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den Preis nicht wert

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  1. Re: den Preis nicht wert

    Autor: Onkel Ho 15.09.17 - 12:54

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Also Händler gab es, aber das war eine sehr kleine Schicht und die haben
    > nichts produziert, sondern nur gehandelt.
    >
    > Ja und? Ist das heute anders? Apples Preise sind nur deshalb so stabil,
    > weil Apple den Vertrieb zum größten Teil selbst in die Hand nimmt. Alle
    > anderen Smartphones kauft man wo? Beim Händler, nicht beim Hersteller.
    Die Preise sind doch gestiegen.

    >
    > >Herstellungskosten beinhalten übrigens nicht nur die Materialkosten
    > sondern auch Reproduktionskosten - also die Kosten für den Lebensunterhalt.
    > Das Konzept der Investition und des Kapitals gab es aber noch nicht... Es
    > war eher ein Tausch als ein Geschäft.
    >
    > Klar, wenn dem Bauer nach der Zwangsabgabe an den Gutsherren und den
    > eigenen Vorräten für den Winter nichts mehr bleibt, dann wurde der Rest
    > gegen das getauscht, was man nicht selber herstellen konnte - aber sobald
    > es unabhängige Bauern bzw. Inhaber weiterverarbeitender Betrieben gab,
    > wurde um das Produkt auch gefeilscht - ob ich nun 6 Hühner statt 3 für ein
    > Sack Mehl herausschlage, oder 2 Kupferpfennige statt einem - es bleibt
    > immer noch ein Zugewinn...
    ...den man zum eigenen Nutzen gebraucht hat. Das ist ein wesentlicher Unterschied, ob ich meinen Gewinn in eigene Nutzwerte, sei es der Urlaub, das Essen für den Winter etc. umwandele oder in Kapital. Das Ziel der Firmen heute ist nicht möglichst viele Nutzwerte bekommen, sondern Kapital.

    > Und die Händlern auf den Märkten in der Antike haben die edleren Güter ganz
    > sicher nicht ohne saftige Marge an die Oberschicht verkauft.
    Ja - aber wie gesagt wir sprechen da von vielleicht 1% der Gesellschaft damals, wenn es hochkommt.

  2. Re: den Preis nicht wert

    Autor: Trollversteher 15.09.17 - 12:59

    >Die Preise sind doch gestiegen.

    Ich meinte die Preise eines Modells, nicht der neuen Generation gegenüber der alten (obwohl sich afaik bei den neuen 8ern nicht viel zu den 7ern getan hat).
    Ein iPhone sinkt solange es offiziell von Apple angeboten wird nur sehr selten im Neupreis, ein Samsung oder Sony Flagschiff kommt mit ähnlichem UVP auf den Markt, ist aber bereits nach wenigen Wochen/Monaten für einige hundert Euro weniger zu haben.


    >...den man zum eigenen Nutzen gebraucht hat. Das ist ein wesentlicher Unterschied, ob ich meinen Gewinn in eigene Nutzwerte, sei es der Urlaub, das Essen für den Winter etc. umwandele oder in Kapital. Das Ziel der Firmen heute ist nicht möglichst viele Nutzwerte bekommen, sondern Kapital.

    Nunja, diese Rolle hat vor dem Aufstieg der bürgerlichen Oberschicht in der Renaissance die Adelsschicht übernommen...

    >Ja - aber wie gesagt wir sprechen da von vielleicht 1% der Gesellschaft damals, wenn es hochkommt.

    Und wieviel Prozent der Gesellschaft macht heute die oberste Führungsschicht von Konzernen wie Apple, Google, amazon, facebook oder Microsoft aus?

  3. Re: den Preis nicht wert

    Autor: Onkel Ho 16.09.17 - 03:53

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die Preise sind doch gestiegen.
    >
    > Ich meinte die Preise eines Modells, nicht der neuen Generation gegenüber
    > der alten (obwohl sich afaik bei den neuen 8ern nicht viel zu den 7ern
    > getan hat).
    > Ein iPhone sinkt solange es offiziell von Apple angeboten wird nur sehr
    > selten im Neupreis, ein Samsung oder Sony Flagschiff kommt mit ähnlichem
    > UVP auf den Markt, ist aber bereits nach wenigen Wochen/Monaten für einige
    > hundert Euro weniger zu haben.
    Es sinkt auch - nur langsamer. Da gibt es etliche Studien. Der Vertreib hat aber nichts damit zu tun, ob es den Preis "wert" ist oder nicht.

    > >...den man zum eigenen Nutzen gebraucht hat. Das ist ein wesentlicher
    > Unterschied, ob ich meinen Gewinn in eigene Nutzwerte, sei es der Urlaub,
    > das Essen für den Winter etc. umwandele oder in Kapital. Das Ziel der
    > Firmen heute ist nicht möglichst viele Nutzwerte bekommen, sondern Kapital.
    >
    > Nunja, diese Rolle hat vor dem Aufstieg der bürgerlichen Oberschicht in der
    > Renaissance die Adelsschicht übernommen...
    Die haben vieles gemacht, nur kein wesentliches Kapital erzeugt. Ihr Wohlstand kam größtenteils mit dem Blutrecht, anderen etwas legal wegzunehmen. Damit produziert man kein Kapital, vor allem weil die legal geklauten Reichtümer eben nicht dafür eingesetzt wurde mehr Kapital zu bekommen, sondern um entweder Schlösser hochzuziehen, in Saus und Braus zu leben oder Armeen zu finanzieren. Mit anderen Worten: Da Geld war danach weg bzw. umgewandelt.

    Die Bürgerliche Oberschicht ist übrigens erst im 18. Jhd. aufgestiegen mit der Industrialisierung. Es waren Leute, die ihr erwirtschaftetes Geld eben nicht in persönlichen Reichtum, sagen wir z.B. Schlösser, umgewandelt haben, sondern in Kapital, um was zu machen: Noch mehr Kapital zu erwirtschaften, das wiederum weiteres Kapital erwirtschaftet ... usw. Dieses Konzept gab es bis dato eben nur vereinzelt (z.B. die Fugger oder Florentiner), es hat sich aber dann mit der Industrialisierung massiv durchgesetzt, da man durch die Massenproduktion eben in der Lage war, im großen Stil Kapital zu erwirtschaften.

    Wenn es so wäre wie du sagst, dann hätte das der Adel genauso gut machen können - hat er aber nicht. Die meisten sind "verarmt" in dieser Zeit, weil ihnen dieses Konzept eben fremd war. Anstelle einer Fabrik haben die halt ein Schloss gebaut - auf Dauer ist die Fabrik, auch wenn sie alles andere als prunktvoll ist, dennoch lukrativer...

    >
    > >Ja - aber wie gesagt wir sprechen da von vielleicht 1% der Gesellschaft
    > damals, wenn es hochkommt.
    >
    > Und wieviel Prozent der Gesellschaft macht heute die oberste
    > Führungsschicht von Konzernen wie Apple, Google, amazon, facebook oder
    > Microsoft aus?
    Mit dem kleinen Unterschied, das bei internationalen und mittelständischen Unternehmen dann schon ein paar mehr Prozent beschäftigt sind also im Grunde alle dabei mitmachen.

  4. Re: den Preis nicht wert

    Autor: opodeldox 16.09.17 - 11:30

    Einer der größten Fehler von Marxisten und allen ähnichen Idiologien ist die Annahme, dass der Wert eines Produktes und damit der Preis, irgendetwas mit der Arbeit zu tun hat, die in das Produkt fließen - da gibt es aber nich den geringsten Zusammenhang.

  5. Re: den Preis nicht wert

    Autor: sg-1 16.09.17 - 14:15

    für einige Leute ist das handy den preis wert, für andere nicht...so einfach ist es. die frage, um die es geht, ist halt, wer Recht hat.

    Jeder hat das Recht Geld zum Fenster raus zu werfen, oder abgezockt zu werden für Leistungen, die woanders günstiger zu bekommen sind. Schade ist es nur, wenn man nicht mal weiß, dass es woanders gleiches/mehr für weniger geld gibt. aber egal, auch die Unternehmen müssen irgendwo ihr geld her bekommen - gibt halt solche und solche kunden.

  6. Re: den Preis nicht wert

    Autor: ManuPhennic 16.09.17 - 23:58

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die NFC-Api soll ja ab iOS 11 für App-Entwickler freigegeben werden. Etwas
    > spät, aber damit keine Einschränkung mehr ;-)

    „readOnly“

    —�

    Und zum Preis, warum muss das unbedingt basierend auf andere Geräte und des tatsächlichen Wertes gegenübergestellt werden. Glaub ihr ein Hermes Gürtel ist seine 900 Euro tatsächlich wert?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.17 23:58 durch ManuPhennic.

  7. Re: den Preis nicht wert

    Autor: violator 18.09.17 - 07:28

    N3onyx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so wird es sein. Bei Apple kann man sich meistens sicher sein dass
    > die Funktionen einigermaßen durchdacht sind und funktionieren.

    So wie die kabellose Maus, die man von unten per Kabel laden muss und in der Zeit nicht mehr nutzen kann? ;)

  8. Re: den Preis nicht wert

    Autor: Markus08 18.09.17 - 08:19

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für einige Leute ist das handy den preis wert, für andere nicht...so
    > einfach ist es. die frage, um die es geht, ist halt, wer Recht hat.
    >
    > Jeder hat das Recht Geld zum Fenster raus zu werfen, oder abgezockt zu
    > werden für Leistungen, die woanders günstiger zu bekommen sind. Schade ist
    > es nur, wenn man nicht mal weiß, dass es woanders gleiches/mehr für weniger
    > geld gibt. aber egal, auch die Unternehmen müssen irgendwo ihr geld her
    > bekommen - gibt halt solche und solche kunden.

    Wie ich schon oft gesagt habe....das ist doch bei allen Gütern im Prinzip so.
    Wie viele kaufen Audi, BMW oder Mercedes obwohl sie bei anderen Herstellern das gleiche geboten bekommen.
    Oder schau die Champagner an...der ist oftmals sogar schlechter als ein guter Sekt und wird trotzdem gekauft.
    Und so kann man es fast überall beobachten.

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