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Wozu all die Negativität?

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  1. Wozu all die Negativität?

    Autor: jaros 14.10.13 - 12:20

    Ich verstehe nicht, warum so viele negative Reaktionen auf solche Geräte kommen.

    Das Gerät kann nichts dafür, dass Eltern Kontrollzwänge haben. Die machen ihren Kindern auch ohne Smartwatch das Leben schwer.

    Die Intention solcher Produkte ist wohl eher die Erhöhung der Sicherheit des Kindes und der Eltern. Immerhin bietet ein solches Produkt die Möglichkeit, im Ernstfall den Aufenthaltsort des Kindes zu bestimmen. Der Missbrauch der Funktion ist nicht Schuld des Produkts.

    Ich würde da dann doch lieber dank der Smartwatch den Irren erdrosseln, als ihn mein Kind erdrosseln zu lassen. Neben der praktischen Anwendung bei etwaiger Entführung könnte auch im Fall eines Unfalls, in das das Kind verwickelt ist, dieses ein Lebenszeichen von sich geben.

    Ist das so schlimm? Immer werden harmlose Produkte zum Sündenbock für elterliches Versagen gemacht. Neben Killerspielen und Horrorfilmen jetzt das nächste Unding: Die lebensrettende Smartwatch.

    Schluss damit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.13 12:21 durch jaros.

  2. Re: Wozu all die Negativität?

    Autor: non_sense 14.10.13 - 12:24

    jaros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Intention solcher Produkte ist wohl eher die Erhöhung der Sicherheit
    > des Kindes und der Eltern. Immerhin bietet ein solches Produkt durch die
    > Möglichkeit, im Ernstfall den Aufenthaltsort des Kindes zu bestimmen.
    Und genau das tut die Uhr nicht.
    Die Uhr gibt nur den Standpunkt der Uhr zurück, aber nicht den Standpunkt des Kindes. Das Kind kann sonstwo sein, aber die Uhr liegt vielleicht im Mülleimer, aber angezeigt wird der Standpunkt des Mülleimers. Schon mal GPS sehr ungenau sein kann, und innerhalb von Gebäuden auch nicht richtig funktioniert.

    Es ist eine falsche Sicherheit, die hier suggeriert wird.

  3. Re: Wozu all die Negativität?

    Autor: jaros 14.10.13 - 13:24

    Nunja, es ist ein Armband. Alles was nicht fest mit dem Kind verbunden ist und obendrein noch unsichtbar für Angreifer, lässt sich entfernen bzw. überwältigen. Das ändert nichts an der Intention des Produkts. Zumal hier sicherlich auch noch ein Argument ist, dass eine solche Uhr einen abschreckenden Effekt haben könnte.

    Deine Argumente wirken wie "hau drauf" Aussagen, die nur die simple Überzeugung bedienen sollen, das Produkt sei völlig unbrauchbar. Beide sind nämlich Worst-Case-Szenarios und da kann man auch sagen "der Akku könnte leer sein". Jeder Mensch sieht doch, dass es ein Armband ist und welche Schwächen das haben kann. Wer hat noch nie eine Uhr verlegt?

    Hier wird doch nur versucht, mit Technologie mehr Sicherheit zu schaffen. Diesen Versuch gilt es meiner Meinung nach zu würdigen, denn die Alternative ist, von Anfang an dagegen zu sein und dann eben auch im Ernstfall nichts unternehmen zu können.

  4. Re: Wozu all die Negativität?

    Autor: non_sense 14.10.13 - 13:41

    jaros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird doch nur versucht, mit Technologie mehr Sicherheit zu schaffen.
    > Diesen Versuch gilt es meiner Meinung nach zu würdigen, denn die
    > Alternative ist, von Anfang an dagegen zu sein und dann eben auch im
    > Ernstfall nichts unternehmen zu können.

    Aber genau hier sehe ich die Gefahr.
    Erstens kann mir die Uhr keine zuverlässigen Daten schicken, da man nie weiß, ob das Kind die Uhr noch besitzt, oder ob die GPS-Daten stimmen. Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb, meint mein Smartphone, ich würde grad in der Elbe schwimmen, obwohl ich ca. 200 Meter von der Elbe entfernt bin, und noch im siebten Stock sitze. In Gebäuden liefert GPS oftmals keine brauchbaren Ergebnisse.

    Ich geh mal nicht von einer Entführung aus, aber angenommen, wie Kinder nun mal sind, verliert das Kind die Uhr in der Bahn. Man würde nun also die Uhr durch die Gegend fahren sehen, und man kann das Kind nicht mal über die Uhr anrufen. Es ist zwar falscher Alarm, aber dennoch würden viele Eltern erstmal Panik schieben.

    Und zweitens sehe ich dort ein gewisses Missbrauch von Technik, und zwar von Eltern, die zu paranoid sind, und meinten, ihr Kind auf Stritt und Tritt verfolgen zu müssen.

    So eine Uhr ist vielleicht nicht so schlecht, aber die Gefahr ist halt groß, dass Eltern sich doch zu sehr in Sicherheit wiegen. In einer Sicherheit, die die Uhr gar nicht bieten kann, und das sollte jeder bedenken. Es ist vielleicht eine nette Sache, aber nicht die Eierlegende Wollmilchsau, wie einige hier anscheinend meinen.

  5. Re: Wozu all die Negativität?

    Autor: teenriot 14.10.13 - 13:44

    Vollkommen richtig.

    Außerdem ist die Gefahr das Eltern denken es sich technisch einfach machen zu können,
    und dabei das schwierige erzieherisch unterlassen, so in die Richtung:
    Geschichte vorlesen? Ich mach lieber ein Video an...

  6. Re: Wozu all die Negativität?

    Autor: Maxiklin 14.10.13 - 13:44

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das tut die Uhr nicht.
    > Die Uhr gibt nur den Standpunkt der Uhr zurück, aber nicht den Standpunkt
    > des Kindes. Das Kind kann sonstwo sein, aber die Uhr liegt vielleicht im
    > Mülleimer, aber angezeigt wird der Standpunkt des Mülleimers. Schon mal GPS
    > sehr ungenau sein kann, und innerhalb von Gebäuden auch nicht richtig
    > funktioniert.

    Der Nickname ist wohl Programm, absoluter Nonsens :D Natürlich kann ein findiges Kind das ganze austricksen, indem es die Uhr entsorgt oder dem Kumpel mitgibt. Aber zum einen fällt sowas relativ schnell auf und zum anderen geht es darum nicht. Es geht NUR darum, und das finde ich mehr als sinnvoll, daß kleinere Kinder sich bemerkbar machen können, wenn etwas passiert.
    Muß ja nicht gleich der Pädophile Triebtäter vor der Schule sein, sondern kleinere oder größere Unfälle, Kind hat sich verlaufen oder sonstwas. Wer mal im Urlaub in einer unbekannten Region oder am Strand sein Kind aus den Augen verloren hat, wird so eine "Uhr" extrem zu schätzen wissen.

    > Es ist eine falsche Sicherheit, die hier suggeriert wird.

    Nein, es ist eine völlig richtige und gute. Mißbrauchen kann man alles und jedes, aber Handys haben auch schon viele Menschenleben gerettet, früher mußte ich bei einer Autopanne immer paar Kilometer durch die Pampa latschen zur nächsten Telefonzelle oder Haus, das wird bei Unfällen eng, heute ist der Notriuf paar Sekunden nach Unfall getätigt und das auch noch mit den exakten GPS-Korrdinaten.

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