ganz anders aus, als ein Bild geschossen mit
    > > echten
    > > > 35mm.
    > >
    > > Wenn du das wirklich glaubst, dann belege das bitte mal mit einem realen
    > > Beispiel ;)
    > >
    > Google mal einfach "portrait distortion lense" -> da findest du deine
    > Antwort...

    Das beweist leider nur, dass du den Kern der Sache offenbar nicht verstanden hast. Die perspektivische Verzerrung ergibt sich aus dem Abstand, aus dem fotografiert wird, nicht aus der Brennweite! Weder beim analogen, noch beim digitalen "Zoom"!

    Dass bei Portraits und perspektivischen Verzerrungen pauschal von Brennweiten gesprochen wird, hat nur mit dem gewünschten zu erzielenden Bildausschnitt (und natürlich der Auflösung) zu tun. Ob dieser mittels Brennweite X oder digitaler Vergrößerung erzielt wird, spielt perspektivisch keinerlei Rolle (und wenn die native Auflösung des Sensors groß genug ist, auch nicht wirklich qualitativ). Lediglich wenn ich eine kleinere Brennweite (oder im Falle des Digitalzooms eine größeren Bildausschnitt!) wähle und GLEICHZEITIG näher an die Person herangehe, kommt es zu überbetonten Nasenpartien etc.

    Wenn ich aus derselben Entfernung fotografiere, spielt es perspektivisch keinerlei Rolle, ob ich Digitalzoom oder eine größere Brennweite verwende. Ich hoffe, das wäre jetzt endlich geklärt - das ist ganz einfache Physik.

    > > > 5. Kurz kopiert von Engadget:
    > > > "By default, though, Samsung's Tetracell tech will gather the light
    > from
    > > > four pixels, transforming it into a 27-megapixel sensor. You'll still
    > be
    > > > able to snap 108-megapixel photos if you want, but that will likely
    > > require
    > > > brightly lit shooting situations.".
    > >
    > > Na siehst du, das beantwortet doch eigentlich all deine Fragen!
    > >
    > Zu 4 & 5:
    > Das Ding ist doch folgendes:
    > Ein großer Sensor mit Tetracell bringt bei der Auflösung bei sehr guten
    > Lichtverhältnissen Vorteile. Habe ich aber keine optimalen
    > Lichtverhältnisse, dann ist man quasi gezwungen von 108MP auf 27MP zu
    > gehen.

    Genauso viel oder wenig wie bei einer (entsprechend lichtschwächeren) Teleoptik auch, reduziert sich dann die effektive, nutzbare Auflösung. Keine Frage.

    > Habe ich jetzt keine optimalen Lichtverhältnisse und nur eine Brennweite
    > mit 13mm, dann komme ich ohne zusätzliche Brennweiten nicht weit... Hier
    > hat man dann wieder Vorteile mit drei Kameras.

    Den Vorteil hast du in der Praxis eben nicht wirklich, weil der Sensor hinter der großen Brennweite bei einem flachen Smartphone zwangsläufig, weil physikalisch bedingt noch kleiner ausfallen muss, als die anderen zwei Sensoren (und so ist das auch bei allen aktuellen Triple Kameras), während gleichzeitig die Linse auch zwangsläufig um einiges lichtschwächer ist, als die die Hauptkamera. Sprich, es fällt auf den "Telesensor" nur sehr viel weniger Licht. Das ist vom Rauschverhalten in etwa dasselbe, wie wenn ich nur 1/16 (4x Zoom) eines 1/1,3" Sensors belichte.

    > > > Wenn du es so willst, hat der jeder Sensor vom iPhone 48MP....
    > >
    > > Wie bitte!?
    > >
    > Damit meine ich - man wird in der Praxis fast nie die 108MP nutzen werden.
    >
    > 1) Wegen nicht optimaler Lichtverhältnisse
    > 2) Wegen zu hoher Datenmengen bei 108MP
    > Also werden wohl die meisten Leute 27MP nutzen... Somit kann man ihn eher
    > als 27MP Sensor einschätzen mit der Option ab und an 108MP zu nutzen.

    Gerade das ist ja der elementare Vorteil, auch wenn du es noch nicht so ganz zu verstehen scheinst.

    > > > 6. Wissen wir (leider) noch gar nichts über die Größe der verbauten
    > > > Sensoren. Apple hat diese stetig vergrößert...
    > >
    > > Stetig verkleinert, meinst du - auch wenn es manchmal auch ein bisschen
    > in
    > > die andere Richtung ging.
    > >
    > Echt? Meine, dass es letztes mal eine Vergrößerung von 30% gab!?

    Ja, beim iPhone XS gab es letzens eine "Vergrößerung" um 30% auf "stolze" 1/2,5" (immer noch fast 300% bzw. 4x kleiner als der neue Samsung Isocell!). Dafür wurden zuvor die ohnehin schon (für Top-Smartphones) traditionell winzigen Apple-Sensoren zwischenzeitlich bei einem Modellwechsel auch mal geschrumpft. Ich kann mich noch an 1/3,2" erinnern.

    > > > Aber klar - größere Sensoren sind immer gerne gesehen und ich bin auch
    > > den
    > > > neuen Samsung-Sensor und seine Performance gespannt.
    > > > Interessant finde ich vor allem, wie und ob sie es schaffen werden ein
    > > > optisch vernünftiges Objektiv mit guter Lichtstärke davor verbauen zu
    > > > können.
    > >
    > > Da bin ich auch gespannt. Schließlich war das Nokia 808 mit nur minimal
    > > noch größerem Sensor nicht gerade sehr dünn (was mir persönlich
    > überhaupt
    > > gar nichts ausmacht), während heute ja ein "Top-Smartphone" gefälligst
    > > unter 1 cm zu bleiben hat. Ich hoffe da auf kommende, faltbare
    > Smartphones,
    > > die ja zusammengeklappt fast den doppelten Platz und damit ausreichend
    > für
    > > größere Sensoren hätten. Und ob im aufgeklapptem Zustand der
    > Kamera-Sensor
    > > übersteht (je nach Konstruktion des Faltmechanismus), ist ja so etwas
    > von
    > > egal.
    >
    > Genau - dicke Handys möchte keine mehr... Daher mal schauen was sie sich da
    > ausgedacht haben.

    Da höre ich im Moment aber sehr viele Gegenstimmen, die sich sehr wohl wieder (etwas) dickere Smartphones wünschen. Wegen der Ergonomie, wegen der Akkulaufzeit und auch wegen der Stabilität. Außerdem: bei dem neuen iPhone stehen die Kameras trotzdem über: in der Form totaler Nonsens.

    > Mein Wunschsetup wäre übrigens folgendes - wenn man träumen darf:
    > 16mm, 35mm, 70mm, 150mm und 300mm.

    Vollformat-Äquivalent, nehme ich mal an...?

    > Jeweils mit 1" Sensor.

    Ach, du meinst 5 seperate Linsen und das in einem Smartphone? Sorry, auch wenn es hart klingt: aber beschäftige dich bitte erst einmal mit physikalischen Zusammenhängen und bestimmten Basics der Photographie ;) Selbst wenn du die 300 mm mit Periskop-Optik über die gesamte Smartphone-Länge realisieren wolltest (dazu müsste das Smartphone aber erst einmal mindestens so dick, wie der Sensor groß sein), dann käme wegen der im Vergleich zur Sensorgröße kleinen Eintrittsöffnung und dem langen Lichtweg kaum noch Licht beim Sensor an. Dann kannst du genauso gut gleich einen kleineren Sensor für die Teleoptik nehmen. Oder eben gleich einen großen Sensor hinter einer möglichst lichtstarken Optik und einen digitalen Bildausschnitt, bei hoher nativer Auflösung des Sensors ;)

    Glaub mir, es gibt viel vielversprechendere Entwicklungen, die auch in der Praxis Vorteile bringen - wenn auch vielleicht erst in 10 oder 20 Jahren. Da wären zum Einen deutlich lichtempfindlichere Sensoren auf Graphen-Basis (noch im Prototypen-Stadium) und zum Anderen Fresnel-artige Linsen, die gleichzeitig flach sein und einen großen Teil der Handyrückseite einnehmen (um viel Licht einzufangen) könnten (ebenfalls noch sehr früher Prototypen-Stadium, es scheitert noch an der erzielbaren Auflösung - eine solche Fresnel-artige Linse/"Flat Cam" stellt enorm hohe Ansprüche an die Fertigungsgenauigkeit).

    Aber gute Optik + große Brennweite + großer Sensor, das geht halt einfach rein physikalisch in einem Smartphone nicht, egal wie man es "dreht" und wendet. Heute nicht und auch in Zukunft nicht. Es ist schlicht und ergreifend die falsche Herangehensweise.

    > + Optionaler EVF und Handgriff
    > Würde das ein Handy bieten, dann würde ich meine Kamera und Objektive
    > verkaufen.

    Vielleicht kommt ja mal eine Kamera, die gleichzeitig auch ein Smartphone ist ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.19 12:05 durch E-Narr.

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