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Zuverlässigkeit von Richtfunk?

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  1. Zuverlässigkeit von Richtfunk?

    Autor: fanreisender 11.01.19 - 12:59

    Es wird schon seinen Grund haben, dass die Provider über Richtfunkanschluss nachdenken. Für den Amateur klingt es zumindest nicht allzu vielversprechend. Abgesehen von der doch eher beschränkten Bandbreite wäre da noch die Witterungsabhängigkeit.
    Da kann ich mich an eine Indonesienreise entsinnen. Die Mobilfunkverbindungen waren an sich klasse und die Bandbreite zuverlässig zu nutzen. Bei Windstille. Sobald Wind wehte, konnte man die Windstärke ziemlich gut an der Uploadrate "messen". Natürlich bin ich nicht sicher, aber ich vermute, dass die Mobilfunkverbindung durch das Schwanken der Masten einfach unzuverlässiger wurde.

  2. Re: Zuverlässigkeit von Richtfunk?

    Autor: wire-less 11.01.19 - 13:58

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird schon seinen Grund haben, dass die Provider über Richtfunkanschluss
    > nachdenken. Für den Amateur klingt es zumindest nicht allzu
    > vielversprechend. Abgesehen von der doch eher beschränkten Bandbreite wäre
    > da noch die Witterungsabhängigkeit.
    > Da kann ich mich an eine Indonesienreise entsinnen. Die
    > Mobilfunkverbindungen waren an sich klasse und die Bandbreite zuverlässig
    > zu nutzen. Bei Windstille. Sobald Wind wehte, konnte man die Windstärke
    > ziemlich gut an der Uploadrate "messen". Natürlich bin ich nicht sicher,
    > aber ich vermute, dass die Mobilfunkverbindung durch das Schwanken der
    > Masten einfach unzuverlässiger wurde.

    Bei Richtfunk wird die Verfügbarkeit berechnet. Ein Parameter ist die Regenzone. Regen hat eine frequenzabhängige dämpfende Wirkung auf die Signale. Üblicherweise haben die Strecken eine Verfügbarkeit von 99.995%/Jahr auf höchster Modulationsrate/Geschwindigkeit. Schüttet es mehr reduziert sich die Geschwindigkeit stufenweise.

    Die großen Ausfälle von Vodafone und co. kommen eher daher das eine Glasfasertrasse weggebaggert wird oder eine Software verrückt spielt.

    E-Band ist allerdings nur für kurze Entfernungen bis ca. 4km geeignet. Die Entfernung ist einer der Verfügbarkeitsparameter. D.h. überreizt man das sinkt die Verfügbarkeit.

    Klemmt man einen Mast mit 40G an reicht das schon Dicke. Das muss man per 4G/5G erst mal verteilt bekommen.

    E-Band Equipment ist Standard. 10G ist da normal/preiswert. Koppeln von 2 Strecken auf eine Antenne ist auch normal. 40G ist dann schon was besseres.

    Wenn der Wind Einfluss hat stimmt was mit den Masten nicht. Standard sind heute Betonschleudermasten. Da musste schon kräftig pusten wenn sich was bewegen soll.

  3. Re: Zuverlässigkeit von Richtfunk?

    Autor: ldlx 11.01.19 - 17:22

    Bei uns ist ein Gebäude per WLAN-Richtfunk (5 GHz) angebunden (200m Abstand, laut Datenblatt sollen 50 km machbar sein, dann halt mit geringerer Geschwindigkeit). Regen und Wind sind kein Problem, aber wenn die Birke in der Sichtlinie austreibt, gibts Aussetzer. Fahrzeugverkehr oder andere bewegliche Gegenstände gibts nicht in der Sichtlinie, da es einen Hang runtergeht ohne Straße. Die Kisten sind in etwa so groß wie ein Mauerziegel und kosten keine 100 ¤ pro Stück, Antenne integriert, also nicht mal Parabolspiegel erforderlich. Oh, und Outdoor-Installation - die Isolierglas-Fenster der Gebäude machen Funk nahezu unmöglich.

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