1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bundesnetzagentur: Funkloch-App zeigt…

Messungen "untertage" nicht möglich

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: ikhaya 07.11.19 - 16:52

    Die Funkloch app funktioniert genau da nicht wo es interessant wird: Ubahn und sonstigen Tunneln. Man braucht für den Standort nämlich GPS und das funktioniert dann auch nicht.
    Insofern kann ich hier leider keine Löcher Melden die relevant wären :)

  2. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: leMatin 07.11.19 - 18:52

    Bei mir funktioniert die App (auf iPhone X) selbst "übertage" auf 2/3 meiner 300km Bahn-Pendelstrecke nicht (und natürlich genau in den Bereichen in denen man kein Netz hat...) und ist somit absolut nutzlos, da ständig die Standortgenauigkeit von >50m bemängelt wird. Hier hat man in meinen Augen über's Ziel hinausgeschossen und ist viel zu restriktiv. Interessant ist, dass man zeitgleich mit Google Maps ziemlich genau "mitfahren" kann. Da frage ich mich, wie die die Standortbestimmung besser hinbekommen? Statt mal in einer ersten Näherung qualitative Aussagen ermitteln zu können, um dann vor Ort genauer nachzumessen, wollte man wohl gleich aufs Ganze und genaue Messwerte an relativ exakten Standorten haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.19 18:55 durch leMatin.

  3. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: Oktavian 07.11.19 - 19:04

    > Interessant
    > ist, dass man zeitgleich mit Google Maps ziemlich genau "mitfahren" kann.
    > Da frage ich mich, wie die die Standortbestimmung besser hinbekommen?

    Frag nicht Dich. Wenn man keine Ahnung hat, ist es sinnlos, sich selbst zu fragen. Frag mich. :-)

    Google hat eben Maps. Damit kann man den Standort recht genau interpolieren. Das System merkt, Du bist in einer Bahn (Bahnhof, Geschwindigkeit, du fährst auf Gleisen, du läufst nicht). Bahnen fahren selten außerhalb von Schienen. Solange Du also fährst, wirst Du Dich auf den Schienen bewegen. Dazu nutzt Google die übrige Sensorik des Handys, Beschleunigung in drei Achsen, Gyros. Damit kann man auch über sehr lange Strecken ohne Position sehr genau interpolieren.

    Im Auto merkt man das schön im Tunnel, das funktioniert auch auf längeren Strecken recht gut. Diese Informationen stehen aber anderen Apps nicht so einfach zur verfügung, denn die Genauigkeit garantieren kann auch Google nicht.

    > Statt
    > mal in einer ersten Näherung qualitative Aussagen ermitteln zu können, um
    > dann vor Ort genauer nachzumessen, wollte man wohl gleich aufs Ganze und
    > genaue Messwerte an relativ exakten Standorten haben.

    Natürlich, und vor allem interessiert hier auch die Messertedichte. Wenn der Bauer auf dem Acker in McPomm bei einer Fahrt mit dem Trecker ein Funkloch meldet, hat das eine andere Relevanz als wenn es auf der Autobahn oder mitten in der Stadt passiert.

  4. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: HeroFeat 07.11.19 - 20:01

    Meine Erfahrung auf meiner normalen Strecke ist auch, das die App in der Bahn nicht so gut verwendet werden kann. Ich habe einmal das Handy oben im Doppelstockzug vor das Fenster gelegt. Da hat es mit der Standortbestimmung funktioniert. Und man konnte auch anschließend auf der Karte sehen wo die Funklöcher waren. Jedoch aus Erfahrung weiß ich das die Funköcher durchaus noch etwas schlimmer sind, wenn das Handy mittiger im Zug ist. Und wenn man unten im Doppelstockzug ist wird es noch schlimmer. Die App kann aufgrund der relativ restriktiven Standortbestimmung also überhaupt nicht das gesamte "Schreckensszenario" erfassen.

    Das Problem ist halt, das ich die App ja durchaus auch mal mitlaufen lassen würde. Wenn ich aber das Handy im Zug beispielsweise offen auf die Ablage vor dem Fenster legen muss ist das nicht so ansprechend. Selbst ein in der Hand halten reicht nicht aus.

  5. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: mgutt 07.11.19 - 20:31

    Man meldet mit dieser App also die Standorte, wo man kein Netz hat? Wäre es andersherum nicht logischer?

  6. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: marcometer 08.11.19 - 08:35

    Nein. Es geht ja genau darum endlich mal zu erfahren wo im realen Leben kein Empfang ist oder zumindest kein Breitband.
    Apps, die messen wo Sender stehen und wie stark was rein kommt, davon gibt es schon genug.
    Beispiel: Cellmapper

  7. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: mgutt 08.11.19 - 11:00

    marcometer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Es geht ja genau darum endlich mal zu erfahren wo im realen Leben
    > kein Empfang ist oder zumindest kein Breitband.
    > Apps, die messen wo Sender stehen und wie stark was rein kommt, davon gibt
    > es schon genug.
    > Beispiel: Cellmapper

    Du verstehst nicht worauf ich hinaus will. Wenn man davon ausgeht, dass nirgendwo Netz ist und x-tausend Menschen nutzen eine App um überall den Empfang zu ermittelt, dann weiß man automatisch wo kein Empfang ist. Hier wird es einfach andersherum gemacht. Man geht davon aus, dass überall Empfang ist und ermittelt nur die Lücken. Damit wird die Karte also jahrelang positiv aussehen und spielt damit dem langsamen Ausbau der Provider in die Hände.

  8. Re: Messungen "untertage" nicht möglich

    Autor: flasherle 08.11.19 - 15:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich, und vor allem interessiert hier auch die Messertedichte. Wenn
    > der Bauer auf dem Acker in McPomm bei einer Fahrt mit dem Trecker ein
    > Funkloch meldet, hat das eine andere Relevanz als wenn es auf der Autobahn
    > oder mitten in der Stadt passiert.

    echt? zahlt der bauer denn weniger geld für seinen vertrag als die leute in der stadt oder auf der autobahn? oder muss es nicht sogar anders rum sein, denn in der satdt oder auf der autobahn sind eher leute da die helfen können, auf dem feld aber muss er die möglichkeit haben hilfe holen zu können...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. p-icon GmbH & Co. KG, Unterschleißheim (im Norden von München)
  2. Ecoclean GmbH, Monschau, Filderstadt
  3. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg
  4. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    1. Auslandskoordination: Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf
      Auslandskoordination
      Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf

      Nach Vodafone nutzt jetzt auch die Telekom die Leistung ihrer LTE-Stadion an den Auslandsgrenzen. Während es bei Vodafone 50 Stationen waren, stellt die Telekom gleich 500 auf volle Leistung.

    2. Benzinpreis-Proteste: Internet in Iran bleibt weiter gesperrt
      Benzinpreis-Proteste
      Internet in Iran bleibt weiter gesperrt

      Seit mehreren Tagen ist das Internet in Iran nach blutigen Protesten weitgehend gesperrt. Nur fünf Prozent des normalen Traffics werden registriert.

    3. Recycling: Ausgemusterte Windräder enden als Geländefüllmaterial
      Recycling
      Ausgemusterte Windräder enden als Geländefüllmaterial

      Windkraftwerke gelten als Möglichkeit, grünen Strom zu erzeugen - mithin als umweltfreundlich. Das gilt zwar während des Betriebs. Doch danach sieht es anders aus.


    1. 17:17

    2. 16:48

    3. 16:30

    4. 16:22

    5. 16:15

    6. 15:08

    7. 14:47

    8. 14:20