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Bluetooth Mikrowellen Strahlung

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  1. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: ternot 29.03.18 - 09:26

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja seltsam. Diese US-Studie mit Ratten besagt, dass Handystrahlung
    > angeblich doch Krebs verursacht:
    > m.heise.de/newsticker/meldung/US-Studie-Handystrahlung-verursacht-angeblich
    > -doch-Krebs-3221597.html
    >
    > Klar, zu jeder Studie gibt es auch wieder Gegenstudien. Also man weiß es
    > schlichtweg nicht. Und Ratten sind eben auch keine Menschen.
    > Aber hier gibt's ja immer für alles Fachleute, die alles besser wissen als
    > die Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen.


    Die haben 90 Ratten untersucht. Und dann hatten 3 nen Tumor (bei 1,5W/kg und 3W/kg), bei 6W/kg hatten nur 2 nen Tumor.

    Und die Kontrollgruppe hatte 0 Tumore. Dass bei 90 gesunden Tieren kein einziges regulär einen Tumor bekommt halte ich für unwahrscheinlich.

    Zudem ist 90 statistisch nicht relevant. In der Statistik sind selbst vereinfachende Grenzen eher bei 100 je nach Verteilung. Sprich selbst die wurden hier unterschritten.

  2. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: AllDayPiano 29.03.18 - 09:46

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die haben 90 Ratten untersucht. Und dann hatten 3 nen Tumor (bei 1,5W/kg
    > und 3W/kg), bei 6W/kg hatten nur 2 nen Tumor.

    Alleine das lässt schon darauf schließen, dass die Versuchsbedingungen schlecht oder bewusst schlecht gewählt waren.

    Als ehemaliger Rattenhalter mit insgesamt 15 Ratten weiß ich: Die Quote, dass eine Ratte keinen Tumor bekommt, liegt bei 13%. Wenn also nur 5 von 90 Ratten einen Tumor bekamen, dann war der Versuchszeitraum viel viel viel zu kurz gewählt.

  3. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: bofhl 29.03.18 - 09:53

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thunderbird1400 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na und? Auf die kann ich aber erstens keinen Einfluss nehmen ...
    >
    > Bluetooth und andere Funkwellen zu vermeiden, ist vermutlich nur
    > Mikrooptimierung. Es würde mich nicht wundern, wenn bspw. ein Glas Alkohol
    > oder ein medium Steak (worauf man jeweils natürlich Einfluss nehmen kann)
    > die Krebsentstehungwahrscheinlichkeit deutlich stärker steigen lässt als
    > ein Jahr Funkwellen.

    Und nicht vergessen, dass so ziemlich jedes elektrische Gerät auch entsprechende Wellen abstrahlt - wobei man auch den Menschen selbst als solches Gerät betrachten muss! Und für alle die sich so über Strahlung von BT u.ä. auslassen gibt es eine kleine Info: niemals auf einen Berg steigen oder gar ein Flugzeug besteigen, geschweige denn in den hohen Norden oder Süden fahren/fliegen!
    Denn bei all den Szenarien bekommt man mehr Strahlung ab als durch monatelanges BT-Hörer-Nutzung!

  4. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Thunderbird1400 29.03.18 - 10:09

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ternot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die haben 90 Ratten untersucht. Und dann hatten 3 nen Tumor (bei 1,5W/kg
    > > und 3W/kg), bei 6W/kg hatten nur 2 nen Tumor.
    >
    > Alleine das lässt schon darauf schließen, dass die Versuchsbedingungen
    > schlecht oder bewusst schlecht gewählt waren.
    >
    > Als ehemaliger Rattenhalter mit insgesamt 15 Ratten weiß ich: Die Quote,
    > dass eine Ratte keinen Tumor bekommt, liegt bei 13%. Wenn also nur 5 von 90
    > Ratten einen Tumor bekamen, dann war der Versuchszeitraum viel viel viel zu
    > kurz gewählt.
    Ich frage mal meine Freundin, die ist nämlich zufälligerweise promovierte Biologin und hat früher selbst Tierversuche mit Ratten gemacht. Irgendwelche Hausratten dürften zudem wohl kaum irgendwie vergleichbar sein mit speziell gezüchteten Laborratten. Die kosten richtig Geld, weil sie aufwendig gezüchtet werden und etliche Bedingungen erfüllen müssen, spezielles Futter bekommen usw. usw.

  5. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: AllDayPiano 29.03.18 - 12:23

    Meines Wissens ist die Farbratte die domestizierte Züchtung der Wanderratte, die auch für Laborversuche genutzt wird. Die Wanderratte selbst ist sehr aggresiv. Ein Verhalten, das man im Labor nicht möchte. Daher wurden diese für Laborversuche übernommen.

    Aber wenn Du sie fragen kannst: Gerne! Ich erweitere meinen Wissenschatz immer wenn möglich :-)

  6. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: developwork 30.03.18 - 03:06

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe keine Angst vor der mich umgebenden Strahlung (kann ich sowieso
    > nicht beeinflussen) und ich zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber.
    > Aber ich muss auch einfach nicht jeden Scheiß mitmachen und mir
    > Strahlungsquellen stundenlang direkt an den Kopf klatschen, von denen
    > niemand genau sagen kann, wie gefährlich das auf Dauer ist. Genau wie Handy
    > nachts neben dem Kopf oder W-Lan im Haus nachts an. Kann man alles
    > machen... bitteschön, nur zu... und vielleicht ist es auch garnicht so
    > schädlich. Man kann's aber auch einfach sein lassen und lebt evtl.
    > gesünder.
    > Da trink' ich doch glatt lieber das Glas Alkohol und grill' mir 'nen Steak.
    > Damit haben meine Vorfahren seit tausenden Jahren Erfahrung.


    Komplette Zustimmung. Wir wissen eigentlich noch nicht genug um die Gefahren dieser Strahlung, wollen aber als Gesellschaft nicht drauf verzichten, ich auch nicht.
    Aber genau wie du das gesagt hast: Man muss es nicht direkt übertreiben, in keine der beiden Richtungen.
    Ich denke, den Router möglichst nicht im Schlafzimmer stehen zu haben oder das Handy in einem anderen Zimmer aufzuladen (eh besser zum einschlafen), ist im Sinne einer Kosten-Nutzen-Abwägung einfach die richtige Entscheidung.
    Ebenso verhält es sich mit Alkohol und Zigaretten: Bei beiden ist der Nutzen im Vergleich zu den Kosten ziemlich mager, es ist also sinnvoll, nicht jeden Tag besoffen 4 Schachteln zu rauchen, nur weil Helmut Schmitt auch rauchend alt geworden ist.

    Wer hätt gedacht, daß das Leben als IT-Profi so Hardware.

  7. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: ternot 30.03.18 - 08:31

    developwork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thunderbird1400 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe keine Angst vor der mich umgebenden Strahlung (kann ich sowieso
    > > nicht beeinflussen) und ich zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber.
    > > Aber ich muss auch einfach nicht jeden Scheiß mitmachen und mir
    > > Strahlungsquellen stundenlang direkt an den Kopf klatschen, von denen
    > > niemand genau sagen kann, wie gefährlich das auf Dauer ist. Genau wie
    > Handy
    > > nachts neben dem Kopf oder W-Lan im Haus nachts an. Kann man alles
    > > machen... bitteschön, nur zu... und vielleicht ist es auch garnicht so
    > > schädlich. Man kann's aber auch einfach sein lassen und lebt evtl.
    > > gesünder.
    > > Da trink' ich doch glatt lieber das Glas Alkohol und grill' mir 'nen
    > Steak.
    > > Damit haben meine Vorfahren seit tausenden Jahren Erfahrung.
    >
    > Komplette Zustimmung. Wir wissen eigentlich noch nicht genug um die
    > Gefahren dieser Strahlung, wollen aber als Gesellschaft nicht drauf
    > verzichten, ich auch nicht.
    > Aber genau wie du das gesagt hast: Man muss es nicht direkt übertreiben, in
    > keine der beiden Richtungen.
    > Ich denke, den Router möglichst nicht im Schlafzimmer stehen zu haben oder
    > das Handy in einem anderen Zimmer aufzuladen (eh besser zum einschlafen),
    > ist im Sinne einer Kosten-Nutzen-Abwägung einfach die richtige
    > Entscheidung.
    > Ebenso verhält es sich mit Alkohol und Zigaretten: Bei beiden ist der
    > Nutzen im Vergleich zu den Kosten ziemlich mager, es ist also sinnvoll,
    > nicht jeden Tag besoffen 4 Schachteln zu rauchen, nur weil Helmut Schmitt
    > auch rauchend alt geworden ist.

    Wie kommst du auf die Idee dass "wir" nicht genau um die "Gefahren" wüssten? Weil diese ggf. in diesem Leistungsbereich schlichtweg nicht existieren?

  8. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Orwell84 31.03.18 - 11:07

    Es ist ja wohl ein Unterschied, ob die Energie der Strahlung auf den gesamten Körper einwirkt oder punktuell direkt im Ohr. Ersteres kann der Körper ziemlich gut ab, letzteres nicht so besonders gut.

  9. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Niaxa 31.03.18 - 11:49

    Vielleicht, weil wir es nicht wissen? Oh ja es gibt tatsächlich Dinge, die man noch nicht weis und deren Auswirkungen man nicht kennt.

    Ich bin in dem Thema auch der Meinung, das die Strahlung wohl eher zu vernachlässigen ist. Wir konsumieren aber jeden Tag so viele vernachlässigbare Kleinigkeiten, dass ich mir nicht mehr ganz sicher bin, ob das im Gesamten nicht doch etwas ist, was man nicht vernachlässigen sollte.

  10. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: developwork 31.03.18 - 12:09

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > developwork schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Thunderbird1400 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich habe keine Angst vor der mich umgebenden Strahlung (kann ich
    > sowieso
    > > > nicht beeinflussen) und ich zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber.
    > > > Aber ich muss auch einfach nicht jeden Scheiß mitmachen und mir
    > > > Strahlungsquellen stundenlang direkt an den Kopf klatschen, von denen
    > > > niemand genau sagen kann, wie gefährlich das auf Dauer ist. Genau wie
    > > Handy
    > > > nachts neben dem Kopf oder W-Lan im Haus nachts an. Kann man alles
    > > > machen... bitteschön, nur zu... und vielleicht ist es auch garnicht
    > so
    > > > schädlich. Man kann's aber auch einfach sein lassen und lebt evtl.
    > > > gesünder.
    > > > Da trink' ich doch glatt lieber das Glas Alkohol und grill' mir 'nen
    > > Steak.
    > > > Damit haben meine Vorfahren seit tausenden Jahren Erfahrung.
    > >
    > >
    > > Komplette Zustimmung. Wir wissen eigentlich noch nicht genug um die
    > > Gefahren dieser Strahlung, wollen aber als Gesellschaft nicht drauf
    > > verzichten, ich auch nicht.
    > > Aber genau wie du das gesagt hast: Man muss es nicht direkt übertreiben,
    > in
    > > keine der beiden Richtungen.
    > > Ich denke, den Router möglichst nicht im Schlafzimmer stehen zu haben
    > oder
    > > das Handy in einem anderen Zimmer aufzuladen (eh besser zum
    > einschlafen),
    > > ist im Sinne einer Kosten-Nutzen-Abwägung einfach die richtige
    > > Entscheidung.
    > > Ebenso verhält es sich mit Alkohol und Zigaretten: Bei beiden ist der
    > > Nutzen im Vergleich zu den Kosten ziemlich mager, es ist also sinnvoll,
    > > nicht jeden Tag besoffen 4 Schachteln zu rauchen, nur weil Helmut
    > Schmitt
    > > auch rauchend alt geworden ist.
    >
    > Wie kommst du auf die Idee dass "wir" nicht genau um die "Gefahren"
    > wüssten? Weil diese ggf. in diesem Leistungsbereich schlichtweg nicht
    > existieren?


    Weil wir eben nicht genau um diese Gefahren wissen.

    Es ist das eine, aus einer vermuteten Gefahr keine radikalen Schlussfolgerungen zu ziehen „Leute haben Alpträume, als existiert der Teufel, der sie für ihre Sünden bestraft“, was unwissenschaftlich und Blödsinn wäre und dem anerkennen einer abstrakten Gefahr und der Einbeziehung dieser in alltägliche Entscheidungen: „Die genauen Risiken von hochfrequenz-Strahlung sind noch nicht genug erforscht, es gibt aber Hinweise auf deren Schädlichkeit. Der Komfortgewinn von zwei kleinen Bluetoothkopfhörern gegenüber einem Blietoothkopfhörer gegenüber Kabelkopfhörern ist gering, also nutze ich, besonders für längere Zeiträume Kabelkopfhörer“.

    Sobald die Risiken näher bekannt sind, werde ich das auch bei abwägen und wer weiß, vielleicht kaufe ich mir dann auch AirPods. Aber bis dahin sind mir die (potentiellen) Kosten im Vergleich zum Nutzen (Komfort) zu hoch.

    Wer hätt gedacht, daß das Leben als IT-Profi so Hardware.

  11. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: thinksimple 01.04.18 - 12:34

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe keine Angst vor der mich umgebenden Strahlung (kann ich sowieso
    > nicht beeinflussen) und ich zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber.
    > Aber ich muss auch einfach nicht jeden Scheiß mitmachen und mir
    > Strahlungsquellen stundenlang direkt an den Kopf klatschen, von denen
    > niemand genau sagen kann, wie gefährlich das auf Dauer ist. Genau wie Handy
    > nachts neben dem Kopf oder W-Lan im Haus nachts an. Kann man alles
    > machen... bitteschön, nur zu... und vielleicht ist es auch garnicht so
    > schädlich. Man kann's aber auch einfach sein lassen und lebt evtl.
    > gesünder.
    > Da trink' ich doch glatt lieber das Glas Alkohol und grill' mir 'nen Steak.
    > Damit haben meine Vorfahren seit tausenden Jahren Erfahrung.


    Weisst du, das schöne ist du musst es nicht machen. Wenn andere es machen kann es dir doch schnuppe sein. Du brauchst auch niemanden missionieren denn jeder ist für sich selbst verantwortlich.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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