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Grenzwertig

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  1. Grenzwertig

    Autor: Anonymer Nutzer 27.03.20 - 16:56

    Wer einmal damit anfängt, der wird das öfter nutzen wollen.

  2. Re: Grenzwertig

    Autor: altuser 27.03.20 - 18:04

    Wem nützen denn abseits der aktuellen Fragestellungen zellbasierte, geclusterte, anonyme Bewegungsströme und für was? Und warum soll die Telekom-Tochter dann mangels Nachfrage geschlossen werden?

  3. Re: Grenzwertig

    Autor: Anonymer Nutzer 27.03.20 - 22:36

    Ich liege gar nicht mal soo falsch. Das wurde also vorher schon gemacht. Wenn andere jetzt damit anfangen, wird es für andere Dinge ebenfalls verwendet. Isso.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/telekom-tochter-verkauft-bewegungsprofile-so-glaesern-sind-kunden-a-00000000-0002-0001-0000-000162286221

  4. Re: Grenzwertig

    Autor: gorsch 27.03.20 - 23:12

    Ja, und? Weshalb sollten solche Informationen überhaupt geheim gehalten werden?

  5. Re: Grenzwertig

    Autor: Kryptologe 28.03.20 - 00:22

    Das fragst du nicht wirklich, oder?!?

    Datenschutz, Privatheit und Anonymität sind ganz wichtige Grundvoraussetzungen für echte Demokratie und Freiheit.

    Staaten, Regierungen und ihre Geheimdienste sollten niemals in der Lage sein, alles über jeden zu wissen und kontrollieren zu können.

    Dies lehrt uns die Geschichte!

    Besonders nicht in Zeiten wie diesen!

    "Nebenan" bei heise und Telepolis gibt es jedenfalls immer mehr kritische Artikel, Stimmen und Fragen zu den Massnahmen vieler Regierungen und dem Corona-Virus.

    Wir können hier ja mal die Pros/Cons für diese Datensammelhysterie sammeln:

  6. Re: Grenzwertig

    Autor: whitbread 28.03.20 - 00:31

    Tja - das böse C macht aktuell Vieles möglich, leider nur nicht immer mit viel Hirn!
    Natürlich werden ‚anonymisierte‘ Daten schon länger verkauft - schlimm genug. Schlimm deshalb, weil die Anonymisierung leider schlecht gemacht ist. Gegen eine aggregierte und anonymisierte Datenerfassung gibt es nur wenige Gegenargumente.
    Allerdings nutzen uns in der aktuellen Situation zellenbasierte Daten reichlich wenig, da nur in den Innenstädten brauchbare Genauigkeiten vorhanden sind. Mein nächster Mast ist um die 3km entfernt - da kannst Du schlecht sehen, wie beweglich ich bin und wieviele Menschen ich treffe. Ich fürchte, G00gle und FB haben da genauere Daten. Allerdings bin ich da echt ein schlechter Kandidat - mein Handy liegt zu 80% im Flugmodus zuhause und wenn ich es mal mitnehme ist es auch nur sehr selten eingeloggt.

  7. Re: Grenzwertig

    Autor: danio 28.03.20 - 10:15

    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, und? Weshalb sollten solche Informationen überhaupt geheim gehalten
    > werden?

    Weil es Begehrlichkeiten weckt. Ach komm, die anymisierten Bewegungsdaten haben wir schon, lass uns noch ein Detail dazu nehmen. Und dann noch eins. Noch eins. Noch eins. Aber hey, wir doch sind noch immer Pseudonym.

    KiPo, Raubkopien, Terrorismus und jetzt werden die Zensursulas eben Corona als Chance nutzen, was die wirklich guten Absichten anderer unterminiert.

    Grundsätzlich sind die reinen Bewegungsdaten für viele Dinge interessant. Stadtentwicklung, Verkehrssteuerung, natürlich für Marketing, Sicherheitsdienste, Hilfsdienste.

    Es sehr schwer, den Geist wieder in die Flasche zu bekommen. Nach den Anschägen im November 2015 in Paris hat Frankreich den Ausnahezustand verhängt, zwei Jahre lang. Dann wurde er beendet, nich, ohne einen Teil der liebgewonnen Instrumente in neues Anti-Terror-Gesetz zu verankern.

  8. Re: Grenzwertig

    Autor: altuser 28.03.20 - 11:34

    Sieht bei mir ähnlich aus. Wenn ich in einen der nahen Supermärkte gehe oder an die Tanke zwecks Teerung meiner Lunge, wechsele ich nicht in eine andere Zelle. Die Nutzer, die dauerhaft GPS aktiv haben und die Position aufzeichnen, dürfte verschwindend gering sein, Personen in Quarantäne werden vermeintlich nicht mit aktivem Bluetooth herumlaufen und die Zellenposition ist eben zu ungenau. Mit letzterer lassen sich allenfalls (lückenhafte) Bewegungsströme in der Vergangenheit abbilden, woraus sich Infektionsverbreitungen modellieren lassen, dazu bedarf es aber auch der Daten aller großen Provider. Herrscht da völlige technische Inkompetenz bei den Fordernden oder simuliert man das Vorhandensein von Lösungen für die aktuelle Krise?

  9. Re: Grenzwertig

    Autor: Piyo 28.03.20 - 12:51

    altuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herrscht da völlige technische Inkompetenz bei
    > den Fordernden oder simuliert man das Vorhandensein von Lösungen für die
    > aktuelle Krise?

    Es geht vermutlich nicht so sehr um die Bewegungsdaten des Einzelnen, sondern um Bewegungsströme des gesamtes Volks.

    Wenn du eben siehst, dass es trotz Kontaktverbot Hotspots gibt, in denen sich Menschen ansammeln, dann kannst du die pure Anwesenheit an solchen Orten als hinreichendes Testkriterium festlegen. Das können z.B. Bahnhöfe sein, an dem sich Pendler zwangsläufig begegnen. Aber auch Parties oder Flüsterkneipen.

    Daneben hilft es den Menschen beim Erinnern, wenn man sie auf konkrete Orte anspricht. Insbesondere auch wenn es Orte sind, die Menschen absichtlich verschweigen, weil sie etwas zu verbergen haben. Bei allem Respekt vor der Privatsphäre der Menschen – Hier kann dann das Interesse der Allgemeinheit durchaus überwiegen.

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