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Schön rechnen können sie, schade, dass Golem das unkommentiert wiedergibt

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  1. Schön rechnen können sie, schade, dass Golem das unkommentiert wiedergibt

    Autor: mgutt 08.11.19 - 10:57

    Die Internetseite heißt "breitbandmessung" und dann gibt es eine App namens "Breitbandmessung". Während man mit der App die Geschwindigkeit ermitteln kann, erfasst die Internetseite aber nur die Verbindungsart. Also zB 3G. Egal ob man damit eine E-Mail aufbekommt oder nicht.

    Und es wird noch besser. 2G füllt farblich ein Hexagon. Damit ist in diesem Hexagon der Empfang gegeben. Dabei ist es egal ob man dort telefonieren kann oder nicht. Doch was hat diese Information überhaupt mit "Breitband" zu tun? Diese bezieht sich ausschließlich auf "Funklock". Hier wird also bewusst Breitband und Telefonie vermischt, damit das Ergebnis positiv aussieht.

    Dann geben wir acht auf die Aussage, dass nur 1% bei den Messungen kein Netz hatten. Dieser Wert ist nur logisch, denn da wo viele Menschen sind, gibt es auch viele Funkmasten. Statistisch gesehen, gibt es also besonders viele Messungen wo Masten stehen.

    Die Hexagone sind laut meiner Messung übrigens 100m breit und was nützt es, wenn 20% "kein Empfang" haben, während die meisten Anwohner zwei Straßen weiter wohnen und zu 80% mit "4G" den Empfang dort "perfekt" darstellen?

    Und überhaupt, warum finde ich in meiner Region kein einziges Hexagon, das mit "kein Empfang" eingefärbt ist. Wirklich überall gibt es zumindest 2G. Wer soll das glauben?

    Dann kenne ich Landstraßen, wo wirklich jeder, den ich kenne, nicht telefonieren kann. Das sind nur ein paar Hundert Meter und dann kommt der nächste Mast. Laut der Karte verfolgen die Hexagone die Straße und die Anzahl der Messungen lauten wie folgt: 502 - 489 - 433 - 320 - 478 - 470. Ab dem Hexagon mit den 433 bricht der Empfang weg und bei dem Hexagon mit den 320 Messungen liegt der Bereich wo keiner telefonieren kann. Nun frage ich: Wo sind die fehlenden ca 150 Messungen? Die App ist also offensichtlich fehlerhaft programmiert, denn GPS Empfang hat man dort problemlos. Auch ist es unlogisch, dass nur 10 bis 15% der Messungen auf dieser Strecke "kein Empfang" ergeben haben. Daraus schließe ich, dass das Handy nach dem letzten "Ping" vom Mast, einfach noch nicht mitbekommen hat, dass der Empfang bereits abgerissen ist. Dafür spricht auch, dass die "kein Empfang"-Quote über viel mehr Hexagone verteilt ist, als das Funkloch eigentlich groß ist. Das Handy braucht einfach eine Weile bis es mit dem nächsten Mast eine Verbindung aufgebaut hat, da man sich schließlich mit 70 bis 100 km/h bewegt. Und da man sich von zwei Seiten auf das Funkloch zubewegt ist die gesamte Strecke "blau", also überall "Empfang gegeben". Übrigens geht es dort bergab und die Stadt stellt regelmäßig genau ins Funkloch den mobilen Blitzer. Warum wohl ;)

    Golem hätte zumindest mal auf die App-Bewertungen schauen können um festzustellen, dass "nur 1%" einfach nicht stimmen kann.

  2. Re: Schön rechnen können sie, schade, dass Golem das unkommentiert wiedergibt

    Autor: JensBerlin 08.11.19 - 12:24

    Aus meiner Sicht ist die Darstellung wirklich nicht einfach zu interpretieren und man muss sich da genau mit ausseinandersetzen. Ich konnte übrigens eine Messung von mir (vor einem Jahr) nachvollziehen (leeres Gebiet), da war dann noch eine zweite Person (in den letzten drei Monaten, soviel gibt der Filter her).

    Ja, es ist ein Problem, dass man trotz angezeigtem Netz nicht telefonieren kann. Und bei dieser Messmethode wird ja nur übermittelt, was das Smartphone sieht (also was das kleine Symbol im Status zeigt). Das kenne ich auch, das dort 2G steht und dann wechselt es auf kein Netz, wenn man es wirklich braucht.

    Ich kann dein Beispiel mit der Folge von Messungen jetzt nicht ganz nachvollziehen, aber vermute (!), dass es genau an solchen Problemen liegt, den Status zu erkennen. Wie sieht denn das Ergebnis für die einzelnen Netzarten aus (kein Netz/2G/...), die ergeben ja addiert alle Messungen (deine Zahlen oben). Kann man darin erkennen, das ein Wechsel zwischen den Netzarten stattfindet?

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