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Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

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  1. Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: d1m1 16.01.20 - 10:29

    Kann mir jemand sagen, was das Geschäftsmodell hinter den Browsern ist?
    Die meisten sind kostenlos und alle machen ungefähr das gleiche.

    Dass Google ein Interesse daran hat, die Marktmacht im Internet zu stärken und eigene Dienste stärker in den Browser zu integrieren, verstehe ich ja, aber es gibt so viele kostenlose oder extrem günstige Browser...

  2. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: ilovekuchen 16.01.20 - 10:43

    Daten sammeln.

  3. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: redmord 16.01.20 - 10:47

    Firefox verdient sehr viel Geld mit der Voreinstellung der Suchmaschine.

  4. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: countzero 16.01.20 - 12:28

    Voreinstellung der Suchmaschine wurde schon genannt. Ich nutze Opera und Vivaldi und da tauchen immer wieder Amazon, Booking.com oder Otto in den Lesezeichen auf, ohne dass ich sie da selbst hinzugefügt hätte. Opera hat in der Frühzeit der Smartphones noch Geld verdient, wenn ein Handy-Hersteller den Browser vorinstalliert hat, sowas gibt es heute aber wahrscheinlich nicht mehr. Da bezahlen eher die App-Hersteller den Smartphone-Anbieter.

  5. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: Truster 16.01.20 - 12:39

    Früher hatte Opera einen Werbebanner im Browser. Bevor Microsoft den IE kostenlos angeboten hat, war es üblich, dass Firmen dem Browserhersteller Geld für eine Nutzerlizenz hinlegen musste.

    Heute sammeln sie Daten, um gezielt Werbung schalten zu können. Natürlich gibt es aber auch Idealisten, die z.B. den Chromium "ungooglen", siehe z.B. SRWare Iron. SRWare verdient jedoch mit anderen Produkten und Dienstleistungen Geld.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.01.20 12:39 durch Truster.

  6. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: d1m1 16.01.20 - 21:02

    Vielen Dank für die Antworten!

  7. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: tpk 16.01.20 - 23:59

    Ein Hauptgrund?: Google braucht ihn wegen Android und MS wegen Windows als Grundausstattung? Google darüber hinaus für die Chromebooks. Und MS hat ja praktisch kapituliert und sieht keinen Grund mehr, unnötigen Aufwand zu treiben.

    Google hat vor einigen Jahren Unmengen in Werbung investiert und damit den FF vom Tron gestoßen. Das geschah vielleicht mit dem Hintergedanken, keine andere Suchmaschine über FF groß werden zu lassen?

  8. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: sofries 17.01.20 - 05:21

    Bei Microsoft ist es einfach relevant, dass man Bing pushen kann. Wenn nur ein kleiner Prozentsatz der Windows 10 Nutzer beim Edge bleiben, weil sie es nicht besser wissen oder mehr als zufrieden mit dem Browser sind, dann werden diese Nutzer sehr wahrscheinlich die voreingestellte Bing Suchmaschine nutzen. Die Werbeeinnahmen summieren sich dann mal ganz schnell auf hunderte Millionen bis Milliarden Dollar pro Jahr, sodass sich die Browserentwicklung bezahlt gemacht hat.

  9. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: yoyoyo 17.01.20 - 13:26

    Google braucht ihn vor allem um sein Kerngeschäft zu schützen. Mit Apple und MS als führende Browserhersteller (FF ist international nur bei Profis beliebt), waren sie in einer absoluten Postion der Schwäche. Jede Anwandlung von den zwei a la ("Werbung finden wir doof. Persönliche Daten sollten privat bleiben") wäre katastrophal gewesen.

  10. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: Slartie 17.01.20 - 15:45

    Browser sind auch ein Vehikel, um Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung der technischen Web-Standards zu nehmen. Für Firmen, deren wesentliches Geschäftsmodell auf diesen Standards basiert, ist das wie eine Art Versicherung gegen potenziell das eigene Geschäftsmodell bedrohende Änderungen an der Web-Plattform. Dieser Aspekt ist natürlich schwer monetär auszudrücken, denn eine solche Versicherung kann man nicht einfach kaufen, aber er dürfte bei einem Unternehmen mit einer abzusichernden Marktkapitalisierung von 1 Billion $ (um mal Google als Beispiel zu nehmen) allein locker einige hundert Millionen $ wert sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.20 15:46 durch Slartie.

  11. Re: Was ist das Geschäftsmodell von Browsern?

    Autor: tpk 17.01.20 - 18:37

    yoyoyo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google braucht ihn vor allem um sein Kerngeschäft zu schützen. Mit Apple
    > und MS als führende Browserhersteller (FF ist international nur bei Profis
    > beliebt), waren sie in einer absoluten Postion der Schwäche. Jede
    > Anwandlung von den zwei a la ("Werbung finden wir doof. Persönliche Daten
    > sollten privat bleiben") wäre katastrophal gewesen.

    https://gs.statcounter.com/browser-market-share#monthly-200901-201001-bar

    Interessant, hier mal mit die Jahre durchzugehen. 2009 war IE international noch der bei weitem dickste Fisch, dahinter Firefox. Firefox war noch einige Jahre ein großer Brocken. Heute ist Chrome mit 63% einsam an der Spitze, Safari knapp 16%, der Rest verteilt sich in schmächtigen Happen unter dem Fußvolk. Liegt natürlich an den mobilen Geräten. Wenn man nur Desktop anschaut, hat FF immerhin noch 10%, MS Browser zusammen auch etwa 10%, aber auch hier hat Chrome ganze Arbeit geleistet. Das haben die gründlich hingekriegt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.20 18:38 durch tpk.

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