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Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

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  1. Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: SvD 03.05.21 - 21:18

    ...soll er das aus Steuermitteln tun und sich der daraus resultierenden Diskussion stellen. Hier Unternehmen zwangszuverpflichten ist eine Frechheit.

  2. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Sharra 03.05.21 - 22:30

    Wieso? Weil dir das nicht passt?

  3. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Sybok 03.05.21 - 22:59

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso? Weil dir das nicht passt?

    Mit großen Unternehmen ist das oft wie mit kleinen Kindern: Sie loten kontinuierlich aus, wie weit sie gehen können, sie meinen, sich keiner Autorität beugen zu müssen und sobald zu den Rechten auch mal Pflichten hinzukommen, ist die Gesamtsituation plötzlich untragbar.

  4. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Genie 04.05.21 - 00:32

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso? Weil dir das nicht passt?

    Ist sicher ein Aktionär.

  5. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Dystopinator 04.05.21 - 00:53

    richtig, weil sie dadurch iohre von vorn herein absurden rendite versprechungen gegen über den anlegern nicht mehr nach kommen können, sie planen halt von grund auf zu aggressiv, sind ebend nicht einmal annähernd vollständig überlegt worden.

  6. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Prof.Dau 04.05.21 - 07:21

    Wer so jammert bleibt ewig arm, denn wehe dem wer Geld verdient, der ist ein asozialer Bonzen, oder Aktionär oder Immobikienhai, oder Bill Gates.

  7. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: chrisku 04.05.21 - 07:55

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso? Weil dir das nicht passt?
    >
    > Ist sicher ein Aktionär.

    "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"

    ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.

  8. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: deserr 04.05.21 - 08:02

    chrisku schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genie schrieb:
    >
    > "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"
    >
    > ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.


    Die absurd hohen Mieten sind wohl relativ sicher mit ein Grund, warum die Leute keine Kohle mehr für den Internetanschluss haben…

  9. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: chrisku 04.05.21 - 08:16

    deserr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chrisku schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genie schrieb:
    > >
    > > "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"
    > >
    > > ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.
    >
    > Die absurd hohen Mieten sind wohl relativ sicher mit ein Grund, warum die
    > Leute keine Kohle mehr für den Internetanschluss haben…

    Alter, da fehlen mir echt die Worte.
    Wenn du dir bei $2655 Miete keinen Breitbandanschluss für $35 leisten kannst, dann liegen deine Prioritäten einfach woanders. Akzeptiere es.

  10. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: pythoneer 04.05.21 - 08:25

    chrisku schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"
    >
    > ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.

    Das ist entweder absichtliches "dumm stellen" oder Unverständnis was die Bedeutung von "average rent" ist. Wenn Jeff Bezos in eine Obdachlosenunterkunft geht, dann ist das "average net worth" der anwesenden Personen so circa bei einer Milliarde Dollar. Darüber hinaus gibt es leider Regionen auf der Welt wo Leute einen Großteil ihres Einkommens in die Unterkunft stecken (müssen). Wenn bei Ihnen also die Wohnkostenbelastung bei <15% liegt und sich so "allerhand anderes Zeugs" leisten können ist das nicht auf jede andere Situation übertragbar wo die Wohnkostenbelastung weit über 50% liegen kann.

  11. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Mafjol 04.05.21 - 08:40

    Natürlich. Zuerst die Gehaltsobergrenze für die Führungskräfte und davon das dann finanzieren.

  12. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Drohnald 04.05.21 - 08:47

    > "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"
    >
    > ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.

    Und jetzt google bitte noch schnell den Unterschied zwischen "Durchschnitt" und "Median", denke kurz darüber nach was passiert wenn man eine vergammelt Rotzbude der Bronx und eine 30 Mio Luxuswohnung in Manhatten nimmt.

  13. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: thecrew 04.05.21 - 08:54

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chrisku schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"
    > >
    > > ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.
    >
    > Das ist entweder absichtliches "dumm stellen" oder Unverständnis was die
    > Bedeutung von "average rent" ist. Wenn Jeff Bezos in eine
    > Obdachlosenunterkunft geht, dann ist das "average net worth" der anwesenden
    > Personen so circa bei einer Milliarde Dollar. Darüber hinaus gibt es leider
    > Regionen auf der Welt wo Leute einen Großteil ihres Einkommens in die
    > Unterkunft stecken (müssen). Wenn bei Ihnen also die Wohnkostenbelastung
    > bei <15% liegt und sich so "allerhand anderes Zeugs" leisten können ist das
    > nicht auf jede andere Situation übertragbar wo die Wohnkostenbelastung weit
    > über 50% liegen kann.

    So isses... Der Durchschnittsverdienst der Deutschen liegt auch bei ca. 4000 Euro. Aber 50 % der deutschen verdienen eher unter oder um die 2000. hmmmm.... Dann muss es wohl auch viele geben die mehr als 4000 bekommen. Und so kommt man dann auf den Durchschnitt.

    Der Durchschnittspreis von 2,655$ heißt daher nix. Es kann auch Bruchbuden für 500 $ geben aber eben auch Luxus für 25.000$ im Monat. Und da es hier um Arme geht, also Leute die gerade nicht auf der Straße leben, werden es eher Bruchbudenpreise sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.21 08:55 durch thecrew.

  14. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: chrisku 04.05.21 - 08:55

    Drohnald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > "The average rent for an apartment in Brooklyn is $2,655"
    > >
    > > ...aber keine $35 für Breitband-Internet haben. Genau mein Humor.
    >
    > Und jetzt google bitte noch schnell den Unterschied zwischen "Durchschnitt"
    > und "Median", denke kurz darüber nach was passiert wenn man eine vergammelt
    > Rotzbude der Bronx und eine 30 Mio Luxuswohnung in Manhatten nimmt.

    Es geht im Artikel um Brooklyn, genau wie bei meiner Quelle. Manhattan und Brooklyn sind übrigens zwei verschiedene Stadtteile.

    Einen Schlag muss ich dir noch verpassen:
    "In June 2019, Brooklyn's median face rent hit a record high of $3,000 a month, according to Douglas Elliman's July report on Manhattan, Brooklyn, and Queens rentals. "

    Setzen, 6.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.21 08:57 durch chrisku.

  15. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: chrisku 04.05.21 - 08:58

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So isses... Der Durchschnittsverdienst der Deutschen liegt auch bei ca.
    > 4000 Euro. Aber 50 % der deutschen verdienen eher unter oder um die 2000.
    > hmmmm.... Dann muss es wohl auch viele geben die mehr als 4000 bekommen.
    > Und so kommt man dann auf den Durchschnitt.
    >
    > Der Durchschnittspreis von 2,655$ heißt daher nix. Es kann auch Bruchbuden
    > für 500 $ geben aber eben auch Luxus für 25.000$ im Monat. Und da es hier
    > um Arme geht, also Leute die gerade nicht auf der Straße leben, werden es
    > eher Bruchbudenpreise sein.

    "In June 2019, Brooklyn's median face rent hit a record high of $3,000 a month, according to Douglas Elliman's July report on Manhattan, Brooklyn, and Queens rentals."

    q.e.d.

  16. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Oktavian 04.05.21 - 09:03

    > Natürlich. Zuerst die Gehaltsobergrenze für die Führungskräfte

    Warum? Ich finde eigentlich die Grundidee der Tarifautonomie klasse. Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhandeln frei über Gehälter. Wenn Du die Gehälter deckelst, passiert das nur zum Wohle der Arbeitgeber. Liegen die Dir so am Herzen?

    Ach und wer ist für dich eigentlich "Führungskraft"? Bestimmt der Staat dann auch das Gehalt des Schichtleiters bei McDonald's?

  17. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Faktenschleuder 04.05.21 - 09:05

    Prof.Dau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer so jammert bleibt ewig arm, denn wehe dem wer Geld verdient, der ist
    > ein asozialer Bonzen, oder Aktionär oder Immobikienhai, oder Bill Gates.

    Es geht nicht um's Geld verdienen, sondern um völlig ungerechtfertigte Einkommen. Da wäre als erstes Geld das von allein immer mehr wird. Schon der Spruch, das Geld Geld verdient ist an Hirnrissigkeit kaum zu über bieten. Wer viel leistet, der soll auch gerne viel verdienen. Nur haben wir da eine extrem falsche Verteilung. Wer das Geld anderer hin und her schiebt, also nichts sinnvolles tut bekommt viel Geld, während Pflegende auf der Intensivstation, für ihren anstrengenden, systemrelevanten Job kaum etwas bekommen. Also bekommen nicht die viel Geld die es verdienen. Dazu kommen Einkommen, die jenseits jeder vernünftig begründbaren Relation liegen. Mal eine einfache Rechnung: Ein Arbeitnehmer mit einem, schon überdurchschnittlichen, Einkommen von 100000¤ im Jahr müsste 10000 Jahre arbeiten um 1Mrd ¤ zu bekommen. Und dann hat er noch nichts für den Lebensunterhalt ausgegeben. Es gibt aber Menschen die bekommen weit mehr als 1Mrd pro Jahr. Wo bitte soll da noch der Hauch einer Relation zur erbrachten Leistung bestehen? Das derzeitige System ist völlig aus den Fugen. Und wenn Konzerne die Grundversorgung der Menschen über nehmen, was an und für sich schon ein Fehler ist. Dann müssen sie eben auch dafür sorgen, dass es für jeden eine angemessene Zugangsmöglichkeit gibt. Tun sie dies nicht, weil sie lieber ein paar Milliardäre noch reicher machen wollen, so sind das keine Wohltaten des Staates zum Nachteil von irgendjemand. Sondern die Pflicht eines Staates zum Wohl seiner Bürger, die Konzerne zu verpflichten ihren Aufgaben nach zu kommen.

  18. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Nussbaum 04.05.21 - 09:15

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso? Weil dir das nicht passt?

    Weil es die Allgemeinheit zahlt. Wer davon ausgeht, dass sie die Kosten nicht auf die anderen Kunden umlegen, ist naiv.
    Ob das jetzt gut ist, oder nicht, lass ich mal dahin gestellt.

    Meiner Meinung nach sind das Sozialausgaben durch die Hintertür. Sie könnten auch sagen sie zahlen die Differenz zwischen den reduzierten Preisen und dem normalen Preis. Dann wäre es wenigstens transparent.

  19. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: demon driver 04.05.21 - 09:45

    Faktenschleuder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prof.Dau schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer so jammert bleibt ewig arm, denn wehe dem wer Geld verdient, der ist
    > > ein asozialer Bonzen, oder Aktionär oder Immobikienhai, oder Bill Gates.
    >
    > Es geht nicht um's Geld verdienen, sondern um völlig ungerechtfertigte
    > Einkommen [...]

    Komm doch dem Arbeitgebervertreter, der ausgerechnet seine Klientel immer als Opfer und alle anderen als Täter und Schmarotzer sieht, während es objektiv immer nur seine Klientel ist, die von der Arbeit anderer lebt (und davon bisweilen obszöne Reichtümer anhäuft), nicht mit Fakten.

  20. Re: Wenn der Staat Wohltäter spielen will...

    Autor: Neonen 04.05.21 - 09:52

    Stimmt, manche Menschen wollen lieber ein Dach überm Kopf als ein Internetanschluss! Schande!

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