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Abhängigkeit von Konzernen...

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  1. Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: miauwww 24.04.20 - 09:27

    Tja, da sieht man schön, wie das dann so ist. Aber war ja sooo bequem, sich von A. und G. usw. einlullen zu lassen.

  2. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: Bouncy 24.04.20 - 09:36

    Das ist wohl eines der schlechtesten, unangebrachtesten Beispiele für die Abhängigkeit von Konzernen überhaupt. Die beiden stellen nicht sofort und ohne zu hinterfragen eine neue API bereit, nur weil jemand das von jetzt auf gestern so wünscht. Das soll die fiese, miese Abhängigkeit sein?

  3. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: miauwww 24.04.20 - 09:43

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wohl eines der schlechtesten, unangebrachtesten Beispiele für die
    > Abhängigkeit von Konzernen überhaupt. Die beiden stellen nicht sofort und
    > ohne zu hinterfragen eine neue API bereit, nur weil jemand das von jetzt
    > auf gestern so wünscht. Das soll die fiese, miese Abhängigkeit sein?

    Artikel > Lesen.

  4. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: nille02 24.04.20 - 09:50

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist wohl eines der schlechtesten, unangebrachtesten Beispiele für
    > die
    > > Abhängigkeit von Konzernen überhaupt. Die beiden stellen nicht sofort
    > und
    > > ohne zu hinterfragen eine neue API bereit, nur weil jemand das von jetzt
    > > auf gestern so wünscht. Das soll die fiese, miese Abhängigkeit sein?
    >
    > Artikel > Lesen.

    Das ist nur Quatsch. Die Regierungen sind immer von Konzernen und Firmen abhängig wenn man so was großes umsetzen will. In Google und Apple haben sie aber nun mal keine Skrupellosen Ja sager bekommen denen sie Diktieren können was gemacht werden soll.

    Aber du kannst auch kein Siemens, Bosch, Bayer oder sonst wen zwingen was in deinem Sinne umzusetzen.

    Google und Android sagten sie sind bereit zu helfen, aber nur bei einem dezentralen Ansatz weil der Zentrale Ansatz viel zu Problematisch ist. Nun können deutsche Politiker mit Überwachungsfantasien sich natürlich auf den Kopf stellen und Jammern wie böse "G" und "A" doch sind.

  5. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: mnementh 24.04.20 - 09:55

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, da sieht man schön, wie das dann so ist. Aber war ja sooo bequem,
    > sich von A. und G. usw. einlullen zu lassen.
    Hmm, es gab ja bestimmt irgendwann schon mal die Initiative ein europäisches offenes Mobilfunkbetriebssystem zu erstellen, bei dem die Staaten der EU freudig mitmachten und die Zukunft ordneten. Oh warte...

    Wenn unsere Politik der Religion glaubt, dass alles über den Markt gemacht werden muss, dann ist man halt im Endeffekt von Firmen abhängig.

  6. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: miauwww 24.04.20 - 09:59

    > Hmm, es gab ja bestimmt irgendwann schon mal die Initiative ein
    > europäisches offenes Mobilfunkbetriebssystem zu erstellen, bei dem die
    > Staaten der EU freudig mitmachten und die Zukunft ordneten. Oh warte...
    >
    > Wenn unsere Politik der Religion glaubt, dass alles über den Markt gemacht
    > werden muss, dann ist man halt im Endeffekt von Firmen abhängig.

    Genau so sehe ich das auch. Bei Merkel-Regierungen u. ihren Pendants in andern Ländern ist es auch kein Wunder. Und der Wähler/Konsument lässt an der Wahlurne wie beim Kaufverhalten mehrheitlich immer nur die fortwährende Kurzsichtigkeit durchblicken.

  7. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: Bouncy 24.04.20 - 10:02

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bouncy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist wohl eines der schlechtesten, unangebrachtesten Beispiele für
    > die
    > > Abhängigkeit von Konzernen überhaupt. Die beiden stellen nicht sofort
    > und
    > > ohne zu hinterfragen eine neue API bereit, nur weil jemand das von jetzt
    > > auf gestern so wünscht. Das soll die fiese, miese Abhängigkeit sein?
    >
    > Artikel > Lesen.
    Brilliantes Argument. Und nun? Erzähl uns von der Abhängigkeit und inwiefern diese hier relevant ist, wenn einzelne, international kritisierte Regierungen eine API fordern und GA diese Forderung begründet zurückweist und stattdessen eine von unabhängigen Dritten anerkannte Alternative bereitstellen.
    Oder ist die Kritik, dass GA sofort sämtliche Wünsche jeder Regierung umsetzen sollten, ohne sie zu evaluieren?

  8. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: Trockenobst 24.04.20 - 17:19

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn unsere Politik der Religion glaubt, dass alles über den Markt gemacht
    > werden muss, dann ist man halt im Endeffekt von Firmen abhängig.

    Der Punkt ist aber, das der KÄUFER einem einem Käufermarkt die absolute Macht hat.
    Rosa Autos verkaufen sich schlecht, dann werden sie kaum produziert.

    Wenn Deutschland das gesamte Einkaufsgeld der Kommunen bündeln würde, gäbe es eine Ausschreibung für das Produkt und dann wird das Produkt schon am Markt entwickelt.
    Etwa eine gesundheitsrelevante API, die notwendig ist, wenn man Telefone in der EU auf den Markt bringt.

    Dieses "wir dürfen nicht mal mehr Ideen an den Markt rantragen" ist absoluter Bullshit und das hat uns diese miese Funkabdeckung in DE gebracht. Das hat nichts mit dem freien Markt zu tun, sondern mit Brettern vor dem Kopf.

  9. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: GodsBoss 25.04.20 - 08:06

    > Tja, da sieht man schön, wie das dann so ist. Aber war ja sooo bequem,
    > sich von A. und G. usw. einlullen zu lassen.

    Viel erschreckender: Diese US-amerikanischen Großkonzerne sind wahrscheinlich jetzt genau die, die uns vor dem ungerechtfertigten Datenhunger unserer eigenen Regierung schützen. Wie sind wir denn in *diese* Situation geraten?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  10. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: mnementh 25.04.20 - 08:59

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn unsere Politik der Religion glaubt, dass alles über den Markt
    > gemacht
    > > werden muss, dann ist man halt im Endeffekt von Firmen abhängig.
    >
    > Der Punkt ist aber, das der KÄUFER einem einem Käufermarkt die absolute
    > Macht hat.
    > Rosa Autos verkaufen sich schlecht, dann werden sie kaum produziert.
    >
    Käufer haben nicht die absolute Macht, da sie vieles nicht beeinflussen können.

    Der erste Punkt ist Wissen über das Produkt. Ich würde gerne Produkte kaufen die länger halten, aber ich habe kaum Anhaltspunkte das zu wissen. Und für die Produzenten ist es günstiger wenn das Produkt schnell kaputt geht, so dass er mir ein neues verkaufen kann. Ebenso Informationen über den Herstellungsprozess, die Inhaltsstoffe usw. All dies ist oft schwer in Erfahrung zu bringen.

    Dann gibt es Dinge die man schlicht zwangsweise benötigt. Es gibt da nicht wirklich viel Verhandlungspotential. Ein einfacher Punkt das klarzumachen sind Wohnungen zur Miete. Theoretisch hast Du einen Wohnungsmarkt, aber mit begrenztem Gehalt und einer gewissen Nähe zur Arbeit die Du benötigst und auch Zeitdruck schrumpfen sich Deine Optionen ganz schnell klein.

    Drittens gibt es psychologische Beeinflussung. Das beinhaltet Werbung, Packungsdesign, Platzierung im Supermarkt und ähnlichem.

    Insgesamt ergibt sich, dass viele Einflüsse die Macht des Kunden effektiv begrenzen.

    > Wenn Deutschland das gesamte Einkaufsgeld der Kommunen bündeln würde, gäbe
    > es eine Ausschreibung für das Produkt und dann wird das Produkt schon am
    > Markt entwickelt.
    Da ich in dem Bereich arbeite kann ich Dir sagen wie das läuft: um so mehr Kommunen sich zusammenschließen, um so mehr Teilnehmer gibt es die ihr eigenes Ego irgendwo in der Ausschreibung verwirklicht sehen wollen. Da kommen Anforderungsdokumente zusammen, die wirklich viel Schwachsinn enthalten.

    Und hier hast Du einen Markt der sowieso dem pblichen Verständnis von Kapitalismus zuwiederläuft: diejeniegen die die Entscheidungen über die Vergabe treffen geben erstens kein eigenes Geld aus (sondern öffentliche Gelder) und sind zweitens nicht die Zielgruppe und Nutzer des Produkts. Ich hatte schon Projekte, wo die Auftraggeber (Abteilungsleiter oder so) irgendwelche Vorstellungen hatten und die eigentlichen Nutzer darüber gestöhnt haben und etwas anderes gewollt hätten.

    > Etwa eine gesundheitsrelevante API, die notwendig ist, wenn man Telefone in
    > der EU auf den Markt bringt.
    >
    Also Entscheider mit unterschiedlichen Interessen in einem Konsortium bezahlen mit nicht eigenem Geld eine App deren Nutzer alle Menschen sind. Jepp, das sind hervorragende Vorraussetzungen dass der Markt versagt.

    > Dieses "wir dürfen nicht mal mehr Ideen an den Markt rantragen" ist
    > absoluter Bullshit und das hat uns diese miese Funkabdeckung in DE
    > gebracht. Das hat nichts mit dem freien Markt zu tun, sondern mit Brettern
    > vor dem Kopf.
    Ich habe nichts gegen Ideen, aber die blinde Gläubigkeit an den Markt hat uns viel Mist eingebrockt. Und die miese Funkabdeckung ist exakt ein Resultat des Marktes. Es ist viel profitabler die dichtbesiedelten Ballungsgebiete abzudecken als Hinterkuckucksdorf.

  11. Re: Abhängigkeit von Konzernen...

    Autor: violator 25.04.20 - 11:55

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Punkt ist aber, das der KÄUFER einem einem Käufermarkt die absolute
    > Macht hat.
    > Rosa Autos verkaufen sich schlecht, dann werden sie kaum produziert.

    Und wenn alle Hersteller nur noch rosa Autos machen, dann werden sie sich blendend verkaufen, weil die Leute lieber ein rosa Auto haben als gar keins.

    Der Smartphonemarkt ist doch das beste Beispiel für sowas. Wechselbare Akkus findet man im Prinzip gar nicht mehr, 90% verbauen Notchscheisse, Klinke wird bei fast jedem weggelassen, SD auch, jeder findet herausstehende Kameras nervig. Es wird gekauft, was man kaufen kann. Den Rest macht das Marketing.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.20 11:58 durch violator.

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