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Mikrowellen bestimmter GFrequenzen könnten die Faltung von Proteinen verändern

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  1. Mikrowellen bestimmter GFrequenzen könnten die Faltung von Proteinen verändern

    Autor: Padina 14.07.20 - 18:20

    Wer sich in Chemie auskennt, weiß, dass schon einfache Moleküle im Infratrot-Spektrum sehr unterschiedlich Licht absorbieren.
    Im Mikrowellenbereich ist es noch extremer. Wer nur mit Strahlungsleistung argumentiert, der hat die Wirkung von Mikrowellen auf die Biochemie nicht verstanden. Wenn in einer Stoffwechsel-Kette ein Protein ausfällt, dann kann dies Kaskadeneffekte haben. (BSE entsteht, wenn man ein falsch gefalötetes Protein im Hirn hat.)
    Mikrowellenstrahlung ist spezifisch, dass schon hundert Hertz mehr oder weniger wirkungslos bleiben können.
    Die aktuellen Grenzwerte prüfen diese Frequenzabhängigkeit nicht - sondern beschränken sich nur auf die Leistung.
    Im Prinzip wird es sogar noch schlimmer. Es gibt Forscher, die sich mit Temperatur-Effekten von Wasser an Oberflächen beschäftigt haben/beschäftigen und zum Teil bemerkenswert ungewöhnliche Effekte festgestellt haben. (In den siebziger und achtziger Jahren hat z.B. Drost-Hansen viel über kolloidale Effekte bei Oferflächen-nahen Wasser veröffentlicht.)
    Man darf sich also fragen, welchen Wert heutzutage Professoren-Aussagen haben.

  2. Re: Mikrowellen bestimmter GFrequenzen könnten die Faltung von Proteinen verändern

    Autor: tom.stein 15.07.20 - 14:13

    Padina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sich in Chemie auskennt, weiß, dass schon einfache Moleküle im
    > Infratrot-Spektrum sehr unterschiedlich Licht absorbieren.

    Ich glaube, das gehört zur Physik, nicht zur Chemie.

    > Im Mikrowellenbereich ist es noch extremer. Wer nur mit Strahlungsleistung
    > argumentiert, der hat die Wirkung von Mikrowellen auf die Biochemie nicht
    > verstanden.

    Jetzt bringst Du aber alles durcheinander. Zunächst einmal wirken Mikrowellen physikalisch und erhitzen Moleküle, insbesondere Wasser. Die dadurch gespeicherte Energie bewirkt ein Versagen einiger physikalisch-chemischer Verbindungen. Und je nachdem, welche Moleküle davon betroffen sind, hat dies biologische Auswirkungen.

    > Mikrowellenstrahlung ist spezifisch, dass schon hundert Hertz mehr oder
    > weniger wirkungslos bleiben können.

    Nicht wirkungslos. Anders wirkend, z. B. andere Moleküle anregend (Energie-Übergabe).

    > Die aktuellen Grenzwerte prüfen diese Frequenzabhängigkeit nicht - sondern
    > beschränken sich nur auf die Leistung.

    Falsch, die Grenzwerte gelten jeweils für bestimmte Frequenzbereiche.

    > Man darf sich also fragen, welchen Wert heutzutage Professoren-Aussagen
    > haben.

    Danke für dieses Outing, dann können wir den Aussagen von Doktoren immerhin trauen.
    Ansonsten ist der Stand der Wissenschaft immer ein temporärer, der Gegenstand von Kritik, Hinterfragen und Interpretation ist. Denn außer der Mathematik ist keine Wissenschaft absolut: Alles kann bei anderer Sicht anders interpretiert werden. Was das allerdings über die Qualität bestehender Grenzwerte sagt? Nun, es widerlegt sie nicht. Und damit bleiben die Grenzwerte zunächst einmal das Sinnvollste, was wir haben. Selbst wenn sie nachjustiert werden müssten, sterben derzeit nicht tausende an den Folgen "legaler" Strahlung - vielleicht mit Ausnahme der natürlichen Strahlung (durch Radon und Sonnenstrahlen) - an dem Krebs sterben tatsächlich Tausende, die ihre Häuser nicht prüfen lassen oder zu oft in der Sonne oder auf der Sonnenbank liegen. Sollte man den Leuten diesen Selbstmord nicht verbieten?

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