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  5. › Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest…

Bluetooth Mikrowellen Strahlung

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  1. Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Fox85 28.03.18 - 13:19

    Ich finde es immer wieder spannend, dass das Thema Mikrowellenstrahlung komplett ignoriert wird. Im Prinzip stöpseln sich die Leute da Geräte ins Ohr, die kurzwellige Mikrowellen mit hohen Schwingungen produzieren. Gut geeignet für Daten und Sprachkommunikation aber auch fürs Abendessen mit höherer Leistung. Natürlich haben wir ein ähnliches Thema mit Mobiltelefonen und Bluetooth im Auto oder Zuhause mit Alexa, Bluetooth Transmitter und co.. aber bis aufs Mobiltelefon hängt davon nichts im Ohr.

    Die Strahlung mag zwar gering sein ~0,2+ Watt/Kg aber schon dieser kleine Wert stört die Blut/Hirn Schranke und verursacht das absterben von Nervenzellen. Das wurde in diversen Studien schon festgestellt. Dabei könnte diese Strahlung durch die hohe Intensität gefährlicher sein als Handy Strahlung. Ich würde mir nie im Leben einen Mikrowellensender für längere Zeit freiwillig ins Ohr stecken.

    Kabel gebundene Headsets reduzieren in der Regel die Strahlenbelastung am Kopf können aber auch in gewissen Konstellationen die HF-Leistung verstärken > Signal um den Faktor 0,1-2 im Ohr. Optimal ist daher die Verwendung von HF Singal unterdrückenden Headsets wie etwa Airtube, Airpipe.. etc..


    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25333897

    https://www.rfsafe.com/new-study-finds-non-thermal-wireless-radiation-levels-can-be-more-dangerous/

    http://www.emf-forschungsprogramm.de/akt_emf_forschung.html/dosi_HF_002.html

  2. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: chewbacca0815 28.03.18 - 13:26

    Fox85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Im Prinzip stöpseln sich die Leute da Geräte ins Ohr, die kurzwellige Mikrowellen mit hohen Schwingungen produzieren. ...

    Wer freiwillig mit Oral-B-Zahnbürstenimmitaten in den Ohren in der Öffentlichkeit rumrennt, macht sich mit Sicherheit darüber keine Gedanken mehr. Da ist bereits schon mehr kaputt gegangen :o)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.18 13:37 durch chewbacca0815.

  3. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Cybso 28.03.18 - 13:31

    Fox85 schrieb:
    > Die Strahlung mag zwar gering sein ~0,2+ Watt/Kg

    Wie kommst du denn auf diesen Wert? Wikipedia gibt die übliche Bluetooth-Sendeleistung mit 100mW an, und da sprechen wir glaube ich eher vom Handy zum Kopfhörer. Die Sendeleistung der Kopfhörer dürfte noch ein vielfaches geringer sein, schließlich steht nur sehr begrenzte Akkukapazität zur Verfügung.

    Ich finde im Internet keine konkreten Zahlen, aber für einige Headsets werden Werte zwischen 0,03 und 0,007W/Kg genannte - ein zehntel bis ein hundertstel der von dir genannten Leistung.

  4. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: AllDayPiano 28.03.18 - 13:35

    Das Problem mit den hohen Schwingungen wurde von den Herstellern längst erkannt. Neuere Kopfhörer arbeiten deshalb mit einer vertikalen Polarisation. Damit ist die Effektivhöhe, die das Gehirn trifft, gleich 0.

    Andere Ansätze mit zirkularer Polarisation wurden wegen der geringen Bauhöhe wieder aufgegeben.

  5. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Fox85 28.03.18 - 14:46

    @Cybso sorry sollten 0,02W/Kg sein..
    @AllDayPiano Quellen?
    @NIKB Welche Informationen sind den falsch mal abgesehen von der Kommastelle bei den W/Kg? Ich denke diese Informationen bieten mehr Informationsgehalt als dieses Aluhut Gefasel..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.18 14:55 durch Fox85.

  6. Quatsch hoch 3

    Autor: Anonymer Nutzer 28.03.18 - 15:14

    .

    Bluetooth im Zusammenhang mit ernsthafter "Strahlenbelastung" zu diskutieren hat schon einen sehr esoterischen Beigeschmack.

    .

  7. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Bouncy 28.03.18 - 15:47

    Fox85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Informationen sind den falsch mal abgesehen von der
    > Kommastelle bei den W/Kg?
    Ist allerdings ein ziemlich relevanter Unterschied, den diese zwei, drei Kommastellen machen, meinst du nicht?

  8. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Fox85 28.03.18 - 16:11

    Es waren nicht 2-3 sondern genau eine und die Herstellerangaben stimmen oft nicht mit der Realität überein. Außerdem ist in Studienergebnissen bei Tieren schon diese kleine Menge an Strahlung in dieser Form auf kurzer Distanz als schädigend nachgewiesen aber natürlich kann man auch drauf pfeifen. Die Wahrscheinlichkeit davon ernsthaft krank zu werden kennen wir nicht und nachweisen lässt sich das ganze auch schwer. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es auch kritische wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema gibt. Bezüglich der Strahlenbelastung von Handys sagt die Wirtschaft ja auch ständig, dass es harmlos ist für den Menschen. Ein Freund von mir war für einen Telekom Anbieter im Vertrieb tätig und dabei ständig am Mobiltel und hat mit seinen 25 Jahren einen Tumor hinter dem rechten Ohr bekommen Zufall?. 3 Operationen später und 2 Jahre ohne Job hat er wieder Fuß gefasst.. vielleicht bin ich auch deshalb etwas sensibel was dieses Thema betrifft von wegen Aluhut ;-)

  9. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: RheinPirat 28.03.18 - 16:21

    Fox85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Freund von mir
    > war für einen Telekom Anbieter im Vertrieb tätig und dabei ständig am
    > Mobiltel und hat mit seinen 25 Jahren einen Tumor hinter dem rechten Ohr
    > bekommen Zufall?. 3 Operationen später und 2 Jahre ohne Job hat er wieder
    > Fuß gefasst.. vielleicht bin ich auch deshalb etwas sensibel was dieses
    > Thema betrifft von wegen Aluhut ;-)

    Mein Grossvater hat 40 Jahre lang geraucht und starb dann wegen Diabetes.... Zufall?

    Wenn BT wirklich so schlimm ist, trägst du denn auch einen Bleimantel wenn du raus gehst? Ist dir bewusst wie viele Geräte um dich herum BT aktiv haben und dich "verstrahlen"? Vermutlich gibt es unzählige Geräte die BT aktiv haben von denen du gar nicht weisst dass dieses BT besitzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.18 16:23 durch RheinPirat.

  10. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Walter Plinge 28.03.18 - 17:06

    Ich habe mir die von Dir verlinkten Seiten mal zu Gemüte geführt.

    a) aus dem ersten Link:
    "Given this complexity, translating such experimental data into possible human exposure guidelines is yet arbitrary."

    Das verlinkte Paper auf Menschen zu übertragen ist also "willkürlich" und damit nicht sinnvoll.

    b) Den zweiten Link kann ich nicht ernst nehmen, solange deren offensichtlich wirtschaftliches Interesse überwiegt:
    https://www.rfsafe.com/product/apple-iphone-5se-radiation-safety-package/
    Du machst nicht zufällig Werbung für diese Seite?

    c) aus dem dritten Link:
    "Unterschiedliches Verhalten wurde z. T. hinsichtlich der beiden anatomischen Körpermodelle, der jeweiligen Sendefrequenzen (900 / 1800 / 1950 MHz) und der Trageposition (Hemd- / Hosentasche) beobachtet, so dass weitergehende, generell gültige Aussagen aus diesen Untersuchungen kaum abzuleiten sind."

    Alles in allem ist also keiner der Links geeignet, Deine so absolut vorgebrachte Behauptung zu stützen. Insbesondere im dritten Link wurde sogar darauf hingewiesen, dass die SARS-Belastung durch die Verwendung der kabellosen Kopfhörer je nach Handymodell und Trageposition des Handys mal kleiner und mal größer gegenüber der direkten Verwendung des Telefons am Ohr gewesen ist.

  11. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Thunderbird1400 28.03.18 - 20:20

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn BT wirklich so schlimm ist, trägst du denn auch einen Bleimantel wenn
    > du raus gehst? Ist dir bewusst wie viele Geräte um dich herum BT aktiv
    > haben und dich "verstrahlen"? Vermutlich gibt es unzählige Geräte die BT
    > aktiv haben von denen du gar nicht weisst dass dieses BT besitzt.
    Na und? Auf die kann ich aber erstens keinen Einfluss nehmen und zweitens sitzt da die Strahlungsquelle nicht direkt neben meinem Gehirn. Drittens ist eine ohnehin schon hohe Umgebungsstrahlung keine Rechtfertigung, sich noch mehr zu verstrahlen.
    Ich sehe es wie der Thread-Ersteller, das kann nicht gesund sein, eine BT Strahlungsquelle ständig direkt am Kopf zu haben.

    Und auch ich hatte einen Kollegen im Vertrieb, der den ganzen Tag am Handy war und mit 48 an einem Gehirntumor gestorben ist. Ich glaube da nicht mehr an Zufälle.

    Wer gerne nachts sein aktiviertes Smartphone (am besten W-Lan auch noch an) direkt neben seinen Kopf legt und dann tagsüber auch noch stundenlag Bluetooth-Strahlungsquellen an sein Gehirn klatscht, soll das gerne machen. Zusätzlich zu der ohnehin schon hohen Umgebungsstraglung sicherlich das Tüpfelchen auf dem i.

  12. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Terins 28.03.18 - 21:19

    Wenn man mit soviel Angst durch die Welt läuft, lebt es sich dann eigentlich noch irgendwie angenehm?

    1/3 der Menschen sterben an Krebs - es wird wohl eine Menge mehr geben, die von ihrem Krebs rein gar nichts mit bekommen und einfach so weiterleben. Bis vielleicht ein Herzinfarkt eintritt, denn davon sterben die anderen 1/3. der Rest muss sich mit den Risiken des Alltag auseinander setzen, oder schließt sich vor Angst in den eigenen 4 Wänden ein. Wo übrigens die meisten Unfälle passieren ;)
    Und wenn du es dann einmal geschafft hast, Alt zu werden, reicht entweder die Rente nicht, du wirst Dement oder du schluckst kiloweise Schmerztabletten wegen kaputter Gelenke und Muskelschwund.

    Eine denkbar schlechte Aussicht, um sich über Bluetooth-Kopfhörer so dermaßen den Kopf zu zerbrechen.

    Übrigens ist Angst eines der größten Geschäftsmodelle in der heutigen Zeit. ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.18 21:21 durch Terins.

  13. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Lord Gamma 28.03.18 - 21:39

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na und? Auf die kann ich aber erstens keinen Einfluss nehmen ...

    Bluetooth und andere Funkwellen zu vermeiden, ist vermutlich nur Mikrooptimierung. Es würde mich nicht wundern, wenn bspw. ein Glas Alkohol oder ein medium Steak (worauf man jeweils natürlich Einfluss nehmen kann) die Krebsentstehungwahrscheinlichkeit deutlich stärker steigen lässt als ein Jahr Funkwellen.

  14. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Lord Gamma 28.03.18 - 21:42

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Und auch ich hatte einen Kollegen im Vertrieb, der den ganzen Tag am Handy
    > war und mit 48 an einem Gehirntumor gestorben ist. Ich glaube da nicht mehr
    > an Zufälle.
    > ...

    [de.wikipedia.org]

  15. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Thunderbird1400 28.03.18 - 23:06

    Ich habe keine Angst vor der mich umgebenden Strahlung (kann ich sowieso nicht beeinflussen) und ich zerbreche mir auch nicht den Kopf darüber.
    Aber ich muss auch einfach nicht jeden Scheiß mitmachen und mir Strahlungsquellen stundenlang direkt an den Kopf klatschen, von denen niemand genau sagen kann, wie gefährlich das auf Dauer ist. Genau wie Handy nachts neben dem Kopf oder W-Lan im Haus nachts an. Kann man alles machen... bitteschön, nur zu... und vielleicht ist es auch garnicht so schädlich. Man kann's aber auch einfach sein lassen und lebt evtl. gesünder.
    Da trink' ich doch glatt lieber das Glas Alkohol und grill' mir 'nen Steak. Damit haben meine Vorfahren seit tausenden Jahren Erfahrung.

  16. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: quasides 29.03.18 - 00:57

    @fox ja der tumor ist zufall

    ja die strahlung ist harmlos.
    erstens sind die werte zu gering um irgendetwas im körper zu bewirken. das läuft auf molekularer ebene und da passiert einfach nichts. nicht genug energie.

    zweitens wurden die geraden von strahlung, auch von ionisierter jahrelang bewusst übertrieben im vergleich zu den wissenschaftlichen erkentnissen.
    jetzt kommt noch raus das selbst diese erkentnisse immernoch zu hoch angesetzt waren.

    der menschliche körper (bzw säugetiere üebrhaupt) ist bei weitem strahlenresistenter als man angenommen aht oder vermuten würde.

    und weil du so gerne angst hast hier ein kleiner vergleich
    leben in der stadt ist strahlen belastungstechnisch 5 mal so gefährlich als am land.
    die energie die du überall ausgesetzt bist ist um vielfaches höher als das BT headset

  17. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Anonymer Nutzer 29.03.18 - 04:45

    Hab mir auch neulich neue Kopfhörer zugelegt und dann erst zu spät gesehen, dass es Bluetooth Dinger sind. Ich will die Teile auch nicht haben. Die Kabel haben mich noch nie gestört, sind 100% zuverlässig bis kaputt, verliert man nicht und die Strahlung muss ich auch nicht haben. Ob die Strahlung jetzt was aus macht oder nicht, ich hab Panik davor Krebs zu bekommen und wenn es so einfach alternativen gibt, dann verzichte ich liebend gern auf Bluetooth im Ohr.

  18. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: ternot 29.03.18 - 08:14

    GnomeEu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab mir auch neulich neue Kopfhörer zugelegt und dann erst zu spät gesehen,
    > dass es Bluetooth Dinger sind. Ich will die Teile auch nicht haben. Die
    > Kabel haben mich noch nie gestört, sind 100% zuverlässig bis kaputt,
    > verliert man nicht und die Strahlung muss ich auch nicht haben. Ob die
    > Strahlung jetzt was aus macht oder nicht, ich hab Panik davor Krebs zu
    > bekommen und wenn es so einfach alternativen gibt, dann verzichte ich
    > liebend gern auf Bluetooth im Ohr.

    Ggf. solltest mit so einer unbegründeten Angst mal einen Arzt aufsuchen. Ggf. verschreibt der dir dann passende Medikamente oder eine Therapie.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25333897
    Finde ja die Studie witzig, die Balken verlaufen zu linear wenn man bedenkt, dass die Leistung hier nicht linear steigt (dB und so). Sprich da hat irgendeine Pfeife sich ein Ergebnis gewünscht, +10dB festgelegt und dann die Balken *linear* skaliert bei den negativen Auswirkungen. Die Person hatte so wenig Ahnung dass sie das nicht mal verstanden hat, dass dB nicht linear verlaufen.

    Kurz gesagt kann man ohne den Rest zu lesen sich durchaus berechtigt die Frage stellen was diese Studie einem sagen soll wenn das Ergebnis so willkürlich verläuft.

  19. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: AllDayPiano 29.03.18 - 08:57

    Der Nachweis ist so primitiv zu erbringen..

    Man nehme zwei komplett geschirmte Räume. Man stecke in beide Räume 100 Ratten (Leben kurz, vermehren sich schnell). Beide Räume sind absolut identisch aufgebaut. Beide Rattengruppen werden mit exakt dem gleichen Futter, der gleichen Futtermenge, dem gleichen Wasser gefüttert und haben exakt die gleichen Spielsachen. Insgesamt muss nur darauf geachtet werden, dass die Haltung artgerecht ist, um die Haltung selbst als entscheidenden Faktor weitgehend auszuschließen.

    In einem der beiden Räume werden Radiowellen im in einer Stadt üblichen Spektrum, Leistung und Leistungsdichte eingestrahlt, bzw. lässt man die Ratten auf Antennen schlafen.

    Jetzt lässt man das ganze Experiment 5 Jahre (ca. 4 Generationen) laufen und sieht dann nach, wie sich die Tiere entwickelt haben. Vermutlich werden viele Ratten der ersten und zweiten Generation schon an tumoren erkrankt sein - weil das bei diesen Tieren per se oft auftritt. Man muss dann nurnoch gucken, ob die Tumorrate signifikant höher ist, bei der verstrahlten Gruppe.

    Problematisch wird die Raumgröße sein. Pro Ratte ergeben sich 10 Nachkommen. Bei 50 weiblichen Ratten wäre die erste Generation schon 500 Tiere groß... exponentielles Wachstum halt. Reduziert man jedoch die Ausgangszahl, oder entfernt pauschal eine Anzahl an Tieren, so kann man sich halt nicht sicher sein, dass man dadurch das Experiment nach dem Zufallsprinzip in eine Richtung lenkt.

    So ein Experiment ist relativ einfach durchzuführen. Die Kosten sollten im Rahmen von ungefähr runden 100.000 Euro sein.

    Gerade weil es so billig und einfach ist, wäre das von den Gegner der Strahlung schon längst gemacht worden. Andere schießen sich ja zum Mond, um zu beweisen, dass die Erde eine Scheibe ist.

    Ich kann das Ergebnis schon jetzt vorhersagen: Es gibt keines. Es wird sich keine Signifikanz ergeben. Und das hat eine einfache Ursache: Die Strahlung ist nicht-ionisierend. Und weil das so ist, kann die Strahlung auch keine Veränderungen an der DNA vornehmen, die aber notwendig für die Entstehung von Tumoren ist.

  20. Re: Bluetooth Mikrowellen Strahlung

    Autor: Thunderbird1400 29.03.18 - 09:16

    Tja seltsam. Diese US-Studie mit Ratten besagt, dass Handystrahlung angeblich doch Krebs verursacht: m.heise.de/newsticker/meldung/US-Studie-Handystrahlung-verursacht-angeblich-doch-Krebs-3221597.html

    Klar, zu jeder Studie gibt es auch wieder Gegenstudien. Also man weiß es schlichtweg nicht. Und Ratten sind eben auch keine Menschen.
    Aber hier gibt's ja immer für alles Fachleute, die alles besser wissen als die Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen.

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