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  5. › Bakom: Schweizer 5G-Frequenzen für 335…

10 Mrd. Euro

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  1. 10 Mrd. Euro

    Autor: AllDayPiano 08.02.19 - 19:56

    Einfach nur geisteskrank!

    Es geht darum, UNS ein Netz zur Verfügung zu stellen damit WIR das nutzen können. Und dafür muss es für alle Anbieter bezahlbar sein, solche Frequenzen zu nutzen.

    Eigentlich muss JEDER Marktzugang erhalten, der es stemmen kann und die Frequenzen als Allgemeingut haben damit auch jedem zugänglich gemacht zu werden.

    Wenn der Staat in seiner unendlichen Geldgier (als ob das Geld in den eigenen Geldbeutel wandern würde) meint, er darf nicht zu kurz kommen, dann sollen sie eben eine Telekommunikationssteuer einführen.

    Aber das ist einfach nur dreist und unverschämt, abgehoben in unendliche Weiten uns Spähren und mit "gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar".

  2. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: sofries 08.02.19 - 20:07

    Wenn du tatsächlich denkst, dass das eingesparte Geld an die Kunden in Form niedrigerer Preise weitergegeben wird, dann bist du sehr naiv. Auch der Ausbau wird dadurch keineswegs verzögert, dafür ist genug Geld da.

  3. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: x2k 08.02.19 - 22:48

    Naja bei UMTS war es doch genau so. Fazit mit die höchsten Preise in Europa, ein löchriges Netz und dazu noch sehr kleine Volumen Pakete. Grund war das die netzbetreiber ihre Kosten wieder rein holen müssten plus den Ausbau und den Gewinn für die Aktionäre.
    Naiv ist es zu glauben das sowas mit Luft und liebe finanziert wird.

    Wenn es bei 5 g genau so läuft dann hängen wir wieder hinterher.
    Sind die Lizenzen günstiger hat der Betreiber mehr Luft um das Netz auszubauen. Logisch oder?
    Ich hoffe das die Provider dem Staat einen Vogel zeigen und nicht so viel bieten. Andererseits kann man den deutschen an sich ja immer wunderbar verarschen wir sind ja alle so schön obrigkeitshörig und lassen uns jeden preis gefallen.

    Eine Funk Steuer oder Miete jährlich für definierte frequenzpakete finden ich die fairste Lösung so haben die Betreiber kalkulierbare kosten der Staat konstante geldzuflüsse und es gibt eine gleichbehandlung aller Anbieter. Man könnte natürlich auch festlegen das die Miete der Frequenzen geringer wird je weniger Löcher im Netz sind. So wird auch zügig ausgebaut.

  4. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: lhs 09.02.19 - 00:28

    Ohne die 10 Mrd. Euro in Relation zu zum Beispiel den Ausbaukosten oder den zu erwartenden Einkünften zu setzen sind doch beide Aussagen irgendwie nur Spekulation. Hat jemand genauere Daten/Quellen?

  5. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: AllDayPiano 09.02.19 - 01:03

    Der Ausbau kostet immer das gleiche.

    Wenn die Frequenzen kostenlos wären, dann hätten die Betreiber mehr Geld für besseren Ausbau oder mehr Wettbewerber Interesse.

    Die Telekom ist die einzige, die genug Geld hat, um Versteigerung und Ausbau zu Stämmen. Zusätzlich hängt der Staat mit dran. In Summe werden die wieder mal das Rennen machen.

    Und damit geht der UMTS Teppich weiter.

  6. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: elmcrest 09.02.19 - 01:08

    Da stimme ich voll zu, geisteskrank indeed.

  7. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: franzropen 09.02.19 - 03:06

    Und wie entscheidest du dann wer welches Frequenzband bekommt?
    Das Mehr an Geld fließt nur an Aktionäre oder hast du nach den Unternehmenssteuersenkungenn was von niedrigeren Preisen mitbekommen. Es heißt immer nur Rekordgewinne und trotzdem steigende Preise für Kunden und kaum Lohnerhöhungen für die Angestellte, stattdessen Ausschüttungen für Aktionäre und Boni für die Manager.

  8. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: bplhkp 09.02.19 - 08:05

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja bei UMTS war es doch genau so. Fazit mit die höchsten Preise in
    > Europa, ein löchriges Netz und dazu noch sehr kleine Volumen Pakete. Grund
    > war das die netzbetreiber ihre Kosten wieder rein holen müssten plus den
    > Ausbau und den Gewinn für die Aktionäre.

    Die Netzbetreiber holen nicht ihre Kosten rein plus ein bisschen Gewinn. Sie ziehen soviel raus wie geht, achten dabei drauf nur so viel wie nötig zu investieren um so viel Gewinn wie möglich an die Aktionäre der spanischen und englischen Muttergesellschaften auszuschütten. Ohne den UMTS-Milliarden wäre es keinen Cent billiger geworden und das Netz keinen deut besser.

    Wir brauchen anspruchsvolle Versorgungsausflagen, damit die Telcos ausbauen müssen. Und dann wird auch das mit dem Preis, wenn wir mindestens drei Qualitätsnetze haben anstatt einem Monopol auf gutes Netz.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.19 08:09 durch bplhkp.

  9. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: elmcrest 09.02.19 - 08:16

    Lizenzvergabe an Ausbauplan binden.

  10. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: mambokurt 09.02.19 - 09:34

    elmcrest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lizenzvergabe an Ausbauplan binden.

    Planen kann ich dir alles 😂

    Lizensabgaben an Ausbau binden, das wäre was :D

  11. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: crustenscharbap 09.02.19 - 10:11

    10 Mrd sind absurd.

    Bis 2 Mrd geht das noch. Aber so werden wir 5G Vertrage mit 4 GB für 40¤ haben. Toll.

  12. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: uschatko 09.02.19 - 10:23

    Gier, masslose Gier des Staates. Anstatt klare Vorgaben zu machen und die Frequenzen für einen symbolischen Preis oder kostenlos herzugeben erleben wir UMTS-Reloaded.

  13. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: SanderK 09.02.19 - 11:29

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elmcrest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lizenzvergabe an Ausbauplan binden.
    >
    > Planen kann ich dir alles 😂
    >
    > Lizensabgaben an Ausbau binden, das wäre was :D

    Nun, wenn sie dann die Frequenzen gratis kriegen. Der Ausbau aber dann ein Vielfaches kostet. Davon gehen sie wohl auch aus. Dann zahlen sie lieber für die Frequenzen und lassen den Kunden hängen. Hat bislang ja auch funktioniert ;-)

  14. Abwarten

    Autor: M.P. 09.02.19 - 12:45

    Hohe Summen kommen nur zustande, wenn ein Bieterwettstreit in Gang kommt.
    Wenn die vier Bieter sich da nicht hinreißen lassen könnte es nix werden mit den feuchten Träumen unseres Finanzministers ...

    Daneben - Wenn in der Schweiz mit gut 8 Millionen Einwohnern 335 Mio zusammen kommen, wären hierzulande gut 3 Milliarden durchaus statthaft ...

  15. Re: Abwarten

    Autor: AllDayPiano 09.02.19 - 13:12

    Mit 3 Milliarden wären wir aber immernoch Faktor > 3 teuerer.

    Ein Mindestgebot wird's sicherlich auch geben. Und da nur die Telekom überhaupt so viel übrig hat, ist der Ausgang eigentlich schon klar.

    Warum sollte die Telekom jetzt nicht wieder hoch bieten? Wie sonst bekommt man ohne Kartell Probleme die Konkurrenz so einfach weg?

    Und wie gesagt: hinter der Telekom steht nach wie vor der Staat. 32% hält er. Worin soll also das Interesse stehen, nicht die 10 Milliarden zu realisieren?

    Das alles ist eine Farce.

  16. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: blaub4r 09.02.19 - 15:11

    Es wäre so einfach lösbar.

    Die Anbieter sprechen sich ab nicht zu bieten. Man geht zum Staat und sagt jeder kriegt ne Lizenz und gibt ne halbe Milliarde.

    Friss oder stirb. Ansonsten kein 5G. Mal sehen wie das dann läuft.

  17. Re: Abwarten

    Autor: M.P. 09.02.19 - 22:12

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit 3 Milliarden wären wir aber immernoch Faktor > 3 teuerer.

    Die 3 Milliarden würden doch passen:
    Schweiz gut 8 Mio Einwohner -> 335 Mio Versteigerungserlös
    Deutschland gut 80 Mio Einwohner -> 3 Mrd Versteigerungserlös

    Kann natürlich sein, dass Dur Recht hast.

    Aber tendentiell ist seit UMTS mit jeder Versteigerung weniger erlöst worden ...

    Bei der Versteigerung der "Digitalen Dividende I" 2010 waren es nicht einmal 4 MRD ¤ für die attraktiven niedrigen Frequenzen um 800 MHz....

  18. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: ibecf 10.02.19 - 07:56

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre so einfach lösbar.
    >
    > Die Anbieter sprechen sich ab nicht zu bieten. Man geht zum Staat und sagt
    > jeder kriegt ne Lizenz und gibt ne halbe Milliarde.
    >
    > Friss oder stirb. Ansonsten kein 5G. Mal sehen wie das dann läuft.

    Netter Gedanke, aber das macht kein Anbieter mit.

    Die Wahrscheinlichkeit ist groß oder die Möglichkeit besteht das eine Anbieter ausschert und doch bietet und dann die anderern an das Kartellamt wegen illegaler Preisabsprachen verpfeift.

    Ein Anbieter bekommt dann alle Lizenzen und geht dann, wegen der Kronzeugenregelung, im Kartellverfahren straffrei raus.

    Die Konkurrenz hat dann nicht nur keine 5g Lizenzen sondern bekommt als Sahnehäubchen noch eine Kartellstrafe obendrauf.

  19. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: AllDayPiano 10.02.19 - 08:32

    Wenn sich die Telekommunikationsunternehmen dahingehend absprechen, dass sie nicht gemeinschaftlich bieten, dann kann das Kartellamt da gar nichts machen. Das ist keine verbotene Absprache, weil sie nicht dazu dient, den Wettbewerb zu verzerren.

    Schlussendlich wird es aber auch so nicht kommen, weil eben die Telekom, wie gesagt, mit über 20% im Staatseigentum ist, und damit innerhalb der Telekom Interessenvertreter vorhanden sind, die aufgrund ihres Stimmgewichtes so eine Taktik gar nicht zulassen würden.

  20. Re: 10 Mrd. Euro

    Autor: Golressy 10.02.19 - 09:20

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja bei UMTS war es doch genau so. Fazit mit die höchsten Preise in
    > Europa, ein löchriges Netz und dazu noch sehr kleine Volumen Pakete. Grund
    > war das die netzbetreiber ihre Kosten wieder rein holen müssten plus den
    > Ausbau und den Gewinn für die Aktionäre.
    > Naiv ist es zu glauben das sowas mit Luft und liebe finanziert wird.
    >
    > Wenn es bei 5 g genau so läuft dann hängen wir wieder hinterher.

    Was heisst wieder?
    Leider ist das immer noch ein IST-Zustand.
    Eigentlich SOLLten wir längst flächendeckendes 3G und auch 4G haben.
    Und selbst das uralte 2G bricht oft zusammen.

    In der Stadt klappt das auch meist, aber wehe man fährt nur mal über die Grenzen hinaus weg.

    Ich fahre öfters mal über Land und ich kann 100% am Telefon (natürlich über Freisprech) sagen, warte mal ich fahre gleich durch ein Funkloch.

    Und nicht mal entlang der Autobahnen kann das gewährleistet werden.

    Sogar die Politiker trauen sich ja schon nicht mehr unterwegs zu telefonieren. - Das will schon was heissen!


    Und wenn das noch nicht reicht, werden Subs von 4G ausgenommen. Sowas darf nun absolut nicht sein.

    Doch, das fürchte ich, wird auch bei 5G wieder so sein. Dabei ist ja 4G und 5G zum Teil sogar kompatibler zueinander (zumindest sagt man das so).

    Langsamer/gedrosselter wäre OK. Das verstehe ich.
    Aber künstlich so die alten Netze aktiv halten? Das fördert doch gerade noch schlechtere Netze.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.19 09:25 durch Golressy.

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